AT69479B - Vorrichtung zur Behandlung eines Flüssigkeitsstromes mit Gas. - Google Patents

Vorrichtung zur Behandlung eines Flüssigkeitsstromes mit Gas.

Info

Publication number
AT69479B
AT69479B AT69479DA AT69479B AT 69479 B AT69479 B AT 69479B AT 69479D A AT69479D A AT 69479DA AT 69479 B AT69479 B AT 69479B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pressure
gas
valve
piston
water
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
George Dr Ornstein
Original Assignee
George Dr Ornstein
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by George Dr Ornstein filed Critical George Dr Ornstein
Application granted granted Critical
Publication of AT69479B publication Critical patent/AT69479B/de

Links

Landscapes

  • Gas Separation By Absorption (AREA)
  • Treatment Of Water By Oxidation Or Reduction (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   oder anderen Behandlungsmitteta   zu regeln. Zu diesem Zweck wird der durch die   Ventut shte   erzeugte Druckunterschied des Wasserstromes an zwei verschiedenen Stellen dazu benutzt um   eine Regelungavorrichtung zu beeinflussen, durch die das Mischungsverhältnis des Chlors oder dgl. zu dem fliessenden Wasser geregelt wird, DieseschMht mittels einer Druckminder-und Regelungs-   vorrichtung, die in die Speiseleitung der Chlorgasquelle eingeschaltet ist und durch die der Druck, unter dem das Gas eine in der Speiseleitung angeordnete, Drosselvorrichtung durchströmt, genau bestimmt wird.

   Durch diese Mittel lässt sich eine sehr genaue Regelung der Menge des zuzuführenden Chlors für verschiedene Mengen des durchfliessenden Wassers hinter der Stelle, wo das Chlor zugesetzt wird, erzielen. 



   Auf den Zeichnungen sind zwei   Ausführungsformen   des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt eine zum Teil schematisch und teilweise im Schnitt gezeichnete Seitenansicht einer   nach, der Erfindung gebauten Vorrichtung.   Fig. 2 ist eine teilweise im Schnitt dargestellte Einzelansicht der Fig. 1 in grösserem Massstabe und Fig. 3 zeigt eine zum Teil schematisch und teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht einer Abänderungsform der Vorrichtung. 



   Die in Fig. 1 und 2 veranschaulichte Vorrichtung soll beispielsweise dazu dienen, eine bestimmte Menge Chlor dem zu behandelnden Wasser zuzufügen, und zwar in solcher Weise, dass das Chlorgas in abgemessener Menge   zunächst   durch einen geringeren Wasserstrom absorbiert und dann   der hiedurch erzeugte Chlorwasserstrom unmittelbar   in die zu behandelnde Hauptwassermasse übergeführt wird. Die Vorrichtung enthält einen   Absorptionsturm     10,   durch den ein Wasserstrom geringer Menge nach unten   fliesst,   um einen nach oben strömenden Chlorgasstrom zu absorbieren.

   Der Absorptionsturm kann aus einem stehenden Behälter aus Steingut oder anderem Stoff bestehen, der von Chlor nicht angegriffen wird ; der Turm ist ganz oder nahezu ganz mit Steinbrocken, Koks oder anderem Verteilungsmaterial gefüllt, durch welches das Wasser schleierartig ausgebreitet wird, um dem aufsteigenden Gasstrom eine möglichst grosse   Berührung-   fläche darzubieten. Der Turm 10 ist mit einem Entlüftungsstutzen 11 versehen, um den Druck innerhalb des Turmes auf oder annähernd auf   Atmosphärendruck zu halten.   Das Wasser wird dem oberen Teile des Turmes durch eine   Leitung 72   zugeführt, die mit einem Absperrventil 1. 3 und   eine. m Regelventil 1 versehen ist.   



