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Transistor-Gegentaktverstärker Bei Transistorverstärkern für verhältnismässig grosse Ausgangsleistung verwendet man in der Regel eine Ausgangsstufe mit mehreren Transistoren. Gewöhnlich wird eine Gegentaktschaltung zur Herabsetzung der unsymmetrischen Harmonischen verwendet. Hiezu werden ein oder mehrere Paare Transistoren verwendet.
Der erfindungsgemässe Transistor-Gegentaktverstärker ist dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsstufe zwei oder mehrere Paare von Transistoren in Gegentaktschaltung besitzt, wobei die zu verstärkendensignale die in Serie liegenden Emitter-Basis-Stromkreise durchlaufen und die Kollektor-Basis-Stromkreise parallel an den Ausgangskreis geschaltet sind.
Die Figur zeigt einen erfindungsgemässen Zweistufen-Gegentakt-Transistorverstärker. Die Eingangssignale, die verstärkt werden sollen, werden an die Eingangswicklung 1 des Eingangstransformators 2 ge- führt, welcher zwei gleiche Sekundärwicklungen 3A und 3B besitzt, zu denen jeweils die Widerstände 4A bzw. 4B in Serie geschaltet sind, wobei der Verbindungspunkt der Widerstände mit der positiven Klemme einer Gleichstromquelle 5 verbunden ist. Die Widerstände 4A und 4B sind durch einen verhältnismässig grossen Kondensator 6 überbrückt.
Die Wicklungen 3A und 3B sind ihrerseits mit den Emitterelektroden von zwei gleichen Transistoren 7A und 7B verbunden. Diese Transistoren sind vorzugsweise P-N-P-Flächentransistoren. Die Emitterelektroden in der Figur werden durch Pfeile dargestellt, während die Basiselektroden als eine Platte gekennzeichnet sind.
Die zwei Widerstände 8 und 9 sind in Serie, parallel zur Stromquelle 5, geschaltet. Sie bilden einen Spannungsteiler zur Erzeugung der Vorspannung für die Elektroden der Transistoren 7A und 7B. Die Widerstände 8 und 9 sind durch verhältnismässig grosse Kondensatoren 10 und 11 überbrückt. Die Basiselektroden der Transistoren 7A und 7B sind mit dem Verbindungspunkt der Widerstände 8 und 9 verbunden. Die Kollektorelektroden sind ihrerseits mit den entgegengesetzten Enden der mittig angezapften Primärwicklung 12 des Transformators 13 verbunden. Die mittige Anzapfung der Wicklung 12 ist mit der Minusklemme der Stromquelle 5 verbunden.
Der Transformator 13 besitzt zwei gleiche Sekundärwicklungen 14A und 14B, deren jede in Serie mit einem der gleichen Widerstände 15A und 15B geschaltet ist. Der Verbindungspunkt dieser Widerstände ist mit der positiven Klemme der Stromquelle 5 verbunden. Diese Widerstände sind durch einen grossen Kondensator 16 überbrückt. Der Sekundärstromkreis des Transformators 13 ist ähnlich wie der des Transformators 2 geschaltet. Die Enden der Wicklungen 14A und 14B sind mit den Emitterelektroden des ersten Transistorpaares 17A und 17B verbanden. Die Basiselektroden dieser Transistoren sind mit grossen Sperrkondensatoren 18A und 18B mit den Emitterelektroden des zweiten Transistorpaares 19A und 19B verbunden.
Die mit den'Kondensatoren 22 und 23 überbrückten Widerstände 20 und 21 sind über die Stromquelle 5 geschaltet und bilden einen Spannungsteiler zur Vorspannung der Elektroden der Transistoren 17A, 17B und 19A, 19B. Die Basiselektroden der Transistoren 19A und 19B sind mit dem Verbindungspunkt 20 und 21 verbunden. Die Emitterelektroden sind über gleichgrosse Strombegrenzungswiderstände 24A und 24B mit der positiven Klemme der Stromquelle 5 verbunden. Man sieht, dass die Emitter-Basis-Stromkreise der vier Transistoren 17A, 17B und 19A, 19B wechselstrommässig in Serie mit den Sekundärwicklungen 14A,
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EMI2.1