AT212413B - Schaltungsanordnung für Drehspulrelais mit Kontaktdruckverstärkung - Google Patents

Schaltungsanordnung für Drehspulrelais mit Kontaktdruckverstärkung

Info

Publication number
AT212413B
AT212413B AT492359A AT492359A AT212413B AT 212413 B AT212413 B AT 212413B AT 492359 A AT492359 A AT 492359A AT 492359 A AT492359 A AT 492359A AT 212413 B AT212413 B AT 212413B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
current
relay
contact
contact pressure
moving coil
Prior art date
Application number
AT492359A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Licentia Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Gmbh filed Critical Licentia Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT212413B publication Critical patent/AT212413B/de

Links

Landscapes

  • Relay Circuits (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schaltungsanordnung für   Drehspulrelais mit Kontaktdruckverstärkung 
Drehspulrelais, die bei Umkehr der Stromrichtung sehr empfindlich ansprechen sollen und bzw. oder einen bestimmten Schwellwert eines Gleichstromes oder gleichgerichteten Wechselstromes zu überwachen haben, entwickeln bekanntlich beinur   geringfügiger Überschreitung ihresAnsprechwertes   nurrecht kleinen Kontaktdruck, der häufig nicht zur einwandfreien   schlagartigen Betätigung eines naehgeschalteten   Hilfsrelais   od. dgl.   ausreicht.

   In solchen Fällen muss dann eine Kontaktdruckverstärkung durchgeführt werden, die bei den bisher bekannten Anordnungen in der Weise erzielt wird, dass man dem Messstrom in der Spule des Drehspulrelais vom Augenblick der Kontaktgabe an einen Zusatzstrom überlagert, der in gleicher Richtung wie der Messstrom fliesst. Dieser Zusatzstrom wird einer Fremd-Stromquelle entnommen - in der Regel der Stromquelle eines nachgeschaltetenAuslöse-Hilfsrelais oder eines   andern Verbrau-     chers -,   die dann beispielsweise über den Kontakt des Drehspulrelais bei dessen Schliessung mit der Messspule verbunden wird, so dass Messkreis und Verbraucherkreis galvanisch gekoppelt sind (Hauptstromeffekt). 



  Es sind aber auch Anordnungen bekannt, bei denen diese galvanische Kopplung vermieden wird, indem man den Zusatzstrom einer zweiten Wicklung zuführt. Bei einer dieser bekannten Anordnungen ist beispielsweise die das kontaktdruckverstärkende Zusatzdrehmoment erzeugende zweite Wicklung in den durch den Drehspulkontakt geschlossenen Stromkreis des nachgeschalteten Hauptrelais eingeschaltet. Es fliesst damit gleich vom ersten Augenblick der Schliessung des Drehspulkontaktes an der Strom des Hauptrelais auch über die Zusatzwicklung und erzeugt dort das erforderliche Zusatzdrehmoment. Die kontaktdruckverstärkende Wirkung wird nach erfolgtem Ansprechen des Hauptrelais dann sofort wieder aufgehoben, indem ein diesem Relais zugeordneter und ebenfalls in den Stromkreis der Zusatzwicklung eingeschalteter Ruhekontakt geöffnet wird.

   Um dabei ein gleichzeitiges Abfallen des Hauptrelais zu verhindern, solange der Drehspulkontakt noch geschlossen ist, kann man für das Hauptrelais einen Selbsthaltestromkreis vorsehen, in den   der Drehspulkontakt   einzubeziehen ist. Eine andere Möglichkeit besteht darin, an Stelle des Ruhekontaktes einen dem Relais zugeordneten Arbeitskontakt zu verwenden, der in diesem Fall nicht direkt in den Stromkreis der zweiten Wicklung eingeschaltet sondern dieser Wicklung parallelgeschaltet ist. 



   Die Nachteile dieser Lösungen bestehen darin, dass für die Zusatzwicklung auch zusätzliche Stromzuführungsfedern und zusätzlicher Wickelraum auf dem Spulenrähmchen erforderlich sind. 



