AT212972B - Verschluß für Infusionsflaschen - Google Patents

Verschluß für Infusionsflaschen

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Josef Dr Horner
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  Verschluss für Infusionsflaschen 
Infusionsflaschen sind Behälter, aus denen sterile Flüssigkeiten parenteral dem Patienten verabreicht   werden. Sie werden gegenwärtig zumeist   mit einem Gummistopfen, der mittels einer schraubbaren Leichtmetallkappe oder Bördelkappe niedergehalten wird, verschlossen. Diese Leichtmetallkappen haben oben einen kreisrunden Ausschnitt, so dass bei der Verwendung der Gummistopfen mit den zur Zeit gebräuch-   lichen Einmal-Infusionsgeräten durchstochen   werden kann.   Der Gummistopfen istbis   etwa dreiviertel seines Längsdurchmessers mit zwei Kanälen versehen, um das Durchstechen beim Anbringen des Infusionsgerätes zu erleichtern bzw. zu ermöglichen. 



   Dieses System hat folgende Nachteile : die grosse Oberfläche des   Gummistopfens beeinträchtigt   infolge der ständigen Berührung mit der Infusionsflüssigkeit, insbesonders während der Hitzesterilisation und   wäh-   rend des Transportes die Qualität der Infusionslösung ; bei der Reinigung der Gummistopfen kann in die beiden englumigen Kanäle durch die eingeschlossene Luft keine Reinigungsflüssigkeit eindringen, wodurch eine entsprechende Säuberung praktisch nicht möglich ist ; der Gummistopfen kann nur einmal verwendet werden, da er bei Gebrauch zweimal durchstochen wird ; das für dieses System verwendete EinmalInfusionsgerät muss zwei   Durchstichnadeln aufweisen,   wodurch die Kosten desselben entsprechend hoch sind. 



   Eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Verschlusses, Fig.   l   im Grundriss, Fig. 2 im Aufriss, besteht aus einer nach oben verschlossenen Metallkappe mit Schraubgewinde a und zwei aufgesetzten Röhrchen b, welche die Verbindung zur Infusionsflüssigkeit herstellen. Er passt auf die genormten Infusionsflaschen. Zur Abdichtung wird ein etwa 4 mm breiter Gummiring eingelegt. Die beiden Metallröhrchen b werden mit einem etwa 70 mm langen Gummischlauch c verbunden, so dass die in der Flasche befindliche Flüssigkeit dicht nach aussen abgeschlossen ist. Darüber wird zum Schutz der Röhrchen eine Stulpe d aus Plastik oder Metall aufgesetzt. 



   Bei Gebrauch der Infusionsflasche wird die Stulpe d entfernt und der die beiden Röhrchen b verbindende Gummischlauch c durchschnitten. Das mit Anschlussoliven versehene Einmal-Infusionsgerätwird an die Schlauchenden angeschlossen und die Flasche ist gebrauchsfertig. 



   Der Vorteil des erfindungsgemässen Verschlusses besteht darin, dass der kostspielige, schwer zu reinigende und die   Infusionslösung   nachteilig beeinflussende Gummistopfen wegfällt und das dadurch zur Verwendung kommende Einmal-Infusionsgerät wesentlich vereinfacht und hygienischer wird. Das Einschmelzen von Durchstichnadeln erübrigt sich, wodurch die Kosten des Infusionsgerätes bedeutend herabgesetzt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verschluss für Infusionsflaschen, bestehend aus einer Kappe mit zwei kurzen Röhrchen, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden äusseren Enden dieser Röhrchen mittels eines Gummischlauches verbunden sind und die Flasche dadurch dicht verschlossen ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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