AT212635B - Spritzversteller für Einspritzbrennkraftmaschinen - Google Patents
Spritzversteller für EinspritzbrennkraftmaschinenInfo
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- AT212635B AT212635B AT737358A AT737358A AT212635B AT 212635 B AT212635 B AT 212635B AT 737358 A AT737358 A AT 737358A AT 737358 A AT737358 A AT 737358A AT 212635 B AT212635 B AT 212635B
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Spritzversteller für Einspritzbrennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf einen Spritzversteller für Einspritzbrennkraftmaschinen, der dazu dient, den Einspritzbeginn der Einspritzpumpe in Abhängigkeit von der Motordrehzahl automatisch zu verstellen. Wenn solche Spritzversteller ausserhalb des Motorgehäuses angeordnet, beispielsweise an die Einspritzpumpe angebaut bzw. in den Antrieb der Einspritzpumpe zwischengeschaltet sind, so ist ein dichter Abschluss des Spritzverstellers erforderlich, da dieser eine Ölfüllung aufweist. Es werden üb- licherweise Hauben vorgesehen, die meist aus Leichtmetall bestehen und durch-einen Flansch abgeschlossen sind und die Fliehgewichte sowie den Verstellmechanismus vollständig umschliessen. Die Anordnung ist meist so, dass die Haube die Abtriebswelle, das ist üblicherweise die Welle der Einspritzpumpe, dichtend, jedoch drehbeweglich umschliesst, wobei der Antrieb über den Flansch erfolgt, so dass bei einer Verstellung des Spritzbeginnes der Flansch mit der Haube relativ zur Abtriebswelle durch den Verstellmechanismus verdreht wird. Bei den bekannten Anordnungen dieser Art weist nun die Haube ein Gewinde von grossem Durchmesser auf, in das der Flansch eingeschraubt wird. Da dieses Gewinde eine gewisse Wandstärke erfordert und der grösste Durchmesser der Haube durch die Einbaubedingungen begrenzt ist, ist bei den bekannten Anordnungen dieser Art das Gewinde kleiner, als der grösste Innendurchmesser der Haube. Dies bringt den Nachteil mit sich, dass der Guss der Haube erschwert ist. Der Guss der Haube kann hiebei nur entweder mit eingelegtem Sandkern erfolgen oder mit einem kompliziert ausgebildeten mehrteiligen Metallkern, der nach dem Abguss durch einen Mechanismus zusammengezogen wird. Auf andere Weise lässt sich die Haube, die ja eine die Abtriebswelle umschliessende Stirnwand aufweist, nicht einformen, wenn auch das andere Stirnende der Haube zur Anbringung des Gewindes eingezogen ist. Man hat daher auch schon vorgeschlagen, an der Haube aussen Stege zur Aufnahme von die Haube mit dem Flansch verbindenden Schrauben vorzusehen, wodurch zwar die Schwierigkeiten beim Einformen behoben werden, diese aussenliegenden Stege das Einbaumass jedoch vergrössern. Die Erfindung bezieht sich nun auf einen solchen Spritzversteller für Einspritzbrennkraftmaschinen mit innerhalb einer durch einen Flansch abgedeckten und mit diesem verschraubten Haube segmentartig angeordneten Fliehgewichten, wobei die Haube durchgehende, axial verlaufende Stege aufweist, die zur Aufnahme von die Haube mit dem Flansch verbindenden Montageschrauben dienen und zielt darauf ab, bei einer solchen Anordnung die Nachteile in bezug auf den Guss des Gehäuses zu vermeiden. Die Erfindung besteht hiebei im wesentlichen darin, dass die Stege innen in der Haube angeordnet sind und Nischen bilden, innerhalb welcher die Fliehgewichte spielen. Da die Stege zwischen den segmentartig angeordneten Fliehgewichten liegen, wird ein freier Raum für die Unterbringung dieser Stege ausgenutzt, so dass die Baumasse in keiner Weise vergrössert werden. Dadurch, dass diese Stege in axialer Richtung durchgehend verlaufen und somit an die Stirnwand der Haube anschliessen, werden alle Schwierigkeiten bei der Formung vermieden, da ja nun der Kern ohne weiteres axial entfernt werden kann. Überdies stellen diese Stege, die als Putzen für die Montageschrauben dienen, eine günstige Versteifung der Haube dar, so dass es auf diese Weise sogar ermöglicht wird, die Wandstärke der Haube klein zu wählen und damit die Abmessungen des Spritzverstellers zu verkleinern. Da, wie bereits festgestellt, die Haube durch bewegliche Abdichtungen abgeschlossen ist, ist die Möglichkeit eines Ölverlustes aus der Haube im Verlaufe einer langen Betriebszeit nicht auszuschliessen. Ein solcher Ölverlust stört an sich die Funktion des Spritzverstellers nicht, da ja auch bei geringen Öl- <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
Claims (1)
- gegenüberPATENTANSPRÜCHE : 1. Spritzversteller für Einspritzbrennkraftmaschinen mit innerhalb einer durch einen Flansch abge-deckten und mit diesem verschraubten Haube segmentartig angeordneten Fliehgewichten, wobei die Haube durchgehende, axial verlaufende Stege aufweist, die zur Aufnahme von die Haube mit dem Flansch verbindenden Montageschrauben dienen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (11) innen in der Haube (5) angeordnet sind und Nischen (14) bilden innerhalb welcher die Fliehgewichte (9) spielen.2. Spritzversteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nischen (14) durch im Bereich des grössten Innenradius der Haube (5) oder nahe demselben verlaufende Verbindungskanäle oder Durchbrechungen miteinander verbunden sind.3. Spritzversteller nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungskanäle von einer die Stege (11) an der Anschlussfläche für den Flansch anschneidenden Ringnut (18) gebildet sind.4. Spritzversteller nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand der Haube (5) zur Bildung einer Zentrierung gegenüber dem Flansch (4) über die Stirnflächen der Stege vorragt und die Verbindungskanäle durch eine Kantenabschrägung bzw. Facettierung (22) des Zentrieransatzes oder der Zentrieransätze des Flansches gebildet sind.5. Spritzversteller nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Haube (5) und Flansch (4) auf einem grösseren Radius als die Verbindungskanäle ein in einer Nut (20) untergebrachter Dichtungsring (21) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT737358A AT212635B (de) | 1958-10-22 | 1958-10-22 | Spritzversteller für Einspritzbrennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT737358A AT212635B (de) | 1958-10-22 | 1958-10-22 | Spritzversteller für Einspritzbrennkraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT212635B true AT212635B (de) | 1960-12-27 |
Family
ID=3595403
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT737358A AT212635B (de) | 1958-10-22 | 1958-10-22 | Spritzversteller für Einspritzbrennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT212635B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115217821A (zh) * | 2021-04-16 | 2022-10-21 | 通用电气阿维奥有限责任公司 | 法兰接头的紧固件盖 |
-
1958
- 1958-10-22 AT AT737358A patent/AT212635B/de active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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