<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Die Erfindung betrifft eine Bildwechseleinrichtung für Bildwurfgeräte, insbesondere zur Vorführung von Diapositiven, deren Transport mittels eines durch Hand zu betätigenden Bildschiebers erfolgt.
Zweck der Erfindung ist es, den Bildschieber mit an sich bekannten festen und federnden Anschlägen der- art auszustatten, dass alle im Handel befindlichen dicken und dünnen Dia-Bilder störungsfrei in der Bild- wechseleinrichtung transportiert werden können und dass der Bildwechselrahmen eine kleine gedrungene
Bauform ohne störende Vorsprünge besitzt.
Wechselvorrichtungen für Bilder, Platten, Diapositive od. dgl., deren Bildtransport entweder mittels
Hand oder automatisch erfolgt, sind in vielfältigen Ausführungsformen bekannt. Hiebei ist es bekannt, dass der die Bilder transportierende Schieber als Vor- und Riickholschieber ausgebildet ist und feste und federnde Anschläge besitzt, so dass im fortlaufenden Wechsel die Bilder in und aus der Projektionsstellung gebracht werden. Bei den bekannten Bildschiebern mit federnden Anschlägen hat sich hiebei als nachteilig erwiesen, dass einerseits während des Gebrauchs, insbesondere bei häufig auftretendem Bildwechsel, Verklemmungen oder Ermüdungen der federnden Anschläge auftreten ; anderseits ist eine Mitnahme des Bildes, wenn es besonders dünn gestaltet ist, beim Zurückholen desselben nicht in jedem Falle gewährleistet.
Die bekannten automatischen Bildwechseleinrichtungen sind sehr kostspielig und erfordern viel Raum.
Diese Nachteile aller bekannten Einrichtungen, bei denen ein sicherer und störungsfreier Rücktransport aller im Handel befindlichen dicken und dünnen Diapositive und Bilder nicht gewährleistet ist, werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass der Bildschieber mit an sich bekannten federnden Anschlägen versehen ist, die für den Bildrücktransport derart ausgebildet sind, dass die federnden Anschläge beim Hineinschieben des Bildschiebers zurückweichen und über das in Projektionsstellung befindliche Diapositiv hinweggleiten können, während beim Herausziehen des Bildschiebers die federnden Schenkel mit dem darauf ruhenden, aus der Bildwechseleinrichtung herauszubefördernden Diapositiv ihre Lage unver- ändert beibehalten.
Die Anordnung und Befestigung der federnden Anschläge erfolgt in erfindungsgemässer Weise dadurch, dass die besagten Anschläge je zwei Schenkelenden besitzen, deren Enden nach entgegengesetzten Richtungen in am Bildschieber befindliche Öffnungen bzw. Einschnitte hindurchtreten, wobei das eine Schenkelende durch Nietung am Bildschieber befestigt ist, während das andere Schenkelende in entgegengesetzter Richtung und auf der entgegenliegenden Seite an der Wand des Bildschiebers kraftschlüssig anliegt.
Es zeigen die Fig. 1 den Bildschieber in Vorderansicht, Fig. 2 den Bildschieber in Seitenansicht, Fig. 3 die Bildwechseleinrichtung mit eingelegten Diapositiyen, Fig. 4 die Bildwechseleinrichtung von unten gesehen, Fig. 5 und 6 den vergrösserten Teilschnitt der Fig. 1 und 2. Der Bildschieber 10 besitzt gemäss den Fig. 1 und 2 für den Transport der Diapositive und Bilder 1 bzw. 2 in den Projektionsstrahlengang zwei feste Anschläge 12.
Am unteren Teil des Bildschiebers 10 sind gemäss den Fig. 1, 2,5 und 6 zwei federnde schenkelar- tige Anschläge 14 vorgesehen, die durch Nieten 19 befestigt sind. Die beiden federnden Anschläge 14 sind so geformt, dass ihre Enden umgewinkelt sind und somit eine Auflagefläche 15 für das aus dem Bild-
<Desc/Clms Page number 2>
wechselrahmen 3 (Fig. 3) herauszubefördernde Diapositiv 1 bilden.
Entsprechend diesem Ausführungsbeispiel besitzen die beiden Anschläge 14,15 je zwei Schenkelenden 17,18, deren Enden nach entgegenge- setzten Richtungen in am Bildschieber 10 befindliche Öffnungen 16 hindurchtretendas eine Schenkelende
18 ist hiebei durch Nietung 19 am Bildschieber 10 befestigt, während das andere Schenkelende 17 in entgegengesetzter Richtung und auf der gegenliegenden Seite an der Wand des Bildschiebers 10 auf Grund der federnden Vorspannung kraftschlüssig anliegt.
