AT206287B - Kolbenstrohpresse, insbesondere Räum- und Sammelpresse - Google Patents

Kolbenstrohpresse, insbesondere Räum- und Sammelpresse

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Publication number
AT206287B
AT206287B AT522058A AT522058A AT206287B AT 206287 B AT206287 B AT 206287B AT 522058 A AT522058 A AT 522058A AT 522058 A AT522058 A AT 522058A AT 206287 B AT206287 B AT 206287B
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Austria
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press
piston
collecting
pressed
feed
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Application number
AT522058A
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English (en)
Inventor
Max Dutschmann
Gustav Schulze
Original Assignee
Fortschritt Erntebergungsmasch
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details
    • A01F15/10Feeding devices for the crop material e.g. precompression devices
    • A01F15/101Feeding at right angles to the compression stroke
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A01F2015/103Feeding at right angles to the compression stroke the pressing chamber is fed from a lateral side

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kolbenstrohpresse, insbesondere Räum-und Sammelpresse 
Die Erfindung betrifft eine neuartige Zuführung an Ballenpressen mit schmalem Presskanal, welche vorzugsweise als   Raum- un   Sammelpressen, jedoch auch als stationäre Pressen für Heu, Stroh   u. dgl.   verwendet werden. 



   An Ballenpressen, insbesondere Räum-und Sammelpressen ist bekannt, dass das durch einen breiten Aufnehmer aufgenommene Pressgut durch eine Schnecke oder von oben oder unten eingreifende Fördermittel in die Nähe des Presskanals oder direkt in den Presskanal befördert wird. Bei Verwendung einer Schnecke rotiert diese in einer Mulde, an deren Innenwand das Pressgut, von den äusseren Rändern der rotierenden Schnecke erfasst und transportiert, seitwärts befördert wird. Diese Art der Seitwärtsbeförderung des Pressgutes hat den Nachteil, dass eine Schnecke nur beschränkt   aufnahmefähig   ist und infolge der Reibung des Pressgutes an der Muldenwand ein hoher Kraftbedarf benötigt wird. 



   Die Ausführung mit von oben   eingreifenden Fördermitteln   hat dagegen den Nachteil, dass das Pressgut nicht von oben anfallend zugeführt werden kann, wie dies bei stationären Pressen notwendig ist. 



   Demgegenüber haben die Ausführungen mit von unten durchgreifenden Fördermitteln den Nachteil, das grosse Schlitze im Aufnahmetisch notwendig sind, durch welche die Kleinteile des Pressgutes hindurchfallen. Ausserdem behindern die Antriebsmittel, z. B. Förderband oder Kurbelgestänge, die Bodenfreiheit der Maschine, was zu Störungen Anlass gibt. 



   Die Erfindung beseitigt diese Nachteile, indem ein kurbelgesteuerter Rechen horizontal in das auf dem Zuführungstisch   lieg ende Pressgut   eingreift und dieses nach der Seite in die Nähe des Presskanals oder auch direkt in den Presskanal befördert. Dabei ist es gleichgültig, ob das Pressgut von einer Aufnehmertrommel aufgenommen und auf   den Zuführungstisch   befördert wird, oder wie bei stationären Pressen, von oben anfallend, oder von Hand eingeworfen, zunächst auf den   Zufübrungstisch   zu liegen kommt. 



   Die neue Wirkungsweise des horizontal eingreifenden Zuführungsrechens gestattet also die universelle Verwendbarkeit einer Ballenpresse. 



   Durch diesen horizontal wirkenden Zubringer wird die Leistung der Pressgutzuführung bedeutend erhöht. Auch erfährt das Pressgut eine gute Trennung, so dass auf den Einbau der sonst üblichen Trennmesser am Presskolben verzichtet werden kalm. 



   An   Räum- und Sammelpressen   ist es notwendig und bekannt, dass für den Strassentransport der Aufnehmer   20 - 30   cm angehoben werden muss, um Beschädigungen an demselben zu vermeiden. Dies macht den Einbau eines besonderen Drehpunktes notwendig. Bei Verwendung des neuen Horizontalzubringers bildet die Zubringerantriebswelle den Schwenkungsdrehpunkt. 