   Bei einer andern viel verwendeten bekannten Anordnung werden Messkreis und Verbraucherkreis über eine Systemfeder und einen Vorschaltwiderstand bei Schliessung des Relaiskontaktes galvanisch gekoppelt ;   der dann über diese beiden Kreisen gemeinsamen' < opplungsglieder fliessende Fremdstrom ist dem Messstrom    entgegengerichtet und erzeugt einen Spannungsabfall, der einen Zusatzstrom in der Wicklung der Drehspule des Relais zur Folge hat (Shuntierungseffekt). Alle diese bekannten Massnahmen sind nun nicht anwendbar bei Relais-Anordnungen, die ein sehr gutes Rückfallverhältnis haben sollen, weil der zur Kontaktdruckverstärkung dienende Zusatzstrom das von Haus aus sehr gute   Rückfallverhältnis   des Drehspulrelais stark beeinträchtigt. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung mit Drehspulrelais, bei der vom Beginn der Kontaktschliessung an ein zusätzlicher Strom im Sinne einer Kontaktdruckverstärkung wirksam wird und ein nachgeordnete, vorzugsweise zur Schaltung des eigentlichen Verbraucherstromkreises dienendes Hilfsrelais so ausgeführt und geschaltet ist, dass es nach seiner erfolgten Betätigung über ihm zugeordnete Kontakte den kontaktdruckverstärkenden Strom sofort ganz oder teilweise unterbricht und sich gleichzeitig selbst hält, bis es nach Unterschreiten des Haltestromwertes des Drehspulrelais zum Abfall gebracht wird.

   Er- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 findungsgemäss ist hiebei das Drehspulrelais von normaler Bauart mit nur einem einzigen Kontaktarm. und nur einer einzigen Wicklung ohne Anzapfung, welche sowohl vom zu messenden bzw. zu überwachenden Strom als auch vorübergehend während des Schaltvorganges von dem überlagerten kontaktdruckverstär-   kenden Zusatzstrom durchflossen   wird. Die Kontaktdruckverstärkung braucht dabei nicht notwendigerweise 
 EMI2.1 
 spulrelais D mit dem Kontakt d soll den Strom i   überwachen.   Bei Überschreitung eines vorgegebenen Wertes, der beispielsweise mittels einer nicht   dargestellten Gegenfeder   in an sich bekannter Weise einstellbar sein kann, bewegt sich der Kontakt d gegen den rechten Anschlagkontakt.

   Damit kommt nunmehr ein Strom   i'von   Plus über die Kontakte   h,   d, die Drehspulwicklung D, den Kontakt    h   und die   Arbeitswick-   lung des Hilfsrelais H. zurück nach Minus zustande. Dieser Strom   i'durchfliesst   die Drehspulwicklung im gleichen Sinn wie der zu überwachende Strom i und ergibt somit vom ersten Moment der Kontaktgabe an eine   erheblicheKontaktdruckverstärkung,   die in jedem Fall zu einem sicheren Anziehen des nachgeschal- 
 EMI2.2 
 von Plus über den Kontakt h   und einen gegebenenfalls vorgesehenen"Sparwiderstand"R   zustande kommt. 



  Durch das Öffnen des Kontaktes h2 wird die Drehspule D nun wieder nur noch von dem zu   überwachenden   Strom i durchflossen. Das Drehspulrelais D kann jetzt also wieder   ire   Rahmen seines von sich aus sehr guten   Rückfallverhältnisses   dem Strom i ungehindert folgen. Bei nur geringfügigem Absinken des Messstromes i unter den eingestellten Ansprechwert bzw. unter den Rückfallwert schlägt der Kontakt d wieder auf die linke Kontaktseite zurück. Damit kommt nunmehr ein zusätzlicher Strom   i"zustande,   der über den Kontakt    h1'die   Drehspule D, den Kontakt d, den inzwischen vorbereiteten Abwurfkontakt h3 und die Abwurfwicklung von H fliesst.

   Dieser Strom   i" fliesst   im entgegengesetzten Sinne durch die Drehspulwicklung als vorher beim Ansprechen der Strom i*. Es ergibt sich jetzt also eine entsprechende Druckverstärkung auf der anderen Kontaktseite, so dass das Hilfsrelais H mit Sicherheit wieder abgeworfen wird. Das Hilfsrelais H folgt also einwandfrei und schlagartig jedem Stellungswechsel des Kontaktes d von links 
 EMI2.3 
 weitere Stromkreise in Abhängigkeit von dem zu   überwachenden   Strom i mit   grosser Sicherheit steuern,   wobei das dem Drehspulrelais D eigene sehr gute Rückfallverhältnis ohne Beeinträchtigung durch die Kontaktdruckverstärkung zur Wirkung kommt.

