AT212964B - Nadel für Strickmaschinen - Google Patents

Nadel für Strickmaschinen

Info

Publication number
AT212964B
AT212964B AT356559A AT356559A AT212964B AT 212964 B AT212964 B AT 212964B AT 356559 A AT356559 A AT 356559A AT 356559 A AT356559 A AT 356559A AT 212964 B AT212964 B AT 212964B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
needle
tongue
knitting machines
extension
closed position
Prior art date
Application number
AT356559A
Other languages
English (en)
Inventor
August Belz
Original Assignee
August Belz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by August Belz filed Critical August Belz
Application granted granted Critical
Publication of AT212964B publication Critical patent/AT212964B/de

Links

Landscapes

  • Knitting Machines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Nadel für Strickmaschinen 
DieErfindung betrifft eine Nadel für Strickmaschinen mit einer am Nadelschaft schwenkbar gelagerten Zunge mit rückwärts verlängertem Zungenende. Zungennadeln dieser Art sind bereits bekannt geworden. Mit der rückwärtigen Verlängerung soll ein unbeabsichtigtes Öffnen oder Schliessen der Zunge verhindert werden. 



   Bei den bisher bekannten Nadeln dieser Art wird die zwangsweise geschlossene Stellung der Zunge dadurch erreicht, dass das Zungenende in der ganz geschlossenen Stellung aus der Nadelschaft-Unterseite herausragt und auf dem Grund des Nadelbettes aufliegt. Dadurch besteht die Gefahr, dass der herausragende Teil des Zungenendes und der Grund des Nadelbettkanals einer starken Abnützung unterliegen. Das Zungenende wird sich derart abplatten, dass es sich nicht mehr spielfrei zwischen den Backen des Zungenschlitzes bewegen kann und sich festklemmt, was dann zu Störungen bei der Maschenbildung Anlass gibt. 



  Das Öffnen der Zunge ist ferner dadurch erreicht worden, dass das rückwärtige, verlängerte Zungenende bei der Rückwärtsbewegung der Nadel an einen festen Anschlag anstösst. Bei der Geschwindigkeit der Nadelbewegungen ist diese Steuerung der Nadelzunge sowie auch die ebenfalls bekannte Lenkung der Nadelzunge durch Hilfsschieber für einen ruhigen und gefahrlosen Ablauf der Maschenbildung nachteilig. 



   Diese Nachteile sind bei den Nadeln nach der Erfindung nicht vorhanden. Erfindungsgemäss ist die Rundung des Zungenendes an der überstehenden Verlängerung hinter dem Lagerbolzen in ganz geöffneter und ganz geschlossener Stellung mit dem Nadelschaft bündig, sie ragt jedoch in allen teilweise geöffneten Stellungen der Zunge aus dem Nadelschaft heraus. 



   Die Maschenbildung geht in jedem Bewegungsabschnitt der Zunge infolge der beschriebenen Form der Zunge in bekannter Weise vor sich, also ohne feststehende oder bewegliche Hilfselemente. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 den vorderen Teil einer Zungennadel mit halbgeöffneter Zunge und Fig. 2 eine im Nadelbett einer Strickmaschine liegende Zungennadel mit geöffneter Zunge in Sperrstellung. 



   Die Zungennadel nach Fig. 1 weist einen Schaft 1 von üblicher Form auf, der vorn in einen Haken 2   ausmündet. In   einem eingefrästen Schlitz 3 ist mittels eines Lagerbolzens 4 eine Zunge 5 schwenkbar gelagert. Die Zunge 5 arbeitet in bekannter Weise mit dem Haken 2 zusammen. In geschlossener Stellung schliesst sie diesen, wie in Fig. 1 gestrichelt dargestellt ist. An ihrem hinteren Ende weist sie eine hinter dem Lagerbolzen 4 überstehende Verlängerung 6 auf, die in ganz geöffneter und in ganz geschlossener Stellung der Zunge mit dem Nadelschaft bündig ist, in allen teilweise geöffneten Stellungen der Zunge jedoch aus dem Nadelschaft herausragt.

   Solange die Nadel im Bereiche der Verlängerung 6 auf einer festen Unterlage, d. h. im Nadelbett 7 bzw. 8 (Fig. 2) aufliegt. ist die Zunge 5 in ganz geöffneter und in ganz geschlossener Stellung gegen Verschwenken gesichert, da die Verlängerung 6 auf dem Grunde des Nadelbettes aufliegt. Die Zunge kann nur geschwenkt werden, wenn die Nadel im Bereiche der   Verlänge-   rung 6 sich im freien Raum zwischen den beiden Nadelbetten 7 und 8 befindet. 



