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Elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung
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dieIn der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt einer elektromagnetisch betätigten Reibungskupplung und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1.
Eine elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung ist auf einer angetriebenen Welle 10 aufgebracht.
Der Innenkörper 11 ist mit Hilfe eines in einer Keilnut 13 untergebrachten Keiles 12 mit der Welle 10 drehfest verbunden. Auf der Welle 10 ist ferner eine Buchse 15 aufgeschoben, die einen Schlitz 16 zur Aufnahme eines Teiles des Keiles 12 aufweist. Ein Zahnrad 17 ist mittels eines Kugellagers 20 auf der Welle 10 gelagert. Das Kugellager 20 ist durch einen Abstandsring 21, der an der Büchse 15 anliegt, und einen Haltering 22, der vor dem Lager 20 sitzt, in seiner Lage gehalten.
Der Kupplungsinnenkörper 11 wirkt mit einem Aussenkörper 25 zusammen, an dem mittels Schrauben 26 das Zahnrad 17 befestigt ist. Die Zusammenarbeit zwischen dem Aussenkörper 25 und dem Innenkörper 11 wird durch eine Aussenlamellen 27 und Innenlamellen 28 umfassendeReibungskupplungherbeige- führt. Die. Aussenlamellen 27 weisen an ihrem äusseren Umfang die üblichen Nuten auf, in die Finger 30 des Kupplungsaussenkörpers 25 eingreifen, so dass eine axiale Bewegung der Lamellen möglich, eine relative Verdrehung in bezug auf den Aussenkörper 25 dagegen unmöglich ist. Den Innenlamellen 28 ist in ähnlicher Weise eine axiale Bewegungsmöglichkeit und dabei Unverdrehbarkeit dadurch gegeben, dass sie am inneren Umfang verzahnt sind und in einer Verzahnung des Innenkörpers 11 sitzen.
Die axiale Bewegung der Lamellen 27 und 28 ist erforderlich, damit das Lamellenpaket zusammengedrückt und gelockert werden kann, um die Verbindung zwischen dem Innenkörper 11 und dem Aussenkörper 25 nach Wunsch zu schaffen oder zu lösen. Das Zusammenpressen des Lamellenpaketes wird mittels eines elektromagnetischen Feldes bewirkt, das durch eine Spule 40, die in einer Vertiefung 41 des Innenkörpers 11 liegt, aufgebaut wird. Das magnetische Feld zieht einen Anker 45 an die Spule heran und presst dabei das Lamellenpaket zusammen, wodurch der Innenkörper 11 mit dem Aussenkörper 25 verbunden wird. Der Anker 45 ist axial beweglich auf der Büchse 15 zwischen deren Bund 46 und der Stirnfläche des Innenkörpers 11 angeordnet.
Seine Bohrung weist einen konischen Teil 47 auf, der verhindern soll, dass sich der Anker bei seiner Axialbewegung durch Kanten auf der Büchse 15 festsetzt.
Ein geschlitzter Einstellring 48 ist auf ein auf dem äusseren Umfang des Ankers 45 vorgesehenes Gewinde 49 aufgeschraubt. Die axiale Lage des Einstellringes 48 in bezug auf das Lamellenpaket kann nach Lösen einer Sicherungsschraube 50 und Drehen des Ringes 48 auf dem Anker 45 eingestellt werden. Hiedurch kann der Verschleiss der Lamellen ausgeglichen und auch die Stärke der Pressung des Lamellenpaketes eingestellt werden, so dass ein Rutschen der Kupplung verhindert wird.
Wenn die Spule 40 nicht erregt ist, überträgt ein kleiner kolbenförmiger Druckstift 55 den Druck einer Feder 56 auf den Anker 45 und schiebt diesen in die Lösestellung gegen den Bund 46 der Hülse 15.
Der Anpressdruck auf das Lamellenpaket ist hiedurch aufgehoben. Der Druckstift 55 und die Feder 56 sind in einer Bohrung 57 des Kupplungsinnenkörpers 11 untergebracht, die in der dem Anker gegenüberliegenden Stirnfläche des Innenkörpers vorgesehen ist. In dieser Stirnfläche des Innenkörpers 11 ist ausserdem ein Führungsstift 58 eingesetzt, der in eine im Anker 45 angeordnete Bohrung eingreift und eine Verdrehung desselben in bezug auf den Innenkörper verhindert, so dass sich der Einstellring 48 an der anliegenden Lamelle nicht reiben kann.
Die Einrichtung zur Übertragung des Stromes zur Spule 40 und zum Aufbau eines elektromagnetischen Feldes zwecks Zusammenpressung des Lamellenpaketes weicht wesentlich von den üblicherweise verwendeten Kohlebürsten ab. Sie besteht aus reibungsfreien Bauteilen, in Form eines reibungsfreien Lagers, die den Strom, von einer feststehenden Stromquelle, der umlaufenden Spule 40 zuführen. Wie in Fig. 1 dargestellt, weist der Innenkörper 11 einen Ansatz auf, auf dem ein innerer Laufring 60 aufgezogen ist. Der Laufring 60 ist auch gegen den Ansatz durch eine Isolierschicht 61 isoliert und von einem entsprechenden äusseren Laufring 65 umgeben. Zwischen beiden Laufringen sind beispielsweise als Kugeln 66 ausgebildete Wälzkörper eingefügt.
Der innere Laufring 60 ist mittels einer Leitung 70 mit der Spule 40 verbunden. Diese Leitung ist durch einen Schlitz 71 in der Wand des Innenkörpers 11 zur Spule 40 geführt. Der Schlitz 71 kann nach dem Einbringen der Leitung 70 mit einem geeigneten plastischen Material ausgefüllt werden, so dass die Leitung 70 festliegt und ihre Isolation nicht durch Scheuern zerstört werden und dadurch eine Unterbrechung der Stromzufuhr auftreten kann. Das andere Ende der Spule 40 kann in üblicher Weise mit dem Innenkörper 11 verbunden und über die Welle 10 geerdet bzw. an Masse gelegt sein.
Der äussere Laufring 65 ist unter Zwischenlage einer Isolierschicht 74 in einen Anschlussring 75 eingepresst, der durch einen Haltewinkel 78 und eine Schraube 81 an einem feststehenden Maschinenteil 80
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