AT211536B - Verfahren zur Herstellung von Bodenbelägen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bodenbelägen

Info

Publication number
AT211536B
AT211536B AT350358A AT350358A AT211536B AT 211536 B AT211536 B AT 211536B AT 350358 A AT350358 A AT 350358A AT 350358 A AT350358 A AT 350358A AT 211536 B AT211536 B AT 211536B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
strips
production
floor coverings
another
coils
Prior art date
Application number
AT350358A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Wabor A G Ges Fuer Wand Und Bo
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wabor A G Ges Fuer Wand Und Bo filed Critical Wabor A G Ges Fuer Wand Und Bo
Application granted granted Critical
Publication of AT211536B publication Critical patent/AT211536B/de

Links

Landscapes

  • Tyre Moulding (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Bodenbelägen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Bodenbelägen, bei welchem aus der Kar- kasse von abgenutzten Fahrzeugreifen lauter Streifen von gleichem Querschnitt zugerichtet und diese miteinander kontinuierlich zusammengesetzt und miteinander verbunden werden. 



   Derartige Verfahren sind bereits vorgeschlagen worden, in der Praxis aber an der Kompliziertheit des Zusammensetzen der Streifen gescheitert. 



   Gemäss der Erfindung soll hier nun dadurch Abhilfe geschaffen werden, dass die im Querschnitt recht- eckigen Streifen zu   Spulenkörpern   mit flachen, freiliegenden Stirnflächen aufgewickelt und diese letz - teren mit einem durch Erwärmung abbindungswillig werdenden Bindemittel bestrichen werden, dass dann von einer Anzahl von frei drehbar nebeneinander gelagerten Spulenkörpern die Streifen gleichzeitig abund ttber eine Erwärmungsvonichtung hinweglaufen und dass hernach auf einem Tisch diese Streifen seit- lich zusammengeführt und so die mit dem nun   abbindungswi1ligen   Bindemittelbelag versehenen Streifenseiten aneinandergedrückt werden. 



   An Hand der beiliegenden Zeichnung wird ein Ausfuhrungsbeispiel des erfindungsgemässen Verfahrens beispielsweise erläutert. 



   Die Fig. l zeigt einen schematischen Längsschnitt und die Fig. 2 eine zugehörige Draufsicht einer zur Durchführung des Verfahrens dienenden Einrichtung. 



   Von abgenutzten Fahrzeugreifen wird durch mechanische Entfernung der inneren und äusseren Schichten die Karkasse freigelegt, in der Gewebebahnen in Gummi eingebettet sind. Aus der Karkasse wird durch Vornahme eines Schnittes bei jeweils sich drehender Karkasse ein Streifen mit praktisch unveränderlichem flach-rechteckigem Querschnitt ausgeschnitten. Soweit kann das Verfahren als bekannt vorausgesetzt werden. 



   Jeder einzelne dieser langen Streifen wird nun an   beiden Enden keilförmig angeschrägt   und auf einem Spulenkörper 3 satt aufgewickelt. Unter Zuhilfenahme von Draht oder von wiederholt verwendbaren Klammern wird zweckmässig jede Spule vorübergehend gegen Aufwickeln gesichert. 



   Jetzt oder nach dem Aufreihen einer Vielzahl solcher Spulen 1 auf einen Haspelbaum 4, der auf einem Gestell 5 gelagert ist, werden die   beiden ebenen Seitenflächen   2 jeder Spule mit einem Belag eines jener bekannten, bei Erwärmung abbindungswillig werdenden Bindemittel versehen, die meistens als Hauptbestandteil Neopren enthalten. Der Belag wird an der Luft antrocknen gelassen. Auch die angeschrägten Streifenenden werden zweckmässig im voraus mit einem solchen Belag versehen. 



   Auf dem Haspelbaum 4 werden nebeneinander soviel Spulen angeordnet, dass die Summe der (unter sich gleichen) Streifenbreite die Breite des herzustellenden Belages ergibt. Es können aber auch mehr Spulen nebeneinander angeordnet werden, damit, wenn im Laufe des nachfolgend beschriebenen Zusammensetzens eine Spule aufgezehrt ist, eine danebenliegende, an deren Stelle treten kann. Dadurch werden die Unterbrechungen zum Ersatz von Spulen auf dem Haspelbaum seltener. 



   Die maschinelle Einrichtung zum Zusammensetzen der Streifen zu einem Belag weist ein wannenförmiges, in Draufsicht etwa trapezförmiges Gehäuse 6 auf. Am oberen Rand der die grosse Seite des Trapezes bildenden, dem Gestell 5 benachbarten Gehäusewand ist eine Lochstange 7   angebracht. deren Lö-   cher 8 Distanzzapfen 9 halten ; letztere dienen dazu, die von Spulenkörpern abgewickelten Streifen 10 in geeigneten seitlichen Abständen zu halten, bevor sie zwischen zwei danach liegenden Tra. nsportwal- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   zen 11 durchlaufen. Die Streifen 10 laufen anschliessend über einer Batterie von Infrarot-Lampen 12 hinweg, die auf einem Tragrost 13 innerhalb der Wanne 6 angeordnet sind.

