AT215233B - Holländer - Google Patents

Holländer

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AT215233B
AT215233B AT519359A AT519359A AT215233B AT 215233 B AT215233 B AT 215233B AT 519359 A AT519359 A AT 519359A AT 519359 A AT519359 A AT 519359A AT 215233 B AT215233 B AT 215233B
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AT
Austria
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intermediate piece
union nut
valve
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dutch
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Application number
AT519359A
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English (en)
Inventor
Franz Ing Baumer
Original Assignee
Franz Ing Baumer
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Holländer 
Im Patent Nr. 207639 ist   ein Holländer mit einem gewinde10senzylindrischenZwischenstück   beschrieben, nach dessen Entfernung zufolge des dadurch geschaffenen freien Raumes eine Armatur od. dgl. aus der Leitung leicht ausbaubar ist, wobei das Zwischenstück verschiedener Länge als Zusatzteil innerhalb der entsprechend verlängerten Überwurfmutter liegend, unter Zwischenschaltung von Flachdichtungen zwischen den planen Stirnflächen der   Anschlussstücke   einer normalen   Flachholländerverschraubung   eingebaut ist. 



   Es ist schon bekannt, das Zwischenstück zur Abstützung von Einbauten zu verwenden. Dabei war es aber bisher nicht möglich, diese Einbauten gegen andere ohne weiteres auszutauschen. Sie stützen sich nämlich auch an den   Holländel1'erschraubungsteilen   ab, die bei anders gearteten Einbauteilen natürlich nicht verwendet werden können. 



     Erfindungsgemäss   ist demgegenüber das Zwischenstück alleiniger Träger von zusätzlichen   Einbautei-   len wie Filter, Ventilen od. dgl., wodurch die Funktionen und Eigenschaften dieser zur Gänze auf das Zwischenstück   übergehen, während   die beiden Anschlussteile die einer normalen Flachholländerverschraubung in unverändertem Zustand sind. 



   Das Zwischenstück wird an Stelle der betreffenden   Armatur- oder Apparatengehäuse   zum alleinigen Träger der entsprechenden Bestandteile, wobei die beiden Anschlussstücke in unveränderter Form belassen bleiben. Diese gegenüber bekanntgewordenen Konstruktionen getroffene Anordnung, dass das Zwischenstück alleiniger Träger der zusätzlichen Einbauteile ist, ermöglicht erst, das mit einer zusätzlichen Einrichtung versehene Zwischenstück gegen ein solches eine andere Funktion ausübendes ohne weiteres zu vertauschen. Die einfache Bauart des erfindungsgemässen Zwischenstückes gestattet es auch, zwei oder 
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 per mit Beilage einer Dichtung mittels einer gemeinsamen Überwurfmutter zusammenzufügen.

   Wird au-   sserdem   die   Überwurfmutter   in einen   Schrab- un   einen feststehenden Körper geteilt, können auch Apparat-oder Armaturelemente eingebaut werden, die aus dem Zwischenstück herausragen, wie Ventile, Abzweige, Blindpfropfen u. a. m., weil ja der eine Überwurfmutterteil seine Lage während des Schraubvorganges beibehält. Dadurch sind weitere Kombinationsmöglichkeiten innerhalb der gemeinsamen Überwurfmutter gegeben. Auch dabei bleiben die beiden Anschlussteile unverändert erhalten, da alle zusätzlichen Einbauteile von den Zwischenstücken allein aufgenommen werden. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung näher veranschaulicht. So ist beispielsweise in Fig. l der Einbau einer Filtereinrichtung in das Zwischenstück, in Fig. 2 der eines Rückschlagventiles, in Fig. 3 der eines Überdruckventiles dargestellt, während die Fig. 4 den Einbau eines Absperrventiles in Verbindung mit einer Filtereinrichtung unter Verwendung einer geteilten Überwurfmutter zeigt. Alle Figuren stellen Schnittbilder dar. 



   1 und 2 sind die beiden normalen Flachholländer-Anschlussteile, ebenso 3 das Zwischenstück,   4, 5   die beiden Dichtungen und 6 die Überwurfmutter, mit welcher das Zwischenstück mit den   Normalholländer-   teilen verschraubt ist. In die Bohrung 7 des Zwischenstückes 3 in Fig. 1 ist die Filtereinrichtung eingebaut, die aus dem Filterträger 8 und den beiden Filtersieben 9, 10 besteht. Zum Zwecke guter Reinigungsmöglichkeit ist der Filterträger 8 konisch und käfigartig geformt und liegt so in der   Strömung,   dass die Flüssigkeit zuerst das grobmaschige Sieb 9 durchfliessen muss. 



