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Staubsaugermundstück
EMI1.1
eines Gussgehäuses tritt nur eine Schutzhaube.
Die Baueinheit Motor-Getriebe ist in beiden
Fällen den besonderen Erfordernissen ent- sprechend auszuführen.
Die Erfindung ist an Hand von zwei Ausführungsbeispielen weiter erläutert. Es zeigen
Fig. 1 die Seitenansicht im Schnitt und Fig. 2 die Draufsicht von unten eines Staubsaugermundstücks mit tragendem Gehäuse, wobei Einzelheiten der Baueinheit Motor-Getriebe fortgelassen sind. Fig. 3 und 4 zeigt eine Anwendung des erfindungsgemässen Prinzips bei einem Staubsaugermundstück, das allerdings in bezug auf die Lösbarkeit der Baueinheit nicht dem Anspruch 1 entspricht.
Nach Fig. 1 und 2 ist in das Gehäuse 11 mit angenähert dreieckiger Grundfläche eine nach unten offene Ringnut 14 eingegossen, die sich an der Vorderseite 15 des Gehäuses dessen unterem Rand nähert und von dort aus, die durch ein eigenes Gehäuse 12 abgedeckte Baueinheit Motor-Getriebe 22 umfassend, geschwungen nach oben bis unter die Deckfläche des Gehäuses 11 des Mundstückes ansteigt. Die Form des Querschnittes als auch seine Grösse ändert sich dabei. Von der einem breiten Schlitz gleichenden Ansaugöffnung 16 ausgehend, geht der Querschnitt von einem hochgestellten Rechteck sich vergrössernd ungefähr in ein Quadrat über. Die Ringnut ist bis auf ihre Ansaug- öffnung 16 an ihren schmalen Stellen durch eingelegte T-förmige Gummiprofile 17 und an ihren breiteren Stellen durch das aufgeschraubte Blech 18 zu einem Saugkanal abgedeckt.
Der Saugkanal ist dadurch auf vorteilhafte Weise sehr leicht zugänglich und leicht zu reinigen.
An der Stelle, wo die Ringnut 14 die Deckfläche des Gehäuses berührt, ist in den rechteckigen Ausschnitt 20 das Rohrgelenk 21 eingebaut, dessen lichte Weite dem Querschnitt der Ringnut entspricht. Die Luftführung von der Ansaugöffnung 16 über die als Luftkanal dienende Ringnut 14 durch das Rohrgelenk 21 ist durch die Pfeile 19 angegeben.
Die Baueinheit Motor-Getriebe 22 mit der an ihr auswechselbar angebrachten rotierenden
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Bürste 13 ist mit Schrauben 23 an der Deck- fläche des Gehäuses befestigt. Es ergibt sich so- mit die Anordnung, dass die durch die Ring- nut 14 gebildeten Saugkanäle um die Baueinheit
Motor-Getriebe herumgeführt sind.
Nach Fig. 3 und 4 ist an Stelle des Gehäuses eine Grundplatte 32 tragender Bestandteil des
Gerätes. Die Baueinheit Motor-Getriebe ist hier gegeben durch den Motorblock 33, den in ihn eingesetzten Motor 34, den eingegossenen
Achszapfen 35 und das auf diesem gelagerte
Tellerzahnrad 36. Diese Baueinheit ist in eine
Ausnehmung der Grundplatte 32 eingesetzt, die allerdings, um das Herausnehmen der Bau- einheit als Ganzes zu ermöglichen, eine grössere Öffnung aufweisen müsste als nach den Fig. 3 und 4. Die Schräglage des Motors zur Hori- zontalen ergibt eine vorteilhafte Ausführung des aus Ritzel 37 und Tellerrad 36 gebildeten Ge- triebes und begünstigt ferner die flache Bauform des Staubsaugermundstücks.
In der Grundplatte sind die beiden Saug- schlitze 38 und 39 vorgesehen. Die Absaugluft- kanäle 40 und 41 werden durch Aufschrauben des den Motorblock 33 umfassenden hufeisen- förmigen, tunnelartige Hohlprofilteiles 42 auf die Grundplatte 32 mit den Schrauben 43 ge- bildet. Dieser Teil 42, der vorteilhaft aus einem
Kunststoff hergestellt wird, überdeckt mit seinen
Schenkelenden die Saugschlitze 38 und 39 und geht an der gegenüberliegenden Seite in den
Rohrstutzen 44 über. Auf den Rohrstutzen 44 ist das rohrgelenkartige Kupplungsglied 45 auf- gesetzt. Es besteht aus dem Anpassungsring mit der Kugelschale 46 und dem Gelenkkopf 47.
Der letztere ist wiederum ein Teil des Anschlusskonus 48, mit dem das Mundstück mit dem
Staubsauger verbunden wird.
Der Zusammenhalt des rohrgelenkartigen Kupplungsgliedes 45 wird durch den Haken 49 erreicht, der einerseits in die durch den Gelenkkopf 47 gehende Achse 50 eingehakt und anderseits in die Blattfeder 51 eingehängt ist. Die Blattfeder 51 ist wiederum von unten her in den Rohrstutzen 44 eingelegt ; damit ist das Rohrgelenk elastisch und abdichtend zusammengehalten.
Die Führung des Absaugluftstromes ist durch Pfeile angedeutet. Die Luft tritt, über den Boden streichend, durch die Saugschlitze 38 und 39 ein, durchströmt die Luftkanäle 40 und 41, vereinigt sich im Rohrstutzen 44 und gelangt durch das Rohrgelenk 45 in den Staubsauger.
Der Motorblock 33 ist so gestaltet, dass er die Abtriebsseite des in ihn eingesetzten Motors 34 bis zum Ständerpal {et 52 hülsenartig umschliesst.
Die Kommutatorseite ragt frei heraus. Dadurch wird der Kühlluftstrom, welcher durch den auf die Abtriebsseite des Motors aufgesetzten Lüfter 53 erzeugt wird, in vorteilhafter Weise gezwungen, zwischen dem Läufer und dem Ständer hindurchzustreichen. Gleichzeitig damit wird der Kühlluftstrom auch am Kommutator 54 vorbeigeführt, so dass eine intensive
Wärmeabfuhr erfolgt. Dieser Kühlluftstrom dringt durch den Ringschlitz 56 zwischen der
Schutzhaube 57 und dem Anpassungsring 46 ein, durchstreicht den Motor 34 und tritt durch eine untere Öffnung 58 des Motorblockes aus.
Durch die Gesamtanordnung ist somit neben einer sehr wirkungsvollen Kühlung des Motors auch eine völlige Trennung des Kühlluft- stromes von dem staubführenden Absaugstrom erreicht.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Staubsaugermundstück mit einer rotierenden, durch einen im Mundstück angebrachten Elektromotor angetriebenen, auswechselbaren Scheibenbürste und mit etwa dreieckiger Grundfläche, dadurch gekennzeichnet, dass der im wesentlichen horizontal gelagerte Motor, das Getriebe und die Bürste zu einer Baueinheit zusammengefasst sind, wobei das auf der Motorwelle sitzende Ritzel mit einem Tellerrad kämmt, das die Bürste trägt und der Achszapfen für das Tellerrad am Motorblock angeordnet ist, wobei ferner die Baueinheit am Gehäuse bzw. an der tragenden Grundplatte lösbar befestigt ist und ausserhalb des Absaugluftstromes liegt.