AT21529B - Narkotisiervorrichtung. - Google Patents

Narkotisiervorrichtung.

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AT21529B
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John J Griffin & Sons Ltd
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  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description


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    Narkotisiervorrichtung.   



    Die zu beschreibende Erfindung bezieht sich auf eine Narkotisiervorrichtung, die derart wirkt, dass sie die Menge von Chloroform für jeden einzelnen Fall begrenzen und regein lässt, wobei ausserdem noch verhindert wird, dass die ausgeatmete Luft zurück in den Apparat geht. Die Vorrichtung lässt sich bei jeder Lage des zu Betäubenden anwenden. 



  Eine Ausführungsform der Vorrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht, gleichfalls teilweise im Schnitt und Fig. 3 einen Schnitt durch das Verteilerventil nach der Linie a-b der Fig. 2, betrachtet im Sinne des Pfeiles. 



  An dem Hauptrohre 1 ist mittels eines Gelenkes 2 eine abnehmbare Muschel 3 befestigt, deren Stellung im Verhältnis zum Rohre 1 beliebig verändert werden kann. Auf dieser Muschel oder in mittelbarer Verbindung mit ihr befindet sich eine Ausatmungklappe 4, durch welche die von dem zu Narkotisierenden ausgeatmete Luft ausgelassen wird. Auf dem Rohre 1 sitzt eine Kammer 5, in die zwei Rohre 6,7 münden, weiche an ihren äusseren Enden Ventilkammern 8 bezw. 9 tragen. In diesen Ventilkammern sind die   
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 Seitenwände, durch die die Wirkungsweise der Klappen beobachtet werden kann.

   Eine Klappe 10 öffnet in die Atmosphäre, um in das Rohr 6 Luft einzulassen, während die andere Klappe 11 vorzugsweise durch ein biegsames Rohr 12 mit dem Chloroform oder andere Narkotika enthaltenden Behälter 13 in Verbindung steht.   Dieser Behälter   besitzt vornehmlich die Form einer Flasche mit zwei Hälsen, von denen der eine 14 durch ein biegsames Rohr 12 mit der Ventilkammer. 9 verbunden ist, während der andere Hals 31 in die Atmosphäre mündet, so dass die Luft über das Narkotikum gelangen kann und sich mit den sich bildenden Dämpfen mischt. 



   Innerhalb der Kammer 5 ist ein rotierendes Verteilerventil 15 von zylindrischer Form angeordnet, das Öffnungen 16, 17 und 18 besitzt (Fig. 3). Dieses Ventil ist dazu bestimmt, jedes der Rohre 6 oder 7 ganz oder teilweise derart abschliessen zu   können,   dass das eine   oder odas andere Rohr vollkommen   frei oder beide teilweise mit dem Hauptrohre 1 so in Verbindung stehen, dass der gesamte Durchgangsquerschnitt immer gleich gross   bleibt. Das Ventil   wird durch einen Zeiger 19 betätigt, an welchem ein Knopf oder eine geeignete Handhabe befestigt ist. Dieser Zeiger ist mittels Schrauben 20 oder in ähnlicher Weise an einer Platte 21 befestigt, die ihrerseits wieder mit dem zylindrischen Ventil fest verbunden ist und dazu dient, die Vorderseite der Ventilkammer 5 abzuschliessen. 



  Diese Platte dreht sich mit dem Ventil auf der Welle   22,   die durch die Kammer hindurchgeht, und die jeweilige Lage des Ventils kann auf einer Teilung 23 abgesehen werden. 



  Innerhalb der Kammer ist auch eine Zwischenwand 24 eingebaut, durch die es verhindert wird, dass das Einströmen von einer Seite das auf der anderen Seite irgendwie beeinflussen kann. Es ist klar, dass an Stelle des oben beschriebenen zylindrischen Ventil. es auch Schieber oder andere Schaltorgane verwendet werden können. 



   Der untere Teil der Flasche oder des Behälters   : ! 3 ist vorzugsweise   schwach konisch nach unten erweitert, so dass bei Anwachsen der Entfernung des Lufteintritte von der   Flüssigkeitsobernäche   der Flächeninhalt der letzteren zunimmt. Das Gelenk 2 zwischen der Muschel 3 und dem   Hauptrohr J ! kann,   nachdem die   ei   in die gewünschte Lage gebracht worden ist, durch Anziehen der   Flügelmutter 25   festgestellt werden. Diese   Flügel-   

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   mutter sitzt auf einer mit Gewinden versehenen Spindel 26, die durch das genannte Gelenk hindurchgeht und an dem der Mutter gegenüberliegenden Ende einen Kopf 27 trägt, der sich gegen das Ende des Gelenkstückes stützt.

   Durch Anziehen der Mutter werden die beiden Gelenkteile aneinander gepresst. 



