AT214673B - Rahmen für Diapositive - Google Patents
Rahmen für DiapositiveInfo
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Description
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Rahmen für Diapositive
Bei Diapositivrahmen unterscheidet man zwei Rahmengattungen : Papprahmen und Starr-Rahmen, wobei die letzteren meist aus Kunststoff, teilweise jedoch aus Metall hergestellt werden. Papprahmen bereiten dem Photographen die grösste Bequemlichkeit ; ihre Kosten treten praktisch nicht in Erscheinung.
Meist werden dieDiapositive schon in der Entwicklungsanstalt unmittelbar nach dem Entwickeln vom Film getrennt und in die Rahmen gefasst. Die Diapositive kommen somit schon in vorführfertigem Zustand zum Versand.
Nun sind die Papprahmen keineswegs so starr ausgebildet, dass sie das Diapositiv bei der Projektion genau in der Schärfenebene haltenkönnen. Schon der Abstand zwischen einer Anlagefläche und dem Diapositiv lässt sich nie in, zufriedenstellender Weise einstellen, Der Film hat stets eine leichte Wölbung, die durch Fassen in Papprahmen nicht beseitigt werden kann. Schon aus diesem Grunde ist eine gleichmässige Scharfeinstellung aber das ganze Bildfeld ausgeschlossen. Durch die Erwärmung im Projektor ändert sich oftmals nicht nur der Wölbungsgrad des Diapositivs, sondern auch die Wölbungsrichtung, was wiederum eine Verlagerung des Schärfenbereichs innerhalb des Bildfeldes während der Projektion zur Folge hat.
Anspruchsvolle Amateure gehen daher oftmals dazu über, das Diapositiv aus dem Papprahmen herauszunehmen und neu mit einem starren Diapositivrahmen einzufassen. Diese Arbeit ist nicht nur mühsam, sondern auch kostspielig. Das Diapositiv soll im Rahmen genau eben gehalten und vor Staub geschützt werden. Die bekannten Diapositivrahmen, insbesondere Wechselrahmen, dieser Art sind daher verhältnismässig kompliziert aufgebaut. Sie bestehen regelmässig aus zwei Rahmenteilen und zwei an diesen gehaltenen Glasscheiben, zwischen denen das Diapositiv liegt. Es sind jedoch auch Diapositivrahmen aus glasklarem Kunststoff bekannt, die lediglich eine aufgeklebte oder dazwischenliegende Randmaske aus Papier zur Bildfeldabgrenzung und Beschriftung aufweisen.
Der erfindungsgemässe Diapositivrahmen ist gekennzeichnet durch zwei von beiden Seiten an einen Papprahmen anfügbare Deckplatten mit wenigstens einem Mittelteil, aus glasklarem Kunststoff, die mit Vorsprüngen in die Bildaussparung des Papprahmens eingreifen. Auch in diesem Fall ist es möglich, die Diapositive schon in der Entwicklungsanstalt in Papprahmen gefasst zum Versand zu bringen. Beim Einfassen wird durch fachgerechte Arbeit eine Beschädigung der Filmoberfläche vermieden, und das Diapositiv kann auch beim Transport und bei einer späteren Handhabung kaum beschädigt werden. Wer geringe Anforderungen an die Qualität des projizierten Bildes stellt, kann die Papprahmen unmittelbar zur Vorführung bringen.
Wer jedoch grössere Anforderungen stellt und das Diapositiv besser gegen Beschädigungen schützen will, kann anschliessend die Kunststoffplatten am Papprahmen anbringen. Die im wesentlichen eben ausgebildeten Vorsprünge der Deckplatten sollen dabei möglichst bis an das Diapositiv vorgezogen werden, so dass dieses genau in eine Ebene zu liegen kommt.
Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird an den gemeinsamen Anlageflächen am Papprahmen oder an den Deckplatten eine insbesondere vor Gebrauch durch eine abziehbare Papierdecke geschützte Klebstoffschicht vorgesehen. Hiefür kann man einen der bekannten Trockenkleber verwenden.
Nach einer andern Ausführungsform der Erfindung werden am Rand der Deckplatten angreifende mechanische Verbinder vorgesehen. Diese können beispielsweise Druckknöpfe aufweisen, die durch im Papprahmen vorgesehene Aussparungen'hindurch oder am abgerundeten Rand des Papprahmens vorbeigreifen.
