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Trockeneis-Einsatzbehälter
Die Erfindung bezieht sich auf weitere Ausbildungen des Trockeneis-Einsatzbehälters nach dem Patent Nr. 203 522.
Gemäss diesem Stammpatent ist ein in an sich bekannter Weise durch das den Trockeneiskörper allseits umgebende wärmeisolierende Einsatzbehältergehäuse hindurch nach aussen geführter, mit seinem innerhalb des Behältergehäuses gelegenen Teil eine Auflagefläche für den Trockeneiskörper bildender Kälteleitstreifen vorgesehen, wobei der Abstand des Kälteleitstreifens von der ihm gegenüberliegenden Gehäuseinnenfläche erfindungsgemäss grösser ist als das sich in dieser Abstandsrichtung erstreckende Ausmass des Trockeneiskörpers, so dass der auf dem Kälteleitstreifen aufliegende Trockeneiskörper nach Drehung des Einsatzbehälters um 1800 vom Kälte1eitstreifen distanziert auf der diesem gegenüberliegenden Gehäuseinnenfläche zu liegen kommt, wodurch die Kälteleistung auf einfachste Weise nahezu vollkommen unterbunden,
zumindest aber auf ein Minimum herabgesetzt ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auf gleich einfache Art auch verschiedene Zwischendosierungen der Kälteleistung zu ermöglichen. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass mit dem innerhalb des Behältergehäuses gelegenen Teil des Kälteleitstreifens in kälteleitender Verbindung stehende und gegenüber ihm abgewinkelt angeordnete, vorzugsweise entlang den seitlichen Gehäuseinnenflächen verlaufende Kälteleitwände vorgesehen sind. Diese Kälteleitwände können dabei mit dem im Behältergehäuse gelegenen Teil des Kälteleitstreifens über eine an diesem Teil flächig anliegende Anschlusswand in kälteleitender Verbindung stehen.
Zweckmässig können zwei in Längsrichtung des innerhalb des Behältergehäuses gelegenen Teiles des Kälteleitstreifens verlaufende, senkrecht zu diesem stehende Kälteleitwände und eine senkrecht zu diesen und zum Kälteleitstreifen stehende zusätzliche Kälteleitwand verwendet werden.
Durch solche weitere Ausbildungen des Gegenstandes des Stammpatents kann der auf dem Kälteleit- streifen oder aber auf der diesem gegenüberliegenden Innenfläche des wärmeisolierenden Ge- häuses liegende Trockeneiskörper durch Drehung des Einsatzbehälters um jeweils 90 auf eine der Kälteleitwände aufgesetzt werden, wodurch der Kältefluss gegenüber den Verhältnissen bei auf dem Kälteleitstreifen aufliegendem Trockeneiskörper gedämmt, gegenüber den Verhältnissen bei auf der Gehäuseinnenwand aufliegendem Trokkeneiskörper aber erhöht bzw. überhaupt erst in Gang gesetzt wird.
Die Kälteleitwände stehen mit dem zu kühlenden Aussenraum jedenfalls über längere Leitwege in Verbindung als der Kälteleitstreifen als solcher, der ja den letzten Abschnitt der Verbindung mit dem Aussenraum darstellt, so dass schon aus diesem Grunde bei auf einer der Kälteleitwände aufliegendem Trockeneiskörper eine geringere Kühlwirkung auftritt als beim Aufliegen des Trockeneiskörpers auf dem Kälteleitstreifen. So können beispielsweise die in Längsrichtung des innerhalb des Behältergehäuses gelegenen Kälteleitstreifenteiles verlaufenden Kälteleitwände an die Anschlusswand direkt ansetzen, wogegen die zusätzliche Kälteleitwand mit der Anschlusswand über eine der beiden andern Kälteleitwände in Verbindung stehen kann.
Der von dieser zusätzlichen Kälteleitwand in den Aussenraum führende Kälteleitweg ist daher noch länger als der von den beiden in Längsrichtung des Kälteleitstreifenteiles verlaufenden Kälteleitwänden ausgehende Leitweg, so dass bei auf der zusätzlichen Kälteleitwand aufruhendem Trockeneiskörper jedenfalls eine stärkere Drosselung des Kälteflusses gegeben sein wird als bei auf einer der andern Kälteleitwände ruhendem Trockeneskörper. Um auch einen Unterschied in der Kühlwirkung bei auf diesen andern Kälteleitwänden aufruhendem Trockeneiskörper zu erhalten, kann eine dieser Kälteleitwände beispielsweise ein kleineres Flächenausmass als die andere besitzen, so dass nur ein Teil des Trockeneiskörpers mit der ableitenden Kälteleitwand in Berührung steht.