  Für die praktische Verwendung der Vorrichtung ist es notwendig, dass die Flasche oder der Behälter und die beizubehaltende Temperatur so bemessen sind, dass die Menge des Narkotikums, die von der Luft aufgenommen werden soll, auf einen gewünschten Betrag begrenzt wird und als Maximum eine nur 20/oigne Mischung von Chloroform und Luft eingeatmet werden kann. Der Prozentsatz des Narkotikums kann jedoch auch auf 2'5 oder 30/0 gesteigert werden, wenn ein Rohr 30 mit abnehmender lichter Weite in den offenen Flaschenhals 31 eingesteckt wird (siehe die gestrichelten Linien in Fig. 1). Dieses Rohr 3j ! hat an beiden Enden verschiedene Durchmesser und eine grössere Steigerung des Prozentsatzes tritt ein, wenn das engere Ende nach ! !'1ten in die Flasche ragt.

   In der Flasche 13 befinden sich zwei spezifisch verschieden schwere, vorzugsweise verschieden gefärbte Kugeln 28, 29, durch die ungefähr die Temperatur und ihre Schwankungen im Narkotikum angegeben werden, wie dies bei anderen Vorrichtungen gebräuchlich ist. 



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Die Flasche 13 wird mit Chloroform oder einem anderen Narkotikum bis zum oberen Ende des konischen Teiles gefüllt und die Muschel 3 über Mund und Nase des zu Betäubenden eingestellt. Wenn es vorgezogen wird, die Vorrichtung in aufrechter Stellung festzuhalten, so kann auch ein biegsames Rohr die Verbindung zwischen der Muschel und dem Rohr 1 herstellen. Ist die Temperatur untel 130 C, so werden beide Kugeln auf der Oberfläche der Flüssigkeit schwimmen ; übersteigt die Temperatur 150 C, so werden beide Kugeln sinken und die Menge des eingeatmeten Chloroforms wird abweichen von den Angaben des Zeigers auf der Teilung. Im ersten Falle wird die Menge geringer, im zweiten grösser sein, als durch den Zeiger angegeben wird.

   Die Temperatur, die durch die Verdampfung erniedrigt wird, kann durch Erwärmung der Flasche durch die Körperwärme der Hand zwischen 130 und 150 C erhalten werden. Die Stellung des Zeigers 19 zeigt dann die Konzentration der eingeatmeten Mischung an. Befindet sich der Zeiger beispielsweise auf der äussersten Linken, so wird nur reine Luft eingeatmet, befindet er sich auf der äussersten Rechten, so wird die maximale Menge von Chloroform B. 20/o, eingeatmet. Steht der Zeiger in der Mitte, so wird die 20/o-Mischung zu gleichen Teilen mit Luft verdünnt, so dass sich nur eine 10/ ()-Mischung ergibt. 



  Die Klappen 10, 11 dienen einem doppelten Zwecke. Sie geben an, ob das Verteilerventil 15 ordnungsgemäss wirkt, Ja, wenn Luft allein eingelassen wird, nur die Klappe 10 gehoben wird, und, wenn der Zeiger sich auf der anderen Seite befindet und nur Chloroformmischung eingelassen werden soll, sich nur die Klappe 11 hebt. Wenn der Zeiger die Mittelstellung des Verteilerventiles 15 anzeigt und gleiche Mengen von Luft und Chloroformmischung eingelassen werden sollen, müssen beide Klappen 10 und 11 gleich weit und gleichzeitig geöffnet werden. Bei Zwischenstellungen des Zeigers muss der Grad der Eröffnung der Klappen entsprechend verschieden sein. Hat der Manipulant zur Beobachtung der Klappen nicht Zeit, so wird ihm die Wirkungsweise der Klappen durch deren Klappern bei jedem Atemzug des zu Betäubenden angegeben.

   Die andere Funktion der Klappen ist die, dass sie, da sie nur Einlassklappen sind, die ausgeatmete Luft verhindern, in den Apparat einzudringen. 



  Diese ausgeatmete Luft wird daher durch das Ventil 4 der Muschel 3 ins Freie gelangen. 



  In Fällen, in denen das Atmen des zu Betäubenden nicht als treibende Kraft verwendet werden kann, muss man sich einer Einblasvorrichtung bedienen, die dann das geregelte Einblasen der betäubenden Mischung bewirkt. 



  PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Narkotisierapparat, bei welchem ein mit der Einatmungsmaske verbundenes Verteilorgan mit einem Luftrohr (6) und einem Rohr (7) in Verbindung steht, das nach dem Narkotikumbehälter (. führt, gekennzeichnet durch die Anordnung je eines vorteilhaft sichtbar angeordneten, besonderen Saugventilos in jedem der beiden Rohre (6 und 7) vor dem Verteilorgan, zum Zwecke, den Durchgang der ausgeatmeten Luft zu verhindern und sowohl den Zutritt der Luft als auch den Zutritt des Betäubungsgases zum Verteilorgan kontrollieren zu können.

Claims (1)

  1. 2. Apparat nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Narkotikumbehälter (13) sich nach unten zu erweitert, um eine umso grössere Verdampfungsfläche für das Narkotikum zur Verfügung zu haben, je mehr der Flüssigkeitsspiegel im Behälter (13) infolge der fortschreitenden Verdampfung sinkt.
AT21529D 1903-12-09 1903-12-09 Narkotisiervorrichtung. AT21529B (de)

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AT21529B true AT21529B (de) 1905-09-25

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ID=3528883

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