DE741007C - Verfahren zum elektrischen Widerstands-Ein- oder Doppelpunktschweissen, insbesonderevon Leichtmetallen - Google Patents
Verfahren zum elektrischen Widerstands-Ein- oder Doppelpunktschweissen, insbesonderevon LeichtmetallenInfo
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- DE741007C DE741007C DEB192433D DEB0192433D DE741007C DE 741007 C DE741007 C DE 741007C DE B192433 D DEB192433 D DE B192433D DE B0192433 D DEB0192433 D DE B0192433D DE 741007 C DE741007 C DE 741007C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/10—Spot welding; Stitch welding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Resistance Welding (AREA)
Description
- Verfahren zum elektrischen Widerstands- Ein- oder Doppelpunktschweißen, insbesondere von Leichtmetallen Die Erfndnng betrifft ein Verfahren zum elektrischen Widerstands-Ein- 'oder Doppelpunktschweißen, insbesondere von Leichtmetallen, welches sich dadurch auszeichnet, daß die Elektroden in bezug auf die von der sekundären Stromschleife umschlossene Fläche einen überstumpfen Winkel bilden und in Bezug auf eine Vergrößerung der Stromschleife nachgiebig angeordnet sind und daß die natürlichen, auf die Stromschleife erweiternd wirkenden Stromkräfte düreh ein auf .die stromführenden Teile der Elektrodenhalter bzw. die Elektroden einwirkendes elektromagnetisches Wechselfeld oder dadurch, daß einem fest angeordneten Eisenkern ein an den Elektrodenhaltern oder den Elektroden befestigter Eisenkern gegenübersteht, die beide von dem sekundären Schweißstrom im gleichen Sinne magnetisiert werden, verstärkt werden. Stellt man die Elektroden einer Widerstandssdhweißmaschine so ein, daß sie in bezug auf die Fläche der sekundären Stromschleife nach innen konvergierend geführt und nach außen nachgiebig angeordnet sind,` dann bewirken die elektromagnetischen @ Kräfte des Stromes, die stets eine solche Stromschleife zu erweitern bestrebt sind, ein Anpressen der Elektroden an das Werkstück. Das ist für das Doppelpunktschweißen bereits bekannt. Der Übergangswiderstand zwischen Elektroden und Blech wird hierbei vermindert und das Anlegieren der Elektroden verzögert. Durch die Erfindung wird diese günstige Wirkung noch verstärkt, indem ein mägnetisches Wechselfeld auf die Elektrodenhalter bzw. Elektroden zur Einwirkung gebracht wird. Auf einen stromführenden Leiter wird bekanntlich im Magnetfeld eine mechanische Kraft ausgeübt. Um in jedem Zeitpunkt ein Maximum der Kraft zu erhalten, muß das Magnetfeld in Phase mit dem Wechselstrom schwingen und eine solche Richtung haben, daß die Kraft in bezug auf die Stromscbleife nach außen wirkt. Das magnetische Feld wird am besten durch den primären oder sekundären Transformatorstrom selbsterzeugt.
- Es kann auch ein am Elektrodenhalter oder an der Elektrode befestigtes Eisenstück, dem ein zweites an einem festen" Stützpunkt montiertes Eisenstück gegenübersteht, ebenfalls eine Verstärkung der Kraft bewirken. Die Eisenstücke werden durch die Stromschleife im gleichen Sinne magnetisiert und- stoßen sich daher ab. Beide Verfahren haben, ein Schwingen der Elektroden im Takt des Wechselstromes zur Folge, so daß ein Rütteln und Hämmern der Schweißstelle erfolgt, was sich. auf das Schweißgefüge günstig auswirkt.
- In der Zeichnung ist die Erfindung an vier Ausführungsbeispielen schematisch näher erläutert, und zwar zeigen die Abb. i und 2 die Anwendung der Erfindung bei einer Einpunktschweißung und die Abb.3 und 4 bei einer Doppelpunktschweißung.
