AT206775B - Einrichtung zur Zuführung von Gewebeeinlagen zu Reifenaufbaumaschinen - Google Patents
Einrichtung zur Zuführung von Gewebeeinlagen zu ReifenaufbaumaschinenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zur Zuführung von Gewebeeinlage zu Reifenaufbaumaschinen EMI1.1 der aus einem am Umfang eines Stahlringes auf- geschweissten Kettenstück besteht und mittels ei- nes Riemens oder einer Kette von einer Antriebs- scheibe bzw. einem Antriebskettenrad angetrieben wird. Der Eingriff des mit der Spule verbunde- nen Kettenrades kann von Hand aus oder auto- matisch erfolgen.. Zur Erzielung der gewünschten Geschwindig- keit wird das Antriebskettenrad oder die An- triebsscheibe mit Hilfe der genannten Wirbel- stromkupplung angetrieben, indem diese so er- regt wird, dass dies zur'Überwindung der Massen- trägheit und des Reibungswiderstandes genügt, so dass die Gewebeeinlage mit der gewünschten Ge- schwindigkeit ohne einen Widerstand oder mit einem vorgegebenen Widerstand abgezogen wird. Ist zur Abstellung der Spulenbewegung eine elektromagnetische Bremse vorgesehen, so kann deren Steuerung mit der der Aufbautrommel syn- chronisiert oder von dieser unabhängig sein. Ist das Kettenrad oder die Rolle von einem Wechsel- oder Gleichstrommotor mit geregeltem Drehmoment angetrieben, so wird ein Regelwi- derstand zur Regelung der Höchstgeschwindigkeit im Verhältnis zur Aufbautrommel vorgesehen und die Abnahme bzw. Zunahme des Spulendurchmessers dadurch kompensiert, dass auf der Spule eine Rolle läuft, die von einem Arm getragen wird, der zur Steuerung der Drehzahl des Motors eine Regeldrossel betätigt. Auch hier kann die Steuerung mit der der Trommel synchronisiert oder von ihr unabhängig sein. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 in der Seitenansicht einen Teil eines Ablaufgestells mit der erfindungsgemässen Einrichtung. Fig. 2 ist eine Stirnansicht. Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1. Fig. 4 ist ein elektrisches Schaltschema. Fig. 5 ist eine Seitenansicht, einer andern Ausführungsform der erfindungsgemässen Einrichtung. Fig. 6 ist eine Stirnansicht und Fig. 7 ein elektrisches Schaltbild dazu. Gemäss Fig. 1-4 wird die erfindungsgemässe Einrichtung in einem Ablaufgestell bekannter Art angewendet, das einen Revolverkopf hat, der eine Anordnung von Ablaufspulen 1 für die Gewebeeinlagen und von Aufwickelspulen la für die Mitläufer aufweist. Diese Spulen werden von EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> miteinander verbunden, dass sie um Räder 4 herumwandern und nacheinander in die unterste Stellung gelangen, in der die Gewebeeinlage von der Gewebeinlagenspule 5 zur Reifenaufbaumaschine abgezogen und der Mitläufer auf die Spule 5a aufgewickelt wird. Für den Antrieb der Gewebeeinlagespulenanordnung ist ein Motor vorgesehen. Die Erfindung bezweckt nun die Schaffung von Hilfsmitteln zum Antrieb der Gewebeeinlagespule 5 mit geregelter Drehzahl, so dass die Gewebeeinlage der Reifenaufbaumaschine spannungslos zugeführt wird. Die Spule 5 hat am einen Ende ein Kettenrad EMI2.1 greift, die um zwei Kettenräder 8 und 9 herumläuft. Das Kettenrad 9 läuft auf einer Welle 10, die in einem um die Achse des Kettenrades 8 schwenkbaren Lenker 11 gelagert ist. Die Welle 10 liegt auf einem Läufer 12 in einem Federgehäuse 13 auf, gegen den eine Feder 14 drückt. Auf diese Weise wird das Kettenrad 9 nach oben gedrückt, damit die Kette 7 straff gehalten wird. Das Kettenrad 8 ist auf einer Welle 15 gelagert, die in einer von einem Träger 17 getragenen Buchse 16 läuft und von einem Riemen 18 angetrieben wird, der auf einer auf der Welle 15, befestigten Scheibe 19 läuft. Der Riemen 18 wird von einer auf der Abtriebswelle eines Untersetzungsgetriebes 21 sitzenden Scheibe 20 und das Untersetzungsgetriebe 21 seinerseits von einem Motor 22 über eine Wirbelstromkupplung 23 angetrieben. Zwischen der Kupplung, 23 und dem Getriebe 21 ist eine elektromagnetische Bremse 24 vorgesehen. Gemäss Fig. 4 wird die Wirbelstromkupplung 23 von einem Regeltransformator 26 über einen Gleichrichter 25 mit Strom versorgt, wobei der Transformator 26 so eingestellt ist, dass der Schlupf der Kupplung 23 genügt, um zu gewährleisten, dass die Gewebeeinlagespule mit einer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben wird, die der Geschwindigkeit entspricht, mit der die Gewebeeinlage von der Reifenaufbaumaschine aufgenommen wird. Die Bremse 24 wiry ber einen