AT212203B - Maschine zur Herstellung von Asbestzementrohren - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Asbestzementrohren

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AT212203B
AT212203B AT688556A AT688556A AT212203B AT 212203 B AT212203 B AT 212203B AT 688556 A AT688556 A AT 688556A AT 688556 A AT688556 A AT 688556A AT 212203 B AT212203 B AT 212203B
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Description


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  Maschine zur Herstellung von Asbestzementrohren 
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B.Formeinheit zuführen und ihn bewickelt ausstossen. 



   Die Erfindung schafft derartige Rohrwickelmaschinen von so einfachem Aufbau und vorteilhafter Aus- gestaltung, dass die Herstellung von Asbestzementrohren sehr erheblich rationalisiert wird. 



   Nach der Erfindung sind bei Maschinen obiger Bauart zur Herstellung von Asbestzementrohren die Förderorgane über zwei Umlenkrollen geführt sowie von einer nachgiebigen Spannvorrichtung gespannt, wobei die gespannten Förderorgane die Dorne in Abstand über dem Zuführungsfilz halten. Vorzugsweise sind dabei-mindestens zwei Formeinheiten über einer gemeinsamen Laufbahn für die Dorne,   z. B.   über Schienenpaaren, hintereinander angeordnet. 



   Durch diese erfindungsgemässe Ausgestaltung der Rohrwickelmaschine können die Länge des Filzes, die Grösse der Vorrichtung und die gleichzeitige Betriebszeit beider Formeinheiten, in der Filze und Motoren überlastet sind, möglichst gering gehalten werden. Beide Formeinheiten arbeiten also nicht genau wechselweise sondern teilweise gleichzeitig, damit der Dorn in der bezüglich der Bewegungsrichtung des unterenFilzes zweitenFormeinheit die zwischen den Formeinheiten   befindliche Asbestzementschicht   aufbrauchen kann, wie später genauer erklärt wird. Alle Dorne werden unter beiden Formeinheiten in einer Richtung durchgeführt, so dass die Zufuhr der leeren Dorne und der Ausstoss der Dorne mit den geformten Rohren nur an zwei gegenüberliegenden Stellen der Maschine erfolgt. 



   Bei einer bevorzugten   Ausführungsform   der erfindungsgemässen Maschine ist unter jeder Formeinheit ein Förderorgan angeordnet, welches bei   Aufwärts-und Abwärtsbewegung   der betreffenden Einheit automatisch angetrieben bzw. gespannt und gelockert wird ; vorzugsweise sind dabei zwischen den Förderorganen Verbindungsschienen zur Aufnahme mindestens eines unter der vorherigen Formeinheit umwickelten sowie mindestens eines nicht umwickelten Domes angeordnet. 



   Ferner sind   erfindungsgemäss   zur Zubringung leerer Dorne zum Förderorgan sowie zum Wegführen der bewickelten Dome in an sich bekannter Weise geneigte Führungsschienen angeordnet,   welchevorzugswei-   se an ihren den Förderorganen zugekehrten Enden mit Anschlägen für die Dornenden versehen sind. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Förderorgane mit Haken bzw. mit Rollen zum Ergreifen und Halten der Dorne versehen. 



     Schliesslich-sind   an jeder Formeinheit gabelförmige Halter angebracht, welche während Einwirkung der Formeinheit den darunter befindlichen Dorn an seinen zapfenförmigen Enden umfassen. 



   Bei der erfindungsgemäss ausgestalteten Rohrwickelmaschine wird nun am Ende jedes Arbeitsganges einer Formeinheit der Dorn mit dem geformten Rohr ohne Störung der Bewegung des darunter befindlichen Filzes entfernt. Die Länge der Ketten und der Wirkungsbereich der Kettenspanner sind dabei genügend gross gewählt, so dass Rohre jedes Durchmessers in den für die Maschine bestimmten Grenzen hergestellt werden können, ohne vorher Änderungen an den Zufuhr- oder Formeinrichtungen der Maschine ausführen zu müssen. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Maschine zur Herstellung von 
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 diese betätigten Stäbe 17 und 17A gesteuert werden.   Die Presswalzenpaare   18 und 18A der   Pressvorrichtung   gen werden über eine Transmission, ein Getriebe und mittels einer Reibungskupplung (in der Zeichnung nicht dargestellt) von Motorvorgelegen 19 und 19A angetrieben, die inbekannter Weise durch Heben und 
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 mige Halter 20 bzw. 20A angeordnet, die die genormten Enden der Dome während der Formung der Rohre halten. In den Fig. 1 und 3 hält die Gabel 20A den Dorn 30.

