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Einrichtung zur Stromzuführung für Kräne
Bei den bekannten Stripper- und Tiefofenkrä- nen und bei ähnlichen Kranausführungen wird z.
B. (bei Stripperkränen das Stripperwerk vom auf der Laufkatze angeordneten Hubwerk gehoben und von einem auf dem Stripperwerk angeordne- ten Drehwerk gedreht. Die Stromzuführung er- folgt über eine im Führungsgerüst des Stripper- werkes senkrecht angeordnete Schleifleitung und über einen am Stripperwerk angeordneten Schleif- ringkörper. Wird von den Blockzangen des Strip- perwerkes ein glühender Block gehalten und die- ses Stripperwerk von dem auf der Laufkatze an- geordneten Hubwerk in die obere Endstellung ge- hoben, so kann die im Führungsgerüst senkrecht angeordnete Schleifleitung durch die strahlende
Hitze des glühenden Blockes beschädigt werden.
Ausserdem wird durch den am Stripperwerk an- geordneten Schleifringkörper die Bauhöhe des
Stripperwerkes vergrössert.
Ferner werden durch die im Kranbetrieb besonders beim Strippen auf- tretenden Stösse die Isolatoren der Stromschie- nenhalter und der Stromabnehmer beschädigt, wobei für die Beseitigung dieser Schäden immer viel Arbeitszeit aufgewendet werden muss.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass oberhalb der oberen Katzenplattform ein nach oben offener, durch Stossdämpfer abge- dämpfter Hohlzylinder angeordnet ist, an dessen Basis konzentrisch angeordnete Schleifringe für die Starkstromzuführung und an dessen äusserem und innerem Mantel vertikal untereinander angordnete Schleifringe für die Steuerstromzuführung vorgesehen sind, wobei die mit den Schleifringen zusammenarbeitenden Stromabneh- mer an einer Speiche angebracht sind, die zwei konzentrisch am Hohlzylinder kugelgelagerte Ringe miteinander verbindet, und dass die Stromzuführung zum heb-, senk-und drehbaren Bauteil der Krananlage über eine auf einer Speiche angeordnete Kabeltrommel erfolgt.
Durch die vorliegende Erfindung werden die Schleifringe, die Schleifringhalter und die Stromabnehmer durch die Anordnung in einem auf der oberen Katzenplattform nach oben geöffneten und durch Stossdämpfer abgedämpften Hohlzylinder gegen strahlende Hitze und gegen Stösse aller Art gut geschützt, wodurch die Lebensdauer dieser Geräte beträchtlich erhöht wird und daher die Betriebsausfälle stark vermindert werden.
Durch die gute Zugänglichkeit der Stromzufüh- rung von oben kann ein eventuell auftretender
Schaden schnell behoben werden.
Die Erfindung iet beispielsweise in der Zeichnung in einem senkrecht geführten Schnitt dargestellt.
Der nach oben offene und durch Stossdämpfer
3 abgedämpft Hohlzylinder 4 ist oberhalb der oberen Katzenplattform 2 angeordnet und auf dem Boden des Hohlzylinders 4 befinden sich die konzentrisch angeordneten Schleifringe 5 für die
Starkstromzuführung und an dessen äusserem und innerem Mantel vertikal untereinander angeord- nete Schleifringe 7 für die Steuerstromzuführung vorgesehen sind, wobei die mit den Schleifringen
5 und 7 zusammenarbeitenden Stromabnehmer 6,
8 an einer Speiche 9 angebracht sind, die zwei an dem Hohlzylinder 4 kugelgelagerte, konzentrische Ringe 10, 11 miteinander verbindet. Auf einer Speiche 10 ist eine Ka. beltrommel 12 angebracht und diese hat einen Ausleger 13, der mit ihr gelenkig verbunden ist und an seinem vorderen Teil eine drehbare Rolle 14 (besitzt.
Diese Kabeltrommel 12 hat die Aufgabe, die durch das Heben oder Senken z. B. eines Stripperwerkes bedingte Verkürzung oder Verlängerung des Stromzuführungskabels 1 auszugleichen. Durch die teleskopartig ausgebildete Mitnahmevorrichtung 16, die oben mit der Speiche 9 und unten mit dem Stripperwerk verbunden ist, werden beim Drehen des Stripperwerkes die auf der Speiche 9 angeordneten Stromabnehmer 6, 8 mitgenommen. Diese Mitnahmevorrichtung kann entfallen, wenn die auf den Speichen 9 sitzenden Stromabnehmer 6, 8 einen eigenen Antrieb für die Drehbewegung erhalten.
Dieser Antrieb wird mit dem Drehwerk des Stripperwerkes in Gleichlauf geschaltet und durch einen Steuerschalter werden beide Antriebe gemeinasm beeinflusst. Als Stossdämpfer 3 können Gummiplatten, Federsätze, oder hydraulische Stossdämpfer verwendet werden. !
Das dargestellte Beispiel kann natürlich konstruktiv abgewandelt werden, ohne dass damit der Rahmen der Erfindung verlassen wird.
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