Steuerschalter 27, der mittels eines Pedals betätigt werden kann, mit Strom versorgt. Der Träger 17 ist mit dem Rahmen des Ablaufgestells verschraubt. Der Motor 22, die Kupplung 23, die Bremse 24 und das Getriebe 21 sind auf einer Hilfsgrundplatte 28 montiert, die an dem Rahmenständer 29 angeschweisst ist. Gemäss Fig. 5-7 wird der Antrieb der Gewebeeinlagespule von einem drehzahlgeregelten Motor 30 abgeleitet, der über einen Gleichrichter 31 mit Strom versorgt und mittels eines Regelwiderstandes 32 und einer Regeldrossel 33 gesteuert wird. Der Motor 30 treibt über eine mechanische Kupplung 35 eine Welle 34, die in einem Lager 36 läuft und auf der ein Kettenrad 37 befestigt ist. Mittels eines Lagers 39 trägt die Welle 34 eine Platte 38, an deren oberen Ende ein Kettenrad 40 drehbar gelagert ist. Um die Kettenräder 37 und 40 läuft eine Kette 41. Das untere Ende der Platte 38 ist über einen Lenker 42 mit dem Anker 43 eines Solenoids 44 verbunden, das auch durch einen Druckluftzylinder ersetzt werden könnte. Beim Einschalten des Solenoids 44 mittels eines von der Bedienungsperson betätigten Schalters, wird der Anker 43 angezogen und die Platte 38 derart um die Welle 34 geschwenkt, dass die Kette 41 zum Eingriff mit dem Kettenrand 45 der Gewebeeinlagespule 46 kommt. Die Platte 38 trägt mittels Schrauben 47 eine weitere Platte 48, auf der die Regel drossel 33 und ein Drehzapfen 49 für einen, der Betätigung der Drossel 33 dienenden, Schwenkarm 50 angeordnet sind. Der Schwenkarm 50 trägt an seinem freien Ende eine Rolle 51, die auf der auf der Spule 46 befindlichen Gewebeeinlage läuft und betätigt die Drossel 33 zwecks Steuerung der Drehzahl des Motors 30 entsprechend dem Durchmesser der noch auf der Spule befindlichen Gewebeeinlage. Die Rolle 51 wird von einer Feder 52 in Anlage an der auf der Spule befindlichen Gewebeeinlage gehalten. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Zuführung von Gewebeeinlagen von auf einem Ablaufgestell gelagerten Spulen zu Reifenaufbaumaschinen, gekennzeichnet durch eine Wil) belstromkupplung (23) oder einen Motor (30) mit veränderlicher Drehzahl, eine Antriebsverbindung (6, 7) zwischen der Kupplung (23) oder dem Motor (30) und der jeweils gerade abzuwickelnden Spule (5) sowie durch eine den Spulenantrieb zur Abgabe der Gewebeeinlage mit richtiger Spannung und Geschwindigkeit steuernde Bremse beziehungsweise Regeldrossel (24 bzw. 33).
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Antriebskettenrad (8) und eine um dasselbe und ein leerlaufendes Kettenrad (9) herumlaufende, an einem mit der in Ablaufstellung stehenden Spule (5) verbundenen Kettenrad (6) angreifende Kette (7).3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein mit der Spule (5) verbundenes, bei der Bewegung dieser Spule in die Ablaufstellung in die Kette (7) eingreifendes Kettenrad (6) und eine nachgiebige Lagerung (10, 12, 14) des leerlaufenden Kettenrades (9).4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das leerlaufende Kettenrad (9) von einem Arm (11) getragen wird, der um die Achse (15) des getriebenen Kettenrades (8) verschwenkbar ist, um die Kette (7) zum Eingriff mit dem mit der Spule (5) verbundenen Kettenrad (6) zu bringen.5. Einrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein mit einem Anker (43) zusammen- EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3>6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsket- tenrad (8) über eine Wirbelstromkupplung (23) angetrieben wird, an die eine Erregungsspannung angelegt wird, die zur überwindung der Massenträgheit und des Reibungswiderstandes der Spule (5) genügt, so dass die Gewebeeinlage mit der gewünschten Geschwindigkeit ohne jeden Widerstand oder einem, über einen bestimmten Wert nicht hinausgehenden Widerstand abgezogen werden kann.7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das antreibende Kettenrad (37) von einem drehzahlgeregelten Motor (30) angetrieben wird und ein Regelwiderstand zur Steuerung der Höchstgeschwindigkeit vorgesehen ist, wobei die Ab- oder Zunahme des Spulendurchmessers, dadurch kompensiert wird, dass auf der Spule (46) eine Rolle (51) läuft, die von einem Arm (50) getragen wird, der zur Steuerung der Drehzahl des Motors eine Regeldrossel (33) betätigt (Fig. 5).
Priority Applications (1)
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| AT206775B true AT206775B (de) | 1959-12-28 |
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