AT214252B - Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Werkstücken für Schachteln u. dgl. - Google Patents

Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Werkstücken für Schachteln u. dgl.

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AT214252B
AT214252B AT414458A AT414458A AT214252B AT 214252 B AT214252 B AT 214252B AT 414458 A AT414458 A AT 414458A AT 414458 A AT414458 A AT 414458A AT 214252 B AT214252 B AT 214252B
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  Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Werkstücken für
Schachteln u. dgl. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 beinet, dass sie das erwünschte Muster   von Kerb : inien liefern. Bei   der dargestellten Ausführung erzeugen die Dia- gonalrippen 32 diagonale Kerblinien, die Rippen 34 Kerblinien der Quere und die Umfangsrippen 36 Kerb- linien der Länge der Bahn nach. 



   Der gekerbte Filz wird dann durch einen Trockenofen 42 hindurchgeschickt und bei seinem Austritt zu den Werkstücken durch ein Messer 44 geschnitten, das am Stapeltisch 46 angeordnet ist. Die abge-   schnittenen Werkstücke   fallen unter dem Schub der vorbewegten Bahn auf den Stapelträger 50 ab und bil- den dort einen Stapel 48. 



   Die Fig. 3 veranschaulicht ein erfindungsgemäss hergestelltes Werkstück, das aus einem Kartonblatt
60 mit Kerblinien 62 besteht, welche die Faltstellen zwischen Boden 76 und den vier Seitenwänden 78 bestimmen. Eckkerben 64 legen die Faltlinien für die Schachtelecken fest. An jeder Ecke ist, durch die
Eckkerben 64 vorgezeichnet, ein Schlitz 66 vorgesehen, der die Ecke diagonal schneidet, welche durch die Kerblinien 64 gebildet ist. 



   Wünscht man einen Deckel, wird eine Kerblinie 68 vorgesehen, welche die Faltstelle zwischen einer
Seitenwand 78 und der Deckelfläche 84 bestimmt. Die Kerblinie 68 setzt sich bis an die Ränder des Werk- stückes durch Kerblinien 70 fort, welche vor der Schachtelherstellung eingeschnitten werden. Kerblinien
72 bestimmen den Anschluss des Deckelbodens 84 an die Seitenlappen des Deckels 86. Eine zusätzliche
Kerblinie 74 ist an der Anschlussstelle zwischen Deckelboden 84 und dem Stirnlappen 88 dieses Deckels vorgesehen. Wenn gewünscht, kann das Eck des Stirnlappens entlang der Linie 74 und der Verlängerung der Kerblinie 72 abgeschnitten werden. 



   Beim erfindungsgemässen Verfahren ist der hergestellte Filz verhältnismässig dick, u. zw. rund
6-12 mm. Die Siebseite des Filzes ist verhältnismässig glatt, und die auf der Filzoberseite durch die
Kerbwalzen eingedrückten Nuten oder Kerben sind verhältnismässig   breit, nämlich annähernd   so breit als der Filz dick ist. Die Schachtel wird mit der glatten oder Siebseite nach aussen gefaltet. Obgleich die Fasern vorzugsweise Zellulosefasem sind, kann das Verfahren auch mit den verschiedensten andern Arten von Fasern, wie etwa Baumwolle, Leinen, Wolle, Ramie, Jute, Hanf, Sisal, Glas, Asbest usw., verwendet werden.

   Die Güte des Zellulosestoffes kann innerhalb weiter Grenzen schwanken, etwa von 100 % Abfäl- len, wie Zeitungspapier und   Wellpapenhüllen,   bis zu hochwertigem Stoff je nach Qualität des gewünsch- ten   Behälters.   



   Bei der Durchführung der Erfindung kann die Anordnung der Kerbwalzen verschiedentlich sein, bei- spielsweise können sie abwechselnd zu den Gautschwalzen verlegt werden. 



   Die Bahn, aus welcher der Behälter hergestellt wird, ist verhältnismässig steif, ausgenommen an den gekerbten Stellen, die soweit nachgiebig sind, dass ein Aufbiegen ausführbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Werkstücken für Schachteln u. dgl., gekennzeichnet durch die Kombination zweier an sich bekannter Gruppen von Verfahrensschritten, u. zw. dass einerseits eine ununterbrochene, dicke, filzartige Faserbahn aus einer wässerigen Faserstoffaufschlämmung auf einer kontinuierlich arbeitenden Verfilzmaschine hergestellt, aus dieser Wasser mittels einer Anzahl von Gautschwalzen abgequetscht und nachfolgend die Bahn einer Rillung und Trocknung unterworfen wird und dass anderseits die Rillung durch Einkerbung von Faltlinien in die abgepresste Bahn zum Falten des Werk- stückes in Schachtelfonn und anschliessend ein Abschneiden der gekerbten Werkstücke erfolgt.
AT414458A 1957-08-12 1958-06-13 Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Werkstücken für Schachteln u. dgl. AT214252B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0187323A1 (de) * 1985-01-10 1986-07-16 Focke &amp; Co. (GmbH &amp; Co.) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zuschnitten für Verpackungen

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EP0187323A1 (de) * 1985-01-10 1986-07-16 Focke &amp; Co. (GmbH &amp; Co.) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zuschnitten für Verpackungen

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