AT211444B - Verfahren zur Erwärmung von Walzknüppeln od. ähnl. gestreckten Werkstücken durch direkte Stromdurchleitung und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Erwärmung von Walzknüppeln od. ähnl. gestreckten Werkstücken durch direkte Stromdurchleitung und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens

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AT211444B AT181558A AT181558A AT211444B AT 211444 B AT211444 B AT 211444B AT 181558 A AT181558 A AT 181558A AT 181558 A AT181558 A AT 181558A AT 211444 B AT211444 B AT 211444B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Erwärmung von Walzknüppeln od. ähnl. gestreckten Werkstücken durch direkte Stromdurchleitung und Vorrichtung zur
Durchführung dieses Verfahrens 
Es ist bekannt, Walzknüppel elektrisch mittels direkten Stromdurchganges zu erwärmen. Bei den hiezu bekannten Vorrichtungen wird der Strom dem Knüppel durch an dessen Enden angeordnete Kontakte 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung vermeidet die erwähnten Nachteile dadurch, dass bei einem Verfahren zur Erwärmung von Walzknüppeln oder ähnlichen gestreckten Werkstücken durch direkte Stromdurchleitung aus einem Drehstromnetz oder-transformator, wobei drei Knüppel in Stern oder Dreieck geschaltet sind, die KnUppel nacheinander in zeitlichen Abständen von je einem Drittel der gesamten, für jeden Knüppel zur Erreihung seiner Endtemperatur erforderlichen   Zeit. eingebracht werden,   und jeweils ein Knüppel, der die Endtemperatur erreicht hat, bei kurzzeitiger Stromunterbrechung entnommen und an seine Stelle ein kalter Knüppel gebracht wird.

   Durch diese Art des Auswechselns der Knüppel werden zufolge der zyklischen Vertauschung der   Phasenbelastungen bei   jeder Entnahme eines Werkstückes im Mittelwert Unsymmetrien der Belastung des Drehstromnetzes auf das mögliche Minimum beschränkt. Die Dxeiphasenwicklungen des Transformators werden vollkommen gleichmässig belastet, wodurch sich gleichmässige Verluste in denselben, sowie gleiche Erwärmung ergeben. Ferner ist der gleichmässige und im gleichen Takt sich vollziehende Ablauf einer Fabrikation, wie er sich beim Verfahren nach der Erfindung ergibt, vor allem für die Wirtschaftlichkeit der Fabrikation von wesentlicher Bedeutung. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist besonders dann vorteilhaft, wenn grosse Mengen von Knüppeln gleicher Qualität und gleicher Abmessungen bei relativ hohem Stundendurchsatz aufgeheizt werden sollen. 



   In der Zeichnung ist eine   Erwärmungsvorrichtung zur Durchführung   des erfindungsgemässen Verfahrens beispielsweise dargestellt. Drei   Knüppel 13,14   und 15 sind in Stern geschaltet und an die   Sekundaseite   
 EMI1.2 
 - 22punktverbindung bezeichnet. Die   KnUppel13 - 15   können anstatt. in Stern, auch in Dreieck geschaltet sein. 



   Bei Inbetriebsetzung dieser Erhitzungsvorrichtung wird so verfahren,   dass-zunächst   drei in kaltem Zustand sich befindliche Knüppel   13-15   eingelegt werden und nach etwa einem Drittel der gesamten für einen Knüppel erforderlichen Aufheizzeit bei kurzzeitiger allphasiger Stromunterbrechung ein Knüppel (beispielsweise 14) gegen einen kalten ausgewechselt   wird ; Dach   einem weiteren Drittel   derAufheizzeit   ebenso ein zweiter Knüppel (beispielsweise 13) ausgewechselt wird und hierauf in laufender Folge jeweils ein Knüppel, der die Endtemperatur erreicht hat, entnommen und an seiner Stelle ein   kalter Kn. Uppel ein-   gebracht wird. 



   Jedem   Knüppel   13-15 ist eine Temperaturmessvorrichtung 24 - 26 zugeordnet. Diese Temperatur-   messvorrichtungen   können durch an sich bekannte Steuermittel auf eine automatische Beschickungsvorrichtung so einwirken, dass diese jeweils bei Erreichen der Endtemperatur eines Knüppels das Entnehmen desselben und das Einsetzen eines kalten Knüppels selbsttätig bewirkt. 

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   Durch Steuerung der zugeführten Heizleistung kann die für die Knüppel zur Erreichung der End-bzw. 



  Walztemperatur erforderliche Zeit beeinflusst und dem Arbeitstakt der folgenden Weiterverarbeitung. z. B. in Walzwerken oder Pressen, angepasst werden. Da die Widerstände bzw.   Reaktanzen   der   KnUppel   13-15 sich während des   Erwärmnngsvorganges   mit der Temperatur ändern, kann es im Interesse einer möglichst symmetrischen Belastungsverteilung zweckmässig sein, die Leistungszufuhr zu jeder der drei Heizstellen für sich mit Hilfe je einer besonderen Stellvorrichtung am Transformator bzw. je eines besonderen einphasigen Stelltransformators vorzugsweise in Sparschaltung zu regeln. 



   Zur Kompensation der Blindleistung können den einzelnen Knüppeln Kondensatoren parallel geschaltet werden. Dabei können die durch die Temperaturanderungen bedingten   Induktivitätsänderungen   durch entsprechendes Zu- und Abschalten von Kondensatoreinheiten ausgeglichen werden. Es kann auch durch an sich bekannte Mittel eine selbsttätige Regelung der   Blindleistungskompensation   für jede der drei Erwärmungsstellen vorgesehen werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Erwärmung   von WalzknUppeln oder ahnlichen   gestreckten Werkstücken durch direkte

Claims (1)

  1. EMI2.1
AT181558A 1957-03-20 1958-03-12 Verfahren zur Erwärmung von Walzknüppeln od. ähnl. gestreckten Werkstücken durch direkte Stromdurchleitung und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens AT211444B (de)

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