<Desc/Clms Page number 1>
Halterung für ein- und ausschiebbare Traggriffe an Taschen" insbesondere an Aktentaschen
Die Erfindung bezieht sich auf eineHalterung an Taschen, insbesondere anAktentaschen, für ein-und aus : chiebbare Traggciffe, die von dem Griff teil beiderseits senkrecht zu diesem abstehende Stege mit einwärts gebogenen Enden aufweisen.
Bei bekanntgewordenen Halterungen für solche Traggriffe sind diese (USA-Patentschrift Nr. 2, 589, 438) inLöchs : derTaschenwandung eingeführt, an welcher die einwärts gebogenen Enden angreifen. Wegen der unvorteilhaften Übertragung des Gewichtes der Tasche auf die Griffe ergeben sich jedoch alsbald Einrisse
EMI1.1
Wand.gtiffe gegen die Verbindungsnaht eines Abdeckblattes mit der Taschenwand ab. Auch in diesem Falle ist die Beanspruchung des Materials ungünstig. Die den Gegenstand der Erfindung bildende Halterung weist eine wesentlich verbesserte und von den erwähnten Mängeln freie Konstruktion auf.
Erfindungsgemäss ist eine aus einem Blatt gebildete Schlaufe vorgesehen, in welche die einwärts gebogenen Enden der Stege des Traggriffes eingreifen, wobei die Schlaufe an ihrer einen Seite an der Taschenwand und an ihrer an- dern Seite entweder ebenfalls an dieser, oder an einem an sich bekannten Abdeckblatt, das über die Einstecktiefe des Traggriffes reicht, befestigt ist. Eine unmittelbare Beanspruchung der Taschenwandungen durch die Traggriffe ist bei dieser Halterung vermieden.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 die Befestigung eines Traggriffes an einer gestrichelt angedeuteten Taschenwand in der Innenansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 eine andere Form der Griffbefestigung im Schnitt und Fig. 4 die Griffbefestigung bei eingeschobenem Traggriff in der Innenansicht.
Bei dem gewählten Ausführungsbeispiel ist als Werkstoff für die einzelnen Teile der Tasche ein ther-
EMI1.2
bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 ein einfaches Blatt 3 dessen unterer Rand gemeinsam mit dem Abdeckblatt 2 durch die Schweissnaht 4 an der Taschenwand 1 befestigt ist. Eine andere Schweissnaht 5 verbindet den oberen Rand des eine Schlaufe bildenden Blattes 3 mit dem Abdeckblatt 2.
Die mit gegeneinander abgebogenen Querteilen 8 versehenen Schenkel 7 des Traggriffes 6 ragen durch die Öffnungen 9 der Taschenwand l in den vom Abdeckblatt 2 abgeschlossenen Zwischegiraum, wo-
EMI1.3
AusschiebengreSeteLängen aufgeteilt übertragen, so dass die spezifische Flächenbelastung an den Überttagungsstellen verhältnismässig niedrig ist und ein Ausreissen von Taschenteilen vermieden wird. Die Durchtrittssteelen 9 des Traggriffes 6 an der Taschenwand bleiben unbeansprucht und es kromten auch an diesen Stellen keine Einrisse entstehen.
Beider Ausfuhrungsform gemäss Fig. 3 ist an Stelle eines einfachen Blattes 3 ein der Höhe nach gefaltetes Blatt 10 als Schlaufe in den Zwischenraum zwischen dem Abdeckblatt 2 und der Taschenwand l eingesetzt.
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
: decund 2 übertragen, wobei auch hier die Durchtrittsöffnungen 9 unbelastet bleiben.
Die aus Fig, 4 ersichtliche Darstellung entspricht der Ausführungsform nach Fig. l und 2, doch. der Traggriff 6 in der eingeschobenen Lage eingezeichnet.
Um das Einhängen und Entfernen des Traggriffes zu erleichtern und dabei ein Auseinanderbiegen d., Griffschenkels 7 zu vermeiden, ist der eine Seitenrand der Schlaufe 3 mit einem Ausschnitt 11 versehe.'.
EMI2.2
Uhrzeigersinn nach rechts (Fig. 4) gelangt der linke Querteil 8 aus der Schlaufe 3, worauf auch der rech Querteil herausgezogen werden kann.
Die Erfindung kann auch bei Ledertaschen verwirklicht werden. In diesem Falle werden die aus 1 der bestehenden Teile 1, 2, 3 bzw. 10 durch Nähen untereinander verbunden. Bei Verwendung von Kun tstoffblättern besteht die Möglichkeit, an Stelle der Befestigung durch Schweissen dieselbe durch Kelbp mit einem geeigneten Klebemittel durchzuführen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Halterung für ein-und ausschiebbare Traggriffe an Taschen, insbesondere Aktentaschen, die vol
EMI2.3
dadurch gekennzeichnet, dass eine aus einem Blatt (3 bzw. 10) gebildete Schlaufe vorgesehen ist, Í1' welche die einwärts gebogenen Enden (8) der Stege des Traggriffes (6) eingreifen und dass die Schlaufe a t ihrer einen Seite an der Taschenwand (1) und an ihrer andern Seite entweder ebenfalls an dieser, oder ah einem an sich bekannten Abdeckblatt (2), das über die Einstecktiefe des Traggriffes reicht, befestigt is