   Die beschriebene Form der Nadelzunge ist besonders geeignet für Doppelzungennadeln, wie sie in sogenannten Links-Links-Strickmaschinen mit zwei nebeneinander in einer Ebene angeordneten Nadelbetten (vgl. Fig. 2) verwendet werden. 



   Die Wirkungsweise der Nadel ist in diesem Fall folgende : Die Nadel wird beispielsweise aus dem Na-   delbett 8 (Fig. 2)   nach links ausgetrieben. Eine in der Nadel hängende Masche 9 wird durch den Abschlagkamm 10 festgehalten, so dass sie die Zunge 5 in die geöffnete Stellung, wie in Fig. 2 dargestellt, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 schwenkt. In dieser Stellung wird die Zunge gesperrt, sobald ihre Verlängerung 6 am Grunde des linken Nadelbettes 7 aufliegt. Die Nadel läuft so weit nach links, bis sich die Masche 9 hinter der Zunge 5 befindet. Beim Rücklauf der Nadel nach rechts wird die Masche 9 durch den Abschlagkamm abgeschlagen. 



  Dabei schwenkt sie die Zunge 5 in die geschlossene Stellung, sobald die Verlängerung 6 in den Bereich der freien Zone zwischen den Nadelbetten 7 und 8 gelangt. In der geschlossenen Stellung wird die Zunge wieder gesperrt, sobald die Verlängerung 6 in den Bereich des rechten Nadelbettes 8 kommt. 



   Die beschriebene Zungennadel ist selbstverständlich nicht nur für Links-Links-Maschinen verwendbar, sondern ganz allgemein in jeder Strickmaschine, ob Flach-oder Rundstrickmaschine.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Nadel für Strickmaschinen mit einer am Nadelschaft schwenkbar gelagerten Zunge mit rückwärts verlängertem Zungenende, dadurch gekennzeichnet, dass die Rundung des Zungenendes (6) an der überstehenden Verlängerung hinter dem Lagerbolzen (4) in ganz geöffneter und ganz geschlossener Stellung mit dem Nadelschaft bündig ist, in allen teilweise geöffneten Stellungen der Zunge jedoch aus dem Nadelschaft herausragt.
AT356559A 1958-06-26 1959-05-13 Nadel für Strickmaschinen AT212964B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH212964X 1958-06-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT212964B true AT212964B (de) 1961-01-10

Family

ID=4448020

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT356559A AT212964B (de) 1958-06-26 1959-05-13 Nadel für Strickmaschinen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT212964B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69115068T2 (de) Bewegbare Platine an einer Flachstrickmaschine.
AT212964B (de) Nadel für Strickmaschinen
DE2130792A1 (de) Selbsttaetig ausladende Greifervorrichtung
DE2357053B2 (de) Schloß für eine Rundstrickmaschine
DE1139602B (de) Nadel fuer Strickmaschinen
DE7635279U1 (de) Stricknadel
DE1906629U (de) Zungennadel fuer strickmaschinen.
DE549940C (de) Exzenterschaftmaschine
DE855523C (de) Doppelhub-Schaftmaschine
AT158467B (de) Stickautomat.
DE535280C (de) Flachstrickmaschine mit einer oder mehreren Kettenfadenlegemaschinen
DE545085C (de) Doppelhub-Schaftmaschine fuer endlose Papierkarte
AT112956B (de) Selbsttätig wirkender Türschließer.
AT204161B (de) Schloß für Strickmaschinen
AT159747B (de) Schiebefenster mit zwei oder mehreren nach einer Richtung waagrecht verschiebbaren Flügeln.
DE521116C (de) Elastischer Guertelverschluss
AT332027B (de) Beschlag fur in eine sitz- bzw. liegestellung bringbare mobel
DE625677C (de) Nadel fuer Strick-, Wirk- oder aehnliche Maschinen
AT122200B (de) Unterkleid.
DE541907C (de) Schaftmaschine
DE607326C (de) Vorrichtung fuer Naehmaschinen zur Erzeugung von Zickzackbewegungen
DE1026913B (de) Nadel fuer Strick- und Wirkmaschinen
DE329484C (de) Kuliervorrichtung fuer flache mechanische Wirkstuehle
AT158722B (de) Stricknadel, insbesondere zum Aufnehmen von Fallmaschen.
AT214869B (de) Zughakensteuervorrichtung an einer Schaftmaschine