   Daraufhin laufen die Streifen über eine vom Gehäuse 6 getragene Tischplatte 14, wobei sie seitlich aneinander gedrängt und mit ihren Seitenflächen, die den eben über den Infrarot-Lampen 12 klebwillig gewordenen Bindemittelbelag bei sitzen, gegeneinander gedrückt werden. Letzteres geschieht mittels zweier Paare von Rollen 15, die auf zwei doppelarmigen Hebeln 16 gelagert sind, deren Tragzapfen 17 längs eines Querschlitzes 18 der Tischplatte 14 verstellbar und mittels Pll1gelmuttern 19 festsetzbar sind, und einer Zugfeder 22. Oben an den in den Hebeln 16 eingelassenen Tragzapfen der Rollen 15 ist je eine Platte oder Scheibe 20 befestigt, welche zumindest die äussersten Streifen 10 auf die Tischplatte 14 niederhalten. Ein weiteres (Transportwalzenpaar 21 dient ebenfalls zum Niederhalten der Streifen 10, die nun zu einem Teppichband konstanter Breite vereinigt sind.

   Wenn auch eine andere Breite dieses Bandes umzustellen ist, werden die Tragzapfen 17 im Querschlitz 18 verstellt und es wird eventuell die Feder 22 gegen eine solche mit der erforderlichen Länge ausgewechselt. 



  Der Antrieb der Transportwalzen 11 und 21 erfolgt durch einen Elektromotor 23 mittels Riemenoder Kettengetrieben 24. wobei auch (nicht dargestellt) Untersetzungsgetriebe und Rutschkupplungen zwischengeschaltet sein können. 



  Das Teppichband läuft anschliessend in einem separaten, nicht dargestellten Aggregat zwischen zwei sehnellumlaufenden Nadelzylindern hindurch, die ihm auf der Ober- und der Unterseite auf bekannte Art und Weise den Flor geben. Wenn dies geschehen ist, ist von den Klebefugen zwischen den einzelnen, das Teppichband bildenden Streifen nichts mehr zu sehen. 



  PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Bodenbelägen, bei welchem aus der Karkasse von abgenützten Fahrzeugreifen Streifen von gleichem Querschnitt ausgeschnitten und diese miteinander kontinuierlich zusammengesetzt, und miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, dass die im Querschnitt rechteckigen Streifen zu Spulen mit flachen, freiliegenden Stirnflächen aufgewickelt und diese letzteren mit einem durch Erwärmung abbindungswillig werdenden Bindemittel bestrichen werden, dass dann von einer Anzahl von frei drehbar nebeneinander gelagerten Spulen die Streifen gleichzeitig ablaufen und über eine Erwärmungsvorrichtung hinweglaufen und dass hernach diese Streifen auf einem Tisch seitlich zusammengeführt und so die mit dem nun abbindungswilligen Bindemittelbelag versehenen Streifenseiten aneinandergedrilckt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen unmittelbar vor dem Hindurchlaufen durch zwei Transportwalzen (21) mittels Federkraft (22) zusammengedrückt werden.
AT350358A 1957-05-17 1958-05-16 Verfahren zur Herstellung von Bodenbelägen AT211536B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH211536X 1957-05-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT211536B true AT211536B (de) 1960-10-25

Family

ID=4447382

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT350358A AT211536B (de) 1957-05-17 1958-05-16 Verfahren zur Herstellung von Bodenbelägen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT211536B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2350841B2 (de) Verfahren zum Stoßverbinden von Lagen aus plastisch verformbarem Material, insbesondere von kautschukierten Stahldrahtlagen
DE2409704A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines netzartigen gebildes aus ungewebten fasern
DE2707584A1 (de) Gelegeverstaerkte folienbahn
DE3149405C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Poitionieren von gemustertem, schlaffem Flachmaterial
DE616243C (de) Vorrichtung zum Herstellen von geklebten Baendern
AT211536B (de) Verfahren zur Herstellung von Bodenbelägen
DE2820191A1 (de) Streifen zur verwendung als reifenwulstkern, sowie verfahren und vorrichtung zu seiner herstellung
DE1535788C3 (de) Florgewebe zum Herstellen von Haarwickelrollen
DE69710424T2 (de) Herstellung einer Reifenverstärkung mittels zweier Halbkarkassen
DE1077177B (de) Verfahren zum Herstellen von teppichartigen Bodenbelaegen
CH346986A (de) Verfahren zur Herstellung von teppichartigen Bodenbelägen aus Karkassen von Luftreifen
DE2125308A1 (de) Gewebebahnwickel und seine Herstellung
DE2145854C3 (de) Keilriemen
DE339221C (de) Einrichtung zur Erzielung von armiertem Verpackungsmaterial in einem ununterbrochenen Arbeitsgange
DE859825C (de) Dehnungsmesser
DE2729751A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum bilden einer schweissverbindung zwischen den enden von zwei folienbahnen
DE456123C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Fassmaenteln und aehnlichen Hohlkoerpern aus Sperrholz
DE2063192C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Florteppichs sowie Teppichbodenstreifen zur Durchführung des Verfahrens
DE1062914B (de) Ausbildung und Anordnung punktgeschweisster Bewehrungsmatten
DE1772524U (de) Vorrichtung zur durchfuehrung eines verfahrens zur herstellung von teppichartigen bodenbelaegen.
AT261462B (de) Verfahren zur Herstellung zylindrischer Filterstücke aus Filterblättern
AT123596B (de) Verfahren zur Herstellung von aufblasbaren Gummibällen od. dgl.
DE411559C (de) Nachgiebige, scheibenfoermige Kupplung fuer Kraftfahrzeuge
DE540117C (de) Verfahren zum Besticken von mehrschichtigen Langwaren auf der Gatterstickmaschine
DE1033059B (de) Kissengewebestreifen fuer Luftreifen