AT213241B - Kamera, insbesondere kinematographische Kamera - Google Patents

Kamera, insbesondere kinematographische Kamera

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Publication number
AT213241B
AT213241B AT372359A AT372359A AT213241B AT 213241 B AT213241 B AT 213241B AT 372359 A AT372359 A AT 372359A AT 372359 A AT372359 A AT 372359A AT 213241 B AT213241 B AT 213241B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
camera
cassette
attachment
film
cassettes
Prior art date
Application number
AT372359A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Boenisch
Herbert Goepfert
Wolfgang Planert
Original Assignee
Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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Publication date
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Publication of AT213241B publication Critical patent/AT213241B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kamera, insbesondere kinematographische Kamera 
Die Erfindung betrifft eine kinematographische Kamera mit auswechselbaren Kassetten verschiedenen   Filmfassungsvermögens.   



   Es ist bereits bekannt, an kinematographischen Kameras Kassetten mit unterschiedlichem Fassungsvermögen anzubringen. Hiebei werden entweder die kleineren Kassetten in die Kamera eingelegt und nur die grösseren von aussen an dieselbe angesetzt oder sämtliche zu verwendenden Kassetten mit Hilfe von entsprechenden Führungsmitteln von aussen an der Kamera befestigt. 



   Der Nachteil von aussen an der Kamera anzubringender Kassetten ist aber, dass hiebei für die Durchführung des Filmes durch die Kamerawand in dieser lichtdicht abzudeckende Schlitze sowie zusätzliche Transportrollen angebracht werden müssen. 



   Weiterhin ist bei mit derartigen Kassetten zu bestückenden Kameras der Sucher in der üblichen Weise angeordnet, u. zw. so, dass das Sucherokular in, unmittelbar an oder über der hinteren Kamerawand befestigt ist. Hiedurch wird das Einblicken in das Sucherokular beim Arbeiten mit grösseren Kassetten erschwert, weil diese infolge ihrer äusseren Abmessungen über den eigentlichen Kamerakörper hinausragen und das Auge des Beobachters nicht oder nur unter besonderen Anstrengungen an das Sucherokular herangebracht werden kann. Die dadurch entstehende Parallaxe führt zu   Einstell-und Aufnahmefehlern   und damit zu unnötigem Verbrauch von Filmmaterial. 



   Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kinematographische Aufnahmekamera zu schaffen, die sowohl mit den üblichen 7, 5 m Doppelacht-Filmkassetten als auch mit Kassetten mit grösserem Filmfassungsvermögen, die zum Teil das Kameragehäuse nach hinten überragen, ausgestattet werden kann, wobei in jedem Fall ein bequemer Einblick in das Sucherokular zu gewährleisten ist. 



   Erfindungsgemäss ist diese Aufgabe dadurch   gelöst, dass ein   haubenartig ausgebildeter Kassettenansatz, der auf den aus dem Kassettenraum herausragenden Teil der Kassetten mit grösserem Fassungsvermögen aufzuschieben ist und diesen umschliesst, an der Kamera angebracht ist, wobei dieser Kassettenansatz ein Linsensystem enthält, welches das vom Sucherokular der Kamera erzeugte Bild um den Betrag der zwischen der Vorder- und Hinterwand des Kassettenansatzes liegenden Strecke nach hinten verschiebt. 



   Die Erfindung ist in den nachstehenden Zeichnungen an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. 



   Es zeigen :
Fig. 1 eine Kamera mit eingesetzter   7, 5 m-Doppelacht-Filmkassette inperspektivischer Darstellung ;   Fig. 2 den Kassettenansatz mit in diesen eingesetzter Kassette mit grösserem   Filmfassungsvermögen   in perspektivischer   Darstellung ; Fig.   3 die perspektivische Darstellung einer Kamera mit eingebauter Kassette und teilweise auf letztere aufgeschobenem Kassettenansatz. 



   Die Kamera 1 besitzt einen Kassettenraum 2, welcher eine 7, 5 m Doppelacht-Filmkassette 3 aufnehmen kann und durch die   Kamerath 4 lichtdicht   abgeschlossen wird. Die an der Kameratür 4 befestigten Blattfedern 5 und 6 bringen die Kassette 3 beim Schliessen der Kameratür 4 in Arbeitsstellung. Das die Kameratür4 mit der Kamera 1 verbindende Scharnier 7 ist so ausgebildet, dass die Kameratür 4 abgenommen werden kann. Das Sucherokular 8 ist neben demKassettenraum 2 in der Kamera 1 angebracht. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der haubenartige Kassettenansatz 9 nimmt den Teil einer eine grössere Filmmenge fassenden   Kasset-   te 10 auf, welche aus dem Kassettenraum 2 herausragt, wenn die Kassette 10 in die Kamera 1 eingesetzt ist. Die in dem Kassettenansatz 9 vorgesehene Blattfeder 11 bringt die Kassette 10 in Arbeitsstellung, schliesst sie lichtdicht ab, wenn der Kassettenansatz 9 auf das aus dem Kassettenraum 2 herausragende Ende der Kassette 10 geschoben, auf das nicht näher dargestellte   Tililabyrinth   der Kamera 1 aufgesetzt und mittels eines Riegels 12 und eines   Hakens 14, die   mit einem an der Kamera 1 angebrachten Haken 13 und einer   Öse 15 zusammenwirken,   an der Kamera befestigt wird.

