AT206471B - Transistor-Oszillatorschaltung - Google Patents

Transistor-Oszillatorschaltung

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AT206471B
AT206471B AT24256A AT24256A AT206471B AT 206471 B AT206471 B AT 206471B AT 24256 A AT24256 A AT 24256A AT 24256 A AT24256 A AT 24256A AT 206471 B AT206471 B AT 206471B
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  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Transistor-Oszillatorschaltung   
DerStromverstärkungsfaktor von Flächentransistoren ist bekanntlich kleiner als 1. Sie lassen sich daher im allgemeinen nur   mitHilfe. phasendrehenderRü & kkoppIungsglieder zu Schwingungen anregen. Oszil-   latorschaltungen dieser Art werden   z. B.   in dem Buch von Shea "Principles of Transistor Circuits", insbesondere auf den Seiten   274 - 289   beschrieben. 



   Wenn bei solchen Anordnungen die Ausgangsspannung über einen gewissen Wert ansteigt, wird die Kollektor-Basis-Strecke während einer Stromhalbwelle leitend und schliesst damit den zwischen den beiden Elektroden befindlichen Schwingkreis kurz, woraus sich erhebliche Klirrfaktoren ergeben. Man verwendet daher, wie es auch   von Röhrenschwingnngserzeugern   bekannt ist, zur Begrenzung eine Audionanordnung, die aus einem Widerstand und einem Kondensator besteht. Die natürlicherweise bei einem Audion entstehende Phasendrehung führt bei Änderung der Belastung dazu, dass   slch   Frequenz und Ausgangsspannung des Oszillators mehr oder weniger stark ändern. Die Phasendrehungen können durch eine Vergrösserung des Audionkondensators vermindert werden, wobei allerdings eine Erhöhung des Klirrfaktors eintritt.

   Man muss daher bei den bekannten Anordnungen einen Kompromiss zwischen möglichst hoher Stabilität und möglichst geringem   Klirrgiad   schliessen, wodurch eine optimale Ausnutzung der   Tran-   sistoren verhindert wird. 



   Es wird daher eine Oszillatorschantung für Transistoren mit einer Begrenzereinrichtung für den Steuerstrom vorgeschlagen, bei der Phasendrehungen bei Änderung der Belastung mit den daraus resultierenden Nachteilen vermieden werden. 



   Erfindüngsgemäss wird der Steuerstrom über einen Vorwiderstand einer Gleichstromquelle entnommen und mit Hilfe eines Gleichrichters, der Gleichrichterstrecke Emitter-Basis und der   rückgeführten   Spannung in zwei getastete Gleichströme aufgespalten, von denen der über die Strecke Basis-Emitter fliessende Strom für die Aussteuerung des Transistors zur Wirkung kommt. 



   Die erfindungsgemässe Oszillatorschaltung wird nachstehend an Hand der Figuren näher erläutert. 



   Fig. l zeigt die Grundschaltung, Fig. 2 und 3 dienen der Erläuterung der Funktion, Fig. 4 stellt eine   Ausführungsform   mit passivem Zweipolim Emitter-Basis-Kreis dar, Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel. Fig. 6 zeigt die Abhängigkeit   der Hochfrequenzspannung   vom Basisstrom in Fig. 5, während Fig. 7 eine Modulationsschaltung nach der Erfindung zeigt. 



   In Fig. 1 ist T ein Flächentransistor in Emitter-Basis-Schaltung. Der Schwingkreis   L-C 2 liegt im   Kollektorkreis.   R2   ist der Belastungswiderstand, der natürlich auch über eine besondere Wicklung des Übertragers Tr angekoppelt sein kann. Der Stromfluss im Kollektorkreis wird durch die Strecke EmitterBasis gesteuert. Erfindungsgemäss wird der Steuerstrom über einen Vorwiderstand   R,   in zwei getastete Gleichströme aufgeteilt, von denen der eine durch den Gleichrichter   GI1'.   der andere über die Gleichrichterstrecke Emitter-Basis des Transistors fliesst. Die Umschaltung zwischen den beiden Gleichrichterstrecken geschieht mit Hilfe einer kleinen Wechselspannung, die zwischen die als Gleichrichter dienende Strecke Emitter-Basis und   R   geschaltet ist (z.

   B. ÜU = 1 V   in Fig. 2). Der   Steuerstrom für den Transistor wird also nicht von der Rückkopplungswicklung, sondern von der Batterie UB geliefert. Es ist ebenso   mög-.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ausgesteuert, der so begrenzt ist, dass die   Kollektor-Emitter-Ppannung   nicht bis auf Null ausgesteuert wird. Der Ausgangskreis ist daher in jeder Phase hochohmig, so dass mit Hilfe der Schwingkreisselektion ein geringer Klirrfaktor erzielt werden kann. 



   In den Fig. 2 und 3 ist schematisch dargestellt, wie die Steuerung des Transistors erfolgt.    gel.   stellt den Eingangswiderstand des Transistors dar. Wenn die Spannung am Punkt 1 positiver ist als am Punkt 2, 
 EMI2.1 
   Widerstand R1 1 zweckmässig so eingestellt, dass der Spitzenwert der am Lastwiderstand Rz abfalienden   Wechselspannung U2 etwa gleich der Spannung der Gleichspannungsquelle UB ist. 



