AT214138B - Vorrichtung zum kontinuierlichen Flachlegen eines aufgeblasenen Folienschlauches - Google Patents
Vorrichtung zum kontinuierlichen Flachlegen eines aufgeblasenen FolienschlauchesInfo
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- AT214138B AT214138B AT428658A AT428658A AT214138B AT 214138 B AT214138 B AT 214138B AT 428658 A AT428658 A AT 428658A AT 428658 A AT428658 A AT 428658A AT 214138 B AT214138 B AT 214138B
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zum kontinuierlichen Flachlegen eines aufgeblasenen Folienschlauches Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Flachlegen eines aufgeblasenen Folienschlauches. Diese Vorrichtung hat ein Quetschwalzenpaar zum dichten Zusammendrücken des zwischen die Quetschwalzen einlaufenden, aufgeblasenen Folienschlauches und zwei Stützglieder, die in symmetrisch zur Förderrichtung des aufgeblasenen Folienschlauches konvergierenden Ebenen angeordnet sind und zur kontinuierlichen Überführung des Querschnittes des aufgeblasenen Schlauches von der Kreisringform in die flache Form dienen. Nach der Erfindung ist jedes der genannten Stützglieder durch ein Trum eines endlosen Förderbandes gebildet. Diese Förderbänder sind zwischen den Quetschwalzen hindurchgeführt und liegen während der Überführung des Querschnittes des aufgeblasenen Folienschlauches von der Kreisringform in die flache Form an dem Schlauch an und fördern den Schlauch zu den Quetschwalzen sowie zwischen diesen hindurch. Die Förderbänder können an der dem Walzenpaar abgewandten Seite der Einlaufvorrichtung je über eine Spannrolle geführt sein und beispielsweise aus Gummi oder einem dünnen festen Gewebe bestehen. Die Erfindung sei im folgenden an Hand eines gezeichneten Beispieles erläutert. Die Zeichnung EMI1.1 luftzuleitung 9 koaxial hindurchgeführt ist. Die Schneckenpresse 7 und der Spritzkopf 8 sind in nicht dargestellter Weise beheizt. Weiterhin ist koaxial zur Ringspaltdüse 1 ein Kalibrierzylinder 10 angeordnet, der aus Drahtnetz besteht und innen mit einem schlauchförmigen Docht 11 ausgekleidet ist. Nicht näher dargestellte Mittel dienen dazu, diesen Docht 11 mit einer Kühlflüssigkeit (z. B. Wasser oder eine wässerige Lösung) zu befeuchten. Zu diesem Zwecke kann beispielsweise das obere Ende des Dochtes 11 in ein (nicht dargestelltes) Ringgefäss hineinragen, welches die Kühlflüssigkeit enthält. Das untere Ende des Dochtes ragt in ein Ringgefäss 12 hinein, welches den Teil der Kühlflüssigkeit aufnimmt, der den Docht 11 durchströmt hat. Dieses Ringgefäss 12 ist mit einem Ablauf 13 versehen. Anschliessend an den Kalibrierzylinder 10 und symmetrisch zu dessen Achse ist die Vorrichtung zum kontinuierlichen Flachlegen des mittels des Extrudors hergestellten Folienschlauches angeordnet. Diese Vorrichtung enthält im wesentlichen ein Paar Walzen 3,4 mit einem elastischen Mantel 5 bzw. 6, zwei Spannrollen 14,15 mit Spannfedern 16,17, deren Kräfte von Widerlagern 18,19 aufgenommen werden, und zwei endlose Förderbänder 20,21. Die Förderbänder 20,21 bestehen aus Gummi, gummiertem Gewebe, insbesondere Kunstfasergewebe. Sie sind im Winkel zueinander geführt und laufen zwischen den Walzen 3, 4 hindurch. Der als Ausgangsmaterial dienende thermoplastische Kunststoff wird mittels der beheizten Schnekkenpresse 7 geliert und aus der Ringspaltdüse 1 des Spritzkopfes 8 in Form eines Schlauches 2a ausgepresst. Dieser Schlauch 2a wird unter der Wirkung von Druckluft, welche durch die Leitung 9 in den Hohlraum <Desc/Clms Page number 2> des Schlauches eintritt, zu einem dünnwandigen Folienschlauch 2 aufgeblasen und mittels der in Richtung der Pfeile 22,23 rotierenden Walzen 3,4 durch den Kalibrierzylinder 10 hindurchgezogen, wobei der Folienschlauch