   Bei der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung wird das Chlor einer Gasflasche 15 entnommen, die verdichtetes und verflüssigtes Chlorgas enthält, und von der eine Leitung 16 in den unteren Teil aes Turmes 10 führt. Natürlich kann an Stelle der Gasflasche eine andere Gasquelle benutzt werden, durch die das Gas   unter   Druck zugeführt wird. Die Gasflasche 15 ist. mit dem üblichen   Absperrventil 77 versehen, während   in die Speiseleitung 16   Druckminder- und Regelvorrichtungen   eingeschaltet sind, und zwar das einstellbare Druckminderventil 2C und zwischen diesem und dem Turm 10 eine Drosselvorrichtung   21,   die beispielsweise in Form einer Drosselscheibe mit genau bemessenem Durchgangsquerschnitt gebildet wird.

   Zwischen der Drosselvorrichtung 21 und dem Ventil 20 ist ein Druckmesser vorgesehen,   der den Druck anzeigt, unter dem dass Gas   die Drosselvorrichtung erreicht. Es ist   praktisch nötig,   den Druck an der Drosselvorrichtung auch bei schwankendem Zuführungsdruck,   z.   B. wenn das Gas aus   der Gasflasche tn beträchtlicher  
Menge und ohne Unterbrechung auf verhältnismässig lange Zeit entnommen wird, auf gleicher
Höhe zu halten, um den Druckabfall hinter dem Ventil 20   möglichst   zu verringern und dadurch eine genauere Regelung des Druckes auf d,'r Abgabeseite dieses Ventils seiner Einstellung entsprechend zu sichern. Zur Erreichung dieses Zweckes ist ein zweites Druckminderventil 25 zweek- 
 EMI2.1 
 einem Druckmesser 26 zum Anzeigen seines Lieferungsdruckes versehen sein.

   Es ist auch vorteilhaft, einen dritten Druckmesser 27 zwischen der Gasflasche 15 und dem Ventil 25 anzuordnen. Die Leitung 16 ist mit einer hinter der Drosselvorrichtung 21 angeordneten, sich nach unten erstreckenden Schlange 28 versehen, durch die verhindert wird, dass zu den   Mess- und Regel-   vorrichtungen aus dem Turm 10 Feuchtigkeit durch diffundierende Flüssigkeitsdämpfe übertritt. Das Chlorwasser wird aus dem Turm 10 durch ein Rohr. 30 unmittelbar in die   Leitung-37     übergeleitet   und hier mit dem zu behandelnden Wasserstrom vereinigt.

   Diese Anordnung ist dann geeignet, wenn der Druck in der Wasserleitung nicht gross genug ist, um den Druck der in dem Rohre 30 stehenden, der Höhenlage des Turmes 10 oberhalb der Leitung,   31   entsprechenden Wassersäule zu   überwinden.   Bei der dargestellten Vorrichtung fliesst somit der aus dem Turm 10 kommende Chlorwasserstrom unmittelbar und dauernd in die Leitung 31. 



   Der Betrieb der vorgeschriebenen Vorrichtung vollzieht sich in folgender Weise :
Wenn das Absperrventil 77 offen und das Druckminderventil 25 so eingestellt ist, dass das   zuzuführende   Gas etwa unter dem   gewünschten   Druck die Drosselvorrichtung 21 erreicht, tritt das Chlor nach   Durchströmen der Drosselvorrichtung 27   in den   Absorptionsturm   10 in einer der Einstellung des Ventils 20 entsprechenden Menge über. Das durch den Turm nach oben streichende 
 EMI2.2 
 und durch   da. s Rohr 30   dauernd in den zu behandelnden Wasserstrom der Leitung 31 übergeführt.

   Das Mengenverhältnis des dem Wasser zuzusetzenden Chlors wird somit der Strömungs- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 geichwindigkeit des Chlorgases an der Drosselvorrichtung 21 entsprechen, Da nun die Strömungsgeschwindigkeit des Chlors an der Drosselvonichtung von dem Zuführungsdruck abhängt, wird die   Chlorgaszufübrung   durch das einstellbare Druckminderventil 20 geregelt. Da ferner der Druck 
 EMI3.1 
 des Chlorgases durch Einstellen des Ventils 20 der Angabe des Druckmessers 22 entsprechend geregelt werden kann. Die Zuführung des Wassers zu dem Turm 10 durch das Rohr 12 ist so zu bemessen, dass genügend Wasser den Turm   durchfliesst,   um die   Höchstmenge   des in den Turm eintretenden Chlorgases vollständig zu absorbieren und somit eine Lösung von grösserer oder geringerer Stärke zu erhalten.

