AT210235B - Verfahren zur Herstellung von walzschweißplattierten Stählen, vorzugsweise Blechen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von walzschweißplattierten Stählen, vorzugsweise Blechen

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AT210235B
AT210235B AT140356A AT140356A AT210235B AT 210235 B AT210235 B AT 210235B AT 140356 A AT140356 A AT 140356A AT 140356 A AT140356 A AT 140356A AT 210235 B AT210235 B AT 210235B
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molybdenum
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Phoenix Rheinrohr Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von : walzschweissplattierten Stählen, vorzugsweise Blechen 
Bei den bekannten Verfahren zum   Walzschweissplattieren   von Metallen oder Legierungen auf Stahl werden bisher als   Auflagemetall   fast ausschliesslich Kupfer und   Kupferleg1erungen,   Silber und Silberlegierungen, Nickel und Nickel-Kupfer-Legierungen (Monel), Aluminium und legierte Sonderstähle, z. B. nichtrostende chrom- oder Chrom-Nickel-Stähle sowie zunderbeständige oder verschleissfeste Stähle, benutzt. Bei gewissen andern Werkstoffen, z. B. Molybdän, hat sich die Möglichkeit einer haftfesten Walzschweissplattierung auf Stahl nicht ergeben. Dementsprechend sind auch hochmolybdänhaltige Legierungen, z. B. solche mit 15 bis 35 % Molybdän, bisher in Form von Einstoff-Werkstücken verwendet worden. 



   Abweichend von diesem Stand der Technik wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, die Walzschweissplattierung von Stahl mit hochmolybdänhaltigen Legierungen dann vorzunehmen, wenn in den Legierungen ein beträchtlicher Gehalt an Nickel vorhanden ist. Solche Legierungen sind z. B. als sogenannte Hastelloy-Legierungenbekannt, die sich durch hohe Beständigkeit gegen Schwefelsäure und Salzsäure auszeichnen.

   Sie enthalten etwa 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> 15 <SEP> - <SEP> 35% <SEP> Molybdän,
<tb> 50 <SEP> - <SEP> 70 <SEP> % <SEP> Nickel,
<tb> bis <SEP> zu <SEP> 20 <SEP> % <SEP> Chrom,
<tb> bis <SEP> zu <SEP> 5 <SEP> Je <SEP> Wolfram,
<tb> Rest <SEP> Eisen, <SEP> Kohlenstoff. <SEP> Mangan, <SEP> Silizum,
<tb> 
 Die Zusammensetzung ist beispielsweise im einzelnen wie folgt :

   
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> etwa <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> % <SEP> Kohlenstoff <SEP> 
<tb> 20-22% <SEP> Molybdän <SEP> 
<tb> 56-60% <SEP> Nickel <SEP> 
<tb> 18 <SEP> - <SEP> 20 <SEP> % <SEP> Eisen
<tb> oder <SEP> etwa <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> Ufo <SEP> Kohlenstoff <SEP> 
<tb> 26 <SEP> - <SEP> 30% <SEP> Molybdän
<tb> 61 <SEP> - <SEP> 69% <SEP> Nickel
<tb> 4-7 <SEP> je <SEP> Eisen
<tb> oder <SEP> etwa <SEP> 0, <SEP> 1% <SEP> Kohlenstoff
<tb> 16-18% <SEP> Molybdän <SEP> 
<tb> 51 <SEP> - <SEP> 59% <SEP> Nickel
<tb> 15, <SEP> 5-17, <SEP> 5 <SEP> % <SEP> Chrom
<tb> 3, <SEP> 5 <SEP> - <SEP> 3,75% <SEP> Wolfram
<tb> 4, <SEP> 5-7% <SEP> Eisen <SEP> 
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Gegenstand der Erfindung ist demgemäss ein Verfahren zur Herstellung von ein-oder doppelseitig walzschweissplattierten Stählen, vornehmlich Blechen,

   bei denen die Plattierungsauflage aus einer hoch-   molybdänhaltigen,   mindestens auch einen beträchtlichen Nickelgehalt aufweisenden Legierung besteht. 



  Das   Walzschweissplattieren   solcher Legierungen auf Stahl erfolgt erfindungsgemäss in der Weise, dass die 
 EMI2.1 
 werden, das Paket unter Durchleiten von Argon oder anderem Edelgas, Wasserstoff oder Gemischen davon erhitzt und darauf bei Temperaturen zwischen etwa 1250 und 10500C   verwalzc   wird. Walztemperaturen unter   10500C   bringen die Gefahr einer erheblichen Rissbildung in der bzw. den   Auflageschicb. -   ten mit sich. 



   Es ist weiters bekannt, Schichten aus Legierungen oder legierten   Stählen   auf Stahlgegenstände auf- 
 EMI2.2 
 Stahlgrundlage aufgeschichtet und mit induktiver Erhitzung derart gearbeitet wird, dass das aufgeschichtete Material und ein Teil der Stahlgrundlage aufschmelzen, der grössere Teil der Stahlgrundlage jedoch in festem Zustand verbleibt. 



   Es ist auch möglich, das Verfahren an Paketen durchzuführen, bei denen zwischen Stahl und Molyb-   dänlegierung eine Zwischenschicht   von Monel oder Nickel angeordnet ist. Dadurch kann die Haftfestigkeit der Plattierung in manchen Fällen noch verbessert werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von   walzschweissplattierten     Stählen, vorzugsweise Blechen,   dadurch   ge-   kennzeichnet, dass ein aus Stahl und einer hochmolybdänhaltigen Nickellegierung bestehendes Plattierpaket nach seiner unter Einleiten von Schutzgas (Argon oder andern Edelgasen, Wasserstoff oder deren Gemischen) vorgenommenen Erhitzung bei Temperaturen zwischen etwa 1250 und 10500C verwalzt wird.

Claims (1)

  1. . 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage aus Legierungen mit etwa 15 - 35 % Molybdän, 50 - 70 % Nickel, bis zu 20 % Chrom, bis zu 5 % Wolfram, Rest im wesentlichen Kohlenstoff (bis etwa 0, 1 eo), Eisen, Mangan und Silizium besteht.
    3. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Stahl und der Auflagelegierung eine Zwischenschicht aus Nickel oder Monel vorgesehen wird.
AT140356A 1955-03-15 1956-03-08 Verfahren zur Herstellung von walzschweißplattierten Stählen, vorzugsweise Blechen AT210235B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0366646A1 (de) * 1988-10-28 1990-05-02 VOEST-ALPINE STAHL LINZ Gesellschaft m.b.H. Verfahren zum Herstellen eines plattierten Formkörpers

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0366646A1 (de) * 1988-10-28 1990-05-02 VOEST-ALPINE STAHL LINZ Gesellschaft m.b.H. Verfahren zum Herstellen eines plattierten Formkörpers

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