   Die Gabel 20 Ist über den leeren Dorn 27 nach oben abgehoben. 22 und 24 sind zwei von mehreren Fühtungsrollen des oberen Filzes 1A.   25   und 26 sind leere Wickeldorne auf der   Vorratsschiene   6. Zwischen beiden   Preys einheiten   befinden sich auf der Schiene8 ein leerer Wickeldorn 28 sowie ein Dorn 29 mit einem unter der Formeinheit 4 geformten Rohr. 



  Der Dorn 30 trägt ein unter der Einheit 4A gerade geformtes Rohr. 31 ist eine kleine Röhre. Etwas unter- 
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 rizontale Röhre angeordnet und mit einer unter Druck stehenden Wasserleitung verbunden, die mittels eines durch das Heben der Presseinheit 4 betätigten Ventiles gesteuert wird. Diese Röhre ist mit derartigen Düsen versehen, dass das Wasser schneidenförmig ausströmt und die Asbestzementschicht beim Abheben vom Filz zerschneidet, wenn der Dorn 27 mit dem geformten Rohr hochgehoben wird. 



   Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende :
Die Presseinheit 4A befindet sich in Arbeitsstellung und die Einheit 4 ist zum Senken bereit ; kurz bevor nun das in Arbeit befindliche Rohr unter der   Presseinheit   4A die erforderliche Stärke erreichthat, wird die andere Presseinheit 4 durch Fernsteuerung gesenkt und durch Hebel werden automatische Einrichtungen zur Einschaltung der Kupplung oder des Motors 19 betätigt und so die   Presswalzen   18 in Drehung   ver-'   
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 ; wennRohr formt. 



   Sobald dies unter der Presseinheit 4A in Arbeit befindliche Rohr die auf dem Filz 1 zwischen beiden Walzen 5 und 5A befindliche Asbestzementschicht aufgebraucht und dadurch die erforderliche Stärke er- 
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 Kette 10A dem Uhrzeigersinn entgegen über einen vollen Umlauf bewegt und dabei mittels ihrer Haken   1. 1A   und 12A den Dorn 30 mit dem eben von der Einheit 4A, 5A geformten Rohr von der Maschine ent-   fernt   Dann ergreift der    Haken'12A   den leeren Dorn 28, der auf der Schiene 8 auf den Platz des   Dorne 29   
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 volle Umdrehung gemacht und ihr Motor 14A wird automatisch durch einen Schalter betätigende Anschläge abgestellt, beispielsweise durch das Kettenrad dieser Kette. 



   Nun wiederholt sich dasselbe Spiel mit der andern Presseinheit 4. Hat das unter dieser in Arbeit befindliche Rohr die erforderliche Stärke erreicht, wird sie durch Fernsteuemig gehoben und die erste   Press-   einheit 4A wieder gesenkt. Durch Heben der Einheit 4 wird über den Stab 17 der Kettenspanner 16, 15 betätigt, der durch Spannen der Kette 10 das eben auf dem Dorn 27 geformte Rohr abhebt, wodurch für eine bestimmte, kurze Zeit ein Ventil geöffnet wird, das unter Druck Wasser aus den entlang der Röhre 31 an- 

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 wieder über Anschläge automatische Einrichtungen, die das Ausschalten der Kupplung oder des Motors 19 und das Einschalten des Motors 14 fernsteuer, der die Kette 10 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht.

   Diese Kette führt bei einem vollen Umlauf mittels ihrer Haken 11 und 12 den Dorn 27 mit dem geformten Rohr auf die Schiene 8 gegen den Anschlag 9 und gleichzeitig den leeren Dorn 26 auf die Schiene 8 neben 
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 Kreislauf der Maschine vollendet. 



   Durch Senken der Presseinheit 4A wird mittels Anschlägen eine automatische Einrichtung betätigt und das Einschalten der Kupplung oder des Motors 19A ferngesteuert, der die Presswalzen 18A antreibt. Bei Berührung dieser Walzen mit dem unter ihnen liegenden Dom 28 dreht sich dieser auf den kleinen Rollen 13A und der Stab   17 A   hebt über den Hebel 16A den Kettenspanner 1SA, so dass der Dorn 28 von der   Prel3einheit4A   heruntergedrückt wird und mit dem unteren Filz 1A in Berührung kommt ; dann beginnt das Formen eines neuen Rohres auf dem Dorn 28 und damit der Kreislauf von neuem. 