Ein kleineres Flächenausmass kann hiebei nicht nur durch entsprechende Verringerung des Wandumfanges, sondern auch dadurch erreicht werden, dass man die betreffende Kälteleitwand mit entsprechenden Perforierungen, vorzugsweise Schlitzen, versieht. Des weiteren kann die Intensität
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des Kälteflusses durch Verwendung von Kälteleit- wänden mit untereinander verschiedenen Wand- stärken differenziert werden.
Der Kälteleitstreifen kann dabeiin den durch die
Anschlusswand und die Kälteleitwände umgrenzten
Raum durch einen Schlitz eingreifen, der durch die untere Kante der zusätzlichen Kälteleitwand und die Anschlusswand gebildet ist. Eine solche
Ausgestaltung ermöglicht nicht nur eine beson- ders einfache Montage, sondern auch ein be- quemes Auswechseln des durch die Anschluss- wand und die Kälteleitwände gebildeten Einsatzes, der solcherart leicht durch einen andern, für andere Abstufungen der Kühlwirkung zurecht- gelegten ersetzt werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt den Trockeneis-Einsatzbehälter im Aufriss- schnitt, Fig. 2 gibt in schaubildlicher Darstellung die Kälteleitwände mit der Anschlusswand und dem an diese flächig anliegenden Kälteleitstreifen wieder, Fig. 3 ist ein Grundrissschnitt durch den in bezug auf die Fig. l um die Längsachse um
90 verdrehten Einsatzbehälter. Fig. 4 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform, gemäss welcher die eine Kälteleitwand mit Schlitzen versehen ist.
Mit 4 ist das den Trockeneiskörper 5 allseits umgebende, aus wärmeisolierendem Material hergestellte Gehäuse des Einsatzbehälters bezeichnet.
6 ist der durch das Einsatzbehältergehäuse hindurch nach aussen geführte, beispielsweise aus Aluminium gebildete Kälteleitstreifen, dessen innerhalb des Behältergehäuses gelegener Teil 6' eine Auflagefläche für den Trockeneiskörper 5 bildet. Der Abstand a dieses Kälteleitstreifenteiles 6'von der ihm gegenüberliegenden Gehäuseinnenfläche 7 ist grösser als das sich in dieser Abstandsrichtung erstreckende Ausmass a' des Trockeneiskörpers 5. Bei auf dem Kälteleitstreifen aufliegendem Trockeneiskörper 5 kommt somit die Begrenzungsfläche 8 des letzteren gegen- über der Gehäuseinnenfläche 7 in einem Abstand x=a-a'zu liegen.
Wird hingegen der Einsatzbehälter um 1800 gedreht, dann ruht der Trockeneiskörper 5 mit seiner Begrenzungsfläche 8 auf der Innenfläche 7 des aus wärmeisolierendem Material bestehenden Einsatzbehältergehäuses 4 auf, wobei dann seine der Begrenzungsfläche 8 gegenüberliegende Begrenzungsfläche 9 vom Kälteleitstreifen 6 über den Abstand x distanziert liegt.
War bei auf dem Kälteleitstreifen aufruhenden Trockeneiskörper ein besonders ergiebiger Kältefluss gegeben, so ist dieser unnmehr bei auf der Gehäuseinnenfläche 7 aufruhendem Trockeneiskörper auf ein Minimum reduziert. An die abgewinkelten Teile 19, 16 des Kälteleitstreifens 6 ist der auf das Einsatzbehältergehäuse 4 deckelartig aufstülpbare Kälteleitkörper 20 angefügt, der mittels eines zugelastischen, über den Behälterdeckel 24 gespannten Bandes 21 am Behältergehäuse festgelegt ist.
Mit dem innerhalb des Behältergehäuses 4 gelegenen Teil 6'des Kälteleitstreifens 6 stehen die gegenüber ihm abgewinkelten Kälteleitwände
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stehen mit dem im Behältergehäuse gelegenen Teil 6'des Kälteleitstreifens über eine an diesem Teil flächig anliegende Anschlusswand 36 in kälteleitender Verbindung. Die beiden Kälte-
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den beiden Kälteleitwänden 30, 31 senkrecht.