An Stelle der Druckknöpfe kann man auch Eckkappen verwenden, die den Papprahmen und die Deckplatten umgreifen bzw. umklammern. Hiebei ist es zweckmässig, die Deckplatten im Bereich der Eckkappen mit Aussparungen zu versehen, deren Tiefe der Wandstärke der Eckkappen angepasst ist, so dass die Front-
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seiten des zusammengesetzten Diapositivrahmens eben ausgebildet sind. Gegebenenfalls können auch die Eckkappen an den Deckplatten noch durch insbesondere druckknopfartig ausgebildete Rastvorrichtungen gesichert werden.
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leichter Vorspannung eben gehalten. Hiebei können sich weder Newtonringe einstellen, noch kann sich das Diapositiv oder der Rahmen bei einer Erwärmung im Projektionsstrahlengang verformen.
Das zusam- mengesetzteRähmchensolldieDicke eines Kunststoff-Diarähmchens nicht übersteigen. Dies ist ohne weiteres möglich, da auch der Papprahmen zur Versteifung beiträgt und wesentlich dünner ausgebildet ist als die ohne Kunststoffeinfassung verwendeten Glasscheiben. Der Papprahmen erspart die Verwendung besonderer Randmasken und lichtabweisender Bestandteile im Kunststoff, da er selbst genügend lichtundurchlässig und lichtabweisend ausgebildet werden kann.
Die Zeichnung gibt verschiedene Ausführungsformen der Erfindung wieder. Es zeigen Fig. l in räumlich auseinandergezogener Darstellung die Einzelteile eines Kleberähmchens, Fig. 2 einen Querschnitt durch das Kleberähmchen nach Fig. l, Fig. 3 und 4 in einer der Fig. l ahnlichen Darstellung dieEinzel- teile je eines Wechsekähmchens mit Druckknopf- oder Eckkappenverbindung und Fig. 5 ein zusammengesetztes Rähmchen mit Eckkappenverbindung nach Fig. 4.
In der Zeichnung ist mit 1 ein bekannter Papprahmen bezeichnet, dessen beide Rahmenteile la einen Bildausschnitt lb aufweisen, in dem das Diapositiv 2 zwischen den Rahmenteilen gehalten ist. Eine Deckplatte 3 hat die gleiche Aussenform wie der Papprahmen und weist einen rechteckförmigen Vorsprung 3a auf, der in allen Abmessungen dem Bildausschnitt lb der Rahmenteile la angepasst ist. Der den Vorsprung 3a umgebende Rand 3b der Deckplatte ist auf der dem Papprahmen 1 zugewandten Seite mit einem bekannten Trockenkleber beschichtet, der vor Gebrauch durch eine abziehbare Papierdecke 4 abgeschirmt ist.
Nachdem an zwei Deckplatten 3 die Papierdecke 4 entfernt worden ist, werden diese von beiden Seiten an den Papprahmen 1 angeklebt, wobei die Vorsprünge 3a in die Bildaussparungen lb eingreifen und das Diapositiv 2 von beiden Seiten erfassen, wie dies aus Fig. 2 zu ersehen ist.
Nach Fig. 3 ist der Papprahmen 1 mit vier Durchbrechungen Ic versehen, durch welche Druckknöpfe 5 der einen Deckplatte hindurchgreifen und in Druckknopfbuchsen 6 der andern Deckplatte einrasten. Im übrigen ist die Ausbildung gleich derjenigen nach den Fig. l und 2. An jeder Deckplatte sind zwei Druckknöpfe und zwei Druckknopfbuchsen vorgesehen, so dass beide Teile gleich ausgebildet werden können.
Nach Lösen der Druckknopfverbindungen kann jederzeit der Papprahmen ausgetauscht werden. Da jedoch die eine Deckplatte unmittelbar an der andern gehalten ist, wird der Papprahmen leicht zusammengedrückt, und die beiden Vorsprünge 3a wirken von beiden Seiten auf das Diapositiv 2 ein. Der Rand 3b kann hier leicht allseitig, etwa sphärisch, gewölbt ausgebildet werden, während die Platte im Bereich der Vorsprünge 3a eben ist. Dadurch wirkt auf das Diapositiv von beiden Seiten eine Vorspannkraft über den ver- hältnismässig dicken Mittelteil der Platte 3 ein. Der Rahmen kann sich daher auch bei starker Erwärmung im Projektor praktisch nicht verziehen. Vor allem wird auch durch die Vorspannkraft eine absolut staubdichte Verbindung zwischen den Platten und den Papprahmen geschaffen.
