AT210863B - Sammelmappe - Google Patents

Sammelmappe

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AT210863B
AT210863B AT259158A AT259158A AT210863B AT 210863 B AT210863 B AT 210863B AT 259158 A AT259158 A AT 259158A AT 259158 A AT259158 A AT 259158A AT 210863 B AT210863 B AT 210863B
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Austria
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AT259158A
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Walter Lennartz
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Walter Lennartz
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Description


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  Sammelmappe 
Sammelmappen aus Kunststoff zum Auf- bewahren von Hüllen aus Kunststoff oder zum
Vorzeigen von sogenannten Prospekthüllen aus glasklaren Weichfolien sind bekannt. Diese
Sammelmappen weisen Aufreihvorrichtungen mannigfacher Art auf, welche durchwegs aus
Metall in Form von Schraubenfedern, Draht- bügel usw. bestehen und zur Verbindung mit der Mappe Beschläge wieder aus Metall be- nötigen. 



   Durch diese Metall-Halterungen ergeben sich für die Sammelmappen sehr viele und schwer- wiegende Nachteile. 



   In erster Linie beanspruchen solche Auf- reihvorrichtungen verhältnismässig viel Platz, u. zw. der Höhe wie der Breite nach, so dass solche
Mappen einen unhandlich breiten Rücken erhalten, welcher in den meisten Fällen gar nicht ausgenützt werden kann und auch nicht notwendig ist. Die geschlossene und unausgefüllte Mappe bildet dann einen langgestreckten Keil, welcher das Stapeln mehrerer Mappen unmöglich macht. Ausserdem verlangt die Mappe in Regalen usw. entsprechend viel Raum. Im übrigen ist schon die einzelne Sammelmappe infolge der durch die Beschläge usw. bedingten Verbreiterung etwas sperrig, so dass in den Aktentaschen für andere Gegenstände nicht oder nicht genügend Platz verbleibt oder diese in unvorteilhafter Weise zusammengepresst werden müssen.

   Ferner wird durch diese Metallhalterungen das Gewicht der Mappe stark vergrössert, u. zw. nicht allein durch das Metall, sondern auch durch die dickwandigen und starren Mappendeckel, welche für die Befestigung der Beschläge notwendig sind. Besteht die Mappe aus dünnwandigen und biegsamen Teilen, wie beispielsweise ein Schnellhefter, so können nur Aufreihzungen, nicht aber Aufreihvorrichtungen der erwähnten Art verwendet werden. 



   Es sind ferner Sammelmappen nach dem Typ eines Ordners bekannt, welche eine mit einer Aufreiheinrichtung versehene Schiene haben, die innenseitig am Mappenrücken aus-und einschiebbar gelagert ist. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Sammelmappe aus Kunststoff, insbesondere für Hüllen aus Kunststoff, welche einen neuen Typ von Sammelmappen schafft, der ein Mittelding zwi- schen den starren Mappen und den Schnell- heftern bildet und Mängel dieser beiden Arten vermeidet. 



   Die Erfindung besteht nun darin, dass eine am
Mappenrücken angeordnete Innenleiste an ihrer freien Kante einen einspringenden Falz hat, welcher mit dem Abzweigbug der Innenleiste die Führung für die Schiene bildet. 



   Diese Ausbildung bringt eine Reihe Vorteile mit sich. 



   Vor allem bleibt die Sammelmappe flach, weil raumsperrende Aufreihglieder fehlen und dadurch der breite Rücken wegfällt, nachdem die sich flach legende Innenleiste als Führung ausgenützt wird und der auf die Schiene auf- gereihte Hüllenstapel zwischen dieser und dem
Grundblatt zu liegen kommt. Wesentlich ist ferner das stark verringerte Gewicht der Sammel- mappe, was ebenfalls durch die leichte Ausführung derselben sowie durch Wegfall von Metallteilen erreicht wird.

   Besonders ist hervorzuheben die zuverlässige und dauerhafte Einbettung des   Hüllenstapels   durch die Schiene, welche von der Innenleiste klemmend umfasst wird, so dass ein Lockern dieser Verankerung oder ein selbsttätiges Lösen oder Herausgleiten der Schiene mit ihrem aufgereihten Hüllenstapel ausgeschlossen ist, u. zw. gleichgültig, ob die Sammelmappe stehend oder hängend aufbewahrt wird. Wichtig ist schliesslich noch die einfache Art der Bedienung, indem die Schiene mit dem Hüllenstapel mit einem Griff in die Innenleiste, u. zw. von einem Ende derselben, also von unten oder von oben eingeschoben oder umgekehrt herausgezogen werden kann, um die Hüllen in üblicher Weise an der Schiene   auswechseln   zu können. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 perspektivisch, in Fig. 2 in Stirnansicht im grossen Massstab, in Fig. 3 in Draufsicht und in Fig. 4 im Detail. 



   Die Sammelmappe besteht, wie allgemein üblich, aus Kunststoff, u. zw. das Grundblatt 1 wie das Deckblatt 2 aus einer Hartfblie. 



   Mit 3 ist die am Mappenrücken befindliche und mit dem Grundblatt   1   vorteilhaft aus einem Stück bestehende Innenleiste bezeichnet, welche gemäss der Erfindung als Führung für eine 

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 mögen der Sammelmappe wesentlich steigert, u. zw. werden die Hüllen 5 am Aufreihende mit einem aus einer einfachen Folie bestehenden Fortsatz   5'ausgeführt,   welcher gelocht wird. 



  Dieser Fortsatz besteht also aus einer einfachen dünnen Folie, so dass selbst bei einer Stapelung von 30 oder mehr Hüllen ein verhältnismässig dünner Pack entsteht, welcher sich leicht zwischen der Innenleiste 3 und dem Grundblatt   1   unterbringen lässt, ohne dass eine Ausweitung des Mappenrückens stattfindet. 



   Das Grundblatt 1 ist mit dem Deckblatt 2 vorteilhaft durch einen aus Weichfolie bestehenden Rückenstreifen 7 verbunden, doch sei erwähnt, dass die Ausführung der Sammelmappe an sich beliebig sein kann, u. zw. z. B. so, dass das Grundblatt 1 mit dem Deckblatt   2,   mit dem Rücken 7 und der Innenleiste 3 aus einem Stück Folie bestehen kann, wobei die Innenleiste   3,   z. B. durch Faltung, zu bilden ist. Ebenfalls können die Folien für das Grund- wie für das Deckblatt hinsichtlich der Art des Kunststoffes, ihrer Stärke, ihrer Durchsichtigkeit oder Undurchsichtigkeit unterschiedlich gewählt werden. 
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