AT21171B - Meßvorrichtung. - Google Patents

Meßvorrichtung.

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Otto Walter
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  Messvorrichtung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf solche Messvorrichtungen, bei denen bestimmten, mittelst eines sich periodisch entleerenden   Messgefässes   geregelten Wassermengen (oder Mengen einer anderen Flüssigkeit) flüssige Zusätze (z. B. Kalkmilch oder andere   Chemi-   kalien) in kleinen, ebenfalls bestimmton Mengen zugeführt werden. Bei solchen Einrichtungen befindet sich die Zusatzflüssigkeit in einem besonderen Behälter, dessen Ausflussvorrichtung bei jeder Entleerung des erstgenannten Messgefässes, sei es durch die Entleerungsbewegung. sei es auf andere Weise, z. B. durch die Einwirkung eines Schwimmers, für eine der zuzuführenden Menge entsprechende Zeitdauer geöffnet wird. 



   Geschieht die Entleerung des   Messgefässes   durch Kippen, so wird hiedurch die für die Steuerung der Aus- und Einlässe nötige Energie mit der erforderlichen Schnelligkeit aufgebracht : geschieht die Entleerung aber auf andere Weise, etwa durch Schwimmer, Überlauf oder dgl., so ist die schleichende Bewegung für die Herbeiführung der einzelnen Steuervorgänge nicht ohne weiteres brauchbar. Für diese Fälle soll die vorliegende Erfindung dienen. 



   In der schematisch gehaltenen Zeichnung sind zwei abwechselnd zu füllende Messgefässe   bl und angenommen, deren   jedes einen Schwimmer 11 und 12 trägt, die   bei ! ! p   starr miteinander verbunden sind und   um   die Achse c schwingen. Der Chemikalienbehälter a ist mit einem durch die Stange d zu öffnenden Bodenventil versehen. Mit den Schwimmern l1 und      schwingt ein starr mit den Schwimmerarmen verbundener Hebel m um die Achse c. 



  Dieser legt sich, wenn der linke Schwimmer sinkt und der rechte steigt, mit seinem Ende gegen die Zinke   n   einer   um   die Achse g schwingenden Gabel, die mit dem Kippgewicht h starr verbunden ist. Das Gewicht wird dadurch nach rechts um ein weniges über seine Mittellage hinaus   bewegt, fällt   dann in seine der gezeichneten symmetrische zweite End- lage und nimmt hiebei vermöge der mit seinem Arme verbundenen Schleifo e und des vou ihr umschlossenen Zapfens f einen diesen Zapfen tragenden Hebel p mit, der eben- falls um die Achse   9   schwingt und der einen Anschlag, eine Rolle oder dgl. i besitzt, 
 EMI1.1 
 
Vorgang dient die zweite Zinke o. 



    Selbstverständlich können   die verwendeten Mittel sehr verschieden sein und die
Zeichnung stellt nur als Beispiel eine von vielen Anordnungsmöglichkeiten dar. Der Er-   findllngsgedanke beruht,   auf das dargestellte Beispiel bezogen,   ansschliesslich darauf, dass   die Bewegung des Ventiles des Behälters a nicht unmittelbar von der Schwingbewegung der Schwimmer 11 und l2 abgeleitet, sondern dass das Gewicht h zwischengeschaltet ist, wodurch, unabhängig von der Schnelligkeit der Schwimmerbewegung, der Austritt der
Zusatzflüssigkeit immer gleich lange erfolgt. 



   Unter Umständen kann es vorteilhaft sein, auch die Ventile der   Gefässe   und b2 und die   Wasserzulassvorrichtung   von diesem Kippgewichto aus zu steuern. 



   Das Gewichi h kann natürlich durch ein beliebiges anderes auszulösendes Spannwerk   (Feder, Luftdruck, Elektrizität oder dgl. ) ersetzt werden.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Eine Messvorrichtung mit nicht kippende Messgefässe, gekennzeichnet durch ein durch die allmählich erfolgende Bewegung des Messgefässes oder des im Messgefässe schwankenden Flüssigkeitsspiegels ausgelöstes Spannwerk, dass die Austrittsvorrichtung eines vom Messgefäss getrennten Behälters iut die Zusatzflüssigkeit in Tätigkeit setzt, zum Zwecke, die Dauer des Zuflusses unabhängig von der Schnelligkeit jener einleitenden Bewegung zu machen. EMI2.1
AT21171D 1902-06-20 1903-07-29 Meßvorrichtung. AT21171B (de)

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