AT208671B - Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Hartchromüberzügen - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Hartchromüberzügen

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AT208671B
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hard chrome
anodes
silver
electrolytic production
chrome
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Friederike Dr Strasser
Arnold Ing Strasser
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Friederike Dr Strasser
Arnold Ing Strasser
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von   Hartchromüberzügen   
Es ist ein Verfahren zur elektrolytischen Gewinnung von Chromniederschlägen bekannt, bei welchem die die Kathode bildenden Gegenstände vor der Verchromung mit einem dünnen Überzug eines Edelmetalles, z. B. Silber, Gold, Quecksilber versehen werden. Dieses bekannte Verfahren eignet sich nicht für die Herstellung von   Hartchromüberzilgen,   da bei der Hartverchromung grundsätzlich jede   Überzugs- oder   Zwischenschicht vermieden werden muss. 



   Es ist   auch bekannt, zum Elektroplattieren   von Chrom Bleianoden mit einem Gehalt von 1 bis 10   Gew.   



  Silber sowie Zink und Kobalt zu verwenden. 



   Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass man besonders harte und feinkörnige Chromüberzüge mit grosser Haftfähigkeit erhält, wenn man die elektrolytische Herstellung von   Hartchromüberzügen   erfindungsgemäss in Gegenwart von aus Feinsilber vorzugsweise in kompakter,   z. B.   in Blechform bestehender Anode oder Anoden durchführt, die ausser den üblichen Anoden, insbesondere Bleianoden, entweder als zusätzliche Anoden oder als Zwischenanoden vorgesehen werden. Die Verwendung von Feinsilber-Zwischenanoden, also Feinsilber, das ohne Stromanschluss innerhalb eines Systems von Anode und Kathode angeordnet ist, führt zu besonders guten Resultaten. Die bekannte Verwendung von Silber enthaltenden Anoden allein oder von Silber als Kathode ergibt nicht den angestrebten Effekt und scheidet aus. 



   Die Oberfläche des eingesetzten Feinsilbers soll mindestens   10je   der Oberfläche des zu verchromenden Gegenstandes betragen. Es kann im ruhenden oder bewegten Zustand im Chrombad Verwendung finden. Für die Erhöhung der Haftfähigkeit genügt es, wenn das Feinsilber nur in der Anfangsphase des galvanischen Prozesses vorhanden ist. 



   Beispiel: In einem Chrombad, bestehend aus Chromsäure, Schwefelsäure und bekannten Zusätzen, wie Borsäure, Fluorborsäure, Borate, mit Bleianoden, soll eine Stange hartverchromt werden. Die Stange wird als Kathode eingesetzt. Bei Beginn des galvanischen Prozesses und noch zumindest während seines ersten Abschnittes wird ein aus Feinsilber bestehender, die Stange mit Spiel umfassender Ring entlang der Stange hin- und herbewegt. Hiebei fällt Silber als Silberchromat-Niederschlag aus. Es scheidet sich jedoch kein metallisches Silber an der Kathode ab. Die entstehende Chromschicht ist härter, dichter, glatter (feinkörniger) als die bisher bekannten Hartchromniederschläge. In gleichem Masse, wie die Feinkörnigkeit der Chromschichten zunimmt, erhöht sich auch die Haftfähigkeit der Chromschichten und die Diffusion zwischen diesen und dem Grundmetall.

   Durch die erfindungsgemässe Verwendung von Feinsilber im galvanischen Chromabscheidungsprozess wird der störende Prozentsatz des im Normalbad entstehenden-Anteiles an Chromchromat durch die in Lösung gehenden Silberanteile wesentlich herabgesetzt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von   Hartchromüberzügen, dadurch gekennzeichnet, dass   die Elektrolyse in Gegenwart von aus Feinsilber, vorzugsweise in kompakter, z.   B.   Blechform, bestehender Anode oder Anoden durchgeführt wird, die ausser den üblichen Anoden, insbesondere Bleianoden, entweder als zusätzliche Anoden oder als Zwischenanoden vorgesehen werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des zum Einsatz gelangenden Feinsilbers mindestens 1/10 der Oberfläche des zu verchromenden Gegenstandes beträgt. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2>
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Feinsilber zumindest im ersten Abschnitt der Anfangsphase des galvanischen Prozesses vorhanden ist.
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