AT209380B - Mikrowellenbanddurchlaßfilter - Google Patents

Mikrowellenbanddurchlaßfilter

Info

Publication number
AT209380B
AT209380B AT228159A AT228159A AT209380B AT 209380 B AT209380 B AT 209380B AT 228159 A AT228159 A AT 228159A AT 228159 A AT228159 A AT 228159A AT 209380 B AT209380 B AT 209380B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
waveguide
pass filter
band pass
microwave band
rods
Prior art date
Application number
AT228159A
Other languages
English (en)
Inventor
Gyoergy Reiter
Original Assignee
Tavkoezlesi Ki
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tavkoezlesi Ki filed Critical Tavkoezlesi Ki
Application granted granted Critical
Publication of AT209380B publication Critical patent/AT209380B/de

Links

Landscapes

  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Mikrowellenbanddur chla-ssfilter    
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 eine gleichzeitige Abänderung der Induktivität und Kapazität, im Gegensatz zu aus konzentrierten Ele- menten bestehenden Schwingungskreisen, wo in Kenntnis der gesondert gemessenen   Induktivitäts- und  
Kapazitätswerte das Verhalten des Schwingungskreises in Abhängigkeit von der Frequenz im voraus fest- gestellt werden kann. Für den Mikrowellenbereich kann kein paralleler Nebenschlussschwingungskreis her- gestellt werden, der aus beliebig hoher Induktivität und Kapazität besteht, d. h. dessen Admittanz sich in Abhängigkeit von der Frequenz beliebig schnell ändert. Die Erreichung hoher Induktivität und Kapazi- tät bedingt eine besondere Anordnung der einzelnen Elemente, was lediglich durch Versuche verwirklicht werden kann. 



   Die Erfindung bezweckt die Behebung dieser Nachteile durch Schaffung eines Mikrowellenbanddurch- lassfilters, das den gestellten Forderungen bei möglichst geringer Anzahl von Elementen möglichst vor- teilhaft entspricht. 



   Das Mikrowellenbanddurchlassfilter gemäss der Erfindung kann durch parallele Nebenschlussschwin- gungskreise gebildet werden, die in einem Hohlleiter mit rechteckigem Querschnitt angeordnet sind. Das kapazitive Element je eines parallelen Nebenschlussschwingungskreises besteht in einem kapazitiven
Zapfen, der von einer breiteren Wand des Hohlleiters senkrecht hervorragt, wobei das induktive Element durch eine volle Metallplatte oder durch eine Reihe von Metallstäben gebildet ist, welche die beiden breiteren Seiten des Hohlleiters senkrecht verbinden. Die Metallplatte bzw. die Stabreihe sind in der zur
Längsachse des Hohlleiters senkrechten Querschnittsebene desselben mit dem kapazitiven Zapfen ausge- richtet,   d. h. in derselben linie   angeordnet.

   Die Metallplatte weist eine rechteckige Form auf und ist grösser als die Hälfte des Innenraumquerschnittes, wobei sie aber diesen Querschnitt nicht voll   ausfüllt,   so dass zwischen mindestens einer ihrer Kanten und der schmäleren Seitenwand des Hohlleiters ein Spalt verbleibt. In diesem Spalt ist der kapazitive Zapfen ausserhalb der zur breiteren Seitenwand des Hohlleiters senkrechten Symmetrieachse angeordnet. 



   Die Stabreihe besteht aus nebeneinander angeordneten Metallstäben, wobei das kleinste Rechteck, das diese Stabreihe in einer zur Längsachse des Hohlleiters senkrechten Ebene umfasst und bis zur   schmä-   leren Seitenwand des Hohlleiters reicht, grösser ist als die Hälfte des Hohlleiterquerschnittes, diesen jedoch nicht vollständig ausfüllt, so dass mindestens zwischen einer Seite desselben und der schmäleren Seitenwand des Hohlleiters ein Spalt verbleibt, wobei der das kapazitive Element darstellende Zapfen ausserhalb der zur breiteren Seitenwand des Hohlleiters senkrechten Symmetrieachse des Spaltes in diesem Spalt angeordnet ist. 



   Wie aus Versuchsmessungen hervorgeht, ändert sich die Admittanz eines parallelen Nebenschlussschwingungskreises aus derartigen induktiven und kapazitiven Elementen mit der Frequenz umso schneller und kann das den Forderungen entsprechende Filter aus einer umso geringeren Anzahl von parallelen Nebenschlussschwingungskreisen zusammengesetzt werden, je näher der kapazitive Zapfen an die   schmä-   lere Wand des Hohlleiters oder an das induktive Element angerückt ist. Dies ist der Grund dafür, dass der erwähnte Zapfen ausserhalb der Symmetrieachse des Spaltes zwischen dem Rand des induktiven Elementes und der schmäleren Seitenwand des Hohlleiters angeordnet werden muss.

