CH370962A - Kinematographische Kamera mit Kassette - Google Patents
Kinematographische Kamera mit KassetteInfo
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- CH370962A CH370962A CH7363259A CH7363259A CH370962A CH 370962 A CH370962 A CH 370962A CH 7363259 A CH7363259 A CH 7363259A CH 7363259 A CH7363259 A CH 7363259A CH 370962 A CH370962 A CH 370962A
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
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Description
Kinematographische Kamera mit Kassette Die Erfindung betrifft eine kinematographische Kamera mit auswechselbaren, in diese einzusetzen den Kassetten verschiedenen Filmfassungsvermögens.
Es ist bereits bekannt, an kinematographischen Kameras Kassetten mit unterschiedlichem Filmfas sungsvermögen anzubringen. Hierbei werden ent weder die kleineren Kassetten in die Kamera ein gelegt und nur die grösseren von aussen an dieselbe angesetzt oder sämtliche zu verwendenden Kassetten mit Hilfe von entsprechenden Führungsmitteln von aussen an der Kamera befestigt.
Der Nachteil von aussen an der Kamera anzu bringender Kassetten ist aber, dass hierbei für die Durchführung des Films durch die Kamerawand in dieser lichtdicht abzudeckende Schlitze sowie zu sätzliche Transportroilen angebracht werden müssen.
Weiterhin ist bei mit derartigen Kassetten zu bestückenden Kameras der Sucher in der üblichen Weise angeordnet, und zwar so, dass das Sucherokular in, unmittelbar an oder über der hinteren Kamera wand befestigt ist. Hierdurch wird das Einblicken in das Sucherokular beim Arbeiten mit grösseren Kas setten erschwert, weil diese infolge ihrer äusseren Abmessungen über den eigentlichen Kamerakörper hinausragen und das Auge des Beobachters nicht oder nur unter besonderen Anstrengungen an das Sucherokular herangebracht werden kann. Die da durch entstehende Parallaxe führt zu Einstell- und Aufnahmefehlern und damit zu unnötigem Verbrauch von Filmmaterial.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kinematographische Aufnahmekamera zu schaffen, die sowohl mit den üblichen 7,5-m-Dop- pelacht-Filmkassetten als auch mit Kassetten mit grösserem Filmfassungsvermögen ausgestattet werden kann, wobei in jedem Fall ein bequemer Einblick in das Sucherokular gewährleistet ist. Erfindungsgemäss ist diese Aufgabe dadurch ge löst, dass an einer Kamera mit in diese einzusetzen den Kassetten unterschiedlichen Filmfassungsvermö gens ein eine Kassette teilweise umschliessender Kas- settenansatz angebracht ist, der eine Verlängerung für die Sucheroptik der Kamera enthält.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen: Fig. <B>1</B> eine Kamera mit eingesetzter 7,5-m-Dop- pelacht-Filmkassette in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 den Kassettenansatz mit in diesen ein gesetzter Kassette mit grösserem Filmfassungsver mögen in perspektivischer Darstellung und Fig. <B>3</B> die perspektivische Darstellung einer Kamera nüt eingebauter Kassette und teilwe#ise auf letztere aufgeschobenem Kassettenansatz.
Die Kamera<B>1</B> besitzt einen Kassettenraum 2, der eine 7,5-m-Doppelacht-Fihnkassette <B>3</B> aufnehmen kann und durch die Kameratür 4 lichtdicht abge schlossen wird. Die an der Kameratür 4 befestigten Blattfedern<B>5</B> und<B>6</B> bringen die Kassette<B>3</B> beim Schliessen der Kameratür 4 in Arbeitsstellung. Das die Kameratür 4 mit der Kamera<B>1</B> verbindende Scharnier<B>7</B> ist so ausgebildet, dass die Kameratür 4 abgenommen werden kann. Der Sucher<B>8</B> ist neben dem Kassettenraum 2 in der Kamera<B>1</B> angebracht.
Der haubenartige Kassettenansatz <B>9</B> nimmt den Teil einer eine grössere Fihnmenge fassenden Kas sette<B>10</B> auf, die aus dem Kassettenraum 2 heraus ragt, wenn die Kassette<B>10</B> in die Kamera<B>1</B> ein gesetzt ist.
Die in dem Kassettenansatz <B>9</B> vorgesehene Blattfeder<B>11</B> bringt die Kassette<B>10</B> in Arbeitsstellung und schliesst sie lichtdicht ab, wenn der Kassetten- ansatz <B>9</B> auf das aus dem Kassettenraum 2 heraus ragende Ende der Kassette<B>10</B> geschoben und das nicht näher dargestellte Türlabyrinth der Kamera<B>1</B> aufgesetzt und mittels der an ihm und an der Kamera <B>1</B> angebrachten Befestigungsmittel 12,<B>13</B> und 14,<B>15</B> befestigt wird.
Die seitliche Auswölbung <B>16</B> des Kassettenansatzes <B>9</B> enthält eine Bohrung<B>17</B> zur Aufnahme der optischen Glieder<B>18</B> und<B>19</B> der Sucherverlängerung des Suchers<B>8</B> der Kamera<B>1.</B> Der Kassettenansatz <B>9</B> ist so ausgebildet, dass die für grössere Filmmengen vorgesehenen Kassetten in einer solchen Stellung von ihm aufgenommen wer den, dass die beiden Spulen bzw. die Spule 22 und der Filmkern<B>23</B> nebeneinanderliegend angeordnet sind.
