AT215259B - Verfahren und Vorrichtung zum autogenen Brennschneiden von metallischen, gegebenenfalls in Stranggießanlagen erzeugten Hohlblöcken - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum autogenen Brennschneiden von metallischen, gegebenenfalls in Stranggießanlagen erzeugten Hohlblöcken

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AT215259B
AT215259B AT77260A AT77260A AT215259B AT 215259 B AT215259 B AT 215259B AT 77260 A AT77260 A AT 77260A AT 77260 A AT77260 A AT 77260A AT 215259 B AT215259 B AT 215259B
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burners
housing
continuous casting
walled
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Description


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  Verfahren und Vorrichtung zum autogenen Brennschneiden von metallischen, gegebenenfalls in Stranggiessanlagen erzeugten
Hohlblöcken 
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Abtrennen von   starkwandigen   metallischen Hohlkörpern, die   1m Stranggiessverfahren   oder auch auf eine andere   Ant hergestellt sein kön-   nen. Sie weisen zumeist eine runde oder vielkantige Querschnittsform auf. An ihre äussere und innere Oberfläche werden besondere Anforderungen gestellt, da sie oftmals einer Weiterverarbeitung zugeführt werden. Es ist daher notwendig, besonders die langgestreckten, im   Stranggiessverfahren   erzeugten Hohlblöcke in verarbeitungsfählge kurze Stücke aufzuteilen.

   Das kann sowohl im warmen als auch Im kalten 
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 äusseren Oberfläche ansetzende Schweissschlacke   verhältnismässig   leicht wieder zu entfernen Ist, ist es von erheblicher Bedeutung, dass insbesondere die Oberfläche der inneren   Hohlung   möglichst frei von mit Stahl versetzten   Schweissschlacken   bleibt, da diese nur schwer und mit besonderem Aufwand wieder zu entfernen sind und sich in beachtlicher Menge ansetzen, wenn   derartige Hohlkörper in   der bisher üblichen Weise mit dem Schneidbrenner getrennt werden.

   Bei dieser Art des Trennens treibt bekanntlich die Brennerflamme das aufgeschmolzene und zum Teil verschlackte Material vor sich her und bei Hohlkörpern im entsprechenden Bereich in die Höhlung, wo es sich in starken, tropfenförmigen Wulsten ansetzt, die unter Umständen die Höhlung am jeweiligen Ende völlig zusetzen. 



   Zur Vermeidung dieses erheblichen Nachteiles wird nunmehr erfindungsgemäss vorgeschlagen, beim Abtrennen von starkwandigen Hohlkörpern so zu verfahren, dass zunächst mit einem oder mehreren, auf einer Kreisbahn um den runden   odervielkantigenBlock   umlaufenden Brennern die Masse der Wandung tangential anschneidend herausgebrannt wird, u. zw. so, dass nur noch ein dünnwandiger, die Höhlung ringförmig umgebender, geschlossener Rest der Wandung stehen bleibt, der das Einlaufen von   Schweissschlacke   in die Bohrung verhindert. Dieser Rest wird erst dann durchgebrannt, wenn die Masse des Wandmaterials bzw. der Schweissschlacke mit Hilfe des oder der Brenner weggebrannt und nach aussen abgetrieben wurde.

   Da der stehenbleibende Wandungsrest relativ dünn gehalten werden kann, kann auch nur ein verhältnismässig kleiner Teil der Schweissschlacke überhaupt in die   Höhlung   gelangen'und sich dort ansetzen. 



  Um aber auch diese Menge so gering als nur möglich zu halten, wird weiterhin vorgeschlagen, den oder die Brenner so zu fahren, dass auch der verbliebene Wandungsrest tangential angeschnitten wird, so dass tatsächlich nur noch ein Bruchteil der anfallenden Schweissschlacke in die   Höhlung   gelangt. 



   Diesen Erkenntnissen entsprechend ist auch die zugehörige Vorrichtung ausgebildet. Sie besteht im wesentlichen aus einem oder mehreren, vorzugsweise zwei, der bekannten Schneidbrenner, die einander gegenüberliegend in einem   den Hohlblock umgebenden zylindrischen Gehäuse schwenkbar undaaf einer   Kreisbahn umlaufend angeordnet sind. Servomotore bewirken sowohl die Schwenkung der Brennerdüsen als auch den Umlauf der Brenner und des Gehäuses, das gegebenenfalls auf seiner dem Hohlblock zugewendeten Seite mit einem von Kühlmittel durchströmten Mantel versehen ist. Die Ausstattung des   Gebäumt   soll so getroffen sein, dass es sowohl in der Vertikalen als auch in der Horizontalen zum Einsatz gebracht werden kann. 
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   Fig. 1 und 2 zeigen die Vorrichtung in senkrechten Schnitten   (a - a und b - b   nach Fig. 3) in zwei verschiedenen Ebenen. 



   Fig. 3 zeigt einen Horizontal-Schnitt und
Fig. 4 verschiedene Stellungen (a bis g) der Brenner während des Umlaufes. 



   In dem den Strang 2 umgebenden Gehäuse, das aus dem äusseren, feststehenden und tragenden Mantel 4 und dem inneren, umlaufenden Teil 6 besteht, sind die beiden Brenner 8 und 10 mit abgewinkelten und auf   denStrang 2 gerichteten Brennerdüsen einandergegenüberliegend   angeordnet. Der Mantel 4 ist im   vorliegendenFall   mit Gleitstücken 12 in Führungen 14 geführt und auf die jeweilige Höhe einstellbar. Von den weiter im Gehäuse untergebrachten Motoren 16 und 18 (Fig. 2) hat der Motor 18 die Aufgabe, die Brenner 8 und 10 über den Zahnkranz 20 in einem bestimmten Bereich zu schwenken, während der Motor 16 über denZahnkranz 22 den Umlauf des inneren Teiles 6 und der eingeschwenkten Brenner 8 und 10 (Fig. 3) bewirkt.