   Gemäss Versuchserfahrungen ist es vorteilhafter, den kapazitiven Zapfen nicht an das induktive Element, sondern an die schmälere Wand des Hohlleiters heranzurücken, da in diesem Fall eine steilere Frequenzkurve des Schwingungskreises erhalten wird. Bezüglich der parallelen   Nebenschlussschwingungskreise   besteht auch die Forderung, dass ihre Admittanz bei von der Resonanzfrequenz entlegenen Frequenzen hoch sei. wozu ein induktives Element von hoher Admittanz verwendet werden muss. Deshalb muss das induktive Element,   d. h.   die Platte bzw. die Stabreihe, sich auf eine Fläche erstrecken, die grösser ist als die Hälfte des Innenquerschnittes des Hohlleiters. 



   Die Erfindung wird im nachstehenden auf Grund der Zeichnungen erläutert. Fig. 1 ist dabei die perspektivische Darstellung eines beispielsweisen erfindungsgemässen Schwingungskreises mit einem plattenförmigen Induktionselement. Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit aus einer Stabreihe bestehendem Induktionselement. Die Fig. 3 bzw. 4 stellen beispielsweise Ausführungsformen des erfindungsgemässen Banddurchlassfilters dar, die aus Schwingungskreisen gemäss den Fig. 1 bzw. 2 zusammengestellt sind. 



   Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, ist ein Hohlleiter mit rechteckigem Querschnitt durch schmälere Seitenwände   l,   2 und breitere Seitenwände   3.   4 begrenzt. In diesem Hohlleiter ist eine Platte 5 (Fig. 1) bzw. eine Stabreihe 6 (Fig. 2) senkrecht zu den Seitenwänden 3 und 4 angeordnet. Die Platte 5 bzw. die Stabreihe 6 stellt das induktive Element des Schwingungskreises dar und bildet eine metallische Verbindung zwischen den beiden Seitenwänden 3 und 4. 



   Die Platte 5 ist von rechteckiger Form und steht entlang dreier ihrer Kanten mit der Wand des Hohlleiters in Berührung, wobei mehr als die Hälfte des Innenquerschnittes des Hohlleiters durch die Platte 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 ausgefüllt, d. h. die Breite der Platte grösser als die Hälfte der Breite des Hohlleiters ist. Diese Abmessung muss übrigens derart gewählt werden, dass neben der Platte 5 ein Zapfen 7 angebracht werden kann. der gemäss Fig. 1 aus der Seitenwand 3 des Hohlleiters in einer zu dieser Seitenwand senkrechten Rich- tung in den Innenraum des Hohlleiters hervorragt. 



   Im aus den Stäben 6 bestehenden induktiven Element gemäss Fig. 2 sind die Stäbe in gleichen Ab- ständen angeordnet und das kleinste Rechteck, das die Stabreihe in der Ebene der Stäbe in sich schliesst und sich bis zu einer schmäleren Seitenwand des Hohlleiters erstreckt, ist grösser als die Hälfte des inne- ren Hohlleiterquerschnittes. Dieses Viereck k ist in Fig. 2 strichpunktiert eingezeichnet. Der kapazitive
Zapfen 7 ist neben der Stabreihe angeordnet, wie dies bei der Verwendung der induktiven Platte der Fall war. Es ist zweckmässig, beim Zusammenbau des Schwingungskreises das induktive Element im voraus in den Hohlleiter einzulöten. Der Zapfen ist dagegen derart einzubauen, dass seine wirksame Länge beliebig geändert und durch Messungen in die zweckmässigste Lage gebracht werden kann. 



   Wie aus den Fig. 3 und 4 hervorgeht, sind zwecks Zusammenstellung eines erfindungsgemässen Mikrowellenbanddurchlassfilters mindestens zwei parallele   Nebenschlussschwingungskreise   im Hohlleiter an- zuordnen, wobei die Anzahl der Schwingungskreise durch die im Sperrbereich erwünschte Dämpfung bestimmt wird. Je höher diese Dämpfung ist, eine umso grössere Anzahl von parallelen Nebenschlussschwingungskreisen ist erforderlich, wobei der Abstand d derselben z. B. 3 X/4 betragen kann, wenn X die WelWellenlänge bezeichnet, die im Hohlleiter der mittleren Frequenz des Durchlassbandes entspricht. Dieses Filter ist eine Abänderung für Mikrowellen des durch die in der Übertragungstechnik bekannte Tschebischew
Approximation ermittelbaren Filters.