Im Gegensatz dazu ist die Kassette für 7,5-m- Doppelachtfilm so in das Kassettenfach einzusetzen, dass die Spulen 20 und 21 übereinanderliegen.
Wenn mit der Kamera<B>1</B> Aufnahmen gemacht werden sollen, die eine grössere Fihnlänge als 7,5-m- Doppelachtfilm erfordern, wird die Kameratür 4 ge öffnet und von der Kamera<B>1</B> abgenommen. Danach wird die Kassette<B>3</B> aus dem Kassettenraum 2 heraus genommen und die Kassette<B>10</B> in diesen einge führt. Nachdem der Kassettenansatz <B>9</B> auf den aus der Kamera<B>1</B> herausragenden Teil der Kassette<B>10</B> aufgeschoben worden ist, wird er auf das Türlabyrinth (nicht näher dargestellt) der Kamera<B>1</B> aufgesetzt.
Dann erfolgt die Befestigung des Kassettenansatzes mittels der Befestigungsmittel 12,<B>13</B> und 14,<B>15,</B> wobei gleichzeitig die sich auf der Blattfeder<B>11</B> ab stützende Kassette<B>10</B> in Arbeitsstellung gebracht wird.
Es kann aber auch erst die Kassette<B>10</B> bis zum Anschlag an die Blattfeder<B>11</B> in den Kassetten- ansatz <B>9</B> eingeführt und danach beides zusammen an die Kamera<B>1</B> angesetzt werden. Hierbei wird das aus dem Kassettenansatz <B>9</B> herausragende Ende der Kassette<B>10</B> in den Kassettenraum 2 eingeschoben, bis der Kassettenansatz <B>9</B> an der Kamera<B>1</B> anliegt und worauf er mittels der Befestigungsmittel 12,<B>13</B> und 14,<B>15</B> befestigt wird.
Die in dem Kassettenansatz <B>9</B> vorgesehene Ver längerung des optischen Systems des Suchers<B>8</B> der Kamera<B>1</B> gewährleistet ein einwandfreies Anvisieren des jeweiligen Aufnahmeobjektes und verhindert, Ein stellfehler, die durch ParaHaxe beim Durchblicken durch einen Kamerasucher auftreten, wenn das Auge des Beobachters nicht nahe genug an das Sucher okular herangeführt werden kann.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Kinematographische Kamera mit in diese einzu setzenden Kassetten unterschiedlichen Filmfassungs vermögens, dadurch gekennzeichnet, dass an der Kamera<B>(1)</B> ein eine Kassette<B>(10)</B> teilweise umschlie ssender Kassettenansatz <B>(9)</B> angebracht ist, der eine Verlängerung für das optische System des Suchers <B>(8)</B> der Kamera<B>(1)</B> enthält <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Kamera nach Patentanspruch dadurch ge kennzeichnet, dass der Kassettenansatz <B>(9)</B> hauben artig ausgebildet ist. 2.Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an dem Kassettenansatz <B>(9)</B> Befestigungsmittel (12, 14) angebracht sind, die mit entsprechenden, an der Kamera<B>(1)</B> vorgesehenen Befestigungsmitteln<B>(13, 15)</B> zusammenarbeiten und mittels welcher der Kassettenansatz <B>(9)</B> mit der Kamera<B>(1)</B> lichtdicht verbunden ist.<B>3.</B> Kamera nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kassettenansatz <B>(9)</B> eine Blattfeder<B>(11)</B> vor gesehen ist zum Zweck, eine Kassette<B>(10)</B> beim Befestigen des Kassettenansatzes <B>(9)</B> an der Kamera <B>(1)</B> mittels der Befestigungsmittel (12,<B>13</B> und 14,<B>15)</B> in Arbeitsstellung zu bringen). 4.Kamera nach, Patentanspruch und den Unter ansprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kassettenansatz <B>(9)</B> eine Bohrun '- <B>(17)</B> zur Aufnahme der optischen Glieder<B>(18</B> und<B>19)</B> der Sucherverlängerung des Suchers<B>(8)</B> vorgesehen ist. <B>5.</B> Kamera nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen<B>1</B> bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kameratür (4) abnehrnbar an der Kamera<B>(1)</B> be festigt ist.<B>6.</B> Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass bei einer Kassette<B>(3)</B> für 7,5-m- Doppelachtfilm die Spulen (20 und 2<B>1)</B> in der Kamera übereinander angeordnet sind, während bei einer Kassette<B>(10)</B> für grössere Filmlängen die Spule (22) und der Filmkern<B>(23)</B> nebeneinanderliegen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD5931159 | 1959-02-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH370962A true CH370962A (de) | 1963-07-31 |
Family
ID=5477346
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7363259A CH370962A (de) | 1959-02-06 | 1959-05-27 | Kinematographische Kamera mit Kassette |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH370962A (de) |
-
1959
- 1959-05-27 CH CH7363259A patent/CH370962A/de unknown
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