   Der umlaufende Teil 6 trägt auf seiner dem   Strang 2 zugewendeten Seite einen   Doppelmantel 24, der von einem Kühlmittel durchströmt ist. Im übrigen soll dieser gekühlte Mantel 24 in seiner Länge so bemessen sein, dass die Zuführungsschläuche für die Brenner, die Stromzuführung für die Motoren 
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 kommen, wenn sie sich bei der Umlaufbewegung auf dem Mantel aufwickeln. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Zum Abtrennen eines Abschnittes von dem in den Zeichnungen dargestellten Rundstrang 2 werden die beiden einander gegenüberliegenden Brenner 8 und 10 (in Fig. 3 bzw. 28 und 30 in Fig. 4) mit Hilfe des Motors 18 und des Zahnkranzes 20 soweit verschwenkt, dass ihre Brennerflamme 32 und 34 tangential am Strang 2 anliegen. Nach erfolgtem Anwärmen werden beide Brenner weiter geschwenkt, bis der Strang auf beiden Angriffsseiten bis auf eine dünne Wand zur Höhlung hin durchgebrannt ist   (Fig. 4a).   Damit ist die Schwenkbewegung der Brenner beendet, und es setzt nun, bewirkt durch den Motor 16 über den Zahnkranz 22, die Umlaufbewegung der Brenner 8 und 10 ein, durch die die Brenner auf einer Kreisbahn um je   1800   um den Strang   2 ge führtw erden.

   Aufdiese Weise, wie inden Fíg. 4b   und c gezeigt, wird die Masse des Wandungsmaterials weggebrannt und nach aussen abgeführt, wobeischliesslich-in der   Endstellung beider Brenner (s. Fig. 4d) -   nur noch der dünnwandige, die Höhlung ringförmig umgebende Rest 36 stehenbleibt. Nunmehr wiederholt sich im kleinen der vorstehend geschilderte Vorgang, indem zunächst die beiden Brenner, deren Flammen den ringförmigen Rest tangieren, um wenige Grade mit Hilfe des Motors 18 über den Zahnkranz 20 geschwenkt werden, bis die Höhlung   angeschnitten ist. Sodann setzt der Rücklauf, bewirkt durch den Mo-   tor 16 über den Zahnkranz 22, ein (Fig. 4f) und führt die Brenner 28 und 30 in ihre Ausgangsstellung (Fig. 4g) zurück, die dabei den Wandungsrest 36 wegbrennen. 



   Die Vorrichtung nach der Erfindung kann innerhalb einer Stranggiessanlage in an sich bekannter Weise so angeordnet sein, dass sie mit dem Strang abwärts geführt wird, während der Schneidvorgang erfolgt. 



   Die Steuerung der umlaufenden Teile und der Brenner kann manuell oder mechanisch mit Hilfe von an sich bekannten Stellmotoren, Sollwertgebern und/oder anderen   Steuer- und Kontrollgeräten   erfolgen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum autogenen Brennschneiden von metallischen, gegebenenfalls in   Stranggiessanlagen   erzeugten Hohlblöcken, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines   cdermehrerer   auf einerKreisbahn umlaufender Schneidbrenner vorerst die Masse der Wandung bis auf einen dünnwandigen, die Höhlung des Blockes ringförmig umgebenden Rest und anschliessend dieser Rest durchtrennt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brenner so geführt werden, dass ihre Flammen sowohl den Hohlblock aussen als auch den abschliessend durchzubrennenden dünnwandigen Rest im wesentlichen tangential anschneiden.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass vorerst mittels zweier gegenüberliegender Schneidbrenner unter deren gemeinsamer Drehung um 1800 die Masse der Wandung und anschliessend unter Riicklauf der Schneidbrenner in ihre Ausgangslage der dünnwandige, ringförmige Wandungsrest durchtrennt wird.
    4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich- net, dass sie aus einem den Hohlblock (2) umgebenden zylinderförmigen Gehäuse besteht, dessen äusserer Mantel (4) mit Gleitstücken (12) in einander gegenüberliegenden, ausserhalb und seitlich des Gehäuses angeordneten Führungen (14) gehalten wird und feststellbar ist und den inneren umlaufenden und die Brenneinrichtung mit Motoren (16,18) aufnehmenden Teil (6) trägt. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Teil (6) auf seiner dem Block (2) zugewendeten Seite einen Kühlmittel durchströmten Doppelmantel (24) aufweist, der sich nach unten über das Gehäuse hinausgehend erstreckt.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass einer der im Gehäuse angeordneten Motore (18) die Schwenkbewegung der Brenner (8,10) über einen Zahnkranz (20) bewirkt, wäh- rend der andere Motor (16) über einen zweiten Zahnkranz (22) den Umlauf des inneren Teiles (6) und damit den der Brenner (8,10) steuert.
AT77260A 1959-05-15 1960-02-02 Verfahren und Vorrichtung zum autogenen Brennschneiden von metallischen, gegebenenfalls in Stranggießanlagen erzeugten Hohlblöcken AT215259B (de)

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