AT208375B - Blaseinrichtung zum Frischen von Roheisen - Google Patents

Blaseinrichtung zum Frischen von Roheisen

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AT208375B
AT208375B AT381958A AT381958A AT208375B AT 208375 B AT208375 B AT 208375B AT 381958 A AT381958 A AT 381958A AT 381958 A AT381958 A AT 381958A AT 208375 B AT208375 B AT 208375B
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AT
Austria
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blowpipe
pig iron
blowing device
carriage
refining pig
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Application number
AT381958A
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English (en)
Inventor
Rudolf Dr Rinesch
Konrad Dipl Ing Langer
Original Assignee
Voest Ag
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  Blaseinrichtung zum Frischen von Roheisen 
Die Erfindung betrifft eine Blaseinrichtung zum Frischen von Roheisen, wobei das Frischmittel, ins- besondere Sauerstoff, von oben auf die Oberfläche des flüssigen Bades in einem tiegelförmigen Frische- fäss geblasen wird. Bekannte Blaseinrichtungen bestehen aus einem höhenverstellbaren Blasrohr, welches an einer Tragkonstruktion mittels eines Seilzuges od. dgl. aufgehängt ist. Die Tragkonstruktion kann als i schwenkbarer Rahmen ausgebildet sein. Das Ein-und Ausfahren des Blasrohres erfolgt mittels eines pneu- matischen oder elektrischen Antriebes, der auf das Seil wirkt. 



   Diese bekannten Einrichtungen haben den Nachteil, dass das an dem Seil aufgehängte Blasrohr im oberen Teil des Tiegels unzureichend geführt ist, wobei ein Abweichen von der vorgesehenen Blasstellung oder eine Verklemmung beim Ein- und Ausfahren nicht mit Sicherheit vermieden werden kann. Bei Be- triebsstörungen, die sich auf diese Weise ergeben, oder bei einer Unterbrechung des   Kühlerwasserzulaufes   ist ein Austausch des Blasrohres bzw. der Zuleitungen im Bereich der grössten Hitzeabstrahlung oberhalb des Tiegels nur schwer durchführbar und es besteht die Gefahr, dass die Charge einfriert. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Schwierigkeiten und zielt darauf ab, beim
Chargieren, Entleeren und andern Nebenarbeiten eines Frischprozesses den notwendigen Platzbedarf am Oberbau des Tiegels freizuhalten und gleichzeitig Vorsorge zu treffen, dass das Blasrohr in allen Lagen zwangsläufig geführt wird, so dass es beim Ein- und Ausfahren des Blasrohres zu keinen Verklemmungen kommen kann. 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung besteht darin, dass der   inRahmenkonstruktion   ausgeführte schwenk- bare Träger für das Blasrohr eine vertikale Führungseinrichtung, z. B. eine Schiene aufweist, auf der das
Blasrohr, zweckmässig mit Hilfe eines Lauf-oder Gleitwagens verschiebbar geführt ist. Bei dieser Anord- nung wird das Blasrohr zwangsläufig stets in vertikaler Stellung geführt und die Stabilität wird wesentlich erhöht. Die Führungsschiene kann als Zahnstange ausgebildet sein, in welche ein durch einen elektrisch gesteuerten Antrieb betätigtes Zahnrad des Gleitwagens eingreift. 



   Die Erfindung wird in der Zeichnung, die in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel im Längsschnitt und in
Fig. 2 in Draufsicht zeigt, näher erläutert. 



   Seitlich oberhalb des Tiegels 1 ist auf der am Mauerwerk 2 befestigten Welle 3 der aus dem Teil 4, dem oberen Arm 5, dem unteren Arm 6 und der vertikalen Führungsschiene 7 bestehende Rahmen schwenk- bar gelagert. An der Führungsschiene 7, die als Zahnstange ausgebildet sein kann, ist der Gleitwagen 8 vertikal verschiebbar. Das Blasrohr 9 ist am Gleitwagen 8 parallel zur Schiene 7 starr befestigt, so dass eine zwangsläufige Vertikalführung des Blasrohres gewährleistet ist. Der Antrieb des Gleitwagens kann durch einen Elektromotor und ein Zahnradgetriebe 10 erfolgen und vom Bedienungsstand gesteuert werden.
Die Schwenkwelle 3 wird durch eine Antriebsvorrichtung 11 angetrieben, die ebenfalls vom Bedienungs- stand gesteuert wird.

   Mit 12 ist schliesslich noch eine Winde bezeichnet, an der ein Seil 13 befestigt ist, das über   die Rolle 14 zum Blasrohrwagen   führt. Diese Einrichtung dient als Sicherheitseinrichtung ; sie kann bei Ausfall des elektrischen Antriebes zum Ein- und Ausfahren verwendet werden. 



   In der Draufsicht gemäss Fig. 2 ist der das Blasrohr tragende Rahmen in ausgeschwenkter Stellung   H   
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 der   Schwenkarme 5, 6 $0 bemessen ist,   dass das hochgestellte Blasrohr so weit vom Tiegel   1 wegge-   schwenkt werden kann, dass die Verrichtungen vor und nach dem Blasen, z. B. die Zustellung und das Entleeren, ohne Platzbeschränkung ungestört durchgeführt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Blaseinrichtung zum Frischen von Roheisen mit einem höhenverstellbaren, auf einem in Rahmenkonstruktion ausgeführten, schwenkbaren Träger angeordneten Blasrohr, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger eine vertikale Führungseinrichtung, z. B. eine Schiene (7), aufweist, auf der das Blasrohr (9), zweckmässig mit Hilfe eines Lauf-oder Gleitwagens (8), verschiebbar geführt ist.
    2. Blaseinrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (7) als Zahnstange ausgebildet ist und der Laufwagen (8) ein in die Zahnstange eingreifendes Zahnradgetriebe (10) aufweist.
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