AT215662B - Spritzkopf - Google Patents

Spritzkopf

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AT215662B
AT215662B AT403358A AT403358A AT215662B AT 215662 B AT215662 B AT 215662B AT 403358 A AT403358 A AT 403358A AT 403358 A AT403358 A AT 403358A AT 215662 B AT215662 B AT 215662B
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cavity
tube
hose
gas
inflated
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AT403358A
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Lonza Ag
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  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Spritzkopf 
Die Erfindung betrifft einen Spritzkopf zum Strangpressen von narbenfreien Folienschläuchen aus thermoplastischen Kunststoffen, welche leicht verdampfende Zusätze, z. B. Weichmacher oder Gleitmittel, enthalten. Bei diesem Spritzkopf wird ein zum Aufblasen des Folienschlauches dienendes Gas im Innern des aufgeblasenen Schlauches in einem kontinuierlichen Strom ständig durch zuströmendes Gas ersetzt. 



  Dadurch wird der im Hohlraum des Schlauches verdampfte Teil   der Zusätze   aus diesem Hohlraum herausgespült. 



   Die Erfindung bezweckt, den im Hohlraum des aufgeblasenen Schlauches verdampften Teil der Zusätze unmittelbar am Ort seiner Entstehung zu entfernen und besteht darin, dass die Einlassstelle für den kontinuierlichen Gasstrom im Hohlraum des aufgeblasenen Schlauches im Abstand von der Spritzdüse und die Auslassstelle für den kontinuierlichen Gasstrom in der Austrittsebene der Spritzdüse angeordnet sind. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die einzige Fi- 
 EMI1.1 
 und mit diesem Spritzkopf zusammenarbeitende Teile. 



   Der dargestellte Spritzkopf hat einen ringförmigen Austrittsspalt 2 und ist an eine Schneckenpresse 1 angeschlossen, welche das plastische Material unter Druck dem Spritzkopf zuführt.   Dem Hohlraum des   mittels dieses Spritzkopfes stranggepressten Schlauches 5a wird durch ein Rohr 3 ein Gas unter geringem Überdruck zugeführt. Infolge dieses Überdruckes wird der unmittelbar nach dem Austritt aus der Düse noch plastische Folienschlauch aufgeblasen. Das durch das Rohr 3 zugeführte Gas fliesst durch einen Kanal 6 ab und wird in einem kontinuierlichen Strom ständig durch frisches Gas ersetzt. Dabei ist das in der Zeichnung obere Ende des Rohres 3 die Einlassstelle für den kontinuierlichen   Gastrom. Diese Einlassstelle   befindet sich wie ersichtlich im Hohlraum des aufgeblasenen Schlauches 5a im Abstand von der Spritzdüse.

   Das in der Zeichnung obere Ende des Kanals 6 ist die Stelle, an welcher der kontinuierliche Gasstrom aus dem Hohlraum des Schlauches austritt. Wie ersichtlich, befindet sich diese Austrittsstelle in der Austrittsebene des Düsenspaltes 2. Im Abstand vom Düsenspalt 2 ist ein Quet3chwalzenpaar 4 angeordnet, welches den Schlauch in Richtung der Pfeile 8 abzieht und zwischen der Austrittsöffnung 2 und den Walzen streckt. 



  Zwischen den Walzen 4 wird der Schlauch luftdicht, flach   zusammengedrückt.   



   Die zu verarbeitende Kunststoffmasse besteht beispielsweise    aus 75%   Polyvinylchlorid mit einem Zusatz von 25% Dibutylphthalat. Sie wird in der Schneckenpresse 1 bei einer Temperatur von etwa 170 bis 2400 C geliert und dann durch den Ringspalt 2 gepresst, wodurch der Schlauch 5 gebildet wird. Im Zentrum des Ringspaltes2 wird Luft mit einem Überdruck von 1 bis 20 mm, beispielsweise 5 mm WS kontinuierlich durch das in den Hohlraum des Schlauches koaxial hineinragende Rohr 3 zugeführt und in der Austrittsebene des Ringspaltes2 durch den Kanal 6 abgeleitet, so dass die Luft im wesentlichen in Richtung der Pfeile 7 durch den Hohlraum des Schlauches 5 strömt. An Stelle von Luft kann auch ein anderes die Kunststoffmasse nicht schädigendes Gas, z. B. Stickstoff oder Kohlendioxyd Verwendung finden.

   Der aus dem Ringspalt 2 der Düse der Strangpresse in warmplastischem Zustand ausgetretene Schlauch wird mittels zweier Walzen4 in Richtung der Pfeile 8 abgezogen und zwischen diesen Walzen 4 dicht zusammengepresst (flachgelegt). Er wird zwischen der Düse 2 und den Walzen 4 unter der Wirkung des durch das Rohr 3 eintretenden Gases zu einem Folienschlauch 5a aufgeblasen. Der grösstenteils dicht hinter dem 

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 Ringdüsenspalt 2 verdampfende Weichmacher kann sich nicht auf der Innenwand des Folienschlauches 5, 5a niederschlagen, da er bereits am Ort seines Auftretens vom ständig strömenden Gas aus dem Folienschlauch herausgespült wird.

   Die Stärke des Gasstromes, welcher durch das Rohr 3 in den Innenraum des Folienschlauches 5 eintritt, wird so eingestellt, dass der zum Aufblasen des Schlauches 5 erforderliche Überdruck trotz des Luftaustritte durch den Kanal 6 und eventueller Dichtungsverluste an dem zwischen den Walzen 4 zusammengepressten Schlauchteil aufrechterhalten bleibt. Die erzeugte Folie ist narbenfrei, da das Narben verursachende Niederschlagen der Zusätze auf die unmittelbar an der Düse noch heisse Folie zuverlässig vermieden wird. 



   Zur Beschleunigung und Intensivierung des Gasspülvorganges kann an die Abzugsleitung eine Saugpumpe angeschlossen sein. 



   Die Luftströmung   (7).   im Schlauch ist entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung (8) des Schlauches gerichtet. Dadurch ist eine allmähliche Abkühlung des Schlauches sichergestellt und ein Abschrecken sicher vermieden. 



   Infolge der im Hohlraum des Schlauches erzeugten Gasströmung bleibt der Schlauch an seiner Innenwand trocken. Er lässt sich dann auch leichter faltenfrei flachlegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Spritzkopf zum Strangpressen von narbenfreien Folienschläuchen aus thermoplastischen, leicht verdampfende Zusätze, z. B. Weichmacher oder Gleitmittel, enthaltenden Kunststoffmassen, bei welchem ein zum Aufblasen des Folienschlauches dienendes Gas im Innern des aufgeblasenen Schlauches in einem kontinuierlichen Strom ständig durch zuströmendes Gas ersetzt und dadurch der im Hohlraum des Schlauches verdampfte Teil der Zusätze aus diesem Hohlraum herausgespiilt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassstelle für den kontinùierlichen G a'1strom im Hohlraum des aufgeblasenen Schlauches im Abstand von der Spritzdüse und die Auslassstelle für den kontinuierlichen Gasstrom in der Austrittsebene der Spritzdüse angeordnet sind.
AT403358A 1957-06-13 1958-06-09 Spritzkopf AT215662B (de)

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AT215662B true AT215662B (de) 1961-06-12

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