   Die genaue Menge des den Turm   durchfliessenden   Wassers ist belanglos, da bei jeder Stärke der erzeugten Lösung Chlor dem die Leitung 31 durchfliessenden Wasser stets in demselben Masse zugeführt wird, wie es in den Turn eintritt, vorausgesetzt, dass 
 EMI3.2 
 in der zu behandelnden Wassermasse gesichert wird. Zur Regelung der zuzuführenden Chlormenge entsprechend der Menge des die Leitung 31 durchfliessenden Wassers dient bei der dargestellten Vorrichtung eine Einrichtung, die durch den von einer Venturi-Röhre der Leitung 31 erzeugten Druckunterschied beeinflusst und zur Einstellung des   Ventils   nutzbar gemacht wird. Von zwei Punkten verschiedenen Druckes. z.

   B. von dem Punkt ? des engsten Querschnitts der Venturi-Röhre 35 und von einem in der Nähe des Einlaufs dieser Röhre liegenden Punkte gehen   Druckrohre   36 und 37 aus, die mit Einlassöffnungen 38 bzw. 39 (Fig. 2) in Verbindung stehen, welche in den unteren und oberen Teil eines niedrigen Zylinders 40   münden.   Natürlich können die Rohre   16   und 37 auch von anderen Punkten verschiedenen Druckes in der Leitung. 31 
 EMI3.3 
 und 39   steht.

   Somit, wird   auf die eine Seite des   Kolbens 41, und zwar in Fig.   2 auf die untere Kolbenseite, ein   Dtuck ausgeübt, der dem Druck   in der Wasserleitung au der Stelle entspricht. 
 EMI3.4 
 durch die Leitung 31 wird somit der auf der Oberseite des Kolbens herrschende Druck grösser sein als der Druck auf der unteren Seite des Kolbens, der Kolben wird daber bestrebt sein, sich nach unten zu bewegen. 
 EMI3.5 
 Kolbens 41 ändern zu können.

   Zu diesem   Zweck irt der von   zwei senkrechten Führungsplatten 48 gehaltene Zapfen 47   dulch einen Lungsschtitz des   Hebels 46 hindurchgeführt und auf einer   Führung   49 verschiebbar, auf dem er in der Längsrichtung des Hebels 46 durch Einstellung der Spindel 50 verschoben werden kann, die durch eine Gewindebohrung des mit dem unteren Teile der Führungsplatten 48 verbundenen Blocks 51 hindurchgeht. Der Hebel 46 steht mit der Ventil- 
 EMI3.6 
 Mutter gesichert. Zum Ausgleich des Gewichtes des Kolbens 41 und der sich damit bewegenden Teile ist eine Ausgleichsvorrichtung vorgesehen, die aus einem an dem FÜhrungsstück 44 drehbar gelagerten Hebel J4 besteht, dessen kürzerer Arm mit der Kolbenstange 42 in Eingriff steht und diese anzuheben sucht, während sein längerer Arm ein verstellbares Gewicht 55 trägt. 



   Das Druckminder- und Regelventil 20 der dargestellten Vorrichtung ist federbelastet und mit einer Membran versehen. Die Membran steht auf einer Seite unter dem Druck des austretenden 
 EMI3.7 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 unter dem Druck einer Feder 65, die bestrebt ist, die Membran gegen die Wirkung des in der Kammer 61 herrschenden Druckes zu bewegen und den Sitz 63 von dem Einlassstutzen 64 abzuheben. Die Feder   65   wird zwecks Erhöhung der Empfindlichkeit der Vorrichtung zweckmässig so angeordnet, dass sie unmittelbar auf die Aussenseite der Membran 60 wirkt. Zur Einstellung der Feder 65 ist ihr   äusseres   Ende mittels der Stellspindel 45 abgestützt, die als Gleitstange ausgebildet ist, und deren Stellung durch den von dem Kolben   41   mittels des Hebels 46 ausgeübten Druck geregelt wird.

