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Anordnung für eine gegenseitige Verbindung zweier elektrodynamischer Maschinen
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Erfindungbindung von zwei elektrodynamischen Maschinen auf eine zuverlässige und zeitsparende Weise.
Der Generator und die Erregermaschine eines Generatorsatzes sind gewöhnlich so zusammengestellt, dass sie von ein und derselben Kraft getrieben werden. Man kann offenbar die einfachste Konstruktion i durch das Zusammenbauen der Generator- und Erregermaschine auf derselben Welle erreichen. Die Er- regermaschine mit ihrem Kommutator ist aber der empfindlichste Teil des Satzes und kann leicht eine
Betriebsunterbrechung verursachen. Eine mit dem Generator fest zusammengebaute Erregermaschine wird
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plizieren, weil die Werkstattabteilung für Erregermaschinen dann mit der grossen Generatorwelle arbeiten muss. Die obengenannten Schwierigkeiten können jedoch dadurch vermieden werden, dass man die Er- regermaschine auf eine Hülse baut, die an der Generatorwelle befestigt werden kann.
Bei Erregermaschi- nen mit hoher Umlaufzahl, besonders solchen für Turbogeneratoren strebt aber der Berechner einen klei- nen Kommutatordurchmesser an und einen grossen Durchmesser für den Wellenteil, an dem die Erreger- maschine montiert ist. Diese zwei Forderungen stehen in Widerspruch miteinander und sind schwerer vereinbar, je dicker die Hülse ist.
Es gibt auch andere Umstände, die eine gemeinsame Welle für Generator und Erregermaschine un- praktisch machen. Es kommt z. B. oft vor, dass die Ausformung der gemeinsamen Welle von den mecha- nischen Dimensionen der an der Welle montierten Regulatormaschinen abhängig ist, so dass der natürliche
Verlauf der Berechnungsarbeit gestört wird.
Mankannalso daraus schliessen, dass es in vielen Fällen vorteilhaft ist, die Erregermaschine auf eine separate Welle zu bauen, die sich mittels einer Kupplung mit der Generatorwelle verbinden lässt. Dieses
Prinzip ist wohlbekannt und an und für sich nicht patentierbar.
Ein anderes wohlbekanntes Prinzip ist die Anwendung von Zentrumleitern, die in einem axialen Ka- nal der elektrodynamischen Maschine placiert sind. Dadurch ist es z. B. möglich, die Schleifringe eines Generatorsatzes mit dem Rotor des Generators zu verbinden, auch wenn die Schleifringe ausserhalb des
Generators, in axialer Richtung vom Generator gesehen, placiert sind.
Wenn separate Generator- und Erregermaschinenwellen zusammen mit ungeteilten und die beiden
Wellen durchlaufenden Zentrumleitern verwendet werden, ist das Kupplungsverfahren mit recht grossen Ungelegenheiten verbunden, weil der Zentrumleiter während des mechanischen Kupplungsprozess6$ in den zentralen Kanal der Erregennaschine eingeführt werden muss, und dann In solcher Weise, dass eine kom- pakte Fassung erreicht ist. Diese Arbeit kann nur von geübten Monteuren ausgeführt werden, doch laufen auch Spezialisten Gefahr, der Isolation oder den Leiterschienen zu schaden.
Die obengenannten Ungelegenheiten können durch die vorliegende Erfindung vermieden werden. Der
Gegenstand der Erfindung ist eine Atrdnung, bei der eine momentübertiagende mechanische Verbindung i zwischen zweimit Zentrumleitem versehenen Hohlachsen, mit einem elektrischen Kontakt zwischen einer
Anzahl Zentrumleiter in der einen Hohlachse und derselben Anzahl Zentrumleiter in der andexn Hobl- achse, kombiniert wird. Erfindungsgemäss ist die elektrische Kontaktanordnung innerhalb der mechani- schen Kuppelvonichtung montiert. Dadurch wird erreicht, dass die Zentrumleiter in den Hohlachse per- manentbefestigt werden können.