   Bei normaler Aussteuerung ist der Wechselstromwiderstand der Strecke Emitter-Kollektor zwar im Sperrzustand sehr hoch, im geöffneten Zustand jedoch nur wenig grösser als    RI'Sein   Wert hängt dann von R1   1 und   den Transistorgrössen ab. Um den Wechselstromwiderstard in der geöffneten Phase so gross zu machen, dass er etwa in die Grössenordnung des Widerstandes in der gesperrten Phase fällt, wird zweckmässig eine Schaltung angewandt, welche nach der weiteren Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, dass parallel zur Strecke Basis-Emitter ein Zweipol geschaltet wird, der z. B. aus der Reihenschaltung eines Widerstandes und eines Gleichrichters besteht. Es kann auch ein ohmscher Widerstand oder ein Blindwiderstand oder eine Kombination dieser Zweipole verwendet werden.

   Zur Unterstützung der Wirkung kann ein Widerstand in den Emitterzweig geschaltet werden. 



   In Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel mit einem Zweipol parallel zum Emitter-Basis-Zweig dargestellt. 



  Als Zweipol wird in diesem Falle    ein Gleichrichter GIs   in Reihe mit einem Widerstand RB verwendet und in den Emitterkreis ein zusätzlicher Widerstand RE gelegt. Der übrige Teil der Schaltung stimmt mit der Anordnung nach der bereits besprochenen Fig.   l   überein. 



   Der Klirrfaktor dei zweiten Harmonischen kann durch Einfügen eines Widerstandes in den Emitter oder Gleichrichterzweig verändert bzw. kompensiert werden. 



   Dass die erfindungsgemässe Oszillatorschaltung auch in anderer Weise aufgebaut sein kann. zeigt das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5. Der Widerstand    , der Gleichrichter Gl,   und die Rückkopplungswicklung WR bewirken in gleicher Weise wie in Fig.   l   die Umsteuerung des Gleichstromes. Im Kollektotkreis liegt   derSchwingkreis L-C , mit dem in   Reihe eine zweite Spannungsquelle UC liegt. In ihrer Funktion ist diese Schaltungsanordnung mit der nach Fig.   l   ähnlich. Sie hat jedoch den Vorteil, dass der Kollektorstrom nur in sehr geringem Masse vom Verstärkungsfaktor des Transistors abhängt. Dadurch ergibt sich nur eine geringe, vernachlässigbare Arbeitspunktverschiebung beim Austausch von Transistoren, deren Fertigung noch weiten Streuungen unterliegt. 



   Im Zusammenhang mit der frequenzunabhängigenBegrenzung steht auch, dass die   Hoclúrequenzspap-   nung U am Ausgang nahezu proportional mit dem Basisstrom    is   ansteigt, wie in Fig. 6 schematisch dargestellt ist. Diese Tatsache kann in sehr einfacher Weise zur Modulation der Hochfrequenzspannung ausgenützt werden. In Fig. 7 ist schematisch unter Verwendung der Anordnung nach Fig.   l   gezeigt, wie beispielsweise der Modulationsstrom zugeführt wird. Aus der Spannungsquelle NF wird über den Widerstand Ra und den Trennkondensator C   g ein Modulationsstiom   in den Kreis mit dem Steuerstrom i, eingefügt. Dadurch ändert sich die Grösse der Ausgangswechselspannung im Takte der Modulationsfrequenz. Mit die-   ser Anordnung ist es möglich, eine Modulation bis zu 100 % zu erzielen.

   Der Widerstand R kann auch komplex, z. B. als Sperrkreis für die Hochfrequenz ausgebildet werden, um den niederfrequenten Lei-   stungsbedarf gering zu halten. Damit keine unzulässige Entnahme von Hochfrequenzenergie über die Wicklung WR erfolgt, muss der Widerstand Ra entsprechend gross gemacht werden. 



   Fig. 7 zeigt noch eine weitere Ausführungsform des Übertragers Tr, bei der der Schwingkreis   L-C,   und der Ausgangskreis mit dem Belastungswiderstand   R,   mit getrennten Wicklungen ausgeführt sind. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Transistor-Oszillatorschaltung für Sinuswellen mit geringem Klirrfaktor mit einer Begrenzerein-   richtung für den Steuerstrom, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerstrom über einen Vorwiderstand (R) einerVorspannungsquelle (UB) entnommen und mitHilfe einesGleichrichters (Gl), ferner der als Gleich-   richterstrecke wirkenden Emitter-Basis-Strecke (B, E) und einer aus dem Ausgangskreis in den Steuerkreis rückgeführten Spannung (üU) in zwei   getasteteGleichströme(i,i)   aufgespalten wird, von denen der über die Strecke Basis-Emitter fliessende Strom    (is)   für die Aussteuerung des Transistors (T) benützt wird.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erhöhung des Widerstandes der <Desc/Clms Page number 3> Strecke Kollektor-Emitter im stromdurchflossenen Zustand der Widerstand des Basiszweiges verringert und der des Emitterzweiges erhöht wird, indem parallel zur Strecke Basis-Emitter einpassives Zweipolnetzwerk und in den Emitterzweig ein zweites passives Zweipolnetzwerk gelegt wird.
    3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zweipolnetzwerk parallel zur Strecke Basis-Emitter aus der Reihenschaltung eines Gleichrichters (Gl) und eines ohmschen Widerstandes (RB) besteht.
    4. Anordnung nach Anspruch 1 bzw. Anspruch 1 und einen oder mehreren der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem Steuergleichstrom (i1) ein Wechselstrom (i) überlagert wird, der die Ausgangsspannung des Oszillators moduliert.
    5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Modulationsstrom über eine Impedanz die zumindest für die Hochfrequenz einen hohen Widerstand bildet, in den Steuerkreis geführt wird.
AT24256A 1955-01-20 1956-01-14 Transistor-Oszillatorschaltung AT206471B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3155921A (en) * 1961-11-21 1964-11-03 Gen Telephone & Elect Square wave pulse generator having good frequency stability

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