AT211634B - Einrichtung zum Geraderichten von eingespannten Blechen - Google Patents

Einrichtung zum Geraderichten von eingespannten Blechen

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AT211634B
AT211634B AT235559A AT235559A AT211634B AT 211634 B AT211634 B AT 211634B AT 235559 A AT235559 A AT 235559A AT 235559 A AT235559 A AT 235559A AT 211634 B AT211634 B AT 211634B
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plate
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Rathgeber Ag Waggonfab Jos
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Geraderichten von eingespannten Blechen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



    Es ist seit langem bekannt, z. B. bei Flächenschleifmaschinen das zu bearbeitende Werkstück mittels Magnetkraft auf dem Werktisch festzuhalten. Auch ist eine Schweissvorrichtung bekannt, die mit Hilfe von zwei Magnetschuhen die an den Rändern zu verschweissenden Bleche in Stellung, vorzugsweise im Winkel zueinander, hält. Im Falle der Erfindung handelt es sich jedoch nicht um ein einfaches Festhalten von Blechen, sondern um ein Bearbeiten derselben mittels Magnetkraft. 



  Ein besonders einfacher Aufbau der Einrichtung ergibt sich, wenn eine der Platten selbst als Magnet ausgebildet ist. 



  Um ein sehr rasches Erhitzen des Bleches zu ermöglichen, kann ferner mindestens eine der Platten mit einer Kühlung versehen sein. 



  Günstig ist es ferner, wenn die magnetische Platte als Vollplatte ausgebildet ist, während die andere Platte die zum örtlichen Erhitzen benötigten Löcher aufweist. 



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung schematisch in Draufsicht im Schnitt dargestellt. 



  Das zwischen dem Gerippe des Eisenbahnwaggons, z. B. U-Eisen 1 und 2, örtlich festgeschweisste oder auf andere Weise befestigte Blech 3 befindet sich in der Einrichtung. Dabei ist auf der einen Seite des Bleches eine Lochplatte 4 angeordnet, während auf der anderen Seite eine Vollplatte 5, beide aus magnetlsierbarem Material-also z. B. Eisenplatten-, angebracht ist, auf der dann wiederum der Elektromagnet 6 angeordnet ist. Die örtliche Wärmezufuhr. z. B. mit Hilfe eines Schweissbrenners, erfolgt durch die Löcher 7 der Platte 4. 



  Wie bereits erwähnt, müssen die Platten 4 und 5 aus magnetischem Material bestehen, während das geradezurichtende Blech nicht magnetisierbar zu sein braucht, d. h. sowohl ein Eisenblech sein kann wie auch aus einem Nichteisenmetall, z. B. Kupfer oder Aluminium, bestehen kann. Bei einem magnetisierbaren Blech tritt aber noch insoweit eine besondere Wirkung ein, als sich das Blech an der Magnetplatte ansaugt, so dass auch das geringe Aufbuckeln des Bleches an den Stellen vermieden wird, wo die örtliche Erhitzung erfolgt. 



  Die Arbeitsweise der Einrichtung ist wie folgt : Wenn sich die geradezurichtendeBlechtafel in der Einrichtung befindet, wie in der Zeichnung dargestellt, so wird der Elektromagnet 6 durch Einschalten des elektrischen Stromes erregt. Die Lochplatte 4 wird somit mit höchster Kraft angezogen und das Blech 3 zwischen der Gegenplatte 5 und der Lochplatte 4 plan gepresst, so dass das Blech 3 satt auf den Platten 4 und 5 aufliegt. Um das Blech 3 bleibend geradezurichten, wird nun das Blech 3 durch die Löcher 7 der Platte 4 örtlich erhitzt und somit eine Spannung im Blech 3 beim Erkalten der erhitzten Stellen erzeugt. Die Spannung im Blech sorgt dafür, dass sich im Blech nicht erneut nach dem Lösen der Platten Wellen bilden. 



  Beim Vorhandensein sehr starker Wellen gelingt es beim Einschalten des Magneten nicht, das Blech allein durch die Anpresskraft der Platten ganz plan zu pressen, vielmehr erfolgt dies erst nach dem Erhitzen des Bleches 3 durch die Löcher 7. Von grossem Vorteil ist dabei, dass sich dabei die Magnetkraft nicht verringert, sondern mit abnehmendem Abstand zwischen den Platten sogar erhöht. 



  Durch die Einrichtung wird somit ein ausserordentlich genaues Geraderichten des Bleches bewirkt. Es ist sogar möglich, das bisher übliche Spachteln solcher Blechbeplankungen vor dem Lackieren unnötig zu machen. Bekanntlich dient die'Spachtelmasse zum Auffüllen der Unebenheiten, verursacht jedoch eine Reihe von anderen Nachteilen. 



  Die Einrichtung kann nicht nur im Waggonbau, sondern auch in anderen Gebieten eingesetzt werden, wo ähnliche Probleme auftreten. 



  PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zum Geraderichten von eingespannten Blechen, bestehend aus einer auf der einen Seite des Bleches angebrachten metallenen Gegenplatte und einer weiteren, auf der anderen Seite des Bleches befindlichen, gegen die Gegenplatte gepresstenMetallplatte mitLöchem zur örtlichen Erwärmung des Bleches, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung eines auch bei Abstandverminderung zwischen den Platten (4 und 5) mindestens gleichbleibenden Anpressdruckes beide Platten (4 und 5) aus magnetisierbarem Werkstoff bestehen und eine der Platten, vorzugsweise die Gegenplatte (5), mit einem Magneten (6) versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Platten (4 oder 5) als Magnet ausgebildet ist.
    3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine <Desc/Clms Page number 3> der Platten (4 oder 5) mit einer Kühlung versehen ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Platte als Vollplatte ausgebildet ist.
AT235559A 1958-03-26 1959-03-25 Einrichtung zum Geraderichten von eingespannten Blechen AT211634B (de)

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DE211634X 1958-03-26

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AT211634B true AT211634B (de) 1960-10-25

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ID=5803776

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AT235559A AT211634B (de) 1958-03-26 1959-03-25 Einrichtung zum Geraderichten von eingespannten Blechen

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