AT20818B - Dreikolben-Gaskraftmschine. - Google Patents

Dreikolben-Gaskraftmschine.

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AT20818B
AT20818B AT20818DA AT20818B AT 20818 B AT20818 B AT 20818B AT 20818D A AT20818D A AT 20818DA AT 20818 B AT20818 B AT 20818B
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AT
Austria
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piston
working
gas engine
acting
piston gas
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English (en)
Inventor
F W Rogler
Hanns Hoerbiger
Original Assignee
F W Rogler
Hanns Hoerbiger
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  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

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    Dreikolben-Gaskraftmaschine.   



   In der Patentschrift Nr. 14459 ist eine doppeltwirkende Zweitaktgaskraftmaschine beschrieben, deren Arbeitsweise im wesentlichen darin besteht, dass sich zwischen zwei gleichläufigen, einfachwirkenden Arbeitskolben ein dritter, doppeltwirkender Arbeitskolben so bewegt, dass die Kolben während einer ganzen Umdrehung der Kurbelwelle zwei Arbeitsimpulse erhalten, indem nach je einer halben Umdrehung der Kurbelwelle von den vier wirksamen Kolbenflächen sich zwei nähern und im Vereine mit dem Zylindermantel je einen Verbrennungsraum bilden. 



   In der im Stamm-Patente dargestellten Ausführungsform wird die erforderliche Gegen-   läufigkeit   der Arbeitskolben von einer dreifach gekröpften Kurbelwelle abgeleitet, und zwar sind die   bei den einfach wirken den,   äusseren Arbeitskolben durch eine äussere   Umführung   und vordere und rückwärtige Querstange miteinander starr verbunden, während die Kolbenstange des mittleren Arbeitskolben den vorderen Arbeitskolben mittels einer Stopfbuchse durchdringt. 



   Durch die beschriebene Kolbenanordnung und Arbeitsweise im Vereine mit der angegebenen Verbindung der Kolben untereinander und mit der Kurbelwelle wird zwar im wesentlichen ein Massenausgleich in den   Gestängegruppen   gewährleistet, doch genügt dieser nicht für alle Zwecke. Insbesondere bei Maschinen für sehr raschen Gang machen sich die durch die beschriebene Anordnung bedingten, verhältnismässig grossen, beweglichen
Massen unangenehm bemerkbar. 



   Um die durch die Kolbenanordnung und Arbeitsweise nach dem Stamm-Patent bewirkte Massenausgleichung zu erhöhen, wird nun zweckmässig die bei anderen Maschinen dem Wesen nach bereits bekannte Anordnung getroffen, wonach die beiden äusseren, einfach wirkenden Arbeitskolben mittels einer   zentralen   Kolbenstange, die den mittleren Arbeitkolben durchdringt, verbunden werden. 



   In den Fig. 1, 2 und   3   der Zeichnung sind derartige Ausführungsformen gezeigt. 



   In allen Figuren bedeuten   A   und B die beiden äusseren, mittels der zentralen
Kolbenstange D verbundenen, einfachwirkenden Arbeitskolben. Gegenläufig zu diesen beiden äusseren Arbeitskolben bewegt sich der mittlere, doppeltwirkende Arbeitskolben C, den die
Kolbenstange D durchdringt. Die   Stopfbüchse   besteht hier am besten aus federnden
Kolbenringen, die auf der entsprechend verstärkten Kolbenstange D angebracht sind. Die
Verbindung des mittleren Arbeitskolbens C mit dem äusseren Gestänge erfolgt bei der An- ordnung nach Fig. 1 durch zwei im Zylinder gelegene, den vorderen   Arbeitskolben B   mittels zweier Stopfbüchsen   Z und Af durchdringende Stangen E   und F.

   Um diese beiden   Kolbpnstopfbüchsen   zu vermeiden, ist in der Anordnung nach Fig. 2 der mittlere Teil des
Arbeitszylinders gegenüber den   äusseren   Teilen vergrössert und die beiden Stangen E und F durchdringen die Zylinderwand mittels ruhender Stopfbüchsen N und 0. Um auch diese   beiden Stopfbüchsen, allerdings   auf Kosten der   Zylinderbaulängo,   zu vermeiden, kann man auch, wie in Fig. 3 gezeigt, den mittleren Arbeitskolben C von aussen mittels der Stangen   E   und F fassen, ohne dass hiedurch die Wirkungsweise der Maschine eine Änderung erfährt, indem der Arbeitszylinder in allen dargestellten Fällen in der Mitte aufgeschnitten ge- 

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 im allgemeinen ist es aber vorteilhafter, die Auslassöffnungen nach aussen zu verlegen. 



   Wie bei der Maschine nach dem Stamm-Patente können die hier dargestellten Ausführungsformen auch für   fillssige   Brennstoffe verwendet werden, die in üblicher, bekannter Weise. an Stelle des Brenngases in die Kraftmaschine eingeführt werden. Bei GleichdruckVerbrennungskraftmaschinen für flüssige Brennstoffe kann der Brennstoff in bekannter Weise nach beendeter Verdichtung in den Verbrennungsraum durch die in den Fig. 1 und 3 dargestellten Brennstoffdüsen P und Q eingeführt werden.

Claims (1)

  1. PATEN T. ANSPRUCH : Dreikolben-Gaskraftmaschine mit zwei einfach wirkenden, starr verbundenen, äusseren Arbeitskolben und einem gegenläungen, mittleren, doppeltwirkenden Arbeitskolben nach dem Patente Nr. 14459 in Kombination mit einer den mittleren Arbeitskolben durchdringenden zentralen Kolbenstange zur Verbindung der beiden äusseren Arbeitskolben, um den durch die Arbeitsweise und durch die Kolbenanordnung nach dem Stamm-Patente bewirkten Massenausgleich zu erhöhen.
AT20818D 1901-06-19 1904-02-16 Dreikolben-Gaskraftmschine. AT20818B (de)

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