AT207094B - Lösbare Verbindung für Konstrucktionsteile - Google Patents
Lösbare Verbindung für KonstrucktionsteileInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Lösbare Verbindung für Konstruktionsteile Die Erfindung betrifft eine lösbare Verbindung für Konstruktionsteile, etwa für Gitterträger für Brücken, Dächer usw. unter Verwendung von Rohrkupplungen. Bisher war es üblich, die Verbindung zwischen einzelnen Konstruktionsteilen, etwa Trägern, die voneinander lösbar sein sollten, mit Hilfe von Schrauben durchzuführen. Bei Trägern grösserer Abmessungen musste zu diesem Zwecke eine ver- hältnismässig grosse Anzahl von Schrauben verwendet werden, um die auftretenden Kräfte übertragen zu können. Hiemit ist aber ein grosser Materialaufwand verbunden und die Arbeit zur Herstellung der Schraubverbindung war sehr umständlich und zeitraubend, insbesondere dann, wenn die Schrauben nicht gut zugänglich waren. Ausserdem hatten die Schrauben die Tendenz, sich insbesondere unter der Einwirkung von Erschütterungen mit der Zeit zu lockern ; es war daher notwendig, solche Schraubenverbindungen von Zeit zu Zeit zu kontrollieren und nachzuziehen. Zur Behebung der angeführten Nachteile wird vorgeschlagen, an den im zusammengebauten Zustande einander zugewendeten Seiten der zu verbindenden Konstruktionsteile von diesen Seiten abstehende Rohrstücke, Bolzen od. dgl., die an ihren freien Enden in an sich bekannter Weise mit Flanschen versehen sind, unmittelbar zu befestigen, die miteinander lösbar verbunden sind. Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfin- dung stehen die Rohrstücke, Bolzen od. dgl. von den zu verbindenden Konstruktionsteilen im wesentlichen senkrecht ab und liegen im wesentlichen parallel zueinander. Weitere Merkmale der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert, welche in Fig. 1 die Verbindung zweier Eisenkonstruktionsteile, in Fig. 2 die Verbindung zweier Holzkonstruktionsteile und in Fig. 3 ein mit einem Endflansch versehenes Rohrstück auf einem Bügel befestigt zeigt. In Fig. 1 ist ein aus Winkeleisen aufgebauter Steher 1 mit einem ebenfalls aus Winkeleisen hergestellten Träger 2 zu verbinden. Hiezu sind an jeder der beiden einander zugewendeten Seitenflächen 3, 4 der beiden Konstruktionsteile, welche Seitenflächen von den Aussenseiten der Flanschen 5, 6 der Winkel 7, 8 gebildet sind, Rohrstücke 9 angeschweisst. Jedes der Rohrstücke ist mit einem Endflansch 10 versehen. Die Rohrstücke 9 sind mit Hilfe von eingeschweissten Rippen 11 gegen- über den Endflächen 3, 4 abgestützt. Die Verbindung der Rohrstücke, die mit den Endflanschen aneinander anliegen, wird mit Hilfe von nicht dargestellten Rohrkupplungen bewerkstelligt. Eine dem Wesen nach gleiche Verbindung zweier aus Holzbalken bestehender Konstruktion- EMI1.1 stücke 9 mit den Endflanschen 10 sind hier je- doch nicht unmittelbar an den einander zugewen- deten Flächen der Holzkonstruktion befestigt, sondern sitzen an Bügeln 14. Die Verbindung zwischen den Rohrstücken und den Bügeln sowie zwischen diesen Teilen und den Rippen 11 ist durch Verschweissen vorgenommen (siehe Fig. 3). Die Bügel 14 sind mit Hilfe von Schraubenbolzen 15, die durch fluchtende Bohrungen 16 in den Bügeln und in den Balken der Konstruktionsteile hindurchgeführt sind, mit den Balkenenden verbunden. Die Verbindung der mit den Endflanschen aneinanderliegenden Rohrstücke wird auch hier mit Hilfe von nicht dargestellten leicht anbringbaren und ebenso leicht lösbaren Rohrkupplungen vorgenommen. Durch die Anordnung der Flanschen an den Enden der Rohrstücke, an deren Stelle genausogut Bolzen vorgesehen sein können, werden die Konstruktionsteile mit Hilfe der Rohrkupplungen so verbunden, dass auch Zugspannungen vom einen zum andern Konstruktionsteil übertragen werden können. An Stelle von Bügeln können auch entsprechend grosse Platten verwendet werden, wenn es sich etwa darum handelt, die Rohrstücke an ebenen Flächen grösserer Ausdehnung befestigen zu müssen. Anderseits können die Rohrstücke auch mit Hülsen verbunden werden, welche, wenn Konstruktionsteile aus Rohren miteinander verbunden werden sollen, auf die Enden der Rohre aufgeschoben und mit diesen fest verbunden werden können. Auch können die Hülsen auf Betonsäulen aufgeschoben bzw. die Betonsäulen in diese eingegossen werden. Um einen sicheren Halt zu erzielen, können die Hülsen an der Innenseite mit Vorsprüngen, Riffelungen od. dgl. versehen sein. Es genügt aber auch die rauhe Oberfläche von unbearbeiteten Hülsen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Lösbare Verbindung für Konstruktionsteile, etwa für Gitterträger für Brücken, Dächer usw., unter Verwendung von Rohrkupplungen, dadurch EMI2.1 od. dgl. (9), die an ihren freien Enden in an sich bekannter Weise mit Flanschen (10) versehen sind, unmittelbar befestigt sind, die miteinander lösbar verbunden sind.2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrstücke, Bolzen od. dgl. (9) von den zu verbindenden Konstruktionteilen (1, 2) im wesentlichen senkrecht abstehen und im wesentlichen parallel zueinander liegen. 3. Verbindung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrstücke (9) gegenüber den Konstruktionsteilen (1, 2) mit Hilfe von Rippen (11) abgestützt sind.4. Verbindung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrstücke (9) gegebenenfalls samt den Versteifungsrippen (11) an Platten, Bügeln, Hülsen od. dgl. Teilen (14) befestigt sind, welche Platten usw. mit den Kon- struktionsteilen (1, 2) fest verbunden sind.
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| AT207094B true AT207094B (de) | 1960-01-11 |
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1958
- 1958-06-23 AT AT437658A patent/AT207094B/de active
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