AT209782B - Verfahren zur Herstellung von Zigarettenfiltern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von ZigarettenfilternInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Zigarettenfiltern EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Pressung oder Rillung in den nachfolgenden Walzdurchgängen anschliessen. Als Schlussbehandlung kann an die Längskreppung, Längspressung oder Längsrillung ein Walzdurchgang mit glatter Walzenoberfläche sich anschliessen. Es können auch Aroma- und Duftstoffe zugesetzt werden, vorzugsweise Tabakaromatas. Dadurch wird die Ausnutzungsmöglichkeit der Filterfläche in vorteilhafter Weise gesteigert. i Zweckmässigerweise werden die Walzen beim Kreppen, Pressen oder Rillen beheizt. Dies soll vor- zugsweise dann geschehen, wenn eine Befeuchtung der Papierbahn oder Bedampfung vorgenommen wurde. Durch die vereinzelt oder gemischt angewendete Arbeitsweise des Bedampfens oder Befeuchtens und des anschliessenden Erwärmens wird eine besondere Standfestigkeit der aufgeprägten Rillen oder Kreppungen erreicht. Es kann weiter so vorgegangen werden, dass die mit Längskreppung, Längsrillung oder Längspressung zu behandelnde Bahn aus zwei oder mehr Lagen von Papier, Watte oder Vlies von gleicher oder ver- schiedener Beschaffenheit besteht, der eine unterschiedliche Längsverformung der einzelnen Lagen voraus- geht. Beispielsweise können drei Lagen von Zellstoffwatte übereinandergelegt werden, die jeweils für sich gleiche oder verschiedenartige Längskreppung vor dem Zusammenfügen erfahren haben. Sie können auch i ihre gemeinsame Längsverformung erst nach dem Zusammenlauf erhalten. Es kann in weiterer Abwand- lung der erfindungsgemässen Vorschläge beispielsweise eine Lage Papier mit einer Lage Watte nach jeweils getrennter oder gemeinsamer Längspressung verschiedener oder gleicher Rasterung zusammengeführt werden, um dann Zigarettenfilter in bekannter Weise daraus zu gewinnen. Durch die Zwischenschaltung und Behandlung mit Dampf oder andern die Adsorption der Fasern steigerden Lösungen ergeben sich weitere Anwendungsmöglichkeiten. So können die zunächst getrennt laufenden Stoffbahnen für sich gerillt werden, wobei dem einen Rillwerk gedämpftes oder mit Tabak- aromen besprühtes Papier ohne vorhergehende Kreppung zuläuft, während dem andern Rillwerk eine Wattebahn geeigneter Stärke, jedoch mit vorhergehender Kreppung, aber ohne Dampf- oder Flüssigkeits- behandlung, zugeführt wird. Durch die Abwandlung der erfindungsgemäss vorgeschlagenen Elemente und Kombinationen lassen sich Filter herstellen, die verwöhntesten Ansprüchen gerecht werden. Durch diese getrennte oder gemeinsame verbundene Längsverformung von Papier, Zellstoffwatte und Vlies werden die Besonderheiten der Faserbindung, Faserlage und Beschaffenheit in besonders hervor- ragender Weise für diesen Verwendungszweck als Filter ausgenutzt. Nach den erfinderischen Erkenntnissen kann es ferner vorteilhaft sein, die Bedampfung und Besprühung mit Aromastoffen oder mit die Ober- flächenaktivierung steigernden und die Adsorption fördernden Mitteln und die Längskreppung, Längs- pressung oder Längsrillung unter verschieden stark einstellbarer Zugspannung durchzuführen. Dadurch wird eine gleichmässige Beschichtung gesichert, denn eine etwa schlapp herabhängende Bahn würde die Gefahr in sich schliessen, dass das vorbeiwandernde Gut beim Bedampfen oder Besprühen ungleichmässig bedeckt werden könnte. Von Bedeutung für die Verbesserung der Filterwirkung kann es schliesslich sein, dass vor dem Längs- kreppen, Längspressen oder Längsrillen Papier oder Zellstoffwatte oder Vlies zur Anwendung kommt, das bereits eine Querkreppung aufweist. Diese Querkreppung kann entweder in einem besonderen Arbeitsgang aufgebracht werden oder sie kann gleichzeitig mit der Herstellung des Papiers verbunden werden. Zur Durchführung des erfinderisch vorgeschlagenen Verfahrens, die Papierbahn in Laufrichtung mehr- fach zu kreppen, zu pressen oder zu rillen, sind bei den einzelnen Walzdurchgängen die Ober- und die Unterwalze so ausgebildet, dass sie gleiches Profil aufweisen. Die beiden Walzen ergänzen sich also gegenseitig, ohne dass eine Lichtdichtheit erreicht wird. Vorteilhaft wird im Gegenteil so vorgegangen, dass die vorhandenen Spitzen und sich damit ausbildenden scharfen Übergänge im Profil gebrochen, zweckmässig abgerundet werden. Zur weiteren Steigerung des gesteckten Zieles einer in sich stets aufrechterhaltenen Elastizität des Papiers kann es vorteilhaft sein, die Walzenoberflächen mit sich überschneidenden Mustern zu versehen. Auf diese Weise sind die Walzen mit sich kreuzenden Kalibern ausgestattet. Nach mehreren Walzdurch- gängen wird das Papier oder die Zellstoffwatte bzw. das Vlies in üblicher und bekannter Weise aufge- haspelt, was gegebenenfalls auch noch unter Zug erfolgen kann. Die so vorbehandelte Papierbahn wird dann in üblicher Weise zu Filtermundstücken umgeformt und eingeteilt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Zigarettenfiltern, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus Papier, Zellstoffwatte oder Vlies bestehende Bahn an allen Flächenstellen und in der gleichen Richtung in min- destens zwei Walzdurchgängen mit unterschiedlicher Kreppung, Pressung oder Rillung und vor oder <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE209782X | 1957-01-31 |
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| AT209782B true AT209782B (de) | 1960-06-25 |
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ID=5794965
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|---|---|---|---|
| AT815857A AT209782B (de) | 1957-01-31 | 1957-12-18 | Verfahren zur Herstellung von Zigarettenfiltern |
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1957
- 1957-12-18 AT AT815857A patent/AT209782B/de active
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