AT210311B - Trennschleifscheibe - Google Patents

Trennschleifscheibe

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AT210311B
AT210311B AT280958A AT280958A AT210311B AT 210311 B AT210311 B AT 210311B AT 280958 A AT280958 A AT 280958A AT 280958 A AT280958 A AT 280958A AT 210311 B AT210311 B AT 210311B
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sawing
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depressions
cut
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Philips Nv
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Description


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  Trennschleifscheibe 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Trennschleifscheibe, deren Seiten in einem bestimmten Bereich mit in eine Bindung eingefassten   Diamantkörnem   versehen sind und die dazu bestimmt ist, um durch Rotation   harte Stoffe, insbesondere Glasröhre und-stäbe   in Stücke zu sägen. Solche Trennschleifscheiben sind kostspielige Werkzeuge, mit denen man schnell und genau sägen kann, aber sie haben den Nachteil, dass sie in bestimmten Fällen verhältnismässig rasch verschmiert werden.

   Mit einer solchen Scheibe kann man zwar weiter sägen, die Abnutzung der Scheibe wird dann jedoch gross und beim Produkt ergibt sich dadurch viel Ausschuss, dass die Scheibe beim Sägen etwas flattert ; die Längen der abgesägten Teile sind dann nicht mehr gleich und es ergeben sich bröcklige Stirnflächen, die ausserdem nicht mehr senkrecht zur Länge sind.

   Überraschenderweise hat sich herausgestellt, dass sich mit einer solchen Trennschleifscheibe eine viel grössere Produktion erzielen lässt und dass viel weniger Ausschuss auftritt, wenn die Scheibe gemäss der Erfindung so ausgebildet wird, dass die sägenden Flächen nicht nur mit den von Natur vorhandenen Vertiefungen, sondern auch mit einer Vielzahl von absichtlich angebrachten, runden oder vieleckigen, vorzugsweise mit Streuung angeordneten, oberflächlichen Vertiefungen von der Grössenordnung der Diamantkörner versehen sind. 



   Es ist bereits bekannt geworden, in Schleifscheiben Vertiefungen bzw. durchgehende Löcher vorzusehen. Die Anordnung durchgehender Löcher ist aber insofern nachteilig, weil die Scheibe durch diese geschwächt wird und ausserdem das Herstellungsverfahren solcher Scheiben kostspielig ist. Die Anordnung von Löchern in Trennschleifscheiben muss unter allen Umständen vermieden werden, weil andernfalls die verhältnismässig schwachen Scheiben im Gebrauch brechen würden. Die bekanntgewordenen Vertiefungen sind viel zu gross, um das anmeldungsgemäss angestrebte Ziel zu erreichen. 



   Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung weisen die absichtlich hergestellten Vertiefungen einen kegelförmigen Verlauf auf mit einem Scheitelwinkel von vorzugsweise   600.   



   Insbesondere stellte sich heraus, dass die Wirkung und die Lebensdauer der Trennschleifscheibe stark erhöht wird, wenn gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung je cm2 sägende Fläche höchstens 15 Vertiefungen vorhanden sind. 



   Es ist nicht notwendig, dass die ganze sägende Fläche auf beiden Seiten mit Vertiefungen versehen ist. Gute Ergebnisse sind auch erreichbar, wenn die sägende Fläche gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung auf einer Seite in eine gerade Zahl von imaginären, untereinander gleichen Sektoren unterteilt ist, von denen jeder zweite Vertiefungen aufweist, während die sägende Fläche auf der ändern Seite in eine gleiche und gleich angeordnete Zahl imaginärer Sektoren unterteilt ist, wobei die Vertiefungen jedoch in gegenüber der ersten Seite versetzten Sektoren liegen. Diese Ausführungsform der Erfindung weist insbesondere Vorteile auf, wenn die Vertiefungen in einer fertigen Scheibe angebracht werden müssen, weil dabei die Gefahr des Verziehens der Scheibe beim Anbringen der Vertiefungen geringer ist. 



   Bei einer Trennschleifscheibe gemäss der Erfindung, die aus Metall hergestellt ist und eine maximale Dicke auf den sägenden Oberflächen von 1 mm und einen maximalen Durchmesser von 200 mm aufweist, haben die in den sägenden Flächen vorhandenen absichtlich angebrachten und mit Streuung angeordneten Vertiefungen gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung eine Tiefe von etwa   0, 2 mm.    



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, die eine Ausführungsform der Erfindung 

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 darstellt und in der Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine auf beiden Seiten mit in eine Bindung eingefass- ten Diamantkörnem versehenen Trennschleifscheibe, Fig. 2 stark vergrössert einen Teil der Scheibe nach
Fig. 1 in Seitenansicht und Fig. 3 gleichfalls stark vergrössert einen Teil des Schnittes nach Fig. 1 dar- stellt und Fig. 4 eine Seitenansicht einer Trennschleifscheibe nach Fig. 1 ist. 



   Eine Metallscheibe 1 ist auf bekannte Weise durch zwei Klemmittel 2 auf einer Welle 3 befestigt. 



   Die Scheibe weist am Umfang auf beiden Seiten zwei Schleifflächen 4 auf, die aus in eine Bindung ein- gefassten Diamantkörnem bestehen. Wie in den Fig. 2 und 3 deutlicher dargestellt ist, befinden sich zwischen den   Diamantkömern   5 Vertiefungen 6. Bei einer Scheibe mit einem Durchmesser von höchstens
200 mm und einer maximalen Dicke zwischen den sägenden Flächen von 1 mm weisen diese Vertiefun- gen eine Tiefe von etwa 0, 2 mm auf, wobei je cm2 der sägenden Fläche höchstens 15 Vertiefungen vorhanden sind. In der Praxis stellte sich heraus, dass mit einer solchen Scheibe eine viel grössere Produktion erzielbar ist als mit einer nicht mit Vertiefungen versehenen Scheibe. Als Beispiel sei eine Scheibe mit einem Durchmesser von 150 mm erwähnt, deren Dicke zwischen den sägenden Flächen 0, 8 mm war.