   Die seitliche Auswölbung 16 des Kassettenansatzes 9 enthält eine Bohrung 17 zur Aufnahme des Linsensystem 18 und 19 der Sucherverlängerung der Kamera 1. Der Kassettenansatz 9 ist so ausgebildet, dass die für grössere   Filmmengen   vorgesehenen Kassetten in einer solchen Stellung von ihm aufgenommen werden, dass die beiden Spulen bzw. die Spule 22 und der   Filmkern23 nebeneinanderliegend   angeordnet sind. Im Gegensatz dazu ist die Kassette für   7,   5 m Doppelachtfilm so in das Kassettenfach einzusetzen, dass die Spulen 20 und 21 übereinanderliegen. 



   Wenn mit der Kamera 1 Aufnahmen gemacht werden sollen, die eine grössere Filmlänge als 7, 5 m Doppelachtfilm erfordern, wird die Kameratür 4 geöffnet und von der Kamera 1 abgenommen. Danach wird die Kassette 3 aus dem Kassettenraum 2 herausgenommen und die Kassette 10 in diesen eingeführt. 



  Nachdem der Kassettenansatz 9 auf den aus der Kamera 1 herausragenden Teil der Kassette 10 aufgeschoben worden ist, wird er auf das Türlabyrinth (nicht näher dargestellt) der Kamera 1 aufgesetzt. Dann erfolgt die Befestigung des Kassettenansatzes mittels des Riegels   12, der Öse 15   und der   Haken 13 und 14, wo--   bei gleichzeitig die sich auf der Blattfeder 11   stützende Kassette   10 in Arbeitsstellung gebracht wird. 



   Es kann aber auch erst die Kassette 10 bis zum Anschlag an die Blattfeder 11 in den Kassettenansatz 9 eingeführt und danach beides zusammen an die Kamera 1 angesetzt werden. Hiebei wird das aus dem Kassettenansatz 9 herausragende Ende der Kassette 10 in den Kassettenraum 2 eingeschoben, bis der Kassettenansatz 9 an der Kamera 1 anliegt, worauf er mittels des Riegels 12, der Öse 15 und der Haken 13 und 14 befestigt wird. 



   Die in dem Kassettenansatz 9 vorgesehene Verlängerung des optischen Systems des Suchers der Kamera 1 gewährleistet ein einwandfreies   Anvisieren   des jeweiligen Aufnahmeobjektes und verhindert Einstellfehler, die durch Parallaxe beim Durchblicken durch einen Kamerasucher auftreten, wenn das Auge des Beobachters nicht nahe genug an das Sucherokular herangeführt werden kann. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Kamera, insbesondere kinematographische Kamera mit einem nach der dem   K8meraobjektiv   abgekehrten   hinteren Flächedes Kameragehäuses   zu offenen, durch. eine   Kameratür   abzuschliessenden Kassettenraum in welchen Kassetten unterschiedlichen Fassungsvermögens so einzusetzen sind, dass die grö- sseren Kassetten zum Teil das Kameragehäuse nach hinten überragen, dadurch gekennzeichnet, dass ein haubenartig   ausgebildeter Kassettenansatz (9), der   auf den aus dem Kassettenraum (2) herausragenden Teil der Kassetten (10) mit grösserem Fassungsvermögen aufzuschieben ist und diesen umschliesst, an der Kamera (1) angebracht ist, wobei dieser Kassettenansatz ein Linsensystem   (18, 19) enthält,   welches das vom Sucherokular (8)

   der Kamera   (1)   erzeugte Bild um den Betrag der zwischen der Vorder-und Hinterwand des Kassettenansatzes (9) liegenden Strecke nach hinten verschiebt.

Claims (1)

  1. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kassettenansatz (9) ein Rie- EMI2.1 mittels welcher der Kassettenansatz (9) an der Kamera (1) befestigt und mit dieser lichtdicht verbunden ist.
    3. Kamera nach den Ansprüchen 1 und 2,'dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kassettenansatz (9) EMI2.2 Kamera (1) in Aufnahmestellung bringt.
    4. Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kassettenansatz (9) eine Bohrung (17) zur Aufnahme der Linsen (18 und 19) des Linsensystems vorgesehen ist, welches das vom Okular (8) erzeugte Bild um den Betrag der Strecke zwischen Vorder-und Hinterwand des Kassettenansatzes (P) nach hinten verschiebt.
    5. Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kameratü ! : (4) abnehmbar an der Kassette (1) befestigt ist. <Desc/Clms Page number 3>
    6. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Kassette (3) (für 7, 5 m Doppelachtfilm) die Spulen (20 und 21) übereinander angeordnet sind, während bei der Kassette (10) (für grö- ssere Filmlängen, beispielsweise bei einer 30 m Kassette) die Spule (22) und der Filmkern (23) hintereinanderliegen.
AT372359A 1959-02-06 1959-05-20 Kamera, insbesondere kinematographische Kamera AT213241B (de)

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DE213241T 1959-02-06

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AT372359A AT213241B (de) 1959-02-06 1959-05-20 Kamera, insbesondere kinematographische Kamera

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