   Da in der Regel ein Drehspulrelais meistens in Verbindung mit einem nachgeordneten Hilfsrelais verwendet wird, ist es in solchen Fällen nur notwendig, dieses Hilfsrelais mit entsprechenden zusätzlichen Kontakten und einer Abwurfwicklung zu versehen.   Der"Sparwider-   stand" R dient zur Herabsetzung der von der Arbeitswicklung H nach dem Ansprechen aufgenommenen   Dauerleistung.   Wo eine solche Verringerung nicht notwendig ist, kann die Schaltung natürlich entsprechend vereinfacht werden. Der Selbsthaltekontakt    h1   braucht dann nur als Schliesser ausgebildet zu sein und der Widerstand R kann fortfallen. 



   Eine weitere Vereinfachung ist unter bestimmten Bedingungen dadurch möglich, dass man den Schliesser h3 vor der Abwurfwicklung weglässt. In diesem Fall ist beim gezeichneten Normalbetriebszustand die Drehspule D durch die Reihenschaltung der   Anzugs-und Abwurfwicklung   des Relais H   shuntiert,   so dass ein Teil des zu   überwachenden   Stromes i über diesen Nebenpfad fliesst. Wenn der Widerstand des Nebenweges genügend gross gegenüber dem der Drehspule ist, kann dieser Effekt vernachlässigt werden. Andernfalls ist es aber auch möglich, die Eichung des Drehspulrelais unter Einbeziehung der Shuntierung vorzunehmen. so dass dessen   Arsprechgenauigkeit   keine Einbusse erleidet.

   Das natürliche Rückfallverhältnis Wird jedoch dem Grade der Shuntierung entsprechend ungünstiger, da der Nebenweg nach dem Abheben des Kontaktes d vom   linken Gegenkontaktunterbrochen   ist und die Wicklung dann den vollenstrom i führt. Dies hat übrigens in sehr erwünschter Weise eine zusätzliche Beschleunigung des Kontaktes d zur Folge, wenn dieser beim Ansprechen zunächst den linken Gegenkontakt verlassen hat. 



   Wenn der vom Hilfsrelais   benötigte   Strom   i'bzw. i" besonders   gross ist gegenüber dem zu überwachenden Strom i, kann man zur Begrenzung des bei der Kontaktdruckverstärkung auftretenden Drehmomentes in der gestrichelt eingezeichneten Weise zwei Gleichrichter in Antiparallelschaltung als nicht linearen Shunt für das Drehspulrelais vorsehen, der in erwünschter Weise praktisch erst oberhalb des Kennlinienknicks der Gleichrichtercharakteristik wirksam wird. 



   In besonders wichtigen oder gefährdeten Anlagen wird häufig eine Relais-Anordnung verlangt, die in Ruhestromschaltung arbeitet. Eine solche Anordnung soll nicht nur wirksam werden, wenn der zu überwachende Strom i einen bestimmten Schwellwert überschreitet, sondern auch dann, wenn der Hilfsstrom- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 regt, während bei negativem Vorzeichen das Hilfsrelais H anspricht. Dabei kommt ein in der Mitte an-   gezapfter Spannungsteiler   R für eine   vorzeichengerechte Hilfsgleichspannung zur Betätigung   der Hilfsrelais mit Kontaktdruckverstärkung durch Hauptstromeffekt zur Anwendung. 



   Schliesst sich beispielsweise der Kontakt d nach rechts, so wird das Hilfsrelais T erregt,   u. zw.   vom Pluspol aus über den Kontakt   tow dite   linke Hälfte des Widerstandes R, die Wicklung D und die Kontakte d,    t1   und h2 zum Minuspol. Der vom Hilfsrelais T aufgenommene Strom fliesst dabei in der gleichen Richtung wie der Strom i durch die Wicklung D und ergibt somit eine kräftige Kontaktdruckverstärkung durch Hauptstromeffekt. Das Hilfsrelais T wird also einwandfrei und schlagartig betätigt, so dass es seinen Wechsler t umlegt und sich nunmehr selbst hält. Gleichzeitig ist damit der kontaktdruckverstärkende Zusatzstrom über die Wicklung D unterbrochen, und der Kontakt d ist wieder frei beweglich.

   Der    Öffner t3   schaltet den Spannungsteiler R ab, so dass hier kein dauernder Verbrauch auftritt. Wo dieser Verbrauch nicht stört, können aber auch die Kontakte t3 und   h   fortfallen. Wechselt nun das Vorzeichen des Stromes i, so legt sich der Kontakt d nach links und erregt das Hilfsrelais H vom Pluspol über die Kontakte   t,h und   d, die Wicklung D, die rechte Hälfte des Widerstandes R und den Kontakt    h   zum Minuspol. Dabei fliesst der vom Relais H aufgenommene Strom von rechts nach links durch die Drehspule und ergibt dementsprechend auch eine nach links gerichtete Kontaktdruckverstärkung. Das Relais H wird also sicher erregt und hält sich selbst über den Kontakt h1 bei gleichzeitiger Abschaltung des kontaktdruckverstärkenden Stromes.