Bei einer billigen Konstruktion der Kontaktanordnung wird eine richtige elektrische Verbindung automatisch folgen, wenn nur die mechanische Kupplung richtig ausgeführt wird.
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In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgedankens dargestellt. Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer Verbindungsanordnung gemäss der Erfindung und Fig. 2 ist eine Endansicht derselben Anordnung. In Fig. 1 ist der obere Teil ein Schnitt entlang der Linie A - A in Fig. 2 und der un- tere Teil ist ein Schnitt entlang der Linie B - B. In Fig. 2 ist der obeie Teil ein Schnitt entlang der Linie C-C in Fig. 1 und der untere Teil ein Schnitt entlang der Linie D - D in Fig. 1.
In den Figuren bezeich- net 1 eine Generatorwelle mit einem Flansch 2. und 3 bezeichnet die Welle einer Erregermaschine mit
Flansch 4.5 und 6 bezeichnen zwei Leiter, die in einen zentralen Kanal in der Generatorwelle 1 verlegt sind und von der Welle mittels eines Rohres aus isolierendem Material 31 isoliert sind. 32 bezeichnet eine
Platte aus isolierendem Material, die die Zentrumleiter 5 und 6 voneinander isoliert. 7 und 8 bezeichnen zwei Leiter, die in einen zentralen Kanal der Erregermaschinenwelle verlegt und von der Welle mittels . eines Rohres 33 und gegenseitig mittels einer Platte 34 isoliert sind. Die Kontaktanordnung hat drei Kon- takte 9 für jeden Zentrumleiter der Erregermaschine. Die Zeichnung zeigt drei solche Kontakte, die mit dem Leiter 7 durch eine elastische Verbindung 14 elektrisch verbunden sind.
Die Verbindung 14 ist'an einem Zentrumleiter durch Schrauben 16 mit Köpfen 15 befestigt. Jeder Kontakt 9 ist mit Federn 12 be- lastet, die in gebohrtenLöchern 13 in der Welle der Erregermaschine liegen. Es gibt also ebensoviele Fe- dern wie federbelastete Kontakte. Die Federn drücken gegen ein Stück aus isolierendem Material 11, und dieses Stück drückt gegen einen flachen metallischen Ring 10, an welchem die Kontakte 9 und die ela- stische Verbindung 14 festgeschraubt sind, die letztere mittels einer Schraube 26 mit Kopf 27 und Mutter
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finden und in einer elektrisch leitenden sektorförmigen Platte 21 festgeschraubt sind. Die Platte 21 ist mit dem Leiter 5, der sich in der Generatorwelle befindet, elektrisch verbunden.
Die sektorförmige Platte ist mittels der Isolationsstücke 35 und 23 vom Generatorflansch isoliert, und der Ringsektor 10 ist vom Wellenflansch der Erregermaschine mittels der Isolationsstücke 18 und 17 isoliert. Der Ringsektor 10 hat einen radialen Vorsprung 36, der im Verein mit den Isolationsstücken 17 und 18 die axiale Bewegung der Kontakte 9 begrenzt. 19 und 24 bezeichnen zwei Zirkelringe, die in den Flanschen 2 und 4 mit Schrauben 25 bzw. 20 befestigt sind. Diese Ringe dienen dazu, die Kontaktanordnung innerhalb der mechanischen Kuppelvorrichtung zuverlässig festzuhalten.
PATENTANSPRÜCHT ;
1. Anordnung zur gegenseitigen Verbindung zweier elektrodynamischer Maschinen, von denen eine jede mit isolierten, in einen zentralen Wellenkanal verlegten Leitern versehen ist, und wo die gegenseitige Verbindung sowohl eine elektrische Verbindung von jedem Leiter der einen Welle zu einem entspre- chendenleiterder andem Welle mittels einer Kontaktanordnung als auch eine mechanische Kupplung der zwei Wellen umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Kontaktanordnung innerhalb der mechanischen Kupplungsanordnung befestigt ist.