AT208943B - Explosionsgeschützter Schalter - Google Patents

Explosionsgeschützter Schalter

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AT208943B
AT208943B AT553858A AT553858A AT208943B AT 208943 B AT208943 B AT 208943B AT 553858 A AT553858 A AT 553858A AT 553858 A AT553858 A AT 553858A AT 208943 B AT208943 B AT 208943B
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Stahl R Fa
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Explosionsgeschützter Schalter 
Die Erfindung betrifft einen   explosionsgeschütztenschalter, Insbesondere Druckknopfschalter, d. h.   einen Schalter, dessen stromführende Schaltteile von einem zweiteiligen druckfesten Gehäuse derart umschlossen sind, dass innerhalb dieses durch Funkenbildung verursachte Explosionen in ausserhalb desselben liegende Räume nicht übergreifen können, wobei der zünddurchschlagsichere Abschluss durch einander nahezu spaltfrei berührende, senkrecht zur Trennebene gerichtete Flächen der beiden Gehäuseteile gewähr- leistet und eine Sicherung gegen eine parallel zu den   Dichtflächen   erfolgende gegenseitige Verschiebung der beiden Gehäuseteile vorgesehen ist. 



   Als Sicherungsmittel dagegen, dass die beiden Gehäuseteile sich bei einer eintretenden Explosion so sehr deformieren oder gar voneinander abheben, dass die Dichtungswirkung aufgehoben wird, verwendet man im allgemeinen kräftige Schrauben, deren Anordnung eine entsprechend grosse Bemessung der Gehäuse bedingt, was ausserdem meist auch noch mit einer im Hinblick auf den Platzbedarf der   unterzu-     bringenden Schaltteile unnötig   grossen und schädlichen Bemessung des Explosionsraumes verbunden ist. Dadurch werden die Schalter nicht nur teuer, sondern auch so sperrig, dass ihre Anwendbarkeit in vielen Fällen in Frage gestellt ist. 



   Gemäss der Erfindung werden nun diese Nachteile an einem Schalter der eingangs beschriebenen Art in einfachster Weise dadurch vermieden, dass die Sicherung gegen eine Verschiebung der beiden Gehäuseteile ausschliesslich durch ein   hülsenförmiges     Verschlussglied   erreicht ist, dass mit Hilfe von umgebördelten Rändern, Sicken od. dgl. flansch-oder schulterartige Gehäuseteile umgreift bzw. in Vertiefungen der Gehäuseteile eingreift und dadurch die beiden Gehäuseteile unlösbar miteinander verbindet. Dieses Verschlussglied wird dabei so dimensioniert, dass es die von im Inneren des Gehäuses etwa auftretenden Explosionen   ausgeübten Kräfte zerstörungsfrei aufzunehmen vermag.

   Es   unterscheidet sich infolgedessen von bei Ölschaltern bekannten Metallgehäusen mit umgebördelten Rändern, die lediglich zum Schutz gegen äussere mechanische Einflüsse vorgesehen sind, aber   lu   keiner Weise geeignet wären, als Gehäuse für explosionsgeschützte Schalter zu dienen. Auch übernimmt das erfindungsgemäss ausgestaltete Gehäuse selbst die Lagesicherung der Dichtflächen, während bei den oben erwähnten Gehäusen fUrÖlschalter hiezu besondere Verschlussschrauben vorgesehen sind. 



   Besonders vorteilhaft ist es, die zu   überbrückenden   Kontakte an   LeitungsdurchfUhrungen   zu bilden, welche in den vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Gehäuseteil unlösbar eingefügt, z. B. eingepresst sind. Das Einpressen von stromführenden Kontaktbuchsen in ein Gehäuse ist an sich bekannt, ist aber im Zusammenhang   mitderbesonderenAusgestaltung   des Schalters nach der Erfindung besonders zweckmässig. 



     WeitereMerkmale   des Erfindungsgegenstandes sind in der folgenden Beschreibung eines in derzeichnung im Längsschnitt dargestellten   explosionsgeschtttzten Druckknopfschalters geschildert.   



   Der eine der beiden Gehäuseteile 1 enthält die zu überbrückenden Kontakte 2 und ist derart topfförmig ausgebildet, dass eine abgesetzte Mantelwand entsteht, deren Aussendurchmesser am offenen Ende 11 grösser ist, so dass zwischen dem offenen und dem geschlossenen Ende eine Schulter 7 gebildet wird. Der andere, die bewegliche Kontaktbrücke 3 bzw. deren   Betätigungsglied   4 tragende   Gehäuseteils schliesst   mit seiner Stirnseite 10 den im   Gehäuseteil1 gebildeten druckfesten   Raum ab und ist mit einem   hulsten-   
 EMI1.1 
    B.ssi ausgestatteten Manielstuck   11 des topfförmigen Gehäuseteiles 1 anliegt und dessen freies Ende 12 so umgebördelt ist, dass es die Schulter 7 des topfförmigen Gebildes umgreift. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Um eine einfache Fertigung und einwandfreie zünddurchschlagsichere Fläche zu erzielen, sind die Gehäuseteile 1 und 5 und der Hülsenteil 6 vorzugsweise zylindrisch ausgebildet. Zur Befestigung des 
 EMI2.1 
    aus KunststoffGesamtausbildung   des Schalters Mittel gegen unbefugtes Öffnen entfallen und dies kann nur unter Zer-   störung   des hülsenformigen Teiles 6 erfolgen. Die grössere Sicherheit, die kleinen Abmessungen und die damit verbundene Billfgkeit kennzeichnen die   ltohe Wirtschaftlichkeit   und den technischen Fortschritt dieser Ausführung. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schalter, insbesondere Druckknopfschalter, dessen stromführende Schaltteile von einem zweiteiligen druckfesten Gehäuse derart umschlossen sind, dass innerhalb dieses durch Funkenbildung verursachte 
 EMI2.2 
 der zünddurcbschlag-sichere Abschluss durch einander nahezu spaltfrei berührende, senkre cht zur Trennebene gerichtete Flächen der beiden Gehäuseteile gewährleistet und eine Sicherung gegen eine parallel zu den Dichtflächen erfol- 
 EMI2.3 
 abgesetzte Mantelwand aufweist, deren   Aussendurchmesser   am offenen Ende (11) grösser ist, so dass   zwi-   schen dem offenen und dem geschlossenen Ende eine Schulter (7) gebildet wird, und dass ferner mit dem   ändern   die bewegliche Kontaktbrücke (3) bzw.

   deren Betätigungsglied (4) tragenden Gehäusetell (5), des- 
 EMI2.4 
 (12) so umgebördelt ist, dass es die Schulter (7) des topfförmigen   Gehäuseteiles   umgreift.

Claims (1)

  1. 3. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile und der HUl-sen- teil (6) zylindrisch ausgebildet sind und dass der HNsenteil (6) ein Aussengewinde trägt.
    4. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zu überbrückenden Kontakte an Leitungsdurchführungen (8) gebildet sind, welche in den vorzugsweise aus Kunststoff besteherden Gehäuseteil (1) unlösbar eingefugt, z. B. eingepresst sind.
AT553858A 1958-08-07 Explosionsgeschützter Schalter AT208943B (de)

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AT208943B true AT208943B (de) 1960-05-10

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AT553858A AT208943B (de) 1958-08-07 Explosionsgeschützter Schalter

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1590624B1 (de) * 1966-10-28 1971-03-11 Stotz Kontakt Gmbh Explosionsgeschuetzter Schalter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1590624B1 (de) * 1966-10-28 1971-03-11 Stotz Kontakt Gmbh Explosionsgeschuetzter Schalter

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