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Kondenswasserabscheider für Dampfturbinen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Kondenswasserabscheider für Dampfturbinen, welche im wesentlichen darin bestehen, dass innerhalb der Schaufel der 1, auf- oder Leiträder Hohlräume vorgesehen sind, wleche durch Löcher oder Schlitze in den konkaven Schaufelwänden mit den Zellen kommunizieren. Indem der Dampf rasch durch die Zellen strömt, durch deren Wände er in krummer Bahn geführt wird, werden die schwereren, kondensierten Teilchen durch die Zentrifugaikraft an die Aussenseite der Bahn, also jeweils an die konkave Schaufolseito geschleudert. Sie treten daher durch die er- wähnten Öffnungen in die Hohlräume der Schaufel ein, sammeln sich dort und können von dort nach aussen geleitet werden.
Die beigefügten Zeichnungen zeigen eine Rihe von Ausführungsformen. Fig. 1-3 /eigen die Anordnung der Abscheider in den Leitschaufeln einer Curtis-Turbine. Fig. 1 ist ein Tangentiatschnitt durch die Uiiscn zweier Stufen und die dazwischenliegenden Schaufeln, Fig. 2 ein grösstenteils achsial verlaufender Schnitt nach 2-2 der Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Schnitt durch den segmentförmigen Schaufelträger senkrecht zur Achse.
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''rsichtlich ist, ist angenommen, dass sämtliche Leitschaufeln einer Reihe in einem Stück gegossen sind, das am Träger 14 befestigt wird. Durch die Kanäle 20 und 21 in diesem Stück bezw. im Träger kommunizieren sämtliche Kammern 70 mit dem Kanal 13 im Träger, von welchem aus das Kondenswasser weiter ausserhalb des Turbinengehäuses geleitet wird.
Fig. 4 zeigt die Anordnung der Abscheider in den Schaufeln eines Laufrades, Laufradschaufoln einer Curtis-Turbine. Das durch die Schlitze 3. ? in die Kammern 22 getriebene Kondenswasser wird durch Zentrifugalkraft radial durch die Öffnungen 24 am äusseren
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geschleudert und kann von da weiter geleitet werden.
Fig. f) zeigt die Anordnung der Abscheider in den Leitschaufeln einer Druckstufenturbine mit. Zwischenwänden ; diese Figur ist nach den vorhergehenden ohne weiteres ver- stündlich.
Fig. 6 und 7 zeigen eine von der früher beschriebenen konstruktiv abweichende Ausfuhrungsform eines Abscheiders an einer Laufradschaufel, und zwar Fig. 6 schau- hitdiich, Fig. 7 in einem Schnitt senkrecht zur Achse. Die Schaufel 33 ist massiv und aus einem Stück mit dem Träger 34. Die Vorderfläche ist durch eine dünne Metallplatte 37 abgedeckt, welche abnehmbar oder mit der Schaufel fest verbunden sein kann, beispielsweise durch Niete 38. Die Platte 37 hat eine Reihe von Löchern, durch welche die kondensierten Wasserteilchen aus der Zelle in den Hohlraum 39 zwischen der Platte und der Schaufel treten. Beim Durchstossen der Löcher lässt man die Grate stehen, damit sie die Platte von der Schaufel in Distanz halten.
Der Deckel 36, welcher die Zellen'abdeckt, hat einen längeren Ausschnitt, als dem Zapfen der Schaufel 35 entspricht. Durch den freibleibenden Teil 42 des Ausschnittes wird das in 39 gesammelte Wasser radial
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werden kann.
Bei der Ausführungsform nach der Fig. 8 findet die Abscheidung in den Düsen selbst statt. Es schliessen sich daher an die geradlinigen Ausströmungsteile 49 derselben ge-. krümmte Teile 51 an, zwischen welchen die Kammern 52 mit den Schlitzen 53 und Ableitungsöffnungen 54 angeordnet sind. Diese gekrümmten Teile bezw. die Zwischenstücke zwischen denselben bilden gewissermassen eine Reihe fester Schaufeln, welche vor die erste Reihe der Laufradschaufeln geschaltet ist. Sie können auch aus einem vom übrigen Teil der Düsen getrennten Gussstücke hergestellt sein, wie in der Figur dargestellt ist.
Fig. 9 und 10 zeigen eine Ausführungsform, welche sich leicht nachträglich an einer Turbine herstellen lässt, im Tangential-und Achsschnitt. In die Schaufeln des Laufrades werden die Löcher 56 gebohrt und dieselben mit der konkaven Wand durch Schlitze 57 verbunden. Am oberen Ende jeder Schaufel wird eine Kammer 58 eingearbeitet, welche die einzelnen Bohrungen 56 miteinander verbindet und in den Deckel 59 ein Loch 60 gebohrt, durch welches wieder das gesammelte Wasser zentrifugal abgeschleudert wird.