   In Fig. 2 ist ein in gebräuchlicher Form ausgebildetes Rückschlagventil in das Zwischenstück einge- 

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 baut. Der an der Einströmseite liegende Teil des Zwischenstückes ist als Sitz 11 für den Ventilkörper 12 ausgebildet, während die andere Seite des Zwischenstückes einen Führungsteil 13 in gebräuchlicher Form trägt, der gleichzeitig die   Abströmöffnungen   besitzt. Bei horizontal liegender Rohrleitung wird der Ventilkörper 12 durch eine Druckfeder 14 auf seinen Sitz gepresst. 



   Fig. 3 zeigt den Einbau eines Überdruckventiles in das Zwischenstück 3. 16 sind zwei gleichartige konische Ventile, die im Körper des Zwischenstückes so liegen, dass sie radial wirken, sie werden mittels einer Zugfeder 17 gemeinsam und mit gleicher Kraft auf ihren Sitzen gehalten. Zum Ausgleich des Überdruckes weist die Überwurfmutter 6 die Bohrungen 18 auf. 



   Das Beispiel einer geteilten Überwurfmutter ist aus Fig. 4 ersichtlich, in welcher der Zusammenbau von zwei sonst getrennten Armaturen im Zwischenstückeinbau unter Beilage einer Zwischendichtung dargestellt ist. Dieser Fall stellt die Kombination eines gebräuchlichen Absperrventile mit   einer Filterein-   richtung dar, die in Fig. 1 beschrieben wurde. Hier kann das Zwischenstück als Träger der Filtereinrichtung kürzer gehalten sein, um die geteilte Überwurfmutter nicht unnütz zu verlängern. Die Überwurfmutter besteht aus einem feststehenden Teil 19, aus welchem der Oberteil 20 eines gebräuchlichen Absperrventiles herausragt und einem Schraubteil 21, welcher als eigentliche Überwurfmutter dient.

   Das Zwischenstück 3', als Träger des Absperrventiles weist eine Zwischenwand mit dem Ventilsitz 22 und eine Gewindebohrung 23 zur Aufnahme des Ventiloberteiles 20 auf. Auch dabei können nicht nur beide zusammengebauten Armaturen kontrolliert werden, sondern es behalten die Zwischenstücke ihre ursprüngliche Bestimmung des bequemen Ausbaues benachbarter Armaturen, wenn der Ventiloberteil 20 und der Schraubteil 21 der geteilten Überwurfmutter ausgeschraubt werden. 



   In gleicher Weise können in ein am Umfang des Zwischenstückes radial angebrachtes Gewinde Abzweigungen,   Blindpfropfen   u. dgl. eingeschraubt werden. 



   Die beschriebene zusätzliche Verwendung des Zwischenstückes als alleiniger Träger von Armaturteilen, zu deren Funktion sonst getrennte Gehäuse erforderlich sind, gibt also mit Hilfe geteilter oder ungeteilter Überwurfmuttern verschiedener Länge eine Reihe von Kombinationsmöglichkeiten, ohne den Grundcharakter des Zwischenstückes zu   verändern.   



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Holländer nach Patent Nr. 207639 mit einem zur Aufnahme von Einbauteilen dienenden zylindrischen, gewindelosen Zwischenstück, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück alleiniger Träger von zusätzlichen Einbauteilen wie Filter, Ventilen od, dgl, ist, wodurch die Funktionen und Eigenschaften dieser zur Gänze auf das   Zwischenstück übergehen,   während die beiden Anschlussteile die einer normalen Flachholländerverschraubung in unverändertem Zustand sind.

Claims (1)

  1. 2. Holländer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere Zwischenstücke mit verschiedenen Funktionen bei Zwischenlage von Dichtungen von einer gemeinsamen Überwurfmutter umschlossen sind.
    3. Holländer nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Überwurfmutter in einen feststehenden und einen Schraubteil unterteilt ist, so dass aus dem Zwischenstück herausragende Konstruktionselemente ihre Lage während des Schraubvorganges beibehalten.
AT519359A 1959-07-16 1959-07-16 Holländer AT215233B (de)

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