   Die von dem Kolben 41 ausgeübte, veränderliche Kraft wird durch den Hebel 46 unmittelbar auf die Ventilfeder 65 und durch diese auf die Membran 60 übertragen. 



  Die Feder 65 dient somit dazu, um einerseits der Niederbewegung des Kolbens   41   einen allmählich wachsenden Widerstand entgegenzusetzen, und andererseits auf die Membran 60 einen nach-   giebigen, auf Öffnung   des Ventils wirkenden Druck auszuüben. 



   Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung werden die verschiedenen Teile der selbsttätigen   Regelvorrichtung   von einer in Kammern unterteilten Säule 70 getragen. Der zur tibertragung des Druckunterschiedes dienende Zylinder 40 ist am unteren Teile der Säule 70 befestigt ; seine   Einlassöffnungen   38 und 39 stehen mit den voneinander getrennten Kammern 71 und 72 der Säule in Verbindung, an welche die Druckrohre 36 bzw. 37 angeschlossen sind. An der gegen- überliegenden Seite ist das Ventil 20 mit dem oberen Teil der Säule 70 verbunden. Die Auslass- 
 EMI4.1 
 Die Chlorzuführungsleitung 16 ist unmittelbar an die Einlassseite des Ventils 20 angeschlossen und findet ihre Fortsetzung an der gegenüberliegenden Seite der Kammer 73, wo in die Leitung 16 die Drosselvorrichtung 21 dicht an der Wand der Säule 70 eingeschaltet ist.

   Auf der Spitze der Säule 70 ist in der mit der Kammer 73 verbundene Druckmesser 22 angebracht. Der Hebel 46, sein Drehzapfen 47 und die Führung 49 sind in einer Queröffnung der Säule 70 zwischen den Kammern 72 und 73 untergebracht. 



   Es ist zweckmässig, dass neben dem ablesbaren Druckmesser 22 zum Aufzeichnen des Druckes, unter dem das Chlor die Drosselvorrichtung 21 erreicht, noch ein selbstregistrierender Druckmesser 75 auf der Säule 70 und in Verbindung mit der Kammer 73 angebracht wird, wie Fig. 1 zeigt. 



   Beim Betriebe der Vorrichtung wird das Absperrventil 17 geöffnet und das Druckminderventil 25 auf den gewünschten Zuführungsdruck des   Chlorgases   eingestellt. Die Menge des in den Turm 10 übertretenden Gases hängt dann von der Einstellung des Ventils 20, d. h. von dem
Druck-ab, unter dem das Gas die Drosselvorrichtung 21 erreicht.

   Das in den unteren Teil des Turmes 10 eintretende Gas wird durch den in dem   Turm niederfliessenden   Wasserstrom absorbiert und das auf diese Weise erzeugte Chloiwasser dauernd durch das Rohr 30 dem die Leitung   11     durchniessenden Wassserstrom zugeführt.   Das   Zusatzverhättnis   des Chlors zu dem zu behandelnden Wasser hängt somit von dem Druck ab, unter welchem das   Chlorgas die Drosselvorrichtunu 21   erreicht, und wird in der oben beschriebenen Weise durch das   einstellbare Druckminder-und   Regelventil 20 selbsttätig geregelt. 



   Wenn ein Wasserstrom die Leitung 31   durchfliesst,   so entsteht in der Richtung von dem Einlaufende der Venturi-Röhre 35 nach deren Einschnürungsstelle ein Druckabfall. Dieser Druckunterschied zwischen zwei in der   Längsltchtung   der Leitung 31 voneinander getrennten Punkten, z. B. an den Anschlussstellen der Rohre 36 und 37, ändert sich nahezu mit dem Quadrat der Strömungsgeschwindigkeit des Wassers. Da die Kraft des Kolbens 41 durch den Hebel 46 auf 
 EMI4.2 
 einen Druck aus, der sich mit der Strömungsgeschwindigkeit des die Leitung 31   durchfliessenden     Wassers ändert.   und zwar im Verhältnis zu dem Quadrat der   Strömungsgeschwindigkeit   oder entsprechend dem Quadrat der Wassermenge, welche die Leitung 31 in gegebener Zeit durchfliesst.

