AT211979B - Ziermöbelstück - Google Patents

Ziermöbelstück

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AT211979B
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AT
Austria
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furniture according
decorative piece
piece
filling grid
decorative
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Application number
AT633259A
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English (en)
Inventor
Heinrich Boigner
Original Assignee
Heinrich Boigner
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  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description


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  Ziermöbelstück 
Gegenstand des Patentes Nr. 190653 ist eine   Blumentopfiardiniere,   welche zweiteilig ausgebildet ist ; der obere Teil nimmt die Blumen bzw. Blumentöpfe auf, der den oberen Teil tragende untere Teil ist als
Traggestell, gegebenenfalls fahrbar, ausgebildet. 



   Aufgabe vorliegender Erfindung ist   es, die Möglichkeit   zu schaffen, die in der Jardiniere wachsenden i Pflanzen wandartig in die Höhe ziehen zu können. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass auf dem oberen Teil ein, gegebenenfalls rechteckiger, hochformatiger Rahmen mit einem beliebig gestalte- ten Füllgitter aufsetzbar   ist ; das Ziermöbelstück   wird dadurch drei-oder mehrteilig. 



   Auf diese Art ist es möglich,   Kletterpflanzenwie   Winden, Efeu, Fette Henne u. dgl., auf einem hochragenden Gitter hinaufranken zu lassen, so dass grüne Wände entstehen, die fahrbar sind und als   ) Trennwände   dienen können. Als Verwendungsort kommen in erster Linie Innenräume, z. B. von Gaststät- ten in Frage, die je nach zusammengehörigen Gästegruppen in kleine mehr oder weniger abgeschlossene
Logen unterteilt werden können. 



   In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt   u. zw.   zeigt Fig. 1 das   Ziennöbelstück,   wobei das Füllgitter weggelassen wurde, Fig. 2 und 3 Teile von Füll- gittem mit waagrecht bzw. lotrecht betonter Musterung und Fig. 4 und 5 ein Phantasiemuster im Auf- riss und Seitenriss (Sonne mit Strahlen). 



   Der Erfindungsgegenstand besteht im Wesen aus drei Teilen, u. zw. dem Unter- bzw. Traggestell, der eigentlichen Jardiniere und dem aufsteckbaren Rahmen. 



   Das Traggestell kann rahmenförmig ausgebildet sein und die Schwenkräder 7 tragen, es können aber auch gegebenenfalls feststellbare Rollen bzw. Schwenkrollen unmittelbar an der Jardiniere befestigt sein. 



   Zweckmässigerweise werden im Hinblick auf das Gewicht des Gegenstandes zumindest vier Schwenkräder   angeordnet. Naturgemäss   ist der Ersatz der Räder durch Tragteile oder stabile Standstützen möglich, die unmittelbar auf dem Boden aufsitzen. 



   Der mittlere Teil, die eigentliche Jardiniere, besteht gemäss dem   bsterr.   Patent Nr. 181993 aus hori- zontal verlaufenden Drähten   l, an   die die vertikal verlaufenden Versteifungsdrähte 2 angeschweisst sind. 



   Er dient zur Aufnahme der Blumentöpfe oder eines Behälters bzw. Einsatzes für Blumenerde, in welche ge- eignete Kletterpflanzen, wie Winden, Efeu oder Fette Henne, eingesetzt werden können. 



   An den beiden Stirnseiten der Jardiniere sind Ösen 3   angeschweisst, in   welche die unteren Enden des
Rahmens 4 eingesteckt werden. Zweckmässigerweise werden an jeder Stirnseite vier Ösen vorgesehen ; in je zwei derselben wird je ein   Gabelstück   5 des Rahmens 4 eingesteckt (Fig. 1). 



   Der obere Teil des Gerätes ist ein vorzugsweise hochrechteckiger Rahmen 4, welcher das Füllgitter 6   trägt.   Die seitliche Begrenzung dieses Rahmens wird immer gerade und vertikal ausgeführt werden, um das Aneinanderreihen mehrerer Geräte lückenlos zu   ermöglichen ;   die obere Begrenzung muss jedoch keineswegs geradlinig sein und horizontal verlaufen, sie kann auch die Form eines flachen Bogens oder eines Halbkreises besitzen. 



   Die Verwendung verschiedenartiger Drähte zur Bildung des Gitters gibt dem Konstrukteur unbe- schränkte Gestaltungsmöglichkeiten. Es können sowohl verschieden starke (8,9) als auch verschieden lange Drähte Verwendung finden, es können gerade Stäbe 10 mit wellenförmig geformten Stäben 8,9 ab- wechseln, es können aber auch Scheiben 11 in runder oder beliebig geformter Randbegrenzung zur Bildung 
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   len eingeschweisst sind (Fig. 5). Die Anordnung von zwei, zueinander parallelen Scheiben wird aus Gründen der Symmetrie gewählt, damit die Einschweissstellen der Drähte von beiden Beschauseiten verdeckt sind und unsichtbar bleiben. 



