AT215591B - Injektionsspritze - Google Patents

Injektionsspritze

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AT215591B
AT215591B AT937159A AT937159A AT215591B AT 215591 B AT215591 B AT 215591B AT 937159 A AT937159 A AT 937159A AT 937159 A AT937159 A AT 937159A AT 215591 B AT215591 B AT 215591B
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AT
Austria
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piston
cover fitting
sleeve
injection syringe
fitting
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Application number
AT937159A
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English (en)
Inventor
Max Eschmann
Original Assignee
Max Eschmann
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Description


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  Injektionsspritze 
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Injektionsspritze mit Glaszylinder, einem Kolben von grösserem Durchmesser als die Kolbenstange und einer in der Deckelarmatur gehaltenen Kolbenbremse, welch letztere als auf der Kolbenstange verschiebbare, allseitig gegen die Kolbenstange anliegende und innerhalb der Deckelarmatur gehaltene Hülse aus nachgiebigem Material ausgebildet ist. 



   Bei den   bekannteninjektionsspritzen   dieser Art bestand eine gewisse Gefahr darin,   dass, wenn   der Kolben heftig zurückgezogen wurde, der Schlag auf die Deckelarmatur zu einem Bruch des Glaszylinderrandes   führen   konnte. Diese Gefahr war dann besonders gross, wenn die Unterseite der Deckelarmatur nicht genau parallel zur Kolbenrückseite war, so dass der Schlag exzentrisch erfolgte. 



   Der vorliegenden Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, den genannten Nachteil zu vermeiden, was erfindungsgemäss dadurch erreicht wird, dass die Hülse zwischen zwei Grenzstellungen gegenüber der Armatur axial beweglich angeordnet ist und auf ihrer dem Kolben abgewendeten Seite eine Dichtungsfläche besitzt, welche beim Zurückziehen des Kolbens gegen eine Schulter der Deckelarmatur ansteht. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform im Schnitt dargestellt. 



   Mit dem Glaszylinder 1 ist die metallene Deckelarmatur 2 verschraubt. Durch die Bohrung 2a der Deckelarmatur tritt die Kolbenstange 3 durch, deren Durchmesser kleiner ist als derjenige des Kolbens 4. 



  In diese Bohrung 2a ist eine zentrische Ringnut 2b eingefräst, in welcher der Kragen 5a einer Hülse 5 aus nachgiebigem Material mit Spiel gehalten ist, so dass sich die Hülse zwischen zwei Grenzstellungen gegenüber der Armatur bewegen kann. Die vorzugsweise aus einem makromolekularen Stoff, wie z. R Kunststoff bestehende Hülse, ist auf die Kolbenstange 3 derart aufgeschoben, dass sie allseitig gegen diese Kolbenstange anliegt, hingegen mit einer gewissen Reibung auf ihr verschiebbar ist. Die Breite des Kragens 5a ist dabei etwas kleiner als diejenige der Ringnut 2b, während die Hülsenlänge so gewählt ist, dass der dem Kolben zugewendete Hülsenrand 5b um einen kleinen Betrag über die Unterseite der Deckelarmatur 2 hinausragt. 



   Wird bei einer solchen Spritze die Kolbenstange samt dem Kolben zurückgezogen, so ist diese Bewegung dank der Reibung zwischen der Kolbenstange und der als Kolbenbremse wirkenden Hülse 5 mindestens so weit gebremst, dass die Kolbenstange in jeder Stellung stehenbleibt. Dabei verschiebt sich die Hülse in die in der Zeichnung dargestellte obere Stellung, bei welcher die obere Stirnseite des Kragens 5a gegen die vom Kolben entferntere und als   Dichtungsfläche   dienende Wand der Nute 2b anliegt und dort, wenn auch nicht einen luftdichten Abschluss bildet, so doch den Luftdurchtritt erschwert. Diese Erscherung des Luftdurchtrittes ist solange wirkungslos, als der Kolben langsam zurückgezogen wird.

   Erfolgt die Rückzugsbewegung aber heftig, so bildet sich zwischen der Kolbenrückseite und der Deckelarmatur ein Luftkissen, welches diese schnelle Rückzugsbewegung bis auf ein solches Mass bremst, in welchem die Luft zwischen der Kolbenstange und der Hülse sowie zwischen der Hülse und der Deckelarmatur entweichen kann. Damit wird erreicht, dass eine schnelle Rückzugsbewegung, welche eventuell zum Bruch des Glasrandes führen   könnte, verhindert   wird. 



   In der letzten Phase der Rückzugsbewegung schliesslich trifft der Kolben gegen den über die Unterseite der Deckelarmatur vorstehenden Hülsenrand 5b auf, wodurch ebenfalls ein hartes, eventuell exzentrisches Auftreffen des Kolbens auf die Deckelarmatur verhindert wird. 



   Beim Einstossen des Kolbens hebt sich der Kragen 5a von der oberen Nutenwand ab und legt sich gegen die untere, die Ringnut 2b gegen den Kolben begrenzende Nutenwand, welche zweckmässigerweise 
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Auf diese Weise gelingt es, eine Kolbenbremse zu schaffen, welche gleichzeitig das Auftreffen des Kolbens auf die Deckelarmatur in einem solchen Mass dämpft, dass eine   Beschadigung   des Glaszylinders ausgeschlossen ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Injektionsspritze mit Glaszylinder, einem Kolben von grösserem Durchmesser als die Kolbenstange und einer in der Deckelarmatur gehaltenen Kolbenbremse, welch letztere als auf der Kolbenstange verschiebbare, allseitig gegen die Kolbenstange anliegende und innerhalb der Deckelarmatur gehaltene Hülse aus nachgiebigem Material ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse zwischen zwei Grenzstellungen gegenüber der Armatur axial beweglich angeordnet ist und auf ihrer dem Kolben abgewendeten Seite eine Dichtungsfläche besitzt, welche beim Zurückziehen des Kolbens gegen eine Schulter der Deckelarmatur ansteht.

Claims (1)

  1. 2. Injektionsspritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse einen Kragen besitzt, mittels dessen sie in einer Ringnut der Deckelarmatur mit Spiel gehalten ist, wobei die dem Kolben abgewendete Nutenwand die Schulter der Deckelarmatur bildet.
    3. Injektionsspritze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Ringnut gegen den Kolben begrenzende Wand uneben ist.
    4. Injektionsspritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse über die Unterseite der Deckelarmatur hinausragt.
AT937159A 1959-07-29 1959-12-23 Injektionsspritze AT215591B (de)

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CH215591X 1959-07-29

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AT215591B true AT215591B (de) 1961-06-12

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