   Der durch die Feder 65 auf die Membran 60 ausgeübte Druck sucht die Ventilöffnung am   Einlassstutzen 64   zu öffnen und hält diese Ventilöffnung solange offen, als der in der Kammer 61 herrschende, auf die Membran 60 wirkende Gasdruck nicht stark genug ist, um den Druck der Feder zu überwinden. Demnach wird der Gasdruck in den Kammern 61 und 73 und daher der Druck, unter dem das Chlorgas die Drosselvorrichtung 21 erreicht, durch den   Kolben 41   geregelt 
 EMI4.3 
 
Gases und die Menge des dem Wasser in der Leitung 31 zuzusetzenden Chlors annähernd in gleichem Verhältnis zu den Änderungen der Strömungsgeschwindigkeit des Wassers. 



    Durch Einstellen des Zapfens 47 kann die Kraft, die bei gegebener Menge des die Leitung 31 durchniessenden Wassers von dem Kolben 41 auf die Feder 65 ausgeübt wird, geändert und dadurch   das Ventil 20 auf das gewünschte Mass der Zufuhr des Chlors entsprechend einem   Zusatzverhältnis     zum   Wasser eingestellt werden. Beim Betriebe der Vorrichtung wird daher der Zapfen so ein- gestellt, dass das   gewünschte   Zusatzverhältnis   des.. Chlors   gesichert ist. Dieses Verhältnis wird 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 dann auch bei Schwankungen der Strömungsgeschwindigkeit des Wassers annähernd aufrechterhalten.

   Da der Durchgangsquerschnitt der Drosselvorrichtung 21 bekannt ist, so kann das Mass der Chlorzufuhr durch Ablesen des Druckmessers 21 festgestellt und demnach die Chlorzufuhr den Angaben des Druckmessers entsprechend für jede bekannte   Strömungsgeschwindigkeit   des Wassers in der Leitung 31 eingestellt werden. In ähnlicher Weise kann das Mass der Chlorzufuhr jederzeit festgestellt werden, um die Wirkung der   Chlorabsorptionsvorrichtung   bezüglich der Menge des zu behandelnden Wassers nachzuprüfen. Natürlich kann das   Zusatzverhältnis   von Chlor zu Wasser durch Untersuchen von Proben des Chlorwassers genau bestimmt werden, und derartige Untersuchungen können auch zur Nachprüfung der ordnungsmässigen Wirkungsweise der Vorrichtung angestellt werden.

   An Stelle des einstellbaren Zapfens 47 oder in Verbindung hiemit kann eine einstellbare Drosselvorrichtung Verwendung finden, um das   Zusatzverhältnis   des Chlors zum Wasser nach Bedarf zu regeln, jedoch ist es vorteilhaft, eine Drosselvorrichtung von bestimmtem, gleichbleibendem Durchgangsquerschnitt zu verwenden. Um durch das Ventil 20 die Chlorzufuhr abzusperren, wenn kein Wasser die Leitung 31   durchfliesst,   ist das Gegengewicht   jj   so eingestellt, dass es das Gewicht des Kolbens 41 und der mit ihm verbundenen Teile ausgleicht, während andererseits die Chlorzufuhr sofort wieder beginnt, wenn auf den Kolben 41 ein   nennens-   werter Druckunterschied ausgeübt wird. 



   Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung ist das   Mass   der   Höchstbewegung des   Kolbens   41,   der Ventilspindel   J,   des   Gewichtshebels J und   der damit verbundenen Teile verhältnismässig sehr klein, so dass Störungen im Betriebe der Vorrichtung infolge grösserer Bewegungen der einzelnen Teile nicht vorkommen   können.   