  Um Verpackungsschwierigkeiten zu begegnen, wird der Rahmen gegebenenfalls zweiteilig ausgeführt u. zw. der Länge nach geteilt, so dass zwei gleich hohe, aber schmale Teilrahmen entstehen. Die feste Verbindung dieser beiden Teile erfolgt mittels einer oben vorgesehenen, waagrecht liegenden Stange oder Leiste, welche die erforderlichen Verbindungsmittel trägt. Als solche kommen z. B. kurze Rohrstücke in Frage, die auf die Teilrahmen aufgeschoben werden, oder Federklemmen oder Verschraubungen. 



  Die Wirkung der verschiedenen Muster lässt sich durch unterschiedliche Farbgebung wesentlich erhöhen. Die zu wählenden Farben-werden dem jeweiligen Verwendungszweck angepasst, so z. B. können sie den eventuellen Ansprüchen des Mobiliars gerecht werden oder verschiedenes Material durch Farbimitation vortäuschen ; die Oberfläche kann auch z. B. durch Verchromung, Verkupferung, Vermessingung, Vergoldung usw. oder auch durch Eloxierung ausgestaltet werden. Es steht des weiteren einer Imitation von Handschmiedearbeit insofeme nichts entgegen, als es ohne weiters möglich ist, dieser durch dem Zweck entsprechende Lackierung den Anschein von Handschmiedearbeit zu verleihen. 



  Als Material können statt Metall auch Nichtmetalle oder Kunstmassen, z. B. Nylonmaterial u. dgl.. verwendet werden. 



  Besondere Abwechslung wird erzielt, wenn verhältnismässig kurze Drahtstücke z. B. wellig gebogen werden, wobei die Durchmesser der einzelnen Bögen verschieden sind und diese Teilstäbe 6 dann in verschiedenen Lagen zu verschiedenen Mustern zusammengestellt werden. 



  An den Berührungsstellen der Drähte werden dieselben aneinandergeschweisst, gegebenenfalls in einem Stück verlötet oder durch Pressung oder Guss geformt. 



  Das Drahtmaterial kann Einfachdraht, zweifach oder mehrfach verdrehter bzw. verdrillter Draht sein ; der tragende Rahmen 4 wird zweckmässigerweise stärker als das Füllgitter ausgeführt. 



  Schönes Aussehen und eigenartige Effekte lassen sich auch erzielen, wenn Dreikant-, Vierkant- oder Fassondrähte zur Verwendung kommen. 



  Im Rahmen der obenumschriebenen Möglichkeiten und des durch die folgenden Patentansprüche festliegenden Schutzbereiches bleibt es also dem Hersteller anheimgestellt, seiner Phantasie völlig freien Lauf zu lassen. 



  PATENTANSPRÜCHE : 1. Ziermöbelstück, bestehend ausjardiniere und Traggestell, dadurch gekennzeichnet, dass auf diejar- diniere (l, 2) ein vorzugsweise rechteckiger, hochformatiger Rahmen (4) mit einem beliebig gestalteten Füllgitter durch Einstecken der Rahmenenden (5) in Ösen (3) aufsteckbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Ziermöbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllgitter aus geraden (10), gewellten (8,9) oder vorgeformten (6) Stäben besteht.
    3. Ziermöbelstück nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllgitter aus einfachem Draht, Dreikant-, Vierkant- oder Fassondraht beliebigen Querschnittes besteht.
    4. Ziermöbelstück nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllgitter aus zweifach oder mehrfach gedrehtem Draht besteht.
    5. Ziermöbelstück nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe verschiedene Stärke (8,9) und verschiedene Länge besitzen.
    6. Ziermöbelstück nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllstäbe an den Berührungspunkten untereinander verschweisst oder gegebenenfalls in einem Stück verlötet oder durch Pressung oder Guss geformt sind.
    7. Ziermöbelstück nach den Ansprüchen 2 bis 6, gekennzeichnet durch zusätzliche Verwendung von Scheiben (11) beliebiger Form zur Bildung der Füllgitter, so dass diesem Phantasieformen, z. B. Sonne mit Strahlen gegeben werden können (Fig. 4,5).
    8. Ziermöbelstück nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Fülldrähte zwischen zwei Scheiben eingeschweisst sind (Fig. 5).
    9. Ziermöbelstück nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Material Metalle, Nichtmetalle bzw. Kunstmassen jeglicher Art dienen.
    10. Ziermöbelstück nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrrollen (7) unmittelbar an der Jardiniere sitzen. <Desc/Clms Page number 3>
    11. Ziermöbelstück nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrrollen feststellbar oder durch stabile Standfüsse ersetzbar sind.
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