AT209416B - Einrichtung zum Aussenden von Fernsteuerbefehlen von einer Zentralstelle aus - Google Patents

Einrichtung zum Aussenden von Fernsteuerbefehlen von einer Zentralstelle aus

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AT209416B
AT209416B AT800958A AT800958A AT209416B AT 209416 B AT209416 B AT 209416B AT 800958 A AT800958 A AT 800958A AT 800958 A AT800958 A AT 800958A AT 209416 B AT209416 B AT 209416B
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C Ie P R La Fabrication Des Co
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  Einrichtung zum Aussenden von Fernsteuerbefehlen von einer Zentralstelle aus 
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Aussenden von Fernsteuerbefehlen von einer Zentralstelle aus durch Ströme mit Tonfrequenz, welche den Strömen mit Netzfrequenz in Verteilnetzen elektrischer Energie überlagert sind und im einzelnen   ermöglichen, Aussendungen in Form   von Impulszeitdiagrammen auf verzweigte und vermaschte Netze durchzuführen. 



   Es sind Systeme zum Senden von Strömen mit Tonfrequenz über Stromverteilnetze bekannt, bei denen Fernsteuerrelais von Stromkreisen für die öffentliche Beleuchtung, Schaltkreise bestimmter Haushaltgeräte, Mehrtarifzähler usw. gesteuert werden. 



   Es ist bereits bekannt, Steuerbefehle mit Hilfe eines Kopplungskreises vorzunehmen, welcher einen Trennkondensator und eine Selbstinduktion entsprechend der Frequenz der überlagerten Ströme aufweist, doch besitzt diese Anordnung den Nachteil, dass im primären Speisenetz eine Restspannung erscheint, welche bedeutend sein kann und die Gefahr einer Störung analoger Einrichtungen hervorzurufen imstande wäre, die auf der gleichen Frequenz arbeiten und mit demselben primären Speisenetz verbunden sind. 



   Um diese Schwierigkeit zu meistern, wurden Steuerbefehle in Form von   Impulszeitdiagrammen   angewendet, die mit Hilfe von Transformatoren erzeugt werden, die in Serie mit jenen Verbindungen gelegt sind, welche das Netz, in das die Aussendungen gemacht werden sollen, mit dem primären Speisenetz vereinigen. In diesem Falle ist der Spannungsverlauf im Netz proportional dem vom Eingang her abnehmenden Verlauf der Impedanz des Netzes und die Eingangsrestspannung ist proportional der im   primären Speisensstz aufscheinendenimpedanz.   Da letztere im allgemeinen klein ist gegenüber der NetzImpedanz, bleibt die Restspannung, die in der Verbindungsleitung auftritt, klein und die Gefahr von Störungen in benachbarten Netzen ist daher herabgesetzt.

   Diese Anordnung ist jedoch grundsätzlich nicht in radialen Netzen anwendbar, welche nur einen einzigen Verbindungspunkt mit dem primären Speisenetz aufweisen. 



   Im Falle verzweigte Netze mehrere Speisepunkte aufweisen, hat man schon vorgeschlagen, die Aussendungen von Impulszeitdiagrammen an einer dieser Stellen vorzunehmen und Serienverbindungen zu den andern Verbindungsstellen mit dem Primärnetz vorzusehen, doch schaffen die in diesen Kreisen auftretenden Verluste Spannungsabfälle längs der Verbindungsleitungen des Netzes, über welche die Aussendungen gemacht werden müssen, und die Empfangspegel sind oft sehr variabel. Um dieser Schwierigkeit zu begegnen, muss man den Sendepegel so verstärken, dass mit Sicherheit ein minimaler Empfangspegel vorhanden ist, der über der Funktionsschwelle der Relais liegt. Daraus folgen jedoch erhebliche Kosten und eine Überdimensionierung der Sendestelle. 



   Schliesslich ist durch die österr. Patentschrift Nr. 192491 eine Einrichtung zur zentralen Fernsteuerung mittels dem Energieverteilungsnetz überlagerter Tonfrequenz bekanntgeworden, wobei die Überlagerung der von einer zentralen Kommandostelle übertragenen, die Steuerung bewirkenden Impulszeitdiagramme in den die Niederspannungsnetze direkt speisenden Unterstationen vorgenommen ist. Die den Niederspannungsnetzen überlagerten Impulszüge sind infolge der zentralen Steuerung synchronisiert, jedoch ist eine Überlagerung bei verzweigten und vermaschten Netzen nicht ohneweiters möglich. 



   Die Erfindung hat eine Einrichtung zum Gegenstand, die es gestattet, Impulszeitdiagramme der er- 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Bezugsfrequenz die Steuerfrequenz verwendet wird.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Geberstellen angeordneten Generatoren für Befehlssignale aus Wellengeneratoren bestehen und der hochfrequente Trägerstrom einige Augenblicke vor der Sendung der Bezugsfrequenz ausgesendet wird, wobei die Demodulation des Hochfrequenzsignals die Inbetriebsetzung der Wellengeneratoren bewirkt.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Geberstellen angeordneten Generatoren für Befehlssignale aus umlaufenden Maschinen bestehen, und die Demodulation des mit der Bezugsfrequenz modulierten Hochfrequenzsignals auf Frequenz- und Phasenregler dieser Gruppen einwirkt.
AT800958A 1957-11-21 1958-11-18 Einrichtung zum Aussenden von Fernsteuerbefehlen von einer Zentralstelle aus AT209416B (de)

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