den lichten Durchmesser d des Dochtes 11 annimmt und abkühlt. Nach dem Austritt aus dem Kalibrierzylinder 10 gelangt der Folienschlauch 2 zwischen die keilförmig zusammenlaufenden Förderbänder 20,21, welche gemeinsam mit dem Folienschlauch zwischen den Walzen 3,4 hindurchlaufen. Dabei kommen zwei diametrale Mantelteile des Folienschlauches 2 je mit einem der Förderbänder 20,21 in Berührung. Die (in der Figur senkrecht zur Zeichenebene stehende) Breite jedes dieser Teile nimmt in der Förderrichtung kontinuierlich zu und erreicht zwischen den Walzen 3, 4 den halben Schlauchumfang. Infolge dieser bis zwischen die Walzen 3,4 hinein kontinuierlichen Zunahme der Breite der flach an den Förderbändern 20,21 anliegenden Teile derSchlauchfolie und weil die Förderbänder den Schlauch bis zur vollständigen Flachlegung zwischen den Walzen begleiten treten beim Flachlegen keine Falten in der Schlauchfolie auf. Die flachgelegte Schlauchfolie ist in der Zeichnung mit 24 bezeichnet. Auch die Kalibrierung mittels des Zylinders 10 wirkt einer Faltenbildung entgegen, da sie zu einer konstanten Breite des flachgelegten Schlauches führt. Insbesondere plötzliche Änderungen der Breite des flachgelegten Schlauches würden die Neigung zur Faltenbildung erhöhen. Weiterhin ist es vorteilhaft, dass der Folienschlauch aussen mit Kühlflüssigkeit von dem Docht 11 benetzt ist, wenn er zwischen die Förderbänder 20,21 einläuft, weil die Feuchtigkeit ein dichtes Anliegen der Folien an den Transportbändern 20,21 fördert. Die elastischen Mäntel 5,6 der Walzen 3,4 werden zwischen den Walzen zusammengedrückt und dadurch parallel zu den Walzenachsen gestreckt. Dadurch werden zwischen den Walzen auch die Förderbänder 20,21 und der zwischen ihnen laufende Schlauch 2 in Richtung ihrer Breite gestreckt und die Neigung zur Faltenbildung zusätzlich herabgesetzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum kontinuierlichen Flachlegen eines aufgeblasenen Folienschlauches, mit einem Quetschwalzenpaar zum dichten Zusammendrücken des zwischen die Quetschwalzen einlaufenden, aufgeblasenen Folienschlauches und mit zwei in symmetrisch zur Förderrichtung des aufgeblasenen Folienschlauches konvergierenden Ebenen angeordneten Stützgliedern zur kontinuierlichen Überführung des Querschnittes des aufgeblasenen Schlauches von der Kreisringform in die flache Form, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Stützglieder durch ein Trum eines endlosen Förderbandes (20, 21) gebildet ist, welche Förderbänder zwischen den Quetschwalzen (3, 4)hindurchgeführt sind und während der Überführung des Querschnittes des aufgeblasenen Folienschlauches von der Kreisringform in die flache Form an dem Schlauch anliegen und den Schlauch zu den Quetschwalzen sowie zwischen diesen hindurch fördern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH214138X | 1957-06-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT214138B true AT214138B (de) | 1961-03-27 |
Family
ID=4448558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT428658A AT214138B (de) | 1957-06-19 | 1958-06-19 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Flachlegen eines aufgeblasenen Folienschlauches |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT214138B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3128384A1 (de) * | 1981-07-17 | 1983-01-27 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Verfahren zur aufweitung von schrumpfschlaeuchen |
-
1958
- 1958-06-19 AT AT428658A patent/AT214138B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3128384A1 (de) * | 1981-07-17 | 1983-01-27 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Verfahren zur aufweitung von schrumpfschlaeuchen |
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