   Der mit kurzzeitiger Unterbrechung umschaltende Wechsler h2 bringt dabei das Relais T wieder zum Abfallen, während der Kontakt h3 den Spannungsteiler R jetzt von der anderen Seite her abschaltet. Die Ruhe-Wischkontakte h2 und t2 unterbrechen nur beim Ansprechen, dagegen nicht beim Abfallen. 



   Die Schaltung nach Fig. 6 arbeitet also in der Weise, dass je nach Vorzeichen des zu überwachenden Gleichstromes immer eines der beiden Hilfsrelais H oder T erregt ist. Nur bei ausserordentlich kleinen Gleichströmen, die unterhalb der Ansprechgrenze des sehr empfindlichen und weitgehend richtkraftlosen Drehspulrelais D liegen oder bei völliger Stromlosigkeit kann sich der Kontakt d auch einmal in dar gezeichneten Mittelstellung befinden. Es ist dann je nach Vorgeschichte immer das zuletzt betätigte Hilfsrelais im Ansprechzustand. Natürlich kann man auch durch mechanische Vorjustierung des Kontaktes d nach rechts oder links dafür sorgen, dass bei einem Strom i = 0 immer ein ganz bestimmtes Hilfsrelais anspricht, wenn dieses aus betrieblichen Gründen gewünscht oder gefordert wird.

   Die Ansprechempfindlichkeit des Drehspulrelais erleidet dadurch nur eine äusserst geringe Einbusse. 



   Fig. 7 zeigt die Prinzipschaltung eineshoch überlastbaren Überstromrelais für Wechselstrom. Die besonders   hoheüberlastbarkeit   ist einmal durch den vorgeschalteten Sättigungswandler erreicht, zum andern durch einen parallel zur Drehspule D und zum   Kontaktdruckverstä. rkungswiderstand Rv   liegenden Shunt-   gleichrichter 0 Gs.   Ein solches Relais hat-an den Primärklemmen des Sättigungswandlers gemessen-einen Verbrauch von weniger als 0, 002 VA beim kleinsten   einstellbarenAnsprechstrom und von weniger als   2 VA beim hundertfachen Wert dieses Stromes. Durch entsprechende Wahl der primären Windungszahl können   die Einstellbereiche   weitgehend dem jeweiligen Verwendungszweck angepasst werden.

   Das Relais verträgt dauernd den hundertfachen Wert des kleinsten Ansprechstromes. 



   Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung interessiert hier besonders die Schaltung zur Kontaktdruckverstärkung, die sowohl beim Ansprechen als auch beim Abwerfen des nachgeschalteten   Hilfs-   relais H im jeweils richtigen Sinne wirksam wird und nur einen einzigen Wechsler h zum Absteuern des Hilfsrelais bzw. des Drehspulsystems benötigt. Beim Überschreiten des eingestellten Ansprechstromes bewegt sich der Drehspulkontakt d nach oben und betätigt das Hilfsrelais H vom Pluspol über den Kontakt d, den Widerstand Rv und den Kontakt h zum Minuspol. Hiebei entsteht am Widerstand Rv ein zusätzlicher Spannungsabfall, der einen den Kontaktdruck verstärkenden Strom über die Wicklung D und die Gleichrichteranordnung G zur Folge hat. Damit wird das Relais H einwandfrei erregt, so dass es seinen Wechsler h umlegt.

   Hiedurch ergibt sich Selbsthaltung über den Kontakt h und den Widerstand R, und die Kontaktdruckverstärkung verschwindet infolge des jetzt bestehenden Kurzschlusses des Widerstandes Rv und des Kontaktes d durch den Schliesser h. 