An Stelle der Druckknöpfe sind nach den Fig. 4 und 5 kastenförmige Eckkappen 7 vorgesehen, die über die Ecken der Platten 3 und des Papprahmens 1 geschoben werden. Im Bereich der Eckkappen 7 sind an den Deckplatten 3 dreieckförmige Vertiefungen 8 vorgesehen, deren Tiefe gleich der Werkstoffstärke der Eckkappen 7 ausgebildet ist. Die Stirnflächen der Kappen und der Deckplatten liegen somit beim zu- sammengesetztenRähmchennachFig. 5 in einer Ebene. An den Ecken der'Platten 3 sind ausserdem kleine Bohrungen 8a angebracht, in welche federnd Stifte oder Vorsprünge 9 einrasten, die von den Seitenw nden der Eckkappen weg nach innen ragen.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die dargestellten Ausführungsformen, die lediglich einige der zahlreichen möglichen Verbindungsarten wiedergeben. Sie umfasst vielmehr alle diejenigen Verbindungen, die bei Diarähmchen an sich bekannt sind und sich für den vorliegenden Zweck eignen. Zum Beispiel können an Stelle der Druckknöpfe Kegelklemmverbindungen vorgesehen werden, an Stelle der Eckkappen beliebige andere Klammerorgane, Bajonettverbindungen od. dgl.
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Diapositivrahmen, gekennzeichnet durch zwei von beiden Seiten an einem Papprahmen (1) anfug- <Desc/Clms Page number 3> bare Deckplatten (3) mit wenigstens einem Mittelteil aus glasklarem Kunststoff, die mit Vorsprüngen (3a) in die Bildaussparung (1b) des Papprahmens eingreifen.2. Diapositivrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im wesentlichen eben ausgebildeten Vorsprünge (3a) bis an das Diapositiv (2) vorgezogen sind.3. Diapositivrahmen, nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine an den gemeinsamen Anlageflächen am Papprahmen oder an den Deckplatten vorgesehene, insbesondere vor Gebrauch durch eine abziehbare Papierdecke (4) geschützte Klebestoffschicht.4. Diapositivrahmen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch am Rand (3b) der Deckplatten angreifende mechanische Verbinder (5,6, 7).5. Diapositivrahmen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbinder Druckknöpfe (5) aufweisen, die durch im Papprahmen vorgesehene Aussparungen (1c) hindurchgreifen.6. Diapositivrahmen nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch Papprahmen und Deckplatten umgreifende Eckkappen (7).7. Diapositivrahmen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckplatten (3) im Bereich der Eckkappen (7) Aussparungen (8) mit einer der Wandstärke der Eckkappen angepassten Tiefe aufweisen, so dass die Frontseiten des zusammengesetzten Diapositivrahmens eben ausgebildet sind.8. Diapositivrahmen nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch insbesondere druckknopfartig ausgebildete Rastvorrichtungen (8a, 9) zwischen den Deckplatten und Eckkappen.9. Diapositivrahmen nach Anspruch 1, 2, oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckplatten (3) insbesondere ausserhalb der in die Bildaussparung des Papprahmens eingreifenden Vorsprünge (3a), leicht nach dem Diapositiv (2) hin gewölbt ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT901459A AT214673B (de) | 1959-12-11 | 1959-12-11 | Rahmen für Diapositive |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT901459A AT214673B (de) | 1959-12-11 | 1959-12-11 | Rahmen für Diapositive |
Publications (1)
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| AT214673B true AT214673B (de) | 1961-04-25 |
Family
ID=3610437
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT901459A AT214673B (de) | 1959-12-11 | 1959-12-11 | Rahmen für Diapositive |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT214673B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6367181B1 (en) * | 1999-08-31 | 2002-04-09 | Jason Lee Skoog | Golf ad |
-
1959
- 1959-12-11 AT AT901459A patent/AT214673B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6367181B1 (en) * | 1999-08-31 | 2002-04-09 | Jason Lee Skoog | Golf ad |
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