Durch diese Ausführung ist es entgegen den bekannten Einrichtungen möglich, dass die federnden Anschläge 14, 15, die nichr als Sperrmittel dienen, während des Hineinschiebens des Bildschiebers 10 bei im Bildwechselrahmen 3 befindlichem Diapositiv 1 zurücktreten können und somit die Schieberbewegung bis zum vollständigen Hineinscmeben des Bildschiebers 10 nicht beeinträchtigen, während bei der Herausbewegung des Bildschiebers 10 die federnden Schenkel 14,15, die inzwischen gemäss Fig. 3 wieder ihre Ausgangsstellung erhalten haben, insbesondere die Schenkelflächen 15 das im Bildwechselrahmen 3 befindliche Diapositiv 1, ob dick oder dünn, mit Sicherheit erfassen und dasselbe störungsfrei aus dem Wechselrahmen 3 transportieren.
Die Arbeitsweise des Bildschiebers 10 ist folgende :
Nachdem gemäss den Fig. 1 - 6 das zu projizierende Diapositiv oder Bild 1 mittels des Bildschiebers 10, der im Bildwechselrahmen 3 geführt ist, und der Anschläge 12 in den Projektionsstrahlengang hineingeschoben worden ist, hienach der Bildschieber 10 zum Zwecke der Projektion aus dem Projektionsstrahlengang wieder herausgezogen wurde und nach erfolgter Projektion des Diapositives 1 ein zweites Diapositiv 2 vermittels des Bildschiebers 10 in den Projektionsstrahlengang geschoben wurde, wobei die federnden Anschläge 14, 15, wie bereits weiter oben dargelegt wurde, gegenüber dem im Bildwechselrahmen 3 befindlichen Diapositiv 1 ausweichen konnten, siehe Fig. 3, muss nun das zuerst projizierte Bild 1 vermittels des Bildschiebers 10 aus dem Projektionsstrahlengang bzw.
aus dem Bildwechselrahmen 3 entfernt werden.
Die. beiden Diapositive 1 und 2 ruhen im eingeschobenen Zustand auf der unteren Fläche 4 des Bildwechselrahmens 3. In der Bodenfläche 4 befindet sich ein Schlitz 5 sowie Erweiterungen 6 (siehe Fig. 4), durch den bzw. die der Bildschieber 10 einschliesslich der federnden Anschläge 14, 15, die nur für den Rücktransport des Bildes 1 dienen, bequem hindurchtreten kann.
Für den Rücktransport des im. Wechselrahmen 3 befindlichen Bildes 1 bilden die federnden Anschläge 14,15 auf Grund ihrer besonderen Anordnungs- und Wirkungsweise ein starres Dreieck, hingegen im umgekehrten Bewegungssinne des Bildschiebers 10 können die federnden Anschläge 14,15 ausweichen, wenn sich beispielsweise im Bildwechselrahmen 3 bereits schon ein Diapositiv befindet.
Beim Herausziehen des Schiebers. 10 liegt das Bild 1 auf den beiden federnden Anschlägen 14, 15.
Das bereits im Bildwechselrahmen 3 befindliche Bild 2 wird beim Herausziehen des Bildschiebers 10 nicht durch Reibung mitgenommen, sondern durch eine an sich bekannte Sperrvorrichtung wird das Bild 2, solange es sich in dieser Stellung befindet, vermittels einer Sperrfeder 9 am Zurückgleiten gehindert. Nach vollendetem Herausziehen des Schiebers 10 wird das Bild 1 von der Hand des Bedienenden abgenommen, und das Bild 2 wird vermittels zweier seitlich im Bildwechselrahmen 3 angeordneter Federn / in die Projektionsebene gedrückt. Hiedurch gelangt das Bild 2 ausser den Bereich der Sperrfeder 9. Durch Hineinstecken eines weiteren Bildes in die Bildwechseleinrichtung wiederholt sich der vorher beschriebene Vorgang.
Wie ersichtlich, ist durch die Anordnung der federnden Anschläge 14,15 die Gewähr geboten, dass auch sehr dünne Diapositive mit Sicherheit und ohne jede Störung auch bei Dauerbetrieb aus dem Bildwechselrahmen 3 herausbefördert werden.
Zum Ansetzen der Bildwechseleinrichtung-an das Bildwurfgerät ist an dem Wechselrahmen 3 in an sich bekannter Weise eine leicht lösbare Befestigungseinrichtung 8 angeordnet, die in zweckmässiger Weise aus zur Symmetrieachse hin konvergierenden Führungsleisten besteht. Mit Hilfe dieser Befestigungseinrichtung ist ein schnelles und vor allem bequemes Anbringen und Abnehmen der vorbeschriebenen Bildwechseleinrichtung an das Bildwurfgerät möglich.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.