AT209968B - Elektronenstrahlröhre - Google Patents
ElektronenstrahlröhreInfo
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Landscapes
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Elektronenstrahlröhre
Um den Elektronenstrahl für eine praktische Anwendung zu fokussieren und abzulenken, werden durch eine entsprechende Anordnung von Elektroden elektrostatische Felder hergestellt, die auf die bewegten Elektronen einen mittels der bekannten elektronenoptischen Gesetzen berechenbaren Einfluss ausüben. Dies ist als elektrostatische Strahlkonzentration und-ablenkung bekannt.
Für die Ablenkung Y des Elektronenstrahls am Schirm gilt unter der Voraussetzung eines als homogen anzusehenden Feldes
EMI1.1
wobei 1 = Länge der Ablenkplatten, L = mittlerer Abstand vom Schirm, Up = Ablenkspannung, d = Plattenabstand, U. = Anodenspannung. Daraus kann man entnehmen, dass Y umgekehrt linear proportional der beschleunigenden Anodenspannung UA ist.
Für einen guten chirmwirlomgsgrad und eine austeichende Bildhelligkeit ist aber eine hohe Beschleunigungsspannung notwendig. Diese sich gegenseitig widersprechenden Voraussetzungen ergeben Schwierigkeiten, die in der Weise bisher umgangen werden, dass man die Beschleunigung in Stufen vornimmt. Es ist dies als Nachbeschleunigung bekannt. Wenn auch die Verkleinerung der Ablenkempfindlichkeit dadurch verringert wird, so lässt es sich nicht vermeiden, dass Kraftlinien der letzten Beschleunigungselektroden bis zu den Ablenk-und Fokussierungsfeldern zurückgreifen und eine unerwünschte Wirkung haben.
Für kdeineGerate wurden Röhren mit besonders niederen Anodenspannungen entwickelt (z. B. 450 V), wodurch eine höhere Ablenkempfindlichkeit erzielt wurde. Eine noch stärkere Herabsetzung der Anoden- spannung wtrde die Ablenkempfindlichkeit weiter erhöhen, doch sinkt dann der Schirmwirkungsgrad und die Bildhelligkeit stark ab. Auch für die Fokussierung wären langsame Elektronen vorteilhafter, man könnte dann mit kleineren Spannungen oder schwächeren magnetischen Feldern die gleichen Wirkungen erzielen.
Die Empfindlichkeit bei magnetischer Strahlablenkung ergibt sich aus der Formel
EMI1.2
EMI1.3
empfindlichkeit durch hohe Anodenspannungen ist geringer als bei elektrostatischer Ablenkung und Y mg ist nur umgekehrt proportional der Wurzel aus UA. Für ausreichende Leuchtdichten sind aber oft hohe Anodenspannungen notwendig, so dass trotzdem ein grosser Aufwand erforderlich ist. Durch eine kleine Elektronengeschwindigkeit im Fokussierungsraum wird auch die erforderliche Amperewindungszahl bei magnetischer Fokussierung kleiner. Bei Verwendung von Permanentmagneten können diese schwacher sein.
Erfindungsgemäss wird die Rückwirkung hoher Anoden-und Beschleunigungsspaanungen in den Ab- lenk-und Fokussierungsraum dadurch verhindert, dass das schirmseitige Ende des Rohrenhalses durch eine elektronendurchlassige Metallfolie Abgeschirmt wird. An dieser Folie liegt aber im Gegensatz zu andern
EMI1.4
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Auch treten bei Geschwindigkeiten, die etwa ;einer Anodenspannung von zirka 10V. entsprechen, keine störenden Richtungsänderungen mehr auf.
In der Zeichnung ist die Anordnung der Folie 2 in der Elektronenstrahlröhre 1 schematisch dargestellt.
EMI2.2
FoliesameelekttonenimRöhrenhalsauftreten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Elektronenstrahlröhre mit elektrostatischen oder elektromagnetischen Fokussier- und Ablenkeinrich- tungen, Beschleunigungs- und Nachbeschleunigungselektroden, dadurch gekeunzeichnet, dass zwecks Verhinderung des Durchgriffes der Beschleunigungselektroden in den Ablenk- und Fokussierungsraum eine in an sich bekannter Weise am schirmseitigenEnde des Röhrenhalses befindliche elektronendurchlässige Me- tallfolie vorgesehen ist, an der ein gegenüber der Kathode positives, aber wesentlichlKteiaefesPotenÜal als an den Beschleunigungselektroden liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT45459A AT209968B (de) | 1959-01-22 | 1959-01-22 | Elektronenstrahlröhre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT45459A AT209968B (de) | 1959-01-22 | 1959-01-22 | Elektronenstrahlröhre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT209968B true AT209968B (de) | 1960-07-11 |
Family
ID=3491038
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT45459A AT209968B (de) | 1959-01-22 | 1959-01-22 | Elektronenstrahlröhre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT209968B (de) |
-
1959
- 1959-01-22 AT AT45459A patent/AT209968B/de active
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