Die in Längsrichtung des Kälteleitstreifenteiles 6' verlaufenden Kälteleitwände 30, 31 setzen hiebei an die Anschlusswand 36 direkt an, wogegen die zusätzliche Kälteleitwand 32 mit der Anschlusswand 36 über eine der beiden andern Kälteleitwände, u. zw. über die Kälteleitwand 30 in Verbindung steht. Die Kälteleitwand 31 weist dabei ein kleineres Flächenausmass auf als die ihr gegen- überliegende Kälteleitwand 30 (Fig. 1-3). Gemäss Fig. 4 ist dieses kleinere Flächenausmass durch in der Kälteleitwand 31 vorgesehene, vorliegend als Schlitze 37 ausgebildete Aussparungen bedingt. Der Kälteleitstreifen 6 greift in den durch die Anschlusswand 36 und die Kälteleitwände 30, 31, 32 umgrenzten Raum durch einen Schlitz 38 ein, der durch die untere Kante 39 der zusätzlichen Kälteleitwand 32 und die Anschlusswand 36 gebildet ist.
Zwecks entsprechender Dosierung der Kälteleistung können die Kälteleitwände auch untereinander verschiedene Wandstärken aufweisen.
Wird, ausgehend von seiner in Fig. l dargestellten Stellung, der Trockeneis-Einsatzbehälter um seine Längsachse um 90 derart verdreht, dass der Trockeneiskörper 5 auf der Kälteleitwand 30 zu liegen kommt, dann tritt eine entsprechende Dämmung des Kälteflusses deshalb ein, weil diese Kälteleitwand mit dem zum Kälteleitkörper 20 führenden Kälteleitstreifen 6 unter Zwischenschaltung der Anschlusswand. 36 in Verbindung steht, somit ein längerer Leitweg vorgegeben ist.
Wird, wieder von der in Fig. 1 dargestellten Stellung ausgehend, der Einsatzbehälter um 900 derart verdreht, dass der Trockeneiskörper 5 auf der Kälteleitfläche 31 zu liegen kommt, dann findet eine Drosselung der Kälteleistung nicht nur wegen des auch in diesem Falle gegebenen längeren Kälteleitweges, sondern auch wegen des geringeren Flächenausmasses der Kälteleitwand 31 statt (Fig. 3). Der Trockeneiskörper 5 ruht nämlich auf der Kälteleitwand 31 lediglich über einen Teil seiner betreffenden Begrenzungsfläche auf, gleichgültig, ob die Kälteleitwand 31 (wie in Fig. 1-3 dargestellt) kleinere Umfangsbegrenzung als die Kälteleitwand 30 aufweist, oder aber (wie in Fig. 4 dargestellt) durch die Schlitze 37 unterbrochen ist. Eine noch stärkere Kältedämmung ist mithin die Folge.
Wird weiters der Einsatzbehälter um 90 derart verdreht, dass der Trockeneiskörper 5 mit seiner diesbezüglichen Begrenzungsfläche zur Auflage auf die Kälteleitwand 32 gelangt, dann wird
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nicht nur wegen des kleineren Kontaktausmasses, sondern auch deshalb eine entsprechende Däm- mung des Kälteflusses eintreten, weil diese
Kälteleitwand 32 mit dem Kälteleitstreifen 6 unter Zwischenschaltung sowohl der Anschluss- wand 36 als auch der Kälteleitwand 30 in Verbindung steht, wodurch ein noch längerer Kälteableitweg vorgegeben ist.
Durch fallweises Ver- drehen des Einsatzbehälters um je 900 können also in bezug auf den maximalen Kältefluss (bei auf dem Kälteleitstreifen aufruhendem Trockeneiskörper) und den minimalen, praktisch mehr oder weniger vollständig gedrosselten Kältefluss (bei auf der Gehäuseinnenwand 7 aufliegendem Trockeneiskörper) verschiedene Zwischendosierungen an Kälteleistung erzielt werden. Wird übrigens der Einsatzbehälter so gestellt, dass der Trockeneiskörper 5 auf der der Kälteleitwand 32 gegenüberliegenden, ebenfalls isolierenden Innenfläche des Behälterdeckels 24 zu liegen kommt, dann wird gleichfalls der Kältefluss auf ein Minimum reduziert.
Es ist natürlich auch möglich, zwecks entsprechender Dosierung der Kälteleistung den Kälteleitwänden untereinander verschiedene Wandstärken zu geben bzw. Flächenausmass und Wandstärke so gegenseitig abzustimmen, dass sich die jeweils gewünschten Differenzierungen in der Kühlwirkung ergeben. Wie bereits erwähnt, kann der durch die Anschlusswand und die Kälteleitwände gebildete Einsatzteil gegen einen andern, andere Zwischenstufen der Kälteleistung ergebenden ausgetauscht werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Trockeneis-Einsatzbehälter nach Patent
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Teil (6') des Kälteleitstreifens (6) in kälteleitender Verbindung stehende und gegenüber ihm abgewinkelt angeordnete, vorzugsweise entlang den seitlichen Gehäuseinnenflächen (33, 34, 35) verlaufende Kälteleitwände (30, 31, 32).