AT21490B - Vorrichtung zum Prägen von Briefpapier u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Prägen von Briefpapier u. dgl.

Info

Publication number
AT21490B
AT21490B AT21490DA AT21490B AT 21490 B AT21490 B AT 21490B AT 21490D A AT21490D A AT 21490DA AT 21490 B AT21490 B AT 21490B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
embossing
roller
lever
stamp
pressure
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Hawkins
Original Assignee
Thomas Hawkins
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thomas Hawkins filed Critical Thomas Hawkins
Application granted granted Critical
Publication of AT21490B publication Critical patent/AT21490B/de

Links

Landscapes

  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Prägen von Briefpapier u. dgl. 



   Zweck der vorliegenden Erfindung ist, eine sehr einfache und leicht herstellbare Vorrichtung zum Einprägen von Adressen in Briefpapier und für ähnlichen Bedarf zu schaffen. 



   Es sind bereits Vorrichtungen zum Einprägen von Monogrammes bekannt, bei denen das zu prägende Blatt zwischen zwei als Patrize und Matrize ausgebildete, federnde Metallbleche gebracht und nun der erforderliche Druck dadurch hervorgebracht wird, dass man mit einem geeigneten Gegenstande über den Stempel hinstreicht oder darauf reibt. Auf diese Weise kann jedoch wegen der Ungleichheit des ausgeübten   Druckes immer   nur   eino ungleichförmige und undeutliche   Prägung erzielt werden.

   Auch ist es   unmöglich,   gute Prägungen durch unmittelbares Niederdrücken eines Körpers mit ebener oder gekrümmter Anlagefläche zu erzielen, denn man ist in diesem Falle nicht allein ausserstande, ohne einen unhandlich langen Hebel einen hinreichenden Druck auf die Flächeneinheit aus-   zuüben, sondern es wird   auch wesentlich erschwert, etwa vorhandene Unebenheiten des 
 EMI1.1 
   gl'lUäss   dieser Erfindung dadurch vermieden, dass der   Prägedruck   durch eine mittels schwenkbaren   Ilandhebels geführte Walze hervorgebracht   wird. 



   Behufs   Ausführung   der   Prägung im Papier   wird das obere Stempelblech mit Hilfe dieser Druckwalze niedergedrückt. 



   Fig. 1 zeigt die   Vorrichtung   im senkrechten Schnitt, den   Prägcstock ausser Gebrauch   und Fig. 2 ist eine Seitenansicht des letzteren, die ihn während der Benützung und mit gestrichelten Linien ausser Gebrauch in einer Schachtel untergebracht, darstellt. 



   Der bekannte Blattstempel 73 ist auf einer Grundplatte 71 angebracht, die den Deckel eines Kastens 72 zur Aufnahme des Geräts bilden kann. In die Grundplatte 71 ist ein mit Kopf versehener Zapfen 74 fest eingesetzt, der die Drehachse für einen eine Walze 76 tragenden Hebel 75 bildet und mit Spielraum durch ein am Ende des   Hebels 75   ausgebildetes Auge geht, so dass der Hebel seitlich, sowie in senkrechter Richtung gleichsam in einem Universalgelenk geschwenkt werden kann. Die Walze 76 ist mit Gummi   bckkidot, um   Beschädigungen des oheren Stempelblattes beim Prägen zu verhüten und am freien Ende des Hebels 75 ist ein Handgriff angebracht. Zwischen dem Kopf des   Bolz''ns 74   und dem Auge des Hebels 75 kann eine Feder 77 angeordnet sein.

   In Fig. 2 sind die   Arbeitstcile   samt dem zu prägenden Papierblatt   78     Illit voll   ausgezogenen Linien in der Lage dargestellt, die sie während des Gebrauches der Prägevorrichtung einnehmen ; zugleich ist in gestrichelten Linien angedeutet, wie der Prägestock nach Abnahme des Handgriffes innerhalb des Kastens untergebracht werden kann. Der letztere kann natürlich auch in Fortfall kommen. 