   Es entspricht bei Anwendung von einer geringen Anzahl von Elementen in einem kurzen   Hohlleiterstück   strengen   Übertragungsvorschriften,   wobei auch der Vorteil besteht, dass das Filter Herstellungsungenauigkeiten gegenüber unempfindlich ist, da es mittels des kapazitiven Zapfens vor Festlegung bequem den günstigsten Werten entsprechend eingestellt werden kann. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Mikrowellenbanddurchlassfilter, das aus in einem rechteckigen Hohlleiter in gleichen Abständen angeordneten parallelen Nebenschlussschwingungskreisen besteht und dessen einzelne parallele Nebenschlussschwingungskreise durch in einer zur Längsachse des Hohlleiters senkrechten gemeinsamen Ebene angeordnete kapazitive und induktive Nebenschlusselemente gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das induktive Element   (5 ;

     6) die breiteren Seitenwände (3 und 4) des Hohlleiters metallisch verbindet und das kleinste Rechteck (k), das in der Ebene des Schwingungskreises dieses induktive Element in sich schliesst und sich bis zu einer der schmäleren Seitenwände (2) des Hohlleiters erstreckt, grösser ist als die Hälfte des inneren Hohlleiterquerschnittes, diesen jedoch nicht vollständig ausfüllt, so dass zwischen einer Seite des Rechtecks und der Wand   (1)   des Hohlleiters ein Spalt verbleibt, wobei von einer breiteren Seitenwand (3) des Hohlleiters ausgehend ausserhalb der zu den breiteren Seitenwänden (3,4) senkrechten Symmetrieachse des Spaltes parallel zu dieser Symmetrieachse ein kapazitiver Zapfen (7) in diesen Spalt hervorragt.

Claims (1)

  1. 2. Mikrowellenbanddurchlassfilter nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das induktive Element durch eine Metallplatte (5) gebildet ist.
    3. Mikrowellenbanddurchlassfilter nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das induktive Element, wie an sich bekannt, durch eine aus Metallstäben bestehende Stabreihe (6) gebildet ist.
AT228159A 1958-06-21 1959-03-23 Mikrowellenbanddurchlaßfilter AT209380B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HU209380X 1958-06-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT209380B true AT209380B (de) 1960-06-10

Family

ID=10978136

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT228159A AT209380B (de) 1958-06-21 1959-03-23 Mikrowellenbanddurchlaßfilter

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT209380B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2006864C3 (de) Bandpaßfilter in einem Rechteckwellenleiter
DE69712802T2 (de) Dielektrisches Filter
DE2928346C2 (de) Aus koaxialen Resonatoren bestehendes elektrisches Filter
DE2610013C3 (de) Resonator
DE3015008A1 (de) Elektrisches filter
AT209380B (de) Mikrowellenbanddurchlaßfilter
DE825102C (de) Leitungsanordnung fuer hochfrequente Schwingungen
DE2218277A1 (de) Mikrowellenfilter, bestehend aus zwischen parallelen platten, in fortpflanzungsrichtung der welle hintereinander angeordneten resonatoren
DE2653856B1 (de) Filter fuer sehr kurze elektromagnetische Wellen
DE2327912C2 (de) Kapazitiv gekoppeltes Hohlraumresonatorfilter
AT411119B (de) Dielektrisches duplexsystem-filter
AT233058B (de) Mikrowellenbandfilter mit symmetrischer Dämpfungscharakteristik
AT218069B (de) Mikrowellenbandsperrfilter
AT228268B (de) Mikrowellenbanddurchlaßfilter mit Transformator von Viertelwellenlänge
DE3709658A1 (de) Absorber fuer elektromagnetische wellen
AT212369B (de) Mikrowellenbanddurchlaßfilter
DE1942178C3 (de) Als Kammleitungs- oder Interdigitalfüter ausgebildetes Bandpaßfilter
DE2738613A1 (de) Aus konzentrierten schaltelementen bestehende filterschaltung fuer den bereich der meter- und dezimeterwellen
DE1541079C3 (de) Mikrowellenbandfilter
DE2340492A1 (de) Mehrkreisiges hohlleiterfilter mit rechteckigem querschnitt
DE3730302C2 (de)
DE1808571A1 (de) Mehrkreisige,als Kammfilter ausgebildete Filteranordnung
DE2912650C2 (de) Frequenzweiche
DE1904531A1 (de) Abstimmbares Hochfrequenz-Bandfilter
DE1223966B (de) Hohlleiterbandfilter