   Wie hieraus ersichtlich, erhält man durch die Maschine nach der Erfindung eine kontinuierliche Produktion, denn das sehr rasch und vollautomatisch arbeitende Zufuhrsystem   ermöglicht die höchste Produk-   tionsleistung, die in Abhängigkeit von der Drehgeschwindigkeit des Filzes und der Dicke der von ihm geführten   Asbestzementschicht   erreichbar ist. Diese höchste Produktionsleistung wird darüber hinaus auch bei Herstellung von Rohren kleineren Durchmessers erhalten ; in diesem   Falle wäre   es mit einer Maschine mit langsamere oder handgesteuerte Zufuhr nicht möglich, den Vorteil der sehr kurzen, zum Formen eines solchen kleinen Rohres erforderlichen Zeit von nur wenigen Sekunden voll auszunutzen. 



   Die Maschine ist an das beschriebene Ausführungsbeispiel nicht gebunden, sondern kann selbstverständlich im Rahmen des allgemeinen Erfindungsgedankens bzw. der Ansprüche geändert und ergänzt wer-' den. So können beispielsweise verschiedene Steuerungen, wie diejenige der Kettenspanner oder der Kupp- 
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 bunden sind, oder es können an Stelle   derPresswalzen   18 und 18A die Walzen 22 und 24 angetrieben werden. Derartige und andere Änderungen liegen im Rahmen der Erfindung. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Maschine zur Herstellung von Asbestzementrohren, bei der eine von einem stetig umlaufenden Filz geführte   Assbestzementschicht   mindestens einem Wickeldorn zugeführt wird, mit im wesentlichen waagrechten, endlosen Förderorgane, z. B. Ketten, welche den leeren Dorn einer Formeinheit zuführen und ihn bewickelt   ausstossen.   dadurch gekennzeichnet, dass die Förderorgane (10 bzw.   10A)   über zwei   Umlenkrollen (13 ;   13A) geführt sowie von einer nachgiebigen Spannvorrichtung (15, 16 ; 15A, 16A) gespannt sind, wobei die gespannten Förderorgane die Dorne (27) in Abstand über dem   Zuführungsfilz (l)   halten.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Formeinheiten (4 und 4A) über einer gemeinsamen Laufbahn für die Dome, z. B. über Schienenpaaren (6,8, 32), hintereinander angeordnet sind.
    3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass unter jeder Formeinheit (4 bzw. 4A) ein Förderorgan (10 : 10A) angeordnet ist, welches beiAufwärts-und AbwärtsbewegungderbetreffendenEinheit automatisch angetrieben (14 ; 14A) bzw. gespannt und gelockert wird.
    4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Förderorganen (10 bzw.
    10A) Verbindungsschienen (8) zur Aufnahme mindestens eines unter der vorherigen Formeinheit (4) umwickelten sowie mindestens eines nicht umwickelten Dornes (29 bzw. 28) angeordnet sind.
    5. Maschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Zubringung leerer Dorne (25, 26) zum Förderorgan (10 bzw. 10A) sowie zum Wegführen der bewickelten Dorne (29, 30) in an sich bekannter Weise geneigte Führungsschienen (6, 8, 32) angeordnet sind.
    6. Maschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen' (6 und 8) an ihren den Förderorgane (10 bzw. 10A) zugekehrten Enden mit Anschlägen (7) für die Dornenden versehen sind.
    7. Maschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderorgane (10 ; IOA) mit Haken (11, 12 bzw. 11A, 12A) bzw. mit Rollen (13 ; 13A) zum Ergreifen und Halten der Dorne (25-30) versehen sind. <Desc/Clms Page number 4>
    8. Maschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Formenheit (4 bzw. 4A) gabelförmige Halter (20 ; 20A) angebracht sind, welche während der Einwirkung der Formeinheit den darunter befindlichen Dorn (27 bzw. 30) an seinen zapfenförmigen Enden umfassen.
AT688556A 1955-12-31 1956-11-16 Maschine zur Herstellung von Asbestzementrohren AT212203B (de)

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IT212203X 1955-12-31

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AT212203B true AT212203B (de) 1960-12-12

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