   Die Erfindung wird an Hand der Ausführungsbeispiele darstellenden Figuren näher erläutert. Fig. 1 zeigt die Seitenansicht einer Schwingkolbenpresse mit horizontalem Zuführungsrechen. Fig. 2 zeigt die Draufsicht zu Fig.   l.   Fig. 3 zeigt die Seitenansicht einer   Geradschub- bzw.   Laufkolbenpresse mit horizontalem Zuführungsrechen. Fig. 4 zeigt die Draufsicht zu Fig. 3. Die Ballenpresse besteht im wesentlichen aus   einem Pressengehäuse   4, dem Presskolben 2, den Kurbelzahnrädern 3, der Antriebswelle   1,   aufgebaut auf ein Fahrgestell 5 und wird als bekannt vorausgesetzt. Ein Aufnehmer 7 mit Zinkenreihen 8 dient zur Aufnahme und zum Hochheben des Pressgutes bis auf den   Zuführungstisch   9. 

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   Der horizontal wirkende Zuführungsrechen besteht aus   einer Kurbel 10.   deren Achse 11 senkrecht gelagert ist. Der Kurbelzapfen 12 trägt den Rechen 13. Die Steuerarme 14 und 15 geben dem Rechen die notwendige Führung. Ihren Antrieb erhält die Kurbel 10 durch das Getriebe 16,17, 18 und die Welle 19. 



  Ein   Winkelräderpaar   20 überträgt die Drehung der Welle 19 auf die vertikal gelagerte Kurbelachse 11. Die 
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 chenkurbel 10 ebenfalls eine Umdrehung aus. Die Abstimmung der Arbeitstakte zwischen Zuführungsrechen und Presskolben ist auf diese Weise gewährleistet. An Schwingkolbenpressen nach Fig.   l   und 2 findet der übliche vertikal wirkende Zuführungsrechen als zweite Zuführung auch weiterhin Verwendung. 



   Die Arbeitsweise des   gesamten Gerätes   ist folgende : Als   Raum- un   Sammelpresse wird das Gerät von einem Traktor gezogen. Die Presse selbst erhält ihren Antrieb entweder durch die Zapfwelle des Traktors oder durch einen aufgebauten Motor. Das Pressgut wird durch die Fahrbewegung von den Zinkenreihen erfasst, hochgehoben und auf den Zuführungstisch gelegt. 



   Bei stationär arbeitenden Ballenpressen fällt das Pressgut von oben direkt auf den   Zuführungstisch.   



  Dabei ist es   möglich,   den Aufnehmer ausser Betrieb zu setzen. Der eine ellipsenförmige Kurvenbewegung ausführende Horizontalzubringer 13 erfasst das Pressgut und schafft es seitwärts, nach Fig. l und 2in den Bereich des Zubringers 21, oder nach Fig. 3 und 4 direkt in den Presskanal. Dabei erhält das   Pressgut   eine gute Vorpressung, welche sich für die Ballenpressung günstig auswirkt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Kolbenstrohpresse, insbesondere Räum-und Sammelpresse, dadurch gekennzeichnet, dass ein das Pressgut auf dem Zuführungstisch erfassender, horizontal eingreifender Zuführungsrechen vorgesehen ist, der mit einem seitwärts angeordneten, vertikal wirkenden Zuführungsrechen zusammenwirkt, oder direkt das Pressgut in den Presskanal fördert.

Claims (1)

  1. 2. Kolbenstrohpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drt : hmittelpunkt der Zubringerantriebswelle (19) gleichzeitig der Schwenkpunkt für den Aufnehmer (7) ist.
    3. Kolbenstrohpresse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubringeran- triebswelle (19) kraftschlüssig mit der Aufnehmertrommel (7) verbunden ist.
AT522058A 1957-10-26 1958-07-23 Kolbenstrohpresse, insbesondere Räum- und Sammelpresse AT206287B (de)

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DE206287T 1957-10-26

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ID=29557052

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