Claims (1)

  1. Die Breite der sägenden Flächen war 10 mm. Vor der Anbringung der Vertiefungen konnten mit einer solchen Scheibe 40 Stunden lang je Stunde 8000 Stücke aus einem Glasrohr mit einem Aussendurchmesser von 4, 5 mm undeinerWandstärke von 0, 7 bis 0, 9 mm gesägt werden. Dabei ergab sich infolge von schiefen Stirnflächen und ausgebrochenen Stückchen etwa 10 % Ausschuss. Nach 40 Stunden waren die Schleifflächen völlig weggeschlissen. Jede Stunde Sägen erforderte eine Stunde Sortierarbeit. Der hohe Ausschuss und die Abnutzung der Scheibe werden dadurch herbeigeführt, dass die sägenden Flächen verschmiert werden, wodurch die Sägewirkung herabgesetzt wird-und ausserdem die Scheibe ausweicht. Infolge der Verringerung der Sägewirkung ist überdies mehr Energie erforderlich, wodurch die Abnutzung wiederum zunimmt.
    Während der Bearbeitung war stets ein Wasserstrahl auf Produkt und Scheibe gerichtet. Nach der Anbringung der Vertiefungen konnten mit einer gleichen Scheibe unter den gleichen Betriebsumständen 60 Stunden lang gut 12000 Stücke je Stunde aus Rohren aus Glas der gleichen Art und mit den gleichen Abmessungen gesägt werden ; dabei war der Ausschuss vernachlässigbar und gewiss weniger als 1 %. Das Sortieren, das für 12000 Stücke 3 Stunden in Anspruch genommen hätte, konnte entfallen. Wahrscheinlich gelangt das Schleifsel hauptsächlich in die angebrachten Vertiefungen und wird vom Wasserstrahl aus diesen herausgespült, so dass die sägenden Flächen nicht verschmiert werden.
    In Fig. 4 ist eine Seitenansicht einer Trennschleifscheibe dargestellt, bei der die sägenden Flächen 4 - in zehn imaginäre Sektoren unterteilt sind. In fünf Sektoren 8 sind Vertiefungen angebracht, während diese in den Sektoren 7 fehlen. Die sägende Fläche auf der andern Seite der Scheibe ist in die gleiche Anzahl Sektoren unterteilt ; hier befinden sich die Vertiefungen in den Sektoren, die den Sektoren 7 gegen- überliegen, während die den Sektoren 8 gegenüberliegenden Sektoren nicht mit Vertiefungen versehen sind. Diese Ausführungsform hat Vorteile, wenn eine normale käuflich erhältliche Scheibe mit Vertiefungen versehen wird, weil dabei die Gefahr des Verziehens der Scheibe beim Anbringen der Vertiefungen geringer ist.
    Die Erfindung ist nicht nur sehr vorteilhaft beim Sägen von Glasrohren und Glasstäben ; auch beim Sägen keramischer Rohre und Stäbe und im allgemeinen beim Sägen sämtlicher harter Materialien, wobei mit Diamantkömem besetzte Teilschleifscheiben Anwendung finden, lassen sich Trennschleiíschei- ben mit absichtlich angebrachten Vertiefungen gemäss der Erfindung vorteilhaft verwenden.
    PATENTANSPRÜCHE : 1. Trennschleifscheibe, deren Seiten in einem bestimmten Bereich mit in eine Bindung eingefassten Diamantkömem versehen sind und die dazu bestimmt ist, um durch Rotation Stoffe, insbesondere Glasrohr und-stäbe zu sägen, dadurch gekennzeichnet, dass die sägenden Flächen nicht nur mit den von Natur vorhandenen Vertiefungen, sondern auch mit einer Vielzahl von absichtlich angebrachten, runden oder vieleckigen, vorzugsweise mit Streuung angeordneten, oberflächlichen Vertiefungen von der Grössenordnung der Diamantkömer versehen sind.
    2. Trennschleifscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen als Hohlkegel mit einem Scheitelwinkel von vorzugsweise 600 ausgebildet sind.
    3. Trennschleifscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass je cm2 der sägenden Fläche höchstens 15 absichtlich angebrachte Vertiefungen vorhanden sind.
    4. Trennschleifscheibe nach Anspruch l, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die sägende Fläche auf einer Seite in eine gerade Zahl von imaginären, untereinander gleichen Sektoren unterteilt ist, von denen nur jeder zweite Vertiefungen aufweist, während die sägende Fläche auf der ändern Seite in eine <Desc/Clms Page number 3> gleiche und gleich angeordnete Anzahl von imaginären Sektoren unterteilt ist, wobei die Vertiefungen jedoch in gegenüber der ersten Seite versetzten Sektoren liegen.
    5. Trennschleifscheibe nach einem der vorstehenden Ansprüche, die aus Metall hergestellt Ist und eine maximale Dicke auf den sägenden Flächen von 1 mm und einen maximalen Durchmesser von 200 mm aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die in den sägenden Flächen vorhandenen absichtlich angebrachten und mit Streuung angeordneten, oberflächlichen Vertiefungen eine Tiefe von etwa 0, 2 mm aufweisen.
AT280958A 1957-12-24 1958-04-18 Trennschleifscheibe AT210311B (de)

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