   Der Hebel 75 wird zwecks Einlegens des Papiers zwischen die Blätter des Stempels zur Seite gedreht und sodann unter kräftigem Niederdrücken der Walze gegen den Stempel darüber hin   bewegt. Man   kann, was manchmal wünschenswert ist, den Druck des einen Endes der Walze im Verhältnis zu dem am anderen Ende ausgeübten dadurch regeln,   dass man zwischen r Bund   des Bolzens 74 und die Grundplatte 71 eine Unterlagsscheibe einlegt oder je nach Bedarf eine grössere oder kleinere Feder 77 verwendet, die nach dem Zusammendrücken unter dem Bolzenkopf mehr oder weniger   Raum   einnimmt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Wirkung der Druckwalze 76 ist eine ganz andere und für den vorliegenden Zweck weit vorteilhaftere als die jedes anderen Hilfsmittels zur Erzielung des erforder- 
 EMI2.1 
 Drebstelle bilden und die Druckwalze   76   das Widerlager darstellt. Vermöge dieser Einrichtung kann durch die Walze ein viel grösserer Druck auf den Prägestempel ausgeübt werden, als es mittels eines flachen Gegenstandes möglich wäre ; ferner ist der während dor ganzen Dauer des Prägevorganges auf den Stempel wirkende Druck beinahe gleich-   mässig,   was bei dem durch Überreiben des Stempels mittels einer krummen Fläche erzeugten Druck sicherlich nicht der Fall ist.

   Endlich beschränkt auch die Walze die Druckwirkung in jedem Augenblick auf die besondere Linie, in welcher sie den Stempel gerade berührt, dieser Druck wird also längs dieser Linie zusammengehalten und nicht über eine grössere   Fliiche zerstreut,   um so mehr, als der Blattstempel biegsam genug ist, eine seitliche Fortpflanzung des Druckes zu verhindern. Demgemäss tritt beim Prägen kein Kraftverlust auf und das Prägen kann durch Andrücken und   Hinführen   der Druckwalze über den Stempel jederzeit   verhältnismässig   leicht und bequem bewerkstelligt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Prägevorrichtung (Trockenstempel) mit zwei als Matrize bezw. Patrize geprägten, auseinander federnden Blechen zum Prägen von Briefpapier u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass auf der den Prägestempel (73) tragenden Grundplatte (71) ein mit einer Walze (76) versehener Hebel (75) in beliebiger Richtung-nach oben, nach unten oder seitwärtsschwenkbar angelenkt ist, mit dessen Hilfe auf einem zwischen die Prägebleche eingeschobenen Blatt rapier die gewünschte Prägung entsteht, wenn der Hebel unter kräftigem Andrücken der Walze (76) über das obere Stempelblech hingeführt wird. EMI2.2
AT21490D 1903-11-14 1903-11-14 Vorrichtung zum Prägen von Briefpapier u. dgl. AT21490B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT21490T 1903-11-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT21490B true AT21490B (de) 1905-09-25

Family

ID=3528803

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT21490D AT21490B (de) 1903-11-14 1903-11-14 Vorrichtung zum Prägen von Briefpapier u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT21490B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2401737C3 (de) Vorrichtung zum ergreifen von stoffstuecken oder dergleichen
DE1294264B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Praegen einer Zierflaeche an Gewehrschaeften
AT21490B (de) Vorrichtung zum Prägen von Briefpapier u. dgl.
DE165046C (de)
EP3137262A1 (de) Heftklammergerät
DE97791C (de)
DE1915587B2 (de) Kantenanleimmaschine
DE69206090T2 (de) Herstellung von Puzzles.
EP1896191B1 (de) Vorrichtung zur dosierung und/oder egalisierung
DE122997C (de)
DE138750C (de)
DE10049701A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Markieren von Werkstücken
AT40924B (de) Kombinierter Niederhalter und Gehrungsanschlag an Profileisenscheren.
DE445233C (de) Herstellung zweiteiliger Unterteile fuer Staufferbuechsen
DE520451C (de) Randbiegemaschine fuer Bleche
DE20115007U1 (de) Vorrichtung für eine Schneidemaschine zum Schneiden von Papier, Karton u.dgl. Gut
DE1083109B (de) Nadelklemme
DE802230C (de) Vorrichtung zum Festhalten von Papier oder Stoff an Flaechen
DE557074C (de) Maschine zum Aufstellen und Zusammenpressen der Risslippen von Brandsohlen
DE447016C (de) Stanzmesser zum Ausstanzen von Werkstuecken, insbesondere fuer Lederwaren
DE491321C (de) Handpraegevorrichtung mit einem von einer Exzenterwalze bewegten Praegebalken
DE150297C (de)
CH229896A (de) Einspannvorrichtung für Streckmaschinen, insbesondere solche für Bleche und Bänder.
AT107395B (de) Stanze zum Ausstanzen von Werkstücken, insbesonders für Lederwaren.
DE922522C (de) Stellvorrichtung fuer eiserne Grubenstempel