   In Fig. 3 ist eine Abänderungsform der Vorrichtung dargestellt, bei welcher der Druckunterschied nicht unmittelbar auf die Feder des Druckregelventils 20 übertragen wird. sondern dazu dient, um eine die Spannung der Ventilfeder regelnde Schraubenspindel des Ventils zu drehen. Die zur Übertragung des Druckunterschiedes des strömenden Wassers dienenden Mittel sind hier dieselben wie bei der Vorrichtung nach Fig. 1 und 2. Auch hier ist ein Zylinder   40   mit dem darin spielenden Kolben 41 vorgesehen. Der Zylinder steht durch die   Druck-rohre-36 und 117   mit den beiden Stellen verschiedenen Druckes der   Venturi-Röhre     35   in Verbindung.

   Die Kolben- stange 42 trägt ein Zahnstange 80. die unter dem Einfluss einer Feder 81 steht, welche der Nieder bewegung des Kolbens einen allmählich   wachsenden   Widerstand entgegensetzt. Die auf einer
Verlängerung der Zahnstange 80 angeordnete Feder 81 liegt gegen einen Stellring ? an, durch den die Federspannung geändert   werden kann. Die Zahnstange ( ?   steht mit einem Zahnrad 83 in Eingriff, das in ein Zahnrad 84 auf der   chrau bellspindel 85   des Druckminder-und Regel- ventils 20a eingreift. Durch Drehung der Schraubenspindel 85 in der einen oder anderen Richtung 
 EMI5.1 
 Ventil 20 der Fig. 2 ähnlich.

   Wenn sich der Kolben 41 beim Wachsen der Strömmungsgeschwindigkeit des die Leitung 31 durchfliessenden Wassers durch den sich dabei erhöhenden Duckunterschied abwärtsbewegt, wird die Ventilspindel 85 so gedreht, dass die Spannung der Ventilfeder zu- 
 EMI5.2 
 Absorptionstllrm sich entsprechend steigert Wenn dagegen der Kolben 41 sich aufwärts bewegt, was bei einer Abnahme der Strömungsgeschwindigkeit des in der Leitung 31 fliessenden 
 EMI5.3 
 
Spannung der ventilfeder und der durch das Ventil 20a geregelte Zuführungsdruck des Gases in gleichem Verhältnis zu den Änderungen des auf den Kolben 41 wirkenden Druckunterschiedes. 



   Da ferner die Menge des die   Drosselvorrichtung 21 durchströmenden   Gases sich proportional der Quadratwurzel aus dem Druck ändert, unter dem das Gas die Drosselvorrichtung erreicht, so ändert sich die Menge des in den Turm 10 übertretende Gases und die Menge des dem Wasser- strom zuzusetzenden Chlors annähernd in gleichem Verhältnis zu den Änderungen der Strömungs- geschwindigkeit des Wassers. Beim Betriebe der Vorrichtung wird die Feder 81 so eingestellt, dass die gewünschte Zusatzmenge des Chlors für eine gegebene Strömungsgeschwindigkeit des Wassers erreicht wird. Diese Einstellung kann mit Hilfe der Angaben des Druckmessers   22   in der oben beschriebenen Weise bewirkt werden. 



   Natürlich ist die Erfindung auf die genaue Bauart und Anordnung der in den Zeichnungen dargestellten Vorrichtungen nicht beschränkt.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRÜCHE ! EMI6.1 Punkten des Flüssigkeitsstromes beeinflusste Druckregelungsvorrichtung, die den Zuführungs druck des Gases entsprechend einem bestimmten Verhältnis der Menge des zuzuführenden Gases zur Durchflussmenge der zu behandelnden Flüssigkeit selbsttätig regelt.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckunterschied an zwei verschiedenen Punkten einer in die Flüssigkeitsleitung (31) eingeschalteten Venturi- Röhre (35) oder dgl. durch Druckleitungen (36, 37) auf die beiden Seiten eines in einem geschlossenen Zylinder (40) spielenden Kolbens (41) oder dgl. übertragen wird, dessen Stange (42) durch Kraftübertragungsglieder mit dem vor der Drosselvorrichtung (21) in die Gasleitung (16) eingeschalteten Druckminder-und Regelventil C, derart verbunden ist, dass der Druck des das Ventil verlassenden Gases nach Massgabe der Kolbenstellung geregelt wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Stange (42) des Kolbens (41) und der Spindel (45) des federbelasteten Ventils (20) eine Steilvorrichtung (46 bis 53) eingeschaltet ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (41) und die damit verbundenen Teile mit einer Gewichtsausgleichvorrichtung (54, 55) versehen sind.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Absperrventil (17) der Druckgasquelle (15) und er von dem Flüssigkeitsstrom beeinflussten Druck- EMI6.2
AT69479D 1913-05-09 1914-03-07 Vorrichtung zur Behandlung eines Flüssigkeitsstromes mit Gas. AT69479B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US69479XA 1913-05-09 1913-05-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT69479B true AT69479B (de) 1915-07-26

