AT207347B - Bohrturbine für Tiefbohrgeräte - Google Patents

Bohrturbine für Tiefbohrgeräte

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AT207347B
AT207347B AT210358A AT210358A AT207347B AT 207347 B AT207347 B AT 207347B AT 210358 A AT210358 A AT 210358A AT 210358 A AT210358 A AT 210358A AT 207347 B AT207347 B AT 207347B
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Oemv Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bohrturbine für Tiefbohrgeräte 
 EMI1.1 
 

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 Gummi oder Kunststoff gelagert. Die Lagerschale 9 weist längsverlaufende Nuten 10 auf, durch welche die   Spülflüssigkeit   hindurchtritt und auf diese Weise eine Flüssiglkeitsschmierung beerirkt. 



   Die Drehrichtung des Rotors 1 ist in den Figuren durch einen Pfeil 14   angedeutet. bai   der Abwicklung nach Fig. 3 bedeutet der Pfeil 14 die Richtung, . in welcher sich die Lagerfläche 12 des Rotors gegenüber der Lagerbüchse 9 bewegt. 



   Bei den bekannten Anordnungen dieser Art sind die Nuten 10 achsparallel angeordnet. Durch diese Nuten strömt nun die mit Sand verunreinigte   Spülflüssigkeit hindurch   und es   gelangt die Spülflüssigkeit   mit dem Sand zwischen die   Lagerflächen,   wodurch ein Verschleiss hervorgerufen wird. Da an der Übergangsstelle vom Ringraum 5 zur Bohrung 7 die Spülflüssigkeit durch die   Durchtrittsöffnungen   8 gegen die Rotationsachse zu abgelenkt wird, bewirkt die Fliehkraft eine Anreicherung der Spülfiüssigkeit mit Fest- 
 EMI2.1 
 h.flüssigkeit an Sand noch erhöht wird. 



   Die Nuten 10 verlaufen nun, wie die Abwicklung der Innenfläche der Lagerschale 9 nach Fig. 3 zeigt, nach Schraubenlinien, welche von oben nach unten im Rotationssinn voreilen, Auf diese Weise wird der Rotationsbewegung Rechnung getragen. Die durch die Nuten 10 hindurchströmende Spülflüssigkeit wird durch die Nuten ungefähr in derjenigen Richtung abgelenkt, in welcher die rotierende Lagerfläche des Rotors   die Tendenz aufweist, die Festkörper   mitzunehmen und es kann auf diese Weise eine Mitnahme der Festkörper bzw.des Sandes zwischen die Laufflächen von Rotor und Stator weitgehend vermieden werden.

   Bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung ist, wie Fig. 3 zeigt, die Anordnung so getroffen, dass die Tangente des Winkels   et,   welche die Steigung darstellt, etwa 3/2   beträgt.   Diese Zahl stellt bei den üblichen Turbinen das Grössenverhältnis der axialen   Strömungsgeschwindigkeit   der Spülflüssigkeit in den Längmuten zur Umfangsgeschwindigkeit in der Lagerfläche des Rotors dar. Es werden dann die Sandeinschlüsse unbehindert durch die Längsnuten 10   hindurehgefordert,   ohne zwischen die Lagerflächen zu gelangen. Die Lagerflächen selbst jedoch werden   durch die Spülflüssigkeit angefeuchtet,   so dass eine Flüssigkeitsschmierung aufrecht erhalten bleibt. 



   Das Ausführungsbeispiel nach   Figes,   2 und 3 zeigt eine Ausbildung, bei welcher die Nuten 10 in der Innenfläche der am Stator bzw. am Gehäuse 2 fest angeordneten Lagerschale 9, angeordnet sind.Es könn- 
 EMI2.2 
 ten in umgekehrten Sinn nach von oben nach unten im Rotationssinn nacheilenden Schraubenlinien verlaufen. 



   Wie die Zeichnung zeigt, sind die Übergangsstellen 13, an welchen die durch den Ringraum 5 strömende Flüssigkeit in die Bohrung 7 des Rotors durch die Durchbrechungen 8   übergeleitet   wird, entspre- 
 EMI2.3 
   wird.PATENTANSPRÜCHE :    
1. Durch die Spülflüssigkeit betriebene Bohrturbine für Tiefbohrgeräte, bei welcher ein Teil des Rotors, insbesondere das den Meissel tragende Ende desselben hohl ausgebildet und von der Spülflüssigkeit durchströmt wird und an seinem äusseren Umfang im Turbinengehäuse bzw.

   in einer mit diesem verbundenen Lagerschale gelagert ist, wobei für die Durchströmung der Lagerung mit   Spülflüssigkeit Längsnuten   vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass im Statorteil des Lagers angeordnete Längsnuten nach von oben nach unten im Rotationssinn voreilenden Schraubenlinien verlaufen, oder im Rotorteil des Lagers angeordnete Längsnuten nach von oben nach unten im Rotationssinn nacheilenden Schraubenlinien verlaufen.

Claims (1)

  1. 2. Bohrturbine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Steigung der Schraubenlinien ungefähr 3/2 beträgt.
    3. Bohrturbine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Übergangsstellen, an wel- chen die durch den mit Turbinenschaufeln versehenen Ringraum zwischen Rotor und Gehäuse strömende Flüssigkeit in den hohlen Rotor gelangt, entsprechend den Strömungs1inien abgerundet sind.
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