   Das Drehspulrelais ist also wieder frei beweglich und kann seinen Kontakt d schon bei geringfügigem Absinken des Stromes J wieder in die gezeichnete Normallage zurückstellen. Dabei wird die Abwurfwicklung des Relais H erregt,   u. zw.   vom Pluspol über den Kontakt h, den Widerstand Rv und den Kontakt d. Es entsteht jetzt am Widerstand Ry ein zusätzlicher Spannungsabfall in umgekehrter Richtung, der nunmehr über den Gleichrichter Gs und die Wicklung D einen Zusatzstrom zur Folge hat, der den Kontaktdruck für den Abwurf verstärkt und zum einwandfreien schlagartigen Abfall des Relais H führt, womit der ursprüngliche Normalzustand wieder hergestellt ist. 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 7> 5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, bei der die Wicklung des Drehspulrelais direkt vom Strom des nachgeordneten Relais als kontaktdruckverstärkendem Zusatzstrom beaufschlagt ist (Hauptstromeffekt), dadurch gekennzeichnet, dass zur Begrenzung der Kontaktdruckverstärkung eine Shuntierung der Drehspule durch Gleichrichter in Antiparallelschaltung vorgenommen wird, wobei die Schleusenspannung dieser Gleichrichter entsprechend so gewählt ist, dass sie grösser ist als der durch den Ansprechstrom des Dreh- spulrelais an dem Spulenwiderstand einschliesslich eventueiler Vorwiderstände, hervorgerufene Spannungs- abfall.
    6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, bei der zur Erzielung eines kontaktdruckverstärkenden Zusatzstromes eine durch Spannungsabfall an einem dei Drehspule vorgeschalteten Widerstand (rev) erzeugte Gegenspannung eingeführt ist (Shuntierungseffekt), dadurch gekennzeichnet, dass dieser Vorwiderstand zwecks Unterbrechung des kontaktdruckverstärkenden Zusatzstromes nach erfolgter Betätigung des nachgeschalteten Relais (H) über diesem zugeordnete Kontakte kurzgeschlossen wird.
AT492359A 1958-07-09 1959-07-06 Schaltungsanordnung für Drehspulrelais mit Kontaktdruckverstärkung AT212413B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE212413T 1958-07-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT212413B true AT212413B (de) 1960-12-12

Family

ID=29591969

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT492359A AT212413B (de) 1958-07-09 1959-07-06 Schaltungsanordnung für Drehspulrelais mit Kontaktdruckverstärkung

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT212413B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1050877B (de) Einrichtung zum Unterbrechen des Stromflusses in elektrischen Stromkreisen bei Auftreten von Überströmen
AT212413B (de) Schaltungsanordnung für Drehspulrelais mit Kontaktdruckverstärkung
EP0018598B1 (de) Schaltungsanordnung zur Begrenzung des Schaltstroms in einem aus einem Durchflussstromwandler, einem Schalthalbleiter, einer Schutzinduktivität und einer Überstromabschaltung in Serienschaltung gebildeten Stromkreis
DE1108325B (de) Drehspulrelais mit Kontaktdruckverstaerkung
DE102007021270A1 (de) Verfahren zum selektiven Auslösen von Leistungsschaltern
AT119762B (de) Schaltung von Leitungsschutzrelais für Drehstrom.
DE421797C (de) Elektromagnetischer Strombegrenzer
AT204073B (de) Sicherheitsschaltung für Steuer- und Meldeleitungen, insbesondere für den Seilbahnbetrieb
DE69011757T2 (de) Elektromagnetische Betätigungsanordnung.
AT338361B (de) Schutzeinrichtung fur schaltanlagen, insbesondere hochspannungsanlage fur die bahnstromversorgung
DE637241C (de) Differentialschutzanordnung fuer parallele Leitungsstrecken
DE887067C (de) Anordnung zum Schutze von Gleichstromkreisen gegen Rueckstrom
DE426299C (de) Selbsttaetige Wiedereinschaltvorrichtung fuer selbsttaetige Schalter
DE1181318B (de) Schutzeinrichtung fuer Stufenwaehler von Regeltransformatoren
DE758054C (de) Relaisschaltung fuer die UEberwachung der Ladung und Spannung gepufferter Batterien
DE402010C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Betaetigung eines zwischen einer Stromquelle und einem Belastungsstromkreis liegenden Schalters
DE688003C (de) Schaltung zur Speisung eines durch ein Schutzrelais (Maschennetzrelais) gesteuerten Relais (Ausloesers) aus dem geschuetzten Netz
DE635975C (de) Auf dem Energierichtungsvergleich beruhende Selektivschutzeinrichtung
DE930535C (de) Differentialschutz
AT225268B (de) Schutzrelaisanordnung mit Transduktor
AT207436B (de) Schutzeinrichtung für Halbleiterventile mit p-n-Übergang
AT203083B (de) Schutzeinrichtung zur Ortung und Abschaltung von Wechselstromleitungen bei Fehlerströmen
AT145440B (de) Vom Leitungswiderstand abhängige Schutzeinrichtung mit Zeitstufe.
AT132651B (de) Schaltanordnung für hohe Betriebsstromstärken und Abschaltleistungen.
AT103176B (de) Vorrichtung zum Anzeigen von Überlastungen in elektrischen Anlagen.