AT100166B - Verfahren zum Aneinanderschweißen plattenförmiger Körper und Körperteile. - Google Patents
Verfahren zum Aneinanderschweißen plattenförmiger Körper und Körperteile.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Aneinanderschweissen plattenförmiger Körper und Körperteile. Bei der stumpfen Aneinanderschweissung plattenförmiger Körper und Körperteile mittels autogener oder elektrischer Lichtbogenschweissung ist bisher so verfahren worden, dass bei horizontal wie lotrecht stehender Naht die Schweissung nur von einer Seite der Platten aus hergestellt wurde und durch die ganze Plattendicke erfolgte, oder man hat die Schweissung auch so ausgeführt, dass die Naht beiderseits geschweisst wurde u. zw. zunächst auf einer Seite der Platte und sodann nach Umkehrung in der gleichen Weise auf der anderen Seite derselben, oder endlich bei horizontal liegender Naht unter gleichzeitiger Benutzung zweier gegenüberliegender Schweissbrenner bzw. Lichtbogen. Bei sämtlichen hier vorbeschriebenen Verfahren der stumpfen Aneinanderschweissung von Platten und deren Teilen tritt der Missstand auf, dass eine mehr oder weniger starke Krümmung des Werkstückes erfolgt oder Spannungen in der Schweissnaht auftreten. Dies zeigt sich naturgemäss am stärksten bei einseitiger Schweissung, weil hiebei die einseitige Erwärmung und Verflüssigung des Materials eine Schrumpfung und Wärmezusammenziehung bewirkt und eine Krümmung der zusammengeschweissten Werkstücke im Gefolge haben muss. Wenn eine solche etwa durch künstliche Einspannung des Werkstückes verhindert wird, treten statt dessen Spannungen auf, die die Festigkeit der Schweissung stark beeinträchtigen. Bei doppelseitiger Schweissung wird dieser Missstand bis zu einem gewissen Grade vermieden, indem die nach der ersten Schweissung eintretende Spannung durch die nachher erfolgte zweite Schweissung auf der anderen Seite des Werkstückes aufgehoben werden kann. Aber bei diesem Geradebiegen des Werkstückes treten notwendiger Weise wieder starke Spannungen in der ersten Schweissnaht auf. Auch bei doppelseitigem gleichzeitigen Schweissen horizontal liegender Schweissnähte unter Benutzung zweier gegenüberliegender Schweissbrenner kann aber auch nicht die vollkommene Symmetrie der Schweissung erzielt und damit das Auftreten von Spannungen vermieden werden. Liegen nämlich die zu schweissenden Bleche in bekannter Weise horizontal, so wird bei der Verwendung gleichstarker Brenner die Unterseite des Werkstückes stärker erhitzt, da die von dem oberen Brenner erhitzte Luft ungehindert nach oben entweichen kann, während die vom unteren Brenner erhitzte Luft sich an der Unterseite des Werkstückes staut. Diese Missstände zu verhindern, ist der Zweck der Erfindung. Um den angestrebten Zweck zu erfüllen, wird das Verfahren gemäss der Erfindung derart durchgeführt, dass zwei einander gegenüberliegende, gleichstarke Lichtbogen, Schweissbrenner, Elektroden od. dgl. auf die während der Schweissung lotrecht stehende Naht gleichzeitig zur Einwirkung gebracht werden. Hiedurch wird erreicht, dass der Materialauftrag, wie auch die Wärmezufuhr auf der Vorder-und Rückseite der Werkstücke vollkommen gleichmässig ist, so dass keine Veranlassung vorliegt, dass sich das Werkstück auf der einen Seite anders ausdehnt oder zusammenzieht als auf der anderen Seite. Eine Symmetrie der Wärme und der Materialzufuhr besteht aber auch bezüglich der Teile des Werkstückes rechts und links der Schweissnaht, wenn man, was hier ohne weiteres möglich ist, auf den senkrechten Aufbau derselben Bedacht nimmt, jeden Teil des Werkstückes rechts-und linksseitig der Naht stets gleichmässig zu behandeln. Durch eine solche zur Mittelachse der Schweissnaht vollkommen sym- EMI1.1 zu vermeiden. Der Arbeitsfortschritt erfolgt von unten nach oben oder umgekehrt, je nach der besonderen Art der Schweissung, z. B. von unten nach oben bei Verwendung von Metallelektroden, von oben nach unten bei Benutzung von Kohlenelektroden und in die Schweissnut eingelegtem Schweissdraht. Sie kann entweder von Hand durch zwei Schweisser oder mittels mechanischer Führung der Kohlenelektroden oder der Brenner stattfinden. Angestellte Versuche haben die angegebenen Vorteile des Verfahrens nach der Erfindung bestätigt. : Wenn in vorstehendem von plattenförmigen Körpern gesprochen ist, so sollen hierunter nicht etwa nur Bleche im engeren Sinne verstanden sein, sondern allgemein alle Körper, bei denen die Länge der Naht wesentlich die Dicke des Werkstückes übertrifft, so dass also eine wirkliche Schweissnaht zustande kommen kann. Es würden also z. B. in diesem Sinne auch zwei mit ihren Schenkeln nebeneinandergelegte Winkeleisen als plattenförmiger Körper aufzufassen sein. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Aneinanderschweissen plattenförmiger Körper und Körperteile, dadurch gekennzeichnet, dass zwei einander gegenüberliegende gleichstarke Lichtbogen, Schweissbrenner, Elektroden od. dgl. auf die während der Schweissung lotrecht stehende Naht gleichzeitig zur Einwirkung gebracht werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT100166T | 1924-02-23 |
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|---|---|
| AT100166B true AT100166B (de) | 1925-06-10 |
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|---|---|---|---|
| AT100166D AT100166B (de) | 1924-02-23 | 1924-02-23 | Verfahren zum Aneinanderschweißen plattenförmiger Körper und Körperteile. |
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1924
- 1924-02-23 AT AT100166D patent/AT100166B/de active
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