AT206500B - Unlösbare Kontaktverbindung - Google Patents

Unlösbare Kontaktverbindung

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Publication number
AT206500B
AT206500B AT114857A AT114857A AT206500B AT 206500 B AT206500 B AT 206500B AT 114857 A AT114857 A AT 114857A AT 114857 A AT114857 A AT 114857A AT 206500 B AT206500 B AT 206500B
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AT
Austria
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connection
contact
conductors
contact surfaces
contact connection
Prior art date
Application number
AT114857A
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English (en)
Inventor
Josef Ing Zierer
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Gmbh
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/04Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation using electrically conductive adhesives
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/02Contact members
    • H01R13/22Contacts for co-operating by abutting
    • H01R13/24Contacts for co-operating by abutting resilient; resiliently-mounted
    • H01R13/2407Contacts for co-operating by abutting resilient; resiliently-mounted characterized by the resilient means
    • H01R13/2414Contacts for co-operating by abutting resilient; resiliently-mounted characterized by the resilient means conductive elastomers

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  • Conductive Materials (AREA)

Description


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  Unlösbare Kontaktverbindung 
Es sind unlösbare Kontaktverbindungen zwischen porösen Leitern oder zwischen einem porösen und einem metallischen Leiter bekannt, bei denen ein mit Metallpulver oder Metallstaub durchmischtes Klebharz Anwendung findet, das zwischen die Kontaktflächen eingebracht wird und unter einem die elektrische Verbindung gewährleistenden Druck zum Erhärten gebracht   wird. Eine solche Kontaktverbindung   kann nicht ohne weiters mit hohen Stromdichten belastet werden, da einerseits die Leitfähigkeit des Metallpulvers infolge der Einbettung der einzelnen Metallteilchen in eine isolierende Harzschicht leidet und anderseits hohe Stromdichten zu   einer. starken Erwärmung   der Kontaktstelle führen, die die mechanische Festigkeit der Verbindung gefährden.

   Insbesondere führt die bekannte unlösbare Kontaktverbindung unter Verwendung eines mit Metallstab oder-pulver durchmischten Klebharzes dort, wo es um die Verbindung grosser Kontaktflächen geht, wie   z. B.   beim Aufkleben eines Kohleschleifstückes auf den Träger des Stromabnehmers elektrischer Vollbahnen, zu ganz erheblichen technischen Schwierigkeiten. Grosse Kontaktflächen sind nämlich nicht völlig parallel, so dass sich bei Anwendung von Druck auf die bereits mit   Klebstoff bestrichenen Kontaktflächen   an den weiter entfernten Stellen schlechte Leitfähigkeiten ergeben, weil die Metallpulverteilchen nur lose in den Klebstoff eingebettet sind. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine unlösbare   Kon taktverbindung zwischen   wenigstens zwei elektrischen Leitern (Metalle, Halbleiter), bei der die mechanische Festigkeit der Verbindung ausschliesslich oder praktisch ausschliesslich durch Klebung mit Kunstharz erzielt ist und die elektrische Verbindung über eigene zwischen den Kontaktflächen unter Druck stehende Strombrücken aus leitendem Material erfolgt. 



  Die oben genannten Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass als Strombrücken zwischen die Kontaktflächen der zu verbindenden Leiter kugelige oder kantige Körner eingelegt sind und die zu verbindenden Leiter zusammen mit den Einlagen mittels eines giessbaren Kunstharzes, vorzugsweise eines Äthoxylinharzes, vergossen sind. Die Abmessungen der zwischen die Kontaktflächen bei der erfindungsgemässen Kontaktverbindung eingelegten kugeligen oder kantigen Körner beträgt abweichend von der   Grösse der Metallpulver-oder Meiallstaubteilchen   in Richtung des   Normalabstandes   der Kontaktflächen einen oder einige Millimeter, so dass der Zwischenraum zwischen den Strombrücken und den Kontaktflächen mit Kunstharz vergossen werden kann.

   Bei der erfindungsgemässen Kontaktverbindung lässt sich zunächst durch Einbau der Strombrücken ohne   Beeinträchtigung   durch das Klebmittel die elektrische Verbindung bezüglich den gewünschten Anforderungen im Hinblick auf Stromdichte und Wahl der   Stromuber-   gangsstellen entsprechend herstellen und dann die Kontaktstelle nachträglich mechanisch fest mit Giessharz vergiessen, ohne dass dabei die elektrische Verbindung beeinträchtigt wird. Auf diese Weise lassen sich Kontaktverbindungen für beliebig hohe Stromdichten herstellen, die nicht nur bei wenigstens einem porösen Leiter, sondern auch für Metalle bzw. Halbleiter untereinander angewendet werden können. 



   Es sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung möglich. In jedem Fall ist es vorteilhaft, Strombrücken aus einem härteren Material als wenigstens einer der zu verbindenden Leiter anzuwenden. 



  Z. B. können für eine Metall-Kohle-Kontaktverbindung als Strombrücken Körper aus Silber-Nickel zwi-   schen   die Kontaktflächen eingelegt werden. Es ist auch die Verwendung von Strombrücken aus andern Silberlegierungen oder auch aus Kupfer denkbar. Die Kontaktflächen werden mit den eingelegten Strombrücken zusammengepresst, so dass sich diese in die Kontaktflächen eindrücken oder an diese unter Abplattung andrücken, wodurch sich gute   Übergangsflächen   auch für hohe Stromstärken ergeben. Auf diese Weise wird sogar ein guter elektrischer Kontakt zwischen mit Oxydschichten bedeckten Kontaktflächen 

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 erhalten. Im zusammengepressten Zustand werden dann die zu verbindenden Leiter mittels eines giessbaren, vorzugsweise kalt härtenden Äthoxylinharzes verklebt.

   Dieses Klebharz kann dabei nicht nur einen Teil der Zwischenräume oder alle   Zwischenräume   zwischen den Strombrücken ausfüllen, sondern auch eine Hülle bzw. einen Teil einer Hülle ausserhalb der eigentlichen Kontaktflächen ihr die zu verbindenden Leiter bilden. Eine auf diese Weise hergestellte   Kontaktvprbindung gemäss   der Erfindung weist eine sehr hohe mechanische Festigkeit und Beständigkeit gegen Korrosion auf und erlaubt eine Beanspruchung durch sehr hohe Stromdichten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Unlösbare Kontaktverbindung zwischen wenigstens zwei elektrischen Leitern (Metalle, Halbleiter), bei der die mechanische Festigkeit der Verbindung ausschliesslich oder praktisch ausschliesslich durch Klebung mit Kunstharz erzielt ist und die elektrische Verbindung über eigene zwischen den Kontaktflächen unter Druck stehende Strombrücken aus leitendem Material erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass als Strombrücken zwischen die Kontaktflächen der zu verbindenden Leiter kugelige oder kantige Körner eingelegt sind und die zu verbindenden Leiter zusammen mit den Einlagen mitais eines giessbaren Kunstharzes vorzugsweise eines Äthoxylinharzes vergossen sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1288177B (de) * 1951-08-17 1969-01-30 Moeller J D Optik Verfahren zur Herstellung von sowohl mechanischen als auch elektrischen Verbindungen zwischen metallischen Kontakten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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