- In der Abb. i speist der Schweißtransformator i die beiden Schweißelektroden 2 und 3, die in Bezug auf die Fläche der sekundären Stromschleife 4 nach denn Werkstück, d. h. den zwei zu verschweißenden Blechen 5, 6 zu konvergierend schräg nach innen geführt und nach außen nachgiebig angeordnet sind, was z. B. dadurch erreicht wird, daß die EIe'ktroden um die Drehpunkte y bzw. B schwenkbar gelagert sind. Die Kreuze deuten den Verlauf des Magnetfeldes an, und die Pfeile zeigen den hierdurch ausgeübten verstärkten Anpreßdruck auf die Elektroden; deren Schwenkbewegung auf der einen Seite durch Anschläge 9 bzw. i o begrenzt ist. Die Einpunktschweißvorrichtung nach Abb.2 unterscheidet sich von der Vorrichtung nach A.bb. i lediglich dadurch, daß statt des Magnetfeldes an den Elektroden 2 und 3 zwei Eisenkerne i i und 12 angeordnet sind, denen an einem festen Stützpunkt befestigte Eisenstücke 13 bzw. 14 gegenüberstehen. Auch hierdurch wird beim Schweißen ein verstärkter Anpreßdruck auf die Elektroden in Richtung der Pfeile erzielt. Die Abb. 3 zeigt die Einwirkung des durch Kreuze dargestellten, auf der Papierebene im wesentlichen senkrecht stehenden Magnetfeldes auf zwei Doppelpunktschweißelektroden 15 und 16, deren Schwenkbewegung nach innen durch die Anschläge i; und 18 begrenzt ist. Auch hier werden die beiden Elektroden beim Schweißen auf das Schweißgut in Richtung der Pfeile verstärkt aufgepreßt.
- Die Abb. 4 unterscheidet sich von der Abb. 3 dadurch, daß das überlagerte Magnetfeld fehlt und die Elektroden 15 und 16 Eisenstücke i9 bzw. 2o tragen, denen ein mittleres, fest angeordnetes Eisenstück-2i gegenübersteht. Auch hierdurch wird der Anpreßdruck auf die Voppelpunktschweißelektroden beim Schweißen verstärkt.
- Beide Verstärkungsmittel können gleichzeitig angewandt werden auch bei Rollenelektroden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum elektrischen Widerstands-Ein- oder Doppelpunktschweißen, insbesondere von Leichtmetallen, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden in Bezug auf die von der sekundären Stromschleife umschlossene Fläche einen überstumpfen Winkel bilden und in Bezug auf eine Vergrößerung der Stromschleife nachgiebig angebrdnet sind und daß die natürlichen, auf die Stromschleife erweiternd wirkenden ,Stromkräfte durch ein auf die stromführenden Teile der Elektrodenhalter bzw. die Elektroden einwirkendes elektromagnetisches Wechselfeld oder dadurch, daß einem fest angeordneten Eisenkern ein an den Elektrodenhaltern oder den Elektroden befestigter Eisenkern gegenübersteht, die beide von dem sekundären Schweißstrom im gleichen Sinne magnetisiert werden, verstärkt werden. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift Nr. 695 345.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB192433D DE741007C (de) | 1940-11-14 | 1940-11-14 | Verfahren zum elektrischen Widerstands-Ein- oder Doppelpunktschweissen, insbesonderevon Leichtmetallen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB192433D DE741007C (de) | 1940-11-14 | 1940-11-14 | Verfahren zum elektrischen Widerstands-Ein- oder Doppelpunktschweissen, insbesonderevon Leichtmetallen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE741007C true DE741007C (de) | 1943-11-02 |
Family
ID=7011467
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB192433D Expired DE741007C (de) | 1940-11-14 | 1940-11-14 | Verfahren zum elektrischen Widerstands-Ein- oder Doppelpunktschweissen, insbesonderevon Leichtmetallen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE741007C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE695345C (de) * | 1936-03-15 | 1940-08-23 | Bernhard Berghaus | Schweisselektrode zum elektrischen Widerstandspunktschweissen |
-
1940
- 1940-11-14 DE DEB192433D patent/DE741007C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE695345C (de) * | 1936-03-15 | 1940-08-23 | Bernhard Berghaus | Schweisselektrode zum elektrischen Widerstandspunktschweissen |
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