Family

ID=21723409

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT69479D AT69479B (de) 1913-05-09 1914-03-07 Vorrichtung zur Behandlung eines Flüssigkeitsstromes mit Gas.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT69479B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1931354B2 (de) Verfahren zum Mischen von Gasen und Gasmischgerät für Gase, insbesondere für Atmungs- und medizinische Geräte
DE1021544B (de) Vorrichtung, insbesondere fuer Atmungsgeraete, zur Abgabe einer Gasmischung, die bestimmte Anteile zweier unter verschiedenen Druecken zugefuehrter Gase enthaelt
DE288517C (de)
AT69479B (de) Vorrichtung zur Behandlung eines Flüssigkeitsstromes mit Gas.
DE2507261C3 (de) Narkosemittelverdunster mit einem der Verdunsterkammer parallelgeschalteten Bypass
DE1279357C2 (de) Vorrichtung zum Einmischen eines Gases in eine stroemende Fluessigkeit
DE2706857A1 (de) Gasmischeinrichtung, insbesondere fuer analgesiegeraete
DE829845C (de) Handabsperr- und Regelventil mit besonderer, voreinstellbarer Drossel
DE383714C (de) Vorrichtung zum Regeln und Messen von in geschlossenen Leitungen stroemenden Fluessigkeiten oder Gasen
CH384230A (de) Vorrichtung zum Steuern von Durchflussmengen in Leitungen
DE902466C (de) Vorrichtung an einem Gegendruckfalschenfueller
AT140073B (de) Vorrichtung zur selbsttätigen und kontinuierlichen Herstellung eines bestimmten Mischungsverhältnisses von Stoffen verschiedener Konsistenz.
CH649823A5 (en) Regulating valve
DE693452C (de) Vorrichtung zum Regeln des Faserstoffgehaltes von Stoff-Wasser-Gemischen fuer die Papierherstellung
DE609086C (de) Fluessigkeitswaage mit im Einlauf angeordnetem Vorratsraum fuer die Feinfuellung undeiner von der Waage aus gesteuerten Absperrvorrichtung
DE337253C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln des Mischungsverhaeltnisses von zwei getrennt zustroemenden Gasen oder Fluessigkeiten
DE403048C (de) Vorrichtung zur Regelung des Fluessigkeitszulaufs zu Destillationskolonnen u. dgl.
AT148238B (de) Gasregelvorrichtung, insbesondere für Flüssigkeitserhitzer.
DE323054C (de) Karburierapparat mit einem Druckluftverteiler und einem Ventil zur Regelung der Brennstoffhoehe
DE50987C (de) Vorrichtung zum Carburiren von . Gas
DE334634C (de) Durch Druck oder Druckunterschied in Gas- oder Fluessigkeitsleitungen betaetigte Registrier- oder Anzeigevorrichtung mit linearer Skalenteilung
DE1211129B (de) Vorrichtung zum Einfuehren einer abgemessenen Menge eines Gases in eine Fluessigkeit, insbesondere zum Chloren von Wasser
AT14910B (de) Einrichtung zum Messen von Flüssigkeits-, Gas- und Dampfmengen.
DE847209C